Archiv für die Kategorie ‘Hessen’

LKW-Unfälle: Güter auf die Schiene, Lkw-Maut auf allen Straßen gefordert

Mittwoch, 08. Mai 2013

VCD-Hessen-PM 5/2013, Kassel, 8. Mai 2013.

VCD: „Gefährliche Routine einer falschen Verkehrspolitik!“

Vollsperrung auf der A 7 zwischen Homberg und Kassel nach Unfällen mit Lkw, nichts geht mehr“, so die Meldungen der Verkehrs­nachrichten heute morgen. Wieder einmal verursacht der steigende Schwerlastverkehr ein Verkehrchaos. Angesichts der täglichen Nachrichtenlage über Beeinträchtigungen des Straßen­verkehrs durch zu viele Lkw fordert der Landesverband Hessen des Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Politik zu einer wirksamen Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene auf.

Wir sehen eine gefährliche Routine in der aktuell falschen Ver­kehrs­politik, die zunehmend schwere Unfälle auf den Straßen zur Folge hat“, so Martin Mützel, VCD-Landesgeschäftsführer in Hessen. „Dass die Lage auf den Straßen angesichts immer mehr Lkw unerträglich geworden ist, ist doch offensichtlich!
(weiterlesen…)

VCD-Aktion gegen Verkehrslärm und für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Dienstag, 23. April 2013

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 23. April 2013.
Postkarten für den Verkehrsminister

Den 16. Tag gegen Lärm am 24. April 2013 mit dem diesjährigen Schwer­punkt „Belastungen durch Umgebungslärm“ nimmt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) zum Anlass, auf seine aktuelle Aktion gegen Verkehrslärm und für Tempo 30 als Regel­geschwindigkeit in Frankfurt hinzuweisen. Die Regionalgruppe Rhein-Main des VCD hat hierfür ein eigenes Informations-Faltblatt zusammen mit Aktionspostkarte drucken lassen. Diese wurden in den vergangenen Tagen von Aktiven des VCD Rhein-Main im Stadtgebiet der Mainmetropole – entlang einiger besonders stark vom Verkehrslärm betroffenen Strecken im Bereich des Alleenrings – verteilt.

Konkreter Anlass für die Aktion ist u. a., dass ein geplanter Modellversuch der Stadt Frankfurt für ein nächtliches Tempolimit auf Hauptstraßen von der Hessischen Landesregierung im vergangenen Jahr untersagt worden ist. Die Aktions-Postkarte ist daher direkt an den hessischen Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) adressiert, der seinerzeit kundgetan hat, dass Lärmschutz durch bauliche Veränderungen – wie den Einsatz von „Flüster­asphalt“ oder Lärmschutzfenstern – und nicht durch verkehrs­beeinflussende Maßnahmen erreicht werden soll. Dem „zügigen und sicheren Verkehrsfluss“ sei, so Rentsch, Vorrang zu geben. Dabei könne der Minister, so der ökologische Verkehrsclub, nicht schlüssig begründen, warum Tempo 30 schlecht für den „zügigen“ Verkehr sein soll. „Tatsächlich ist der Verkehr“, so VCD-Sprecher Holger Greiner, „bei Tempo 30 sogar weit weniger anfällig für Störungen als bei Tempo 50.
(weiterlesen…)

Regionalflughafen Kassel-Calden – völlig unnötig und teuer

Donnerstag, 04. April 2013

Pressemitteilung, Berlin, 4. April 2013.
Statt Ausbau weiterer Flughäfen muss Verlagerung auf Schiene gefördert werden

»Anders als der neue Berliner Flughafen BER eröffnet der Flughafen Kassel-Calden pünktlich«, verkünden heute stolz die hessischen Flug­hafenbetreiber. Doch die pünktliche Inbetriebnahme reicht nicht aus, um Lorbeeren ernten zu können. Kassel-Calden hat insgesamt 271 Millionen Euro Baukosten verschlungen und bereits heute ist klar: der Regionalflughafen wird nicht gebraucht.

In unmittelbarer Nähe von Kassel-Calden befinden sich weitere Regional­flughäfen, wie zum Beispiel Paderborn-Lippstadt und Erfurt. Hinzukommt, dass die Stadt Kassel verkehrstechnisch gut über Autobahn und Schienenwege angebunden ist. Die prognostizierten Fluggäste werden ausbleiben, und nüchtern betrachtet bleibt eine Investitionsruine ohne gleichen, so die Kritik des ökologischen Verkehrsclub VCD.
(weiterlesen…)

Unnützer Flughafen eröffnet – Aus Calden für Großprojekte lernen!

