Archiv für die Kategorie ‘Deutschland’

Auftakt der VCD-»Laufbus«-Saison 2011/2012

Montag, 09. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 47/11 – Berlin, 09.05.2011
Sicher, gesund und selbstbewusst zur Schule

Die Vorbereitungen für den Schulanfang 2011/2012 laufen auf vollen Touren: Neue Klassen werden zusammengestellt und erste Eltern­abende finden statt. Dabei steht nicht nur die Schule selbst, sondern auch der Weg dorthin im Zentrum des Interesses: Geht das – den Schulweg sicher gestalten, die Gesundheit der Kinder fördern und zugleich die Eltern entlasten? Der «Laufbus» macht es möglich! Der Bus auf Füßen ist eine Laufgemeinschaft, bei der mehrere Grund­schul­kinder den Weg zur Schule gemeinsam mit Erwachsenen zurücklegen, bis sie sicher genug sind, um als Gruppe alleine zu laufen. Wie ein Schulbus hat auch der »Laufbus« Haltestellen, Treffpunkte und einen Streckenplan. Der VCD startet deshalb zusammen mit »As-phalt-Art« die »Laufbus«-Saison 2011/2012 mit einem neuen Info-Poster und der umfassenden Service-Webseite www.vcd.org/vcd_laufbus.html.
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Reform der Verkehrssünderdatei muss Ver­kehrs­sicherheit erhöhen

Freitag, 29. April 2011

VCD-Pressemitteilung 45/11 – Berlin, 29.04.2011
VCD warnt vor Förderung des Verkehrsrowdytums

Nach dem Willen des Bundesverkehrsministeriums soll künftig jede Ordnungswidrigkeit getrennt verjähren – ganz gleich, ob in der Zwischen­zeit neue Verstöße hinzukommen. Der ökologische Ver­kehrs­club VCD kritisiert, dass der bisher bekannte Vorschlag undifferenziert Verkehrs­sünder begünstigt und somit die Gefahr besteht, dass das Verkehrs­rowdy­tum gefördert wird. Allerdings sei das jetzige System, das Berufs­kraftfahrer mit hoher Fahrleistung wie Gelegen­heitsfahrer behandelt, durchaus reformbedürftig.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Erleich­terun­gen für notorische Punktesammler sind ohne Frage abzulehnen. Ent­scheidender als die Art der Verjährung ist jedoch die Intensität und Ziel­richtung der Kontrollen. Derzeit haben wir es mit einem Glücksspiel unter freiem Himmel zu tun – das muss sich ändern. Die Politik muss die Polizei so ausstatten, dass sie insbesondere an Stellen mit hoher Unfall­gefährdung sowie bei gefährlichen Verhaltens­weisen mehr Kontrollen durchführen kann.“ Unverantwortliches Rasen, dichtes Auffahren, Vorfahrts­missachtung, aber auch das Parken an der Kreuzungs­ecke seien keine Bagatelldelikte, sondern die Gefährdung von Gesundheit und Leben. Daher müssten diese auch entsprechend geahndet werden. “Wenn man über eine getrennte Verjährung der Delikte nachdenkt, muss man sich im Interesse der Verkehrssicherheit auch für schärfere Regeln für notorische Wiederholungstäter einsetzen“, so Lottsiepen weiter. “Konkret kann das heißen, dass es beispielsweise bei wiederholtem Drängeln oder Rasen Zusatzpunkte gibt. Völlig unsinnig ist der Vorschlag, für das Befahren von Umweltzonen keinen Punkt mehr zu vergeben. Damit macht man die bewusste Gesundheitsgefährdung der Mitmenschen durch Dreckschleudern zum Kavaliersdelikt.

Zwei Jahre Bahnchef Rüdiger Grube

Freitag, 29. April 2011

VCD-Pressemitteilung 44/11 – Berlin, 29.04.2011
VCD: Es bleibt viel zu tun

Am 1. Mai 2009 übernahm Rüdiger Grube das Amt des Vor­stands­vorsitzenden der Deutschen Bahn AG (DB AG) von seinem Vorgänger Hartmut Mehdorn. Anlässlich seines zweijährigen Dienst­jubiläums weist der ökologische Verkehrsclub VCD auf die ungelösten Probleme der DB AG hin und fordert Grube auf, seine Aktivitäten auf den innerdeutschen Schienenverkehr zu konzentrieren – und nicht auf den Ausbau des Unternehmens zum weltweit agierenden Mobilitäts- und Logistikkonzern.

