Archiv für die Kategorie ‘Elbe-Saale’

Radwegroute in Radebeul-Mitte soll ausgebaut werden

Mittwoch, 02. Februar 2011

Pressemitteilung Landesverband Elbe-Saale e. V., 2.2.2011

Der Winter 2010/11 hat vielen Straßen ganz besonders schlimm zu­gesetzt – das große frühjährliche Löcherstopfen steht bevor. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale weist darauf hin, dass sich auch einige Fuß- und Radwege in einem erbärmlichen Zustand befinden.

VCD-Sprecher Lutz Dressler auf dem Weg „Am  Gottesacker

VCD-Sprecher Lutz Dressler auf dem Weg „Am Gottesacker

Eine besonders wich­tige Maßnahme ist für den VCD die Sa­nie­rung der Radroute von Altser­kowitz über die Straße des Friedens, die Wein­trauben­straße und den Weg „Am Gottes­acker“ nach Kötzschenbroda. Ins­be­son­dere zwischen der Straße des Friedens und der Wein­trauben­straße mit dem nahen Kaufland gibt es einen regen Fuß- und Rad­verkehr.

Lutz Dressler, Vorstandssprecher des VCD: „Wenn diese Route zwischen Altserkowitz und Kötzschenbroda in einen vernünftigen Zustand gebracht wird, dann kann hier eine attraktive Alternative zur Meißner Straße und zum Elberadweg entstehen.“ Dass diese auch gebraucht wird, wurde in den letzten Wochen besonders deutlich: Der Elberadweg stand am Mittwoch unterhalb des Kauf­land noch immer unter Wasser.
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VCD fordert zukunftsweisende Verkehrs­entwicklung statt Bummelbahnen

Mittwoch, 26. Januar 2011

Pressemitteilung, VCD Dresden 26.01.2011

In Zusammenhang mit der äußerst kostspieligen Fahrt­zeit­ver­längerung der beiden Striesener Straßenbahnlinien 4 und 10 (1 Mio. Euro pro Jahr) weist die Ortsgruppe Dresden des Verkehrs­club Deutsch­land (VCD) auf den hohen Sanierungsstau des Dresdner Straßen­bahn­netzes hin und sieht in der Dresdner Verkehrspolitik bis dato eine falsche Prioritätensetzung. Grundhafte stadtverträgliche Sanierung der Hauptschlagadern des öffentlichen Nahverkehrs ist eine der Hauptaufgaben der städtischen Verantwortlichen.
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Touristische Informationen an vielen Bahnhöfen im VVO mangelhaft

Montag, 06. Dezember 2010

Pressemitteilung VCD, Landesverband Elbe-Saale e. V., 6.12.2010

Ohne Frage – die Wirtschaft in Dresden und Umgebung ist in ganz besonderem Maße vom Tourismus abhängig. Wer allerdings mit der Bahn ins Dresdner Umland anreist, sollte sich selber gut vorbereiten und kann nicht auf touristische Hinweise vertrauen, so Lutz Dressler vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale.

Der ökologisch orientierte Verkehrsclub hatte die Kunden­freund­lich­keit der Bahnhöfe im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) innerhalb der letzten fünf Monate untersucht und beab­sichtigt, die Aus­wertung noch in diesem Monat zu präsentieren. Bei der Unter­suchung hat er festgestellt, dass sich an gerade einmal einem guten Viertel der 127 Bahnhöfe und Halte­punkte im Gebiet des VVO Stadt- oder Umgebungspläne befinden. Wegweiser zu Straßen- oder öffentlichen Punkten sind ebenfalls nur an jedem vierten Bahnhof vorhanden. „Insbesondere Gäste, die umweltfreundlich mit der Bahn unterwegs sind, sollten doch einen hervorragenden Service mit touristischen Informationen bekommen“, so VCD-Sprecher Lutz Dressler. „Negativ aufgefallen ist uns auch, dass bei zwei Fünf­tel der kleineren Stationen keine Tarif­informationen aus­hängen. Woher soll denn ein Urlauber wissen, welches die passen­de Fahrkarte im Verkehrs­verbund ist?
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20 Jahre Grenzöffnung der Bahnstrecke Eichenberg–Arenshausen

Freitag, 21. Mai 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung12/2010, Kassel, 21. Mai 2010
VCD: Symbol halbherziger Bahnpolitik

Am 26. Mai 1990 wurde die „Halle-Kasseler Eisenbahn“ zwischen Eichen­berg (Hessen) und Arenshausen (Thüringen) wieder in Be­trieb genommen. Neben der renovierten ehemaligen DDR-Transit­strecke Bebra–Eisenach ist dies bis heute die einzige Bahn­ver­bindung, die von Hessen aus über die ehemalige inner­deutsche Grenze führt. Wiederaufbau und Ist-Zustand dieser Bahn­strecke sind nach Ansicht des VCD Hessen „ein Symbol für zwei Jahr­zehnte halbherzige Bahnpolitik“.

