Archiv für die Kategorie ‘Elbe-Saale’

Verkehrsminister Morlok verkennt die Zusammenhänge im Nahverkehr

Montag, 19. Dezember 2011

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 19.12.2011
Nach Äußerungen zur Finanzierung des Schienennahverkehrs

Der sächsische Schienenpersonennahverkehr (SPNV) befindet sich in einer kritischen Lage. Der Landtag hatte 2010 beschlossen, die er­forderlichen Mittel im Vergleich zum ursprünglichen Ansatz für dieses Jahr um 24,2 Mio. und für 2012 um 34,9 Mio. Euro zu kürzen. Die Folgen dieser kurzsichtigen Sparpolitik sind schon jetzt dramatisch: Investitionen sind kaum mehr möglich und auch das Fahrplanangebot hat sich auf einigen Verbindungen erheblich verschlechtert. Aus Sicht des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale ist diese Entwicklung verheerend. Deshalb hat der VCD als mitgliederstärkster Fahrgastverband Sachsens ein Bündnis mit den Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig geschlossen, das ein Positionspapier erarbeitet hat, welches die Folgen der Kürzungs­beschlüsse für den SPNV aufzeigt. In einem offenen Brief forderten die Städte zusammen mit dem VCD vor Kurzem die sächsische Staats­regierung zur grundlegenden Korrektur der Spar­beschlüsse und der ÖPNV-Finanzierungsverordnung auf.
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Bürgerinitiative für die Südumgehung Pirna blockt die Kommunikation mit dem Verkehrsclub Deutschland ab

Mittwoch, 14. Dezember 2011

VCD Elbe-Saale, Pressemitteilung, 14. Dezember 2011.

Die Bürgerinitiative (BI) für die Südumfahrung Pirna hat ihr ur­sprüng­liches Gesprächsangebot an den Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale ohne weitere Begründung offenbar zurück­gezogen. Der VCD hatte verdeckten Lobbyismus der Straßen­bauwirtschaft kritisiert, da diese über die GSV (Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung) getarnt an der Gründung der BI beteiligt war und die Initiative weiterhin unterstützt.

Die Kritik hatte die BI mit einem Gesprächsangebot über ihre Ziele verbunden. VCD-Sprecher Lutz Dressler sagte dazu: „Ich gehe davon aus, dass das große Ziel der BI und des VCD das selbe ist: Stau und Lärm aus Pirna zu verbannen. Deswegen haben wir uns über das im November geäußerte öffentliche Gesprächsangebot sehr gefreut.
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Sächsische Großstädte und VCD fordern Ende der Kürzungen im Schienennahverkehr

Freitag, 09. Dezember 2011

Der Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Elbe-Saale e. V. , und die Stadt Leipzig informieren:

Mit einem heute vorgestellten Positionspapier haben die Städte Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) an die sächsische Staatsregierung appelliert, die vor einem Jahr beschlossenen Kürzungen für den Schienenpersonen­nahverkehr (SPNV) zurückzunehmen. Im Dezember 2010 hatte der Freistaat die Mittel bereits um insgesamt 24,2 Millionen Euro gekürzt. Für 2012 plant das Land weitere Einschnitte in Höhe von 34,9 Millionen Euro. Somit werden dann weniger als zwei Drittel der vom Bund bereitgestellten Regionalisierungsmittel zur Bestellung von Zug­kilo­metern eingesetzt, während es beispielsweise im Nachbarland Thüringen rund 90 Prozent sind.
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Bürgerinitiative „pro B 172 Südumfahrung“CDU lenkt mit unberechtigten Gegenangriffen von der Kritik des VCD ab

Donnerstag, 24. November 2011

Pressemitteilung VCD, Landesverband Elbe-Saale, 25.11.2011

Der VCD wehrt sich gegen eine falsche Darstellung seiner Lobby-Kritik durch die Bürgerinitiative (BI) B172. Nach Aussagen des BI-Sprechers Peter Liebers (gleichzeitig CDU-Kreisgeschäftsführer) habe der VCD die gesamte BI als eine reine CDU-Veranstaltung bezeichnet. Dies weist Lutz Dressler vom VCD Landesverband Elbe-Saale energisch zurück: „Das haben wir nie getan, im Gegenteil: Die Kritik richtet sich allein an die CDU, die die BI zusammen mit den Asphaltlobbyisten von der GSV ins Leben gerufen hat. Alle anderen Unterstützer der Bürgerinitiative haben dies sicherlich nicht gewusst. Sie sollten deswegen jedoch ihr Engagement in der Bürgerinitiative überdenken.