Heidi Tischmann, VCD-Bahnreferentin: “Fahrgäste in Fern- und Nah­verkehr müssen nach wie vor Einschränkungen im Bahnverkehr hin­nehmen. Vom Wachstumskurs der DB AG profitieren sie bisher nicht. Ob fehlende Züge, mangelhafte Schieneninfrastruktur oder falsche Prioritätensetzung: Noch immer harren viele Probleme der DB AG ihrer Lösung. Eine ausreichende Anzahl an Personenzügen im Fernverkehr wird es frühestens 2013 geben, auf einen regulären Betrieb bei der S-Bahn in Berlin ist noch lange zu warten. Durch die Qualitätsmängel kommt es immer wieder zu erheblichen Störungen im Personenverkehr. Weil Bund und Bahn jahrzehntelang die falschen Prioritäten gesetzt haben, fehlt es zudem an Kapazitäten, den wachsenden Schienengüterverkehr aufzunehmen.
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Lkw-Maut – Ausweitung der Maut bleibt Stückwerk

Freitag, 15. April 2011

VCD-Pressemitteilung 39/11 – Berlin, 15.04.11

Die heute vom Bundestag beschlossene Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundesstraßen mit vier und mehr Fahrstreifen, die unmittelbar an Autobahnen anschließen, bewertet der ökologische Verkehrsclub VCD als einen kleinen Schritt in die richtige Richtung. Zugleich fordert er jedoch, die Maut weiterzuentwickeln und auf das gesamte Straßennetz aus­zudehnen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender. “Die jetzt beschlossene Aus­dehnung ist ein sehr zaghafter Schritt hin zu mehr Wett­bewerbs­gerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern. Denn Bahn­unternehmen müssen schon heute mit den sogenannten Trassen­preisen auf allen Schienentrassen und für alle Züge eine Art Schienen-Maut zahlen. Die beschlosse Lkw-Mautausweitung ist jedoch Stückwerk und führt dazu, dass viele Lkw auf kleinere Bundes- und Landstraßen ausweichen – mit allen negativen Folgen für Mensch und Umwelt. Selbst bei der Ausdehnung auf vier- und mehrstreifige Bundesstraßen ist die Bundesregierung noch einmal hinter ihre ursprünglichen, schon nicht sehr ambitionierten Pläne zurückgerudert. Die ursprünglich vorgesehenen 2000 Kilometer Bundes­straße wurden auf die Hälfte reduziert. Wenn die Bundes­regierung Umwelt- und Klimaschutz ernstnehmen will, muss die Lkw-Maut auf alle Straßen ausgedehnt werden. Nur so wird Aus­weich­verkehr wirksam verhindert.
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Halbzeit beim VCD-Wettbewerb »König Kunde«

Donnerstag, 14. April 2011

VCD-Pressemitteilung 36/11 – Berlin, 14.04.11
Jetzt kundenfreundliche ÖPNV-Projekte einreichen!

Noch bis zum 20. Mai können Verkehrsunternehmen, Ver­kehrs­ver­bünde und Kommunen am Wettbewerb »Königliche Verhältnisse in Bus und Bahn« – kurz: »König Kunde« – des ökologischen Ver­kehrs­clubs VCD teilnehmen und ihre kunden- und service­orientierten Projekte und Maßnahmen für einen besseren Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einreichen. Eine hochrangig besetzte Fachjury aus VCD, dem Verband Deutscher Verkehrs­unternehmen (VDV), dem Bundesverband Deutscher Omnibus­unternehmer (BDO) und der Bundesvereinigung kommunaler Spitzen­verbände wählt die innovativsten, kundenfreundlichsten Projekte aus, die seit 2005 umgesetzt wurden. Sieger und Nominierte werden im Rahmen des VCD-Kongresses zu Zukunft und Visionen des Stadtverkehrs anlässlich des 25-jährigen VCD-Jubiläums am 30. Juni 2011 in Berlin mit dem ÖPNV-Innovationspreis ausgezeichnet.
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Deutschen Bahn AG legt Jahresbilanz 2010 vor

Donnerstag, 31. März 2011

VCD-Pressemitteilung 29/11 – Berlin, 31.03.11
DB auf Wachstumskurs, aber Fahrgäste haben das Nachsehen

Angesichts des guten Jahresabschlusses der Deutschen Bahn AG (DB) für das Jahr 2010, den Bahnchef Rüdiger Grube heute auf der Bilanzpressekonferenz in Berlin vorstellte, fordert der ökologische Verkehrsclub VCD, die Gewinne in die hiesige Infrastruktur und in neue Züge zu investieren.

Heidi Tischmann, VCD-Bahnreferentin: “Die DB ist auf Wachs­tums­kurs, die Weltwirtschaftskrise scheint überwunden. Die Fahr­gäste im Fernverkehr und teilweise auch im Nahverkehr profitieren allerdings nicht davon – ganz im Gegenteil: Das Jahr 2010 war für sie das Jahr der Pleiten, Pech und Pannen. Defekte Klimaanlagen, fehlende Züge, eingefrorene Weichen und vereiste Oberleitungen haben im vergangenen Jahr den Reisenden viel abverlangt. Vor allen Dingen die S-Bahn-Kunden in Berlin mussten sich in Geduld üben.
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ITB Berlin gestartet – VCD gibt Tipps für umweltschonenden Familienurlaub

Mittwoch, 09. März 2011

VCD-Service-Pressemitteilung 06/10 – Berlin, 09.03.11

Egal ob Strand-, Städte-, Aktivurlaub oder Urlaub auf dem Bauern­hof – um zu zeigen, dass umwelt- und klimaverträglicher Urlaub mit Bahn, Bus und Fahrrad auch für Familien funktioniert und Spaß macht, gibt der ökologische Verkehrsclub VCD anlässlich des Starts der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin Tipps für erlebnis­reiches und klimafreundliches Reisen mit Kindern.
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Fernlinienbus-Gesetz auf dem Weg