War im Taumel der Wiedervereinigung noch von einer schnellen Fern­verkehrsstrecke die Rede, so wurde der Ausbau in den Folge­jahren immer weiter reduziert. Bis heute wird die ansonsten durchgehend zweigleisige Strecke nur mit einem Gleis in den hessischen Bahnhof Eichenberg geführt. Auf längeren Abschnitten in Thüringen beschränkt DDR-Signaltechnik die Geschwindigkeit weiter­hin auf 100 km/h. „Das mag für die meisten Güterzüge gerade reichen, schon ein aktueller Nahverkehrstriebwagen wird damit unnötig ausgebremst“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Der durch Niedersachsen und Hessen führende Abschnitt Eichen­berg–Kassel wurde nicht ausgebaut, die Gleisanlagen in Witzen­hausen, Hann. Münden und Speele wurden weiter reduziert. Dort ist keine Güterverladung mehr möglich. Wurde in den 1990er Jahren noch darum gestritten, ob man Kassel über eine neue Ver­bindungs­kurve bei Mönchehof oder den Ausbau der vorhandenen Strecke über Bad Karlshafen umfahren solle, so sind beide Varianten derzeit chancenlos. Züge von Halle in Richtung Ruhrgebiet müssen in Kassel die Fahrtrichtung wechseln, was im Güterverkehr zu Mehrkosten und Zeitverlusten führt.
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Verbraucherzentralen und VCD starten bundes­weite Radshow

Freitag, 23. April 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD und vzbv, Erfurt, 23.04.2010
Klingelkonzert zum Auftakt am Sonntag in Erfurt

Mit einem Klingelkonzert vor dem Erfurter Dom startet am Sonntag die bundesweite Radshow der Verbraucherzentralen und des Ver­kehrs­club Deutschlands (VCD). Unter dem Motto “Dein Rad zählt! – für mich. für dich. fürs klima.” wollen die Verbände mehr Ver­brau­cher fürs Radfahren und für Klimaschutz im Straßenverkehr ge­win­nen. Bis September gastiert die Show in über 20 Städten.

Mit der Show laden die Verbraucherzentralen und der VCD Besucher zu Testfahrten mit Elektro- und Tourenräder ein, geben Tipps für den Fahrradkauf und informieren, was ein Fahrrad im täglichen Ein­satz leisten kann. Zudem zeigen Attraktionen wie Radtaschen-Wett­packen oder Zeitduschen mit regenfester Rad-Kleidung, dass Klima­schutz per Velo viel Spaß macht.
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Fernverkehrspläne der Bahn für Sachsen: Enttäuschend

Mittwoch, 21. April 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 21.4.2010
VCD: Bahn sagt noch nicht die ganze Wahrheit

Der Landesverband Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der erst vor zwei Wochen sein eigenes Bahnkonzept vor­gestellt hatte, zeigte sich enttäuscht über die Fern­verkehrs­pläne der Bahn für 2011.

Wir haben der Bahn ein Konzept vorgeschlagen, welches trotz Fahr­zeugmangel bei den ICE mehrere Verbesserungen im Fern­verkehrs­netz für Mitteldeutschland mit sich gebracht hätte und trotzdem auch wirtschaftlich tragfähig wäre. Bezeichnend für die Bahn ist es, dass wir keinerlei Reaktion darauf erhalten haben“, so VCD-Vorstandssprecher Lutz Dressler. Weiterhin fehle es der Bahn nachwievor an einem langfristigen Konzept.
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Neues Fernverkehrskonzept für Mitteldeutschland

Montag, 05. April 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 5. April 2010
VCD vermisst bei der Bahn die Zukunftsvisionen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat am Ostermontag ein eigenes Konzept für den Fernverkehr der Bahn in Mitteldeutschland vorgestellt. Lutz Dressler, der Sprecher des VCD-Landesverbandes für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, erläuterte dazu: “Unser Konzept ist wirtschaftlich tragfähig, zum Fahrplanwechsel 2010 umsetzbar und aus Kundensicht deutlich besser als all die Pläne, die von der Bahn selbst erarbeitet wurden und nur über Um­wege öffentlich bekannt geworden sind.” Als “völlig un­ver­schämt” bezeichnete er die Tatsache, dass man trotz der ge­bün­del­ten Kritik am Vorgehen bei der Deutschen Bahn (DB) noch immer nicht öffentlich über die eigenen Pläne diskutiert.

