Archiv für die Kategorie ‘Hessen’

Ausbau der „Main-Weser-Bahn“ zwischen Frank­furt und Friedberg bringt klare Vorteile für Personen­nah­verkehr

Montag, 26. September 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 18/2011, Friedberg, 26. September 2011.

Der geplante Ausbau der „Main-Weser-Bahn“ zwischen Frankfurt und Friedberg bringt klare Vorteile für den Personenverkehr. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen zum Ende der Aus­legungs­frist erneut hin. Die wesentlichen Nutznießer sind die Fahrgäste in Regionalzügen und S-Bahnen.

Gerade im Berufsverkehr ist der derzeitige Zustand unhaltbar“ stellt der VCD-Landesvorsitzende Udo Messer fest, der selber täglich auf dieser Strecke unterwegs ist. Nur durch den Ausbau können die S-Bahnen im reinen Viertelstundentakt ab Friedberg fahren. „Das wäre eine Steigerung von 42 auf 69 Fahrten ab Friedberg am Tag, ohne Regionalzüge streichen zu müssen“ rechnet Messer vor. Hinzu kommt die verbesserte Umsteigesituation in Eschersheim und die geplante Station in Ginnheim, an der zukünftig ebenfalls in die Frankfurter Stadtbahn gewechselt werden kann.
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Radfahrer erreichen Wiederöffnung am Südtor des Industrieparks Höchst

Donnerstag, 22. September 2011

Frankfurt, 22. September 2011.

Engagement lohnt sich – Für das Fahrrad ist noch viel zu erreichen

Eine Initiative von Gewerkschaftern und Verkehrsverbänden hat erreicht, dass am Südtor des Industrieparks Höchst wieder Radfahrer auf das Gelände gelangen können. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen sieht hierin ein Beispiel für lohnendes Bürgerengagement.

VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel: „Gerade bei der Fahrradförderung lässt sich noch sehr viel erreichen. Den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft ist leider oft gar nicht bewusst, wo mit geringem Einsatz gute Wirkungen erzielt werden können. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Betroffenen beharrlich zu Wort melden.“ Ein klassisches Beispiel sind die als „Felgenkiller“ gefürchteten veralteten Fahrradständer mit Vorderradklemme, die noch viele Unternehmen ihren Beschäftigten und Kunden anbieten. „Das Problem lässt sich schnell lösen – aber darauf müssen die Firmen erst gestoßen werden.“
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Gegenentwurf der rot-grün regierten Länder zur Novellierung des Personenbeförderungsgesetz bringt besseren Nahverkehr

Donnerstag, 15. September 2011

Pressemitteilung 16/2011, VCD Hessen, Kassel, 7. September 2011.

Einen attraktiveren öffentlichen Nahverkehr verspricht sich der öko­logische Verkehrsclub VCD von der geplanten Änderung des Per­sonen­beförderungs­gesetzes. Verbesserungen für die Fahrgäste seien insbesondere von dem Entwurf der rot-grün geführten Bundes­länder zur „Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften“ zu er­war­ten. Heute soll dieser, als Gegenantrag zum Entwurf des Bundes­kabinettes vom 3. August 2011, im Verkehrsausschuss des Bundes­rates beraten werden. Der VCD Hessen empfiehlt der Landes­regierung, den Änderungsvorschlägen der Länder Brandenburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bremen Mitte September im Bundesratsplenum zuzustimmen.
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Land streicht bei Verkehrsverbünden, um Flug­platz Calden zu finanzieren

Freitag, 02. September 2011

VCD Hessen, Pressemitteiliung 15/2011, Kassel, 2. September 2011
VCD: Prioritätensetzung als Realsatire

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen kritisiert die von Landes­verkehrs­minister Dieter Posch angekündigten Streichungen bei den hessischen Verkehrsverbünden scharf. Gegenüber den bisherigen Zusagen werden 2012 bei Bus und Bahn 20 Millionen Euro gestrichen. Der Verkehrs­club geht davon aus, dass dies Folgen für Fahrpreise, Angebot und Investitionen haben muss.

