Archiv für die Kategorie ‘Hessen’

Bahnstrecke Korbach–Frankenberg sinnvoll und günstig

Mittwoch, 14. Dezember 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 31/2011, Kassel, 14. Dezember 2011.
VCD mahnt Rückkehr zur Sachdiskussion an

Mit Erstaunen“ nimmt der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen die Kritik der FDP und einiger ihr nahestehender Unternehmer im Bereich Frankenberg an der geplanten Reaktivierung der Bahnstrecke von Frankenberg nach Korbach zur Kenntnis. 14 Millionen Euro für 31 Bahn­kilometer sind gerade im Vergleich zu anderen Verkehrsprojekten besonders sinnvoll und sehr günstig.

So hat der erfolgreiche Stadtbahnhof in Eschwege allein etwa 20 Millionen gekostet. „Und das bereut keiner“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Beim Straßenneubau wird sogar noch viel mehr Geld benötigt. Mit 14 Millionen Euro bekäme man gerade einmal 500 m der A 44 realisiert. Die ehemals bei Frankenberg geplante A 4 hätte etwa zwei Milliarden gekostet.
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Pfungstadtbahn, Fahrplanwechsel und Preis­erhöhungen

Mittwoch, 07. Dezember 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 30/2011, Kassel, 7. Dezember 2011.
Fahrplanwechsel: Mit der Bahn nach Pfungstadt und dreiste Preiserhöhungen

Ab Sonntag (11. Dezember) kann man wieder mit dem Zug nach Pfungstadt fahren. Die Wiederanbindung der südhessischen 26000-Einwohner-Stadt an das Bahnnetz ist nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD Hessen die wichtigste Verbesserung im neuen Fahrplan, der ab dem Dritten Advent gilt. Gleichzeitig erhöhen Bahn und Verkehrsverbünde die Preise.

Insbesondere die Preiserhöhung im DB-Fernverkehr von 3,9 % ist aus Sicht des Verbandes „schmerzhaft bis dreist“. Sie liegt deutlich über der Inflationsrate (2,4 %). „Zugleich ist die Qualität nach wie vor mangel­haft“ kritisiertVCD-Landesvorsitzender Udo Messer. „Ins­beson­dere die alternden Intercity, die unter anderem auf der Strecke Kassel–Marburg–Frankfurt eingesetzt werden, wirken zunehmend ungepflegt.“ Diese Sorge kennt man auf der Verbindung Siegen–Gießen–Frankfurt zukünftig nicht mehr, der Intercity dort wird eingestellt. Ansonsten bleibt der Fahrplan annähernd unverändert.
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Bund vernachlässigt hessische Schienen

Freitag, 02. Dezember 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 29/2011, Kassel, 2. Dezember 2011.
Knapp 10 Millionen von 1,3 Milliarden/VCD: Bund vernachlässigt hessische Schienen

Im neuen Bundeshaushalt für 2012 sind 1,3 Mrd € für Schienen­investitionen im Fern- und Güterverkehr vorgesehen. Auf Projekte in Hessen entfallen allerdings nur 9,228 Millionen. Dieser Anteil ist nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD Hessen viel zu gering. Zum Vergleich: „Für diese Summe bekommt man ungefähr 370 Meter der A 44“ kritisiert VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel.

Der größte Brocken in Hessen ist mit 3,651 Millionen für den Weiterbau am Bahnhof Neuhof an der „Kinzigtalbahn“ Fulda–Hanau vorgesehen. „Das dient im Wesentlichen dazu, Platz für die neue A 66 zu schaffen. Die Züge werden etwas schneller, aber neue Kapazitäten auf dieser über­lasteten Strecke sind nicht in Sicht“, so Mützel.
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VCD begrüßt Gerichtsurteil zum Ausbau Main-Weser-Bahn

Donnerstag, 17. November 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 28/2011, Kassel, 17. November 2011.
VCD begrüßt Gerichtsurteil – Ausbau der “Main-Weser-Bahn” zwischen Frankfurt und Friedberg muss voran kommen

Der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen begrüßt die Bestätigung der Ausbaupläne für die “Main-Weser-Bahn” zwischen Frankfurt und Fried­berg. Mit einem heutigen Urteil hat der hessische Verwaltungs­gerichtshof in Kassel die Klagen gegen den Abschnitt Frankfurt-West–Bad Vilbel abgewiesen. Der viergleisige Ausbau dieser Bahnstrecke ist das größte Bahnprojekt in Hessen, für das derzeit Finanzmittel zur Verfügung stehen.