Das VCD-Konzept sieht insgesamt vier ICE-Linien und fünf Inter­city-Verbindungen vor, die allesamt im Zwei-Stunden-Takt fahren sollen, durch eine intelligente Verknüpfung aber stündlich die Ver­bindungen aller großen Städte mit maximal einem Umstieg zu­lassen würden. So entstünden mehrere neue Direktverbindungen im Fernverkehr, unter anderem eine IC-Linie von Dresden über Leipzig und Magdeburg bis nach Hannover. Das Konzept des Ver­kehrs­clubs ist komplett durch das freiwillige Engagement der Verkehrs­experten entstanden. Sowohl Vielfahrer als auch Gele­gen­heits­nutzer der Bahn haben daran mitgewirkt.
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Ampelschaltungen in Dresden – Bus und Bahn werden ausgebremst

Mittwoch, 31. März 2010

Pressemitteilung, VCD Elbe-Saale, 31. 3. 2010

VCD: “Vorrang für den ÖPNV hilft der Umwelt mehr als fließender Auto­verkehr. In Dresden findet sich bisher eine unzureichende Bevor­rechtigung für ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr und eine veraltete Ampeltechnik.

Lutz Dressler, Landesvorstandssprecher des Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) zeigte sich am Mittwoch sehr besorgt über die For­derung des ADAC-Sprechers Markus Löffler, die Vorrang­schaltung für Bus und Bahn generell in Frage zu stellen: “Natürlich muss es ein Anliegen der Verkehrsplanung sein, unnötige Warte­zeiten bei allen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden. Da sich aber in Dresden der durchschnittliche Straßenbahnnutzer mit 19 km/h bereits jetzt deutlich langsamer als ein Autofahrer (28 km/h) bewegt, ist es absurd eine (bisher kaum ausgebaute) Bevorzugung von Bus und Bahn zu hinterfragen. Während der motorisierte Individual­verkehr in Dresden immer schneller voran kommt und europaweit spitze ist, werden die umweltfreundlichen Verkehrs­träger systematisch ausgebremst. Allein die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben in der Innenstadt mit den schlechtesten Verkehrszuständen zu kämpfen, während der Autoverkehr zu über zwei Dritteln in Dresden in guten bis sehr guten Verkehrszuständen voran kommt. So sieht die Realität aus!” Auch Radfahrer und Fußgänger werden mit sogenannten Bettel­ampeln immer mehr behindert. Das sei eine Verkehrspolitik gegen die gesundheits­freundlichen Verkehrsträger dieser Stadt, so der VCD.
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Bahnhöfe gehören in die öffentliche Hand

Montag, 29. März 2010

Pressemitteilung, VCD Landesverband Elbe-Saale, 29. März 2010
VCD: Kommunen müssen von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen

Die Deutsche Bahn hat am Wochenende angekündigt, weitere 100 Bahn­hofsgebäude in Thüringen zu verkaufen und langfristig nur noch ein Dutzend Gebäude, vorwiegend an größeren Bahnhöfen, zu behalten. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) erwartet nun, dass ein großer Teil der Bahnhofsgebäude dem weiteren Verfall preisgegeben wird. Lutz Dressler, der Sprecher des VCD-Landes­verbands, sagte dazu am Montag: “Investoren sind in der Regel nur auf den eigenen Profit aus. Es steht zu befürchten, dass sie sich für die Sanierung nur die Sahnestückchen herauspicken, also all jene Bahnhöfe, bei denen entsprechend hoher Fahr­gast­zahlen auch lukrative Gewinne über Ladenmieten zu erzielen sind.
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Unfallursache Nummer Eins ist die Raserei

Mittwoch, 24. März 2010

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, 24.3.2010
“Wer das generelle Tempolimit von 120 km/h verhindert setzt Leben aufs Spiel”

Aus den neuen Verkehrsunfallzahlen für die sächsischen Straßen geht klar hervor, dass die Hauptunfallursachen nach wie vor un­an­gepasste Geschwindigkeit bei schlechten Witterungs­bedin­gun­gen und Raserei sind. Jeder Zweite der 192 Menschen, die im letzten Jahr auf den sächsischen Straßen ihr Leben lassen mussten, starb infolge eines dadurch verursachten Unfalles.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert nun angesichts dieser deutlichen Zahlen in Sachsen ein generelles Tempolimit auf den Auto­bahnen einzuführen. Lutz Dressler, der Sprecher des VCD-Landes­verband Elbe-Saale: “Wer das generelle Tempolimit von 120 km/h verhindert setzt Leben aufs Spiel. Denn dadurch ließe sich nicht nur die Unfallgefahr deutlich reduzieren sondern natürlich auch die Schwere von Unfällen.” Am Dienstag hatte Innenminister Markus Ulbig gesagt, dass er zur Beantwortung der Entscheidung über ein generelles Tempolimit noch etwas Zeit brauche.

Für den VCD gibt es neben dem Hauptargument der Ver­kehrs­sicher­heit auch noch einige andere Argumente, die für Tempo 120 spre­chen: “Ein Tempolimit bedeutet mehr Klimaschutz, denn es senkt sofort den Spritverbrauch und verringert damit den Treib­haus­gas­ausstoß spürbar. Es bedeutet aber auch weniger Staus, denn es mindert die hohen Geschwindigkeits­unterschiede auf Auto­bahnen, die eine wichtige Ursache bei der Stau­entstehung sind“, so VCD-Sprecher Dressler.