Archiv für die Kategorie ‘Deutschland’

Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten“

Dienstag, 15. März 2016

Pressemitteilung, Berlin, 15. 03 2016

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD rufen Kinder und ihre Eltern aus ganz Deutschland zur Teilnahme an den 10. Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten“ auf. Zu Beginn des nächsten Schuljahres, zwischen dem 19. und 30. September 2016, sollen konkrete Laufaktionen umgesetzt werden. Anmelden können und sollten sich Schulklassen sowie Kindertageseinrichtungen bereits jetzt, auf der Webseite www.zu-fuss-zur-schule.de.

„Der Trend zum Elterntaxi ist ungebremst. Deshalb möchten wir mit den Aktionstagen Kindern und Eltern spielerisch die positiven Auswirkungen des Laufens aufzeigen und sie motivieren, langfristig zu Fuß zur Schule oder in die Kita zu gehen. So lernen Kinder das eigenständige Erkunden ihrer Wohnumgebung, entdecken neue Spielmöglichkeiten im Umfeld ihrer Schule oder Kita und gewinnen Sicherheit im Straßenverkehr. Da in diesem Zusammenhang eine kinderfreundliche Stadtgestaltung eine wichtige Rolle spielt, ist es in diesem Jahr auch unser Ziel, auf den bestehenden Handlungsbedarf in diesem Bereich hinzuweisen“, so Claudia Neumann, Spielraumexpertin des Deutschen Kinderhilfswerkes.
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Ziellos und unkonkret: Union und SPD werden die Zukunft der Verkehrspolitik so nicht gestalten

Mittwoch, 27. November 2013

Pressemitteilung, Berlin, 27. 11 2013

Wochenlange zähe Verhandlungen und am Ende steht ein Ko­alitionsvertrag, der mehr Wünsche enthält, als konkrete Maß­nahmen für eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilität. Von nach­haltiger und zukunftsgerichteter Gestaltung keine Spur, so die deutliche Kritik des ökologischen Verkehrsclubs VCD.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender:Begrüßenswert ist zwar das vom VCD geforderte Bekenntnis zum Deutschland-Takt bei der Bahn. Denn der ist Grundlage für eine zukunftsfähige Infra­struktur­planung Schiene. Positiv ist außerdem die Entscheidung zur Ausdehnung der Lkw-Maut auf alle Bundes­straßen, auch wenn die Maut für alle Lkw auf allen Straßen das Ziel sein muss. Insgesamt fehlen aber konkrete Aussagen zu den zentralen Heraus­forderungen. Zum Beispiel, wie die Unter­finanzierung der Infra­struktur­instandhaltung angegangen werden soll.
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Bundesregierung hintertreibt Ziele ihrer eigenen Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie

Mittwoch, 19. Juni 2013

Pressemitteilung, Berlin, 19. 06 2013

Heute Vormittag stellt das Verkehrsministerium die Mobilitäts- und Kraft­stoffstrategie der Bundesregierung in einer sogenannten „Ergebniskonferenz” in Berlin vor. Im Widerspruch dazu, verhandelt die Bundesregierung ebenfalls heute bei einem Treffen der EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel über CO2-Grenzwerte für Pkw mit dem ab­strusen Ziel diese abzuschwächen.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des VCD:Es ist un­ver­froren, dass die Bundesregierung eine Mobilitäts- und Kraft­stoff­strategie vorstellt, die im Kern über die Reduktion des Energie­verbrauchs im Verkehr spricht, gleichzeitig aber in Brüssel die wichtigste konkrete klimapolitische Maßnahme, die Festlegung eines ambitionierten CO2-Grenzwertes für Pkw blockiert”.
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Schmutzige Luft: Deutschen Städten drohen Straf­zahlungen

Freitag, 07. Juni 2013

Pressemitteilung, Berlin, 7. Juni 2013.
VCD: Begleitmaßen verstärken die Wirkung von Umwelt­zonen, politischer Wille ist die Voraussetzung

Der Aufschrei ist groß. Wegen der Nichteinhaltung der europäischen Normen für Luftreinheit drohen deutschen Städten und Kommunen erst­mals Geldstrafen. Für die Stadt Leipzig beispielsweise könnte die Strafe bei 100.000 Euro täglich liegen. Ob dies gerechtfertigt ist oder nicht, Tatsache ist, viele Städte nutzen bisher noch lange nicht alle bestehenden Möglichkeiten, um die Luftqualität zu ver­bessern.