Die von der S-Bahn, Regionalverkehr, Intercity und Güterzügen benutzte Strecke ist insbesondere im Berufsverkehr überlastet. “Wir erwarten, dass die Züge nach dem Ausbau schneller und die Fahrpläne flexibler sein werden“, so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Inter­city und Regionalzüge müssen dann nicht mehr hinter der lang­sameren S-Bahn anhalten, wenn sie oder die S-Bahn verspätet sind, S-Bahnen müssen nicht mehr anhalten, um schnellere Züge passieren zu lassen.
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Feinstaub-Limit in Hessen erneut überschritten

Mittwoch, 16. November 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 27/2011, Kassel, 16. November 2011.
VCD fordert Maßnahmen für bessere Luft

In Hessens Städten herrscht nach wie vor dicke Luft. Die Grenzwerte für den gesundheits­schädlichen Feinstaub sind in diesem Jahr bereits in Frankfurt und Darmstadt überschritten worden. Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert daher mehr Anstrengungen, um die Luft­qualität zu verbessern. Kurzfristig sollte das Land nach Ansicht des VCD ein Tempolimit auf stadtnahen Autobahnen verhängen. „Aber auch die Städte sind gefragt“, sagte VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. „Sie müssen stärker als bisher auf umweltverträgliche Verkehrs­mittel wie das Fahrrad sowie Busse und Bahnen setzen.“ Auch ein Durch­fahr­verbot für Lkw könne in Einzelfällen helfen. In Wiesbaden müsse der Widerstand gegen die Einrichtung einer Umweltzone endlich aufgegeben werden. “Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger ist wichtiger als freie Fahrt für luftverschmutzende Autos und Lastwagen“, sagte Mützel.
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Bahnbetrieb Korbach–Frankenberg wäre deutlich preisgünstiger als bislang angenommen

Dienstag, 08. November 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 26/2011, Kassel, 8. November 2011.
VCD: Bei Schnäppchen zugreifen!

Mit Freude reagiert der ökologische Verkehrsclub VCD Hessen auf neue Schätzungen, dass der Betrieb der derzeit ungenutzten Bahnstrecke Korbach–Frankenberg nur etwa 400 000 € Zuschuss im Jahr benötigen würde. Dies hatte der Landrat Dr. Reinhard Kubat im Kreistag von Waldeck-Frankenberg erklärt. Bislang waren jährliche Kosten im Millionenbereich genannt worden. Der Verkehrsclub fordert Land, Kreis und NVV auf, nun die Betriebsaufnahme durchzusetzen.

Für ein über 30 km langes Verkehrsprojekt ist das fast gar nichts“ freut sich der VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Auch die vor­gesehenen Baumaßnahmen sind mit knapp 14 Millionen Euro sehr günstig. Für den Flughafen Calden, der nach den Prognosen der Befür­worter etwa so viele Nutzer haben soll wie die Bahnlinie, wird mit 271 Millionen soviel gezahlt, dass davon die Bahn zwanzigmal erneuert oder siebenhundert Jahre betrieben werden könnte. Für die um­strittene A 44, die nur etwa doppelt so lang ist wie die Bahnstrecke im Eder­tal, wird mit mindestens 1,6 Milliarden das Viertausendfache dieses Jahresdefizites aufgewendet. Insgesamt stehen über 600 Mio. Euro im Jahr für den Nahverkehr in Hessen zur Verfügung. Mützel: „Wo jetzt ein Wille ist, ist auch ein Weg. Am Geld kann es nicht scheitern.

VCD unterstützt Verkehrsminister Posch: Neue Prioritäten bei Schienen-Projekten nötig

Freitag, 28. Oktober 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 25/2011, Kassel, 28. Oktober 2011.