Donnerstag, 04. April 2013

Pressemitteilung 4/2013 VCD Hessen, Kassel, 4. April 2012.

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen fordert anlässlich der Er­öffnung des Flughafen Kassel-Calden realitätsnähere Planungs­prozesse für Großprojekte. Dazu sind mehr Transparenz und tat­sächliche Einflussmöglichkeiten für Bürger notwendig.

Großprojekte im Verkehrsbereich müssen auf realistischer Basis entschieden werden“ fordert VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. „Demokratische Entscheidungsprozesse werden nutzlos, wenn ihnen nur Lobby-motivierte Informationen zugrunde gelegt werden.“ Im Fall des Flughafens Kassel-Calden waren die Bau­kosten drastisch unterschätzt worden. „Zudem halten wir die pro­gnos­tizierten 561 000 Fluggäste im Jahr für unrealistisch. Sie werden auch in zehn Jahren kaum erreicht werden können.“ Beide Punkte waren bereits vor Baubeginn unter anderem vom VCD Hessen immer wieder genannt worden, aber von offizieller Seite nicht ernst genommen worden. Der Flugplatz wird alljährlich Defizite in Millionenhöhe erwirtschaften, die letztlich von den Steuerzahlern getragen werden müssen.
(weiterlesen…)

Falsche verkehrspolitische Weichenstellungen

Mittwoch, 27. März 2013

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 27. März 2013.
Ökologischer Verkehrsclub kritisiert das Beharren der Stadt Frankfurt auf „Gateway Gardens“ und die Verzögerungen bei der der U 5

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) bedauert, dass falsche verkehrspolitische Weichenstellungen auch in der Main­metropole Frankfurt getroffen werden, wie jetzt beim „Gateway Gardens“-Projekt der Fall. Es sei, so der VCD, ein Fehler, dass die Frankfurter Stadtregierung, unbedingt an dem Ausbau der S-Bahn­strecke zum Gewerbegebiet am Flughafen festhalten wolle, um im Rahmen des „Sparhaushalts“, das wesentlich sinnvoller er­schei­nen­de Projekt einer Verlängerung der U-Bahnlinie 5 zu ver­schieben. Diese Entscheidung könne sich als nachteilig für den gesamten weiteren Ausbau der Nahverkehrs-Infrastruktur in der Rhein-Main-Region erweisen.
(weiterlesen…)

Bahnausbau Frankfurt–Bad Vilbel–Friedberg ist not­wendig

Dienstag, 19. März 2013

VCD Hessen, Pressemitteilung 3/2013, Friedberg, 19. März 2013.
VCD fordert rasche Umsetzung / S-Bahn nach Bad Nauheim?

Anlässlich der für heute geplanten Informationsveranstaltung zum ge­planten Ausbau der „Main-Weser-Bahn“ zwischen Frankfurt und Friedberg fordert der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen die schnelle Umsetzung des Bahnprojektes.

Die Pendler brauchen endlich Verbesserungen. Der jetzige Zustand ist ein unhaltbares Provisorium“, so Udo Messer, VCD-Landes­vor­sitzen­der aus Friedberg. „Dass Bahn und Politik durch Planungs­probleme Zeit und Vertrauen insbesondere bei den Anwohnern verspielt haben, ändert nichts daran, dass der Ausbau notwendig ist.
(weiterlesen…)

VCD-Landesverband Hessen trifft sich in Bad Hersfeld

Montag, 11. März 2013

Pressemitteilung 2/2013, VCD Hessen, Kassel, 11. März 2013.
„Mobilität in der Fläche erhalten“/Kasseler Jan Stielike neu im Vorstand

Der Landesverband Hessen des ökologischen Verkehrsclubs VCD traf sich am Wochenende zur Mitgliederversammlung in Bad Hers­feld. Wichtigstes inhaltliches Thema war die Mobilität im länd­lichen Raum. Diese muss auch für Menschen ohne eigenes Auto erhalten bleiben, so die einhellige Meinung der Mitglieder.

