Archiv für die Kategorie ‘Elbe-Saale’

Meißen: Zustimmung zu Lärmschutzplänen an der A 4

Montag, 15. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 15.2.2010
Lärmgeplagte Bürger sollten mit “kreativen Aktionen” unterstützen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale zeig­te sich sehr erfreut über die Initiative der Gemeinde Trie­bisch­tal, sich mit den Nachbarkommunen verbünden zu wollen, um sich gemeinsam für mehr Ruhe für die Autobahnanwohner ein­zu­setzen.
(weiterlesen…)

VCD zur Absage des Erfurter Karnevalumzuges

Freitag, 12. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 12.2.2010
Die Absage ist konsequent aber auch bezeichnend

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale be­wertet die Absage des Karnevalsumzuges als richtig und konse­quent: “Wenn die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet werden kann, ist das die einzig richtige Entscheidung.” sagte Andreas Grimm, der Stellvertretende Vorsitzende des VCD-Landes­verbands zu der Entscheidung der Stadt. “Allerdings lassen die Zustände in der Stadt den Eindruck entstehen, dass Erfurt wie auch fast der ganze Freistaat dem Winter nicht gewachsen ist.” Natürlich sei es verständlich, dass die Winterdienste bei längeren Schneefällen an ihre Grenzen stoßen. Die eigentliche Katastrophe jedoch sei, dass viele ältere Verkehrsteilnehmer und Menschen mit Behinderungen durch schlecht geräumte Fußwege und Haltestellen massiv in ihrer Mobilität eingeschränkt seien, da sie sich bei Schnee- und Eisglätte nicht mehr hinaus zu gehen trauten.
(weiterlesen…)

Dresden: Bombensuche in der Elbe

Freitag, 12. Februar 2010

Pressemitteilung VCD-Landesverband Elbe-Saale, 12.2.2010
Verkehrsclub kritisiert vorbereitende Maßnahmen für den Elbe­ausbau

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale be­fürchtet, dass die aktuelle Bombensuchaktion in der Elbe eine vor­be­rei­tende Maßnahme für den weiteren Ausbau des Flusses sei. “Die Argumentation, dass die Suchaktion für Aus­bag­gerungs­arbeiten nötig sei, erscheint reichlich dünn und die Beteuerungen, dass die Bag­ger­arbeiten lediglich den Zustand vor der Jahrhundertflut herstellen sollen, sind unglaubwürdig. Das Ziel, eine ganzjährige Fahr­rinnen­tiefe von 1,60 m, hat es auch vorher nicht so gegeben“, so VCD-Vorstandssprecher Lutz Dressler. Das Wasser- und Schiff­fahrts­amt Dresden scheine ebenso wie Staatssekretär Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium noch immer davon auszugehen, dass mittels Wasserbaumaßnahmen auf der Oberelbe ganzjährig eine Flusstiefe von 1,60 m garantiert werden könnte.
(weiterlesen…)

VCD bemängelt nach wetterbedingten Ausfällen im Regionalverkehr das Missmanagement der Bahn [Leipzig]

Donnerstag, 11. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 11.2.2010

Der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat wie viele Bahnkunden feststellen müssen, dass die Bahn offenbar nicht mit den derzeitigen Wetterverhältnissen umzugehen weiß: So fahren die sowieso schon oftmals verspäteten Regionalexpresszüge auf der Strecke von Geithain nach Leipzig momentan kälte- und war­tungs­bedingt oft nur verkürzt weshalb die Wagen in den Morgen­stunden oft überbelegt sind. Es sieht so aus, als ob die Bahn im Jahr 2010 den Winter nicht in den Griff bekommt. VCD-Sprecher Andreas Grimm vom Landesverband Elbe-Saale sieht das allerdings nicht als Zufall an und verweist auf weitere Probleme, die in den letzten Tagen bekannt wurden: So musste sich die Bahn recht­fertigen, dass zahlreiche Bahnkunden am Wochenende im Leipziger Hauptbahnhof ihres ICEs verwiesen wurden, weil dieser aus ähnlichen Gründen nur mit halber Länge fahren konnte und stark überfüllt war. Dann gab es auch noch Medienberichte über die neu­angeführten Gründe für Verspätungen vom vorangegangenen Wochenende, als sogenannte “Pinkelpausenstopps” eines ICEs in Erfurt und Leipzig eingelegt werden mussten, weil im Zug keine aus­reichende Zahl an funktionierenden Toiletten vorhanden gewesen sein soll.
(weiterlesen…)

“Bierbikes” kommen nach Dresden und Erfurt

Dienstag, 09. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 9.2.2010
VCD sieht Gefahren für die Verkehrssicherheit

In wenigen Wochen werden wohl auch zwischen Frauenkirche und Semperoper und in den Erfurter Altstadtgässchen sogenannte “Bier­bikes” verkehren, will man der Website des Kölner Betreibers Glau­ben schenken. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landes­verband Elbe-Saale befürchtet durch das Geschäftskonzept für die Alt­stadt neben Gefahren für die Verkehrssicherheit und lärmenden an­ge­heiter­ten Partygruppen in der Folge auch einen Image­schaden für den Tourismus.