In den Ausbau der Schienenstrecken in Hessen muss nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD in den nächsten Jahren mehr Geld gesteckt werden. Der VCD-Landesverband Hessen unterstützt deshalb die Forderung von Verkehrsminister Dieter Posch, bundesweit die Prioritäten bei der Finanzierung von Schienenprojekten zu ändern.

Die knappen Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie am drin­gend­sten gebraucht werden“, sagte VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. „Und das ist vor allem in Hessen der Fall, wo es Engpässe gibt, die sich auf ganz Deutschland negativ auswirken.“ Hohe Priorität sieht der VCD beim Ausbau des Eisenbahnknotens Frankfurt sowie bei den Neu- und Ausbaustrecken von Frankfurt nach Mannheim und Fulda. „Diese Maßnahmen sind wichtiger als Stuttgart 21, die ICE-U-Bahn durch den Thüringer Wald oder die sogenannte Y-Trasse in Nieder­sachsen“, so Mützel.
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Planfeststellung A 44

Freitag, 28. Oktober 2011

VCD Hessen, Oressemitteilung 24/2011, Kassel, 28. Oktober 2011.
VCD Hessen: Straßenbauwahn gefährdet Staatsfinanzen – Neue Wirtschaftlichkeitsberechnung gefordert

Angesichts der erneuten Kostensteigerung bei der geplanten Bundes­autobahn 44 von Kassel nach Eisenach fordert der ökologische Verkehrs­club VCD Hessen eine erneute Wirtschaftlichkeitsberechnung für das Projekt.

VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel: „Vor zwanzig Jahren hat man die Straße im Einheitstaumel für sinnvoll erklärt. Zuerst war von weniger als einer Milliarde Mark die Rede, heute sind wir bei 1,6 Milliarden Euro. Gleichzeitig sank die Verkehrsprognose von 50.000 auf abschnittsweise nur 25.800 Fahrten am Tag. Zeit zur Neubesinnung!“ Allein die jetzt bekannten Steigerungen von 1,3 auf 1,6 Milliarden Euro übertreffen die Gesamtkosten der Kasseler Regiotram einschließlich Fahrzeuge, die insgesamt 180 Mio. Euro kostete. Der heute unterzeichnete Abschnitt ist seit der vorigen Kostenschätzung von 183 auf 224 Mio. Euro gestiegen.
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Hessische Schieneninfrastruktur-Konferenz

Mittwoch, 26. Oktober 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 23/2011, Kassel, 26. Oktober 2011
Pragmatische Schritte statt großer Worte

Angesichts der heutigen „Hessischen Schieneninfrastruktur-Konferenz“ fordert der VCD Hessen, pragmatische Schritte zum Ausbau der Eisen­bahn insbesondere im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen.

Alle paar Monate wird den Fahrgästen erzählt, wie wichtig doch die ganz großen Ausbauten sind. Danach spielen Land, Bund und Bahn wieder schwarzer Peter und nicht einmal die Kleinigkeiten kommen voran“ be­klagt sich Udo Messer, Landesvorsitzender des VCD. Ein Negativ­beispiel ist für den ökologischen Verkehrsclub die überlastete Bahn­strecke Hanau–Fulda. Messer: „Dort hat man den dreigleisigen Ausbau trotz Baurechtes kurz vor Gelnhausen abgebrochen und wartet jetzt auf eine sogenannte Mottgers-Spange, die im nächsten Viertel­jahr­hundert garantiert nicht zur Verfügung stehen wird. Man gab einen Spatz aus der Hand, weil es irgendwo und irgendwann Tauben geben soll.“ Der VCD empfiehlt, das dritte Gleis über Gelnhausen bis Wächters­bach zu verlängern.
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Straßenbahn jetzt auch nach Vellmar

Freitag, 21. Oktober 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 22/2011, Kassel, 21. Oktober 2011.
Die Richtung stimmt

Der VCD Hessen begrüßt die Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke von Kassel nach Vellmar. Nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs ist der Ausbau des Nahverkehrs rund um Kassel über die Grenzen Hessens hinaus vorbildlich. Straßenbahn und Regiotram werden in der Fachwelt hoch anerkannt. Er wünscht sich vergleichbare Projekte für Wiesbaden oder Darmstadt.
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