Der Verkehrsclub tagte auf Initiative des Bad Hersfelder Klima­schutz­beauftragten Guido Spohr in der Stadt an der Fulda. Er wies auf den guten Stadtbus und den zunehmenden Radtourismus hin. Die Stadt hat mit hohem Engagement 2012 an der Kampagne „Stadt­radeln“ teilgenommen. Man müsse jedoch darum kämpfen, dass der Anschluss der Festspielstadt an den Bahn-Fernverkehr erhalten bleibe. Außerdem müsse der Stadtbus-Verkehr deutlich mehr in der Öffentlichkeit auch wahrgenommen werden.
(weiterlesen…)

Symbolischer Baustart für Bahnstrecke Korbach–Frankenberg

Freitag, 15. Februar 2013

VCD Hessen, Pressemitteilung 1/201, 3Kassel, 15. Februar 2013.
VCD: „Wichtiger Schritt in die richtige Richtung“

Der VCD Hessen freut sich über den symbolischen Baustart zur Wie­der­eröffnung der Bahnstrecke Korbach–Frankenberg. „Der Lücken­schluss im Netz der Kurhessenbahn ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so VCD-Landesvorsitzender Udo Messer.

Der VCD sieht in dem Projekt ein gutes Beispiel dafür, wie mit ver­gleichs­weise geringen Investitionen große Fortschritte erzielt wer­den können. Messer: „Mit nur 17 Millionen Euro wird ein Na­tio­nal­park erschlossen, Korbach, Willingen und das Sauerland mit Mar­burg und dem Rhein-Main Gebiet verbunden und Frankenberg mit Korbach und Kassel. Das ist der Preis einer kleineren Orts­umfahrung.

Der VCD Hessen hat sich unter anderem mit einer Postkartenaktion für diese Bahnstrecke eingesetzt. Dabei stieß er fast nur auf positive Reaktionen. Er sieht zudem Bedarf für weitere Bahn­wiedereröffnungen in Hessen. Dazu gehören die Verbindungen Wiesbaden–Bad Schwalbach–Limburg, Friedberg–Hungen, Darm­stadt – Groß Zimmern und Altengronau–Wildflecken.

VCD kritisiert überdimensionalen Verkehrsknoten

Freitag, 15. Februar 2013

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Neu-Isenburg, 15. Februar 2013.

Neu-Isenburger Planungen “Reminiszenz an die autogerechte Stadt”

Heftige Kritik äußert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) an dem für Neu-Isenburg geplanten Kreuzungsprojekt Frank­furter Straße/Carl-Ulrich-Straße. Mit einem überdimensionalen Kreis­verkehr und diversen mehrspurigen Zufahrten sei dieses Vorhaben “eine Reminiszenz an das Leitbild der autogerechten Stadt der 60er und 70er Jahre, das heutzutage eigentlich nicht mehr in die verkehrspolitische Landschaft passen sollte“, stellt Werner Geiß von der VCD Regionalgruppe Rhein-Main hierzu fest. Während sich andere Kommunen bundesweit und auch in der Rhein-Main-Region um die dringend erforderliche Verkehrswende bemühten, setze man in der Hugenotten­stadt bei der Verkehrs­entwicklung immer noch vorwiegend auf den PKW als Haupt­verkehrsmittel.”
(weiterlesen…)

Streichungen beim Bahn-Ausbau wegen „Stuttgart 21“?

Dienstag, 18. Dezember 2012

VCD-Hessen, Pressemitteilung 18/2012, Kassel, 18. Dezember 2012.

VCD: Hessen ist bereits jetzt „unterversorgt“

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen reagiert besorgt auf Zeitungsberichte, nach denen sowohl die Neubaustrecke Frankfurt–Mann­heim als auch der viergleisige Ausbau der Bahnstrecke Frank­furt–Bad Vilbel–Friedberg auf einer Streichliste der Deutschen Bahn stehe. Schon nach den bisherigen Planungen wird in die hessischen Schienenstrecken unterdurchschnittlich investiert.

Im aktuellen „Investitionsrahmenplan 2011–2015“ will der Bund 8,63 Mrd. € in die Bahn investieren, davon nur 0,04 Mrd. in Hessen. „Damit ist Hessen bereits jetzt extrem unterversorgt“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel.

Die Schnellfahrstrecke Mannheim–Frankfurt ist nur unter „sonstige wichtige Vorhaben“ enthalten, für die erst nach 2015 Geld zur Ver­fügung gestellt werden soll. Mützel: „Eine weitere Abstufung wäre die Verschiebung auf den St.-Nimmerleins-Tag“.
(weiterlesen…)