Bierbikes sind Mehrpersonenfahrräder mit Platz für bis zu 17 Per­sonen, die alle miteinander um einen Tresen sitzen und beim gemein­samen Strampeln Getränke zu sich nehmen können – zumeist alkoholische, vornehmlich eben “Bier”. Das Geschäftskonzept sieht vor, dass nur derjenige, der lenkt, nüchtern bleiben muss. Für Lutz Dressler vom VCD ein Unding: “Wenn Dresden es mit der Ver­kehrs­sicherheit ernst meint, darf es Bierbikes so nicht geben. Jeder Teilnehmer im Straßenverkehr muss im Interesse der Ver­kehrs­sicher­heit immer vollständig Herr seiner Sinne sein.” Erst letztes Jahr habe es in Köln einen Unfall unter Beteiligung eines Bierbikes gegeben. Medienberichten zufolge wollte dort ein an­ge­trun­kener Mit­fahrer bei einem verkehrsbedingten Halt “aus­treten” gehen und wurde nach dem Absteigen prompt von einem Auto angefahren.
(weiterlesen…)

Achtung Sturzgefahr! VCD fordert schnelle Frost­schaden­beseitigung auf Fuß- und Radwegen

Freitag, 05. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 5.2.2010

Ramponierte Straßen, die sich größtenteils noch unter Schnee- und Eismatsch verbergen, beschäftigen schon jetzt die Gemüter. Alle sächsischen Gemeinden zusammen werden in diesem Jahr etliche Millionen Euro aufbringen müssen um Schlaglöchern und Frost­schäden den Kampf anzusagen. Nicht nur dem Straßennetz hat der Winter diesmal besonders stark zugesetzt, auch viele Fuß- und Radwege wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale bittet daher alle Bürger auch wachsam zu bleiben, wenn Schnee- und Eisglätte verschwunden sind. “Viele Gehwegplatten haben sich gelöst, sind wackelig oder stehen hoch und werden so zu gefährlichen Stolperfallen. Und die Schlaglöcher machen leider auch vor Fuß- und Radwegen keinen Halt“, so VCD-Sprecher Lutz Dressler.
(weiterlesen…)

Umsatzsteigerung der Häfen begründet keinen Elbausbau

Mittwoch, 03. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, 3.2.2010

Der minimale Anstieg des Umsatzes um 100 000 Euro auf 12,5 Millionen Euro bei den Binnenhäfen Oberelbe im letzten Jahr ist für den Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale nicht geeignet, um einen weiteren Ausbau der Elbe zu recht­fertigen. “Entgegen der Eigendarstellung sind die Häfen der Ober­elbe wahrlich keine Meister der Wirtschaftskrise. Wenn man weiß, dass die Elbeschifffahrt 2008 aufgrund lang anhaltender Niedrig­wasser­stände schon auf einem absoluten Tiefpunkt angekommen war, dann wird deren Krise jetzt umso deutlicher, da der Güter­umschlag von 2009 noch unter dem des Vorjahres lag,” so VCD-Sprecher Lutz Dressler.

Erst vor wenigen Tagen hatte der zum Bundesverkehrsministerium ge­hörende Staatssekretär Ernak Ferlemann eine durchgängige Fahr­rinnen­tiefe von 1,60m gefordert, was bei Umweltschützern prompt eine Flutwelle der Empörung auslöste. Auch der ökologisch orientierte VCD hat große Befürchtungen, dass unter dem Vorwand der Hoch­wasser­schadens­beseitigung weitere Steinschüttungen vor­genommen werden und der Fluss weiter kanalartig verengt werde. Zu erwarten sei, dass durch derartige Maßnahmen unter anderem die Auenlandschaft des Biosphärenreservates Mittelelbe weiter stark bedroht wird und womöglich dessen UNESCO-Titel aberkannt werden muss. Die Elbefreunde und Umweltschützer sind der Ansicht, dass der Dresdner Titelverlust für Deutschland schon blamabel genug ist.
(weiterlesen…)