Da öffentliche Verkehrssysteme hohe Fixkosten haben, ist eine kurz­fristige Einsparung beim Betrieb nur durch überproportionale Streichungen im Fahrplan möglich. Hierbei sind die Verbünde auf das Wohl­wollen der Verkehrsunternehmen angewiesen, die ihrerseits auf Vertrags­erfüllung pochen können. Alternativen sind der Verzicht auf Bau­maß­nahmen oder weitere Fahrpreiserhöhungen.
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Flughafen Calden wieder einmal teurer

Sonntag, 28. August 2011

Pressemitteilung 14/2011, Kassel, 26. August 2011
VCD: Planungsverfahren transparenter gestalten

Angesichts der erneuten Kostensteigerung beim Regionalflugplatz Kassel-Calden fordert der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen transparentere Planungsverfahren.

Offensichtlich ist es möglich, Öffentlichkeit und Parlamente mit einseitig interessegeleiteten Prognosen zu täuschen, bis unumkehrbare Fakten geschaffen sind. Letztlich untergräbt das das Vertrauen in Politik und Verwaltung und schürt Politikverdrossenheit“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Er erinnert daran, dass noch vor zwei Jahren von Baukosten von 151 Mio. Euro die Rede war. Jetzt, noch vor Beginn der Hochbauten, sind bis zu 271 Mio. vorgesehen. In der Zwischenzeit blieb die Suche nach einem Betreiber erfolglos, nach wie vor hat keine Fluglinie einen Linienverkehr zugesagt.
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S-Bahn-Ausbau Frankfurt – Friedberg

Donnerstag, 25. August 2011

VCD-Hessen-PM 13/2011, Kassel/Friedberg, 25. August 2011)
VCD begrüßt Planungen/ S-Bahn-Ausbau nach Friedberg dringend erforderlich

Die Planungsunterlagen für den viergleisigen Ausbau der „Main-Weser-Bahn“ zwischen Friedberg und Bad Vilbel sind seit heute öffentlich ausgelegt. Des begrüßt der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen ausdrücklich und hofft auf eine schnelle Umsetzung.

Dieser Ausbau ist seit Jahren überfällig. S-Bahnen und Regionalzüge sind dort leider oft überfüllt und verspätet.“ so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Mit dem Ausbau wird ein 15-Minuten-Takt der S-Bahn ohne längere Zwischenaufenthalte ermöglicht. Intercity und Regional­züge müssen auch dann nicht mehr hinter der langsameren S-Bahn anhalten, wenn sie oder die S-Bahn verspätet sind.
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Fragen zur Verkehrspolitik an die Offenbacher OB-Kandidaten

Mittwoch, 24. August 2011

Pressemitteiliung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Offenbach — 24. August 2011
Ökologischer Verkehrsclub befragt vier Bewerberinnen und Bewerber

Halten Sie das derzeitige Niveau der Fahrpreise im öffentlichen Nah­verkehr für gerechtfertigt? Wie wollen Sie den Radverkehr fördern? Wie stehen Sie zu einem Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr?” Das sind Fragen, die die Wählerinnen und Wähler in Offenbach interessieren könnten, findet der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD). Deshalb hat die Regionalgruppe Rhein-Main — in Zusammen­arbeit mit dem VCD in Offenbach — im Vorfeld der Offenbacher Ober­bürger­meisterwahlen die vier Kandidatinnen und Kandidaten Peter Freier (CDU), Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD), Bürger­meisterin Birgit Simon (Bündnis 90/Die Grünen) und Uwe Kampmann (unabhängig) angeschrieben, um ihnen diese und weitere Fragen zur Verkehrspolitik und Verkehrsentwicklung zu unterbreiten.
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Terminhinweis: Shared Space – gleich­berechtigter Verkehrsraum

Donnerstag, 18. August 2011

Die VCD Regionalgruppe Rhein-Main und der VCD in Offenbach laden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Offenbach ein zur Ver­anstaltung: Shared Space – gleichberechtigter Verkehrsraum.