Um zu erkennen, dass die GSV (Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung) eben kein Umwelt-Lobbyverein ist, wie es der Name vermuten lassen könnte, genüge eine kleine Internetrecherche: Panorama, Spiegel, die taz und weitere Medien haben bereits entsprechend kritisch berichtet. „Hier geht es um gezielte Meinungsmanipulation. Die Straßenbaufirmen versuchen durch Bürgerinitiativen pro Ortsumgehungen, an deren Gründung sie beteiligt sind, sich den Rückhalt in der Bevölkerung zu erkaufen“, so Dressler. „Ich frage mich ob sich eine Bürgerinitiative auch ohne Beteiligung der GSV gebildet hätte.

Mit Rückenwind der Asphaltlobby: VCD zweifelt Unabhängigkeit der Bürgerinitiative zur Süd­umfahrung Pirna an

Freitag, 18. November 2011

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, 18.11.2011

Wer sich in einer Bürgerinitiative (BI) für oder gegen etwas einsetzt, tut das in aller Regel aus tiefster Überzeugung und leistet damit ein guten Beitrag für die Gemeinschaft. Sachsens Sozialministerin Christine Clauß (CDU) bekannte deshalb auch in einer ihrer Landtagsreden: „Wir wertschätzen, fördern und sichern das bürgerschaftliche Engagement.

Die Pirnaer CDU-Ortsgruppe aber scheint diese Aufforderung gründlich missverstanden zu haben, meint zumindest Lutz Dressler vom öko­logischen Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale: „Denn die BI »pro Sächsische Schweiz – Südumfahrung Pirna jetzt« wurde laut Gründungsniederschrift alleinig von CDU-Mitgliedern ins Leben gerufen.“ Eine Gruppierung, die von Politikern gegründet wird – es mag Menschen geben, die den Begriff „Bürger“-Initiative dafür als Irre­führung deuten würden. Doch daran stört Dressler sich nicht, schließ­lich seien Politiker ja auch Bürger. Außerdem habe sich die BI ja laut Gründungsschreiben der Überparteilichkeit verschrieben.
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Fahrradtaxi als Alternative zum Autobesitz

Mittwoch, 18. Mai 2011

Pressemitteilung, VCD Landesverband Elbe-Saale, 18.5.2011
Verkehrsclub Deutschland wirbt für eine umweltfreundlichere Mobilität

Das „Virus Auto“, so behauptet es der Wiener Professor Hermann Knoflacher, verändert das Wesen. „Ist es etwa vernünftig, dass wir statt des Erhalts einer lebenswerten Umwelt unsere Städte und Landschaften dem Diktat der Automobilität unterordnen?“, fragt auch Lutz Dressler vom VCD Landesverband Elbe-Saale.

Dressler, der mit seinen 25 Jahren selbst nie Ambitionen hatte, einen Führerschein zu machen, sagt, dass zumindest in den grö­ßeren Städten eigentlich niemand auf ein Auto angewiesen ist: „Fuß, Fahrrad, Bus und Bahn sind eine gute und preiswerte Alternative zum Auto. Und wenn man dann doch mal eines braucht, gibt es günstige Carsharing-Angebote.
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Sachsen-Anhalt wählt – der VCD befragt Parteien zu Umwelt und Mobilität

Sonntag, 13. März 2011

VCD Landesverband Elbe-Saale , Pressemitteilung

Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt hat der Landesverband Elbe-Saale des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Parteien zu ihren verkehrspolitischen Vor­stellungen befragt. Die Antworten finden sich nun in Form der seit Jahren bekannten Wahlprüfsteine im Internet.

Unter anderem hat der VCD die Parteien gefragt, wie der Rad­verkehr in Sachsen-Anhalt gefördert werden kann. Die Ant­worten lassen die Herzen der Radfahrer durchweg höher schlagen. Durchweg alle Parteien, die auf den Fragebogen geantwortet haben, sprechen sich für die weitere kostenlose Beförderung von Fahrrädern im Nahverkehr aus.