Flughafen Altenburg: wirtschaftlich und verkehrs­politisch nicht tragbar

Mittwoch, 27. Januar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, Mittwoch, 27. Januar 2010

Die Differenzen um die Beteiligung am Flughafen Altenburg zeigen nach Ansicht des stellvertretenden Vorsitzenden des Landes­ver­ban­des Elbe-Saale des Verkehrsclub Deutschland. (VCD) Andreas Grimm, dass der Flughafen Altenburg weder wirtschaftlich noch verkehrspolitisch haltbar ist Insbesondere die Nähe zum Flug­hafen Leipzig aber auch die Einordnung in ein ohnehin viel zu dichtes deutsches Flughafennetz lassen Zweifel an der Erforderlich­keit und Tragfähigkeit dieses Flughafens aufkommen. Dies hat auch die Landes­regierung erkannt und fördert ihn deshalb nicht.

Der Flughafen ist nach den Zahlen des Jahresabschlusses 2009 erneut auf Zuschüsse seiner Gesellschafter angewiesen. Die Stadt­werke Altenburg, die für die Stadt die Gesellschaftsanteile trägt, hat beschlossen aus der Gesellschaft auszusteigen. Dies zeigt, dass die Stadt auch für die Zukunft mit einem Zuschuss­geschäft rechnet. Die Weigerung des Landes und der Firma Ryan Air, sich am Flughafen zu beteiligen, bestätigen diese Ein­schätzung.
(weiterlesen…)

Dresdner VCD kritisiert den ADAC-Test zu Fußgängerüberwegen

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Dresden/Elbe Saale, Dresden, 16/12/2009

Die Ortsgruppe Dresden des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) stellt die Ergebnisse des aktuellen ADAC-Tests zu den Fuß­gänger­überwegen in Frage. VCD-Sprecher Lutz Dressler nahm speziell zum Pirnaischen Platz Stellung, den der ADAC mit “gut” bewertet: “Wenn man beim Testen durch die Windschutzscheibe schaut, ist das Ergebnis nicht verwunderlich. Aus Fußgängersicht verdienen die Überwege hier aber eher ein “befriedigend”.

So kritisiert der VCD unter anderem die Ampelschaltung am Über­weg vom Stadtmuseum zur Straßenbahnhaltestelle der Linien 1, 2 und 4: “Wer da nicht kräftig genug auf den nahezu un­empfindlichen Drücker haut, kann lange warten, dass es Grün wird.” An dieser Stelle gehen daher laut Dressler nicht Wenige bei Rot über die Straße. “Und selbst wenn man dann mal das nette gehende Ampelmännchen zu Gesicht bekommt, ist bereits wenige Sekunden später wieder rot zu sehen. Für gehbehinderte Men­schen ist es hier nahezu unmöglich, die Straße innerhalb der Grün­phase zu überqueren.” Für VCD-Sprecher Dressler sind sogenannte “Bettelampeln” generell keine gute Lösung: “Wie würde man es als Autofahrer empfinden, wenn man vor Ampeln aussteigen müsste, um dann per Knopfdruck seine Grünanforderung mitzuteilen?” Bei Kreuzungsampeln fordert der VCD deshalb mit jedem Ampelumlauf eine Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer.
(weiterlesen…)

Elektroautos allein sind keine Klimaschutzautos

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, Dresden, 09/12/2009

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale be­grüßt es, dass die DREWAG im kommenden Jahr mit dem Aufbau erster Ladestationen in der Innenstadt von Dresden beginnen will. Sprecher Lutz Dressler warnte aber am Dienstag vor einem oft gehörten Irrtum: “Elektroautos allein sind keine Klimaschutzautos. Ent­scheidend ist, dass der Strom aus erneuerbaren Energien kommt. Denn nur so gibt es auch eine gute CO2-Bilanz für die Fahrzeuge“. Der VCD wünsche sich daher von der DREWAG, dass an den neuen Elektrotankstationen auch nur grüner Strom verkauft werde.

Allerdings glaubt der Verkehrsclub nicht daran, dass die Errichtung der ersten Ladesäulen in der Stadt in den nächsten zwei bis drei Jahren zu einer nennenswerten Zahl von elektrisch betriebenen Autos führen wird. Denn zum einen würden viele Neuwagenkäufer sicherlich dadurch abgeschreckt, dass ein elektrisches Auto 10.000 bis 20.000 Euro mehr kosten wird als ein vergleichbares Auto mit Ottomotor, zum anderen werden die meisten Elektromobile noch nicht in Großserien produziert.
(weiterlesen…)