„Shared Space“ und die „Gemeinschaftsstraße“ sind Konzepte der Verkehrsplanung, die die starre Trennung der Verkehrsarten aufheben und neue Impulse zum Umgang mit dem Straßenraum geben sollen. Fußgänger, Rad- und Autofahrer sollen sich dort gleichberechtigt bewegen können. Das Konzept, das schon in anderen Städten umgesetzt wurde, könnte künftig vielleicht auch für einige Bereiche in der Stadt Offenbach zur Anwendung kommen.

Wir möchten hiermit auf diese Veranstaltung hinweisen und würden uns sehr freuen, wenn wir Sie/Euch an dem Abend begrüßen dürften!

Stattfinden wird die Veranstaltung am:

Mi., 24. August 2011 von 19:00 – 21:00 Uhr
im VHS-Gebäude in der Berliner Straße 77, Offenbach

Die Fachreferentin des Abends ist:

Beatrice Kamper (Stadt Duisburg) – Sachgebietsleiterin Stadtplanung, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement

Umweltfreundlich ins neue Weltnaturerbe

Montag, 27. Juni 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 12/2011, Kassel, 27. Juni 2011
Schienenanbindung Korbach–Frankenberg wird immer notwendiger

Postkartenaktion zur Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Korbach – Frankenberg

Postkartenaktion zur Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Korbach – Frankenberg


Der ökologische Verkehrsclub VCD gratuliert dem Kellerwald zur Aufnahme ins Welt­natur­erbe. Der VCD Hessen fordert aus diesem Anlass, die mehrfach aufgeschobene Wie­der­inbetrieb­nahme der Bahn­strecke von Frankenberg nach Korbach, die an dem nun aus­gezeichneten Nationalpark entlang führt, umzusetzen.

Bei der Erreichbarkeit des Na­tio­nal­parks Kellerwald-Eder­see mit öffentlichen Ver­kehrs­mitteln sieht der VCD noch erheblichen Nachhol­bedarf. Eine vergleichende Unter­su­chung aller hessischen Natur­parks durch den VCD Hessen hat ergeben, dass die Region zwischen Bad Wil­dun­gen und Frankenberg nur einen Platz im Mittelfeld belegt. „Hier werden Potenziale für einen sanften Tourismus ohne Auto verschenkt“, meint VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Demgegenüber leidet insbesondere der Uferbereich des Edersees unter sehr starkem motorisierten Ausflugsverkehr. Mützel: „Dadurch stören die Touristen selber die Idylle, die sie eigentlich suchen“.
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Ökologische Verbraucherorganisation kritisiert Tarif­erhöhungen im RMV

Mittwoch, 22. Juni 2011

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 22. Juni 2011
VCD: Hoffnungen auf besseres und günstigeres Tarifsystem erneut enttäuscht

Die Hoffnungen vieler Fahrgäste auf ein besseres und günstigeres Tarifsystem sind von den RMV-Verantwortlichen erneut bitter enttäuscht worden“ stellt der ökologische Verkehrsclub Deutsch­land (VCD), der das Preis-Leistungs-Verhältnis im größten hes­si­schen Verkehrsverbund nun schon seit Jahren kritisch hinter­fragt, fest. Der RMV versuche die Nachteile, die den Kundinnen und Kunden des öffentlichen Nahverkehrs durch die erneuten drastischen Fahrpreiserhöhungen um durchschnittlich 2,7 Prozent entstehen, zu verschleiern. Dabei werde die derzeit progno­sti­zierte Inflationsrate von ca. 2,5 Prozent erneut über­schritten. Diese Erhöhungen würden wieder mit den altbekannten Argumenten Personal- und Energiekosten gerechtfertigt, so dass man als Kunde auch noch froh darüber sein soll, dass alles nicht noch teurer wird.
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