Auf die Frage welche Vorstellungen es über den Ausbau von Bahn­strecken gibt, antwortet B90/Grüne, dass vor Allem im Schienen­güterverkehr Ausbaubedarf bestehe. Konkret müsse die Strecke Uelzen-Stendal zweigleisig werden.
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Straßenbahn darf nicht ausgebremst werden

Dienstag, 15. Februar 2011

Landesverband Elbe-Saale, Pressemitteilung, 15.2.2011

Dass Radebeul ein Verkehrsproblem hat, ist nicht zu übersehen: Bürger­initiativen an der Meißner und an der Kötzschenbrodaer Straße beklagen zu Recht die enormen Straßen­verkehrs­belastungen. Um Lärm, Feinstaub und Verkehrs­sicherheit in den Griff zu bekommen sieht der ökologische Verkehrsclub VCD die Lösung vor allem darin mehr für Bus, Bahn und Fahrrad zu tun und Maßnahmen der Verkehrsvermeidung umzusetzen. Der regionale Verbandssprecher Lutz Dressler sagte: „Für sehr viele Menschen ist der Umweltverbund schon jetzt eine preiswerte Alternativen zur Fahrt mit dem Auto“. Er ist der festen Überzeugung, dass die Verkehrsbelastung sich noch hätte drastisch verschlimmern können, wäre der Finanzierungsvertrag für den Weiterbetrieb der Straßenbahn im Dezember nicht zu Stande gekommen. Allerdings sieht Dressler ein Zeitproblem bei der Attraktivitäts­steigerung der Linie 4: „Durch verschleppte Sanierungen werden hohe Folgekosten in Kauf genommen werden. Einen großen Anteil daran hat der Freistaat, der die Nahverkehrs­gelder im Haushalt drastisch gekürzt hat“.
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Verkehrsclub warnt vor Rückzug aus der Fläche

Dienstag, 08. Februar 2011

Pressemitteilung Landesverband Elbe-Saale, 8.2.2011

Mit großer Besorgnis hat der ökologische Verkehrsclub VCD Landes­verband Elbe-Saale auf Aussagen von Verkehrsminister Carius reagiert, die Zahl der sogenannten Grundzentren bei der Fort­schreibung des Landesentwicklungsplans „erheblich“ reduzieren zu wollen.

Momentan gibt es 129 thüringische Grundzentren in denen ein Min­dest­angebot an zentralen Einrichtungen vorgehalten werden soll. Dazu zählen beispielsweise eine bestimmte Art und Anzahl von Schulen, Arztpraxen, Sportanlagen und Verwaltungseinrichtungen.

Wenn diese Einrichtungen nach und nach aus der Fläche ver­schwinden, dann bringt das für sehr viele Menschen Probleme mit sich. Insbesondere ältere Einwohner, die in ihrer Mobilität ein­geschränkt sind, aber auch Familien mit Kindern, haben hier das große Nachsehen“, so VCD-Vorstandssprecher Andreas Grimm. „Die weitere Konzentration von Versorgungseinrichtungen führt zu mehr Verkehr. Das Land sollte jedoch auf sinnvolle Verkehrs­vermeidungs­strategien setzen, damit nicht noch mehr Menschen unter Lärm und Luftverschmutzung durch Verkehr zu leiden haben und Mobilität nicht noch teurer wird.“ Die Vorschläge des Verkehrsministers scheinen jedoch in die genaue Gegenrichtung zu führen, hin zu mehr Verkehr.
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VCD begrüßt flexible Zeitkarten beim MDV

Sonntag, 06. Februar 2011

Pressemitteilung Landesverband Elbe-Saale, 6. Februar 2011
Preiserhöhungen auch Folge verfehlter sächsischer Sparpolitik

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale, begrüßt die geplante Einführung von Zeitkarten mit flexibler Geltungsdauer im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV). Bislang begann die Wochenkarte montags und endete am Sonntag. Künftig kann der Geltungsbeginn einer Wochenkarte frei gewählt werden. „Der VCD fordert entsprechende Änderungen seit Jahren“, so Harald Lindner, der den VCD im Fahrgastbeirat der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) vertritt.

Die Preiserhöhungen, die für den August angekündigt sind, sieht der VCD dagegen als eine der Folgen verfehlter sächsischer Sparpolitik. Gravierender sind die Konsequenzen für die S-Bahn-Linie 1 Leipzig-Grünau – diese Strecke wird der Sparpolitik voraussichtlich ganz zum Opfer fallen.
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