Mittwoch, 09. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 10/11 – Berlin, 09.02.11
VCD: Fernlinienbusse sind sinnvolle Ergänzung zur Bahn

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt, dass Fernlinien­bus­ver­kehre künftig nicht mehr der Genehmigungspflicht unter­liegen. Die bereits 2009 im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP an­gekündigte Abschaffung der Genehmigungs­pflicht für Fernlinien­busse nehme nun in einem Gesetzesentwurf des Bundes­verkehrs­ministeriums Formen an. Demnach sollen Fahrten mit Fernbussen künftig bundesweit fast ohne Einschränkungen angeboten werden.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Der liniengebundene Fern­bus­verkehr ist eine sinnvolle Ergänzung zum Bahnangebot und bietet Menschen, die heute mit ihrem eigenen Auto, mit der Mit­fahrer­zentrale oder dem Flugzeug unterwegs sind, eine umwelt­freundliche Alternative. Mit dem Eisenbahn­fernverkehr konkurriert der Fernlinienbusverkehr hingegen nur sehr begrenzt.“ Für beide Verkehrsanbieter gebe es eine Nachfrage: Die Bahn werde wegen ihrer Sicherheit, der Bequemlichkeit, der Bewegungs­möglichkeiten im Fahrzeug und der meist kürzeren Fahrtzeit bevorzugt. Der Fernbus sei hingegen ein Verkehrsmittel für preis­sensible und gesellige Menschen, für Ältere, die mit wenig Stress an ihr Ziel gelangen wollen, und immer häufiger auch für Klein­gruppen. Im Umweltvergleich sei der Fernbus ähnlich umwelt­schonend wie die Bahn.
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VCD von der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« ausgezeichnet

Donnerstag, 03. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 08/11 – Berlin, 03.02.11
VCD-Projekt »Grüne Flotte im Betrieb« ist »Ausgewählter Ort 2011«

Mit seinem Projekt »Grüne Flotte im Betrieb« wurde der ökologische Verkehrsclub VCD im Wettbewerb »365 Orte im Land der Ideen« als »Ausgezeichneter Ort 2011« prämiert. Der Wettbewerb findet seit 2006 im Rahmen der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten statt. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern würdigte das innovative und zukunfts­fähige Konzept des VCD-Projekts.

Mit einem umfassenden Beratungsangebot unterstützt der VCD im Rahmen des Projekts »Grüne Flotte« Unternehmen mit eigenem Fuhrpark dabei, ihre betriebliche Mobilität zu optimieren. “Gerade im Hinblick auf steigende Kraftstoffkosten und Fahrverbote in Umweltzonen sind Unternehmen mehr denn je darauf angewiesen, die Kosten zu senken und die Umweltbilanz des Fuhrparks zu verbessern“, erklärte Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsreferent und Leiter des Projekts. “Die Auszeichnung belohnt unser Engagement und ist für uns ein zusätzlicher Ansporn, in diesem Bereich weiter aktiv zu bleiben.
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VCD fordert Investitionen ins Bahnnetz

Montag, 10. Januar 2011

VCD-Pressemitteilung 03/11 – Berlin, 10.01.11
Massive Benachteiligung des Verkehrsträgers Schiene

Trotz der Erfahrungen des letzten Winters gab es auch mit dem er­neuten Kälteeinbruch ab Anfang Dezember Schwierigkeiten im Bahn­verkehr. Damit zeigte sich: Der Schienenverkehr ist und bleibt stör­anfällig. Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert daher die Bundes­regierung auf, die jährliche Dividende, die der Bund von der Deutschen Bahn AG (DB AG) erhält, nicht zur Sanierung des Bundes­haushalts zu verwenden. Die 500 Millionen Euro sollten stattdessen in den Erhalt und die Modernisierung der Eisenbahn­infra­struktur investiert werden.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag für geschlossene Finanzierungs­kreis­läufe ausgesprochen. So werden unter anderem die Einnahmen aus der Lkw-Maut ab 2011 nur noch in die Straßen­infra­struktur fließen und nicht wie zuvor anteilig auch in Schiene und Wasserstraßen investiert. Andererseits fordert der Bund von der DB AG eine jährliche Dividende von 500 Millionen Euro, mit der er nicht etwa den Schienenverkehr, sondern den Bundeshaushalt sanieren will. Hier wird deutlich, dass die Bundesregierung den Verkehrsträger Schiene massiv benachteiligt. So wurde heute bekannt, dass der Bund die Mittel für den Erhalt der Bundes­fern­straßen in Deutschland in diesem Jahr auf rund 2,2 Milliarden Euro erhöht, um die Leistungsfähigkeit der Straßen zu erhalten. Argumentiert wird damit, dass eine gute Substanz der beste Schutz vor Winterschäden sei. Dies muss auch für die Schiene gelten.
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