Wiederholt und zu Recht hat die Deutsche Umwelthilfe auf die völlig unzureichende Kontrolle der Umweltzonen hingewiesen, die in der Folge die Wirkung vermindert. Dazu kommt, dass die staatliche Unter­stützung für die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikel­filtern derzeit ausläuft. Doch insbesondere die Nachrüstung der Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern liefert einen entscheidenden Beitrag, um Fortschritte beim Kampf für saubere Luft zu erzielen.
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Karlsruhe ist Carsharing-Hauptstadt

Donnerstag, 06. September 2012

Pressemitteilung des BCS, Berlin, 05.09.12
CarSharing Städtevergleich

Zur Europäischen Mobilitätswoche veröffentlicht der Bundesverband CarSharing den Städtetest: Karlsruhe ist die CarSharing-Hauptstadt Deutschlands, Berlin ist Schlusslicht der Top 5, klassische CarSharing- Anbieter sind weit vorne. (weiterlesen…)

VCD bestärkt SPD im Engagement für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Freitag, 22. Juni 2012

Pressemitteilung, Berlin, 22. Juni 2012.
Keine Angst vor der eigenen Courage!

Ob Experten, Politiker oder Unfallforscher, wenn es um Tempo 30 geht, gibt es kaum noch Gegenstimmen. Die Argumente für eine Ent­schleunigung des Verkehrs sind unverkennbar. Auch bei der Auto­lobby ist angekommen, dass die Verkehrs­sicherheit deutlich steigt, da sich der Anhalteweg von Pkws mehr als halbiert und sich die Aufmerksamkeit erhöht. Probleme bereitet den Kritikern von Tempo 30 nun die Regel­geschwindigkeit, wie sie unter anderem vom ökologischen Verkehrsclub VCD und dem wissenschaftlichen Beirat des Verkehrsministeriums gefordert wird. Worin liegt der Unter­schied zwischen Tempo-30-Zonen und einem geregelten Tempo-30-Netz?
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Schienenprojekte: VCD sieht sich in seiner Kritik bestätigt

Freitag, 27. April 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 10/2012, Stuttgart, 27. April 2012
Fehlgeleitete Investitionsstrategie des Bundes benachteiligt landesweit Schienenprojekte

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland sieht sich in seiner bereits im Januar dieses Jahres in einer Pressenkonferenz geäußerten Kritik bestätigt, dass die Finanzierung der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm den Bundesetat für Infrastruktur­projekte in den kommenden Jahren aufs Äußerste strapazieren werde. Die Folgen seien für Schienen­projekte landesweit verheerend, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb.

Der Bund vernachlässigt die Pflichtaufgaben zugunsten politisch motivierter Projekte“, kritisiert der VCD-Landesvorsitzende. „Die Folgen dieser fehlgeleiteten Investitions­strategie werden nun Schritt für Schritt beim Projekt Stuttgart 21 sichtbar, indem sich der Fertigstellungstermin der zu einem Großteil vom Bund finanzierten Neubau­strecke Wendlingen-Ulm immer weiter verspätet.
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Mit ViaDeutschland.de startklar für den Früh­jahrsurlaub

Mittwoch, 11. Januar 2012

Pressemitteilung Berlin, 11. Januar 2012
Gewinnen Sie mit Ihren Tipps für München eine City Night Line-Reise nach Italien

Die grauen, kalten Tage in Deutschland zügeln Ihre Abenteuerlust? Sie wollen raus und den Frühling spüren? Dann planen Sie jetzt den Aus­flug nach Italien oder Frankreich. Hier weckt bereits ganz sacht die Frühlings­luft Lust aufs Reisen und Entdecken. Wie die Anreise klima­freundlich und erlebnisreich gelingt, verrät der neue Online-Reiseführer des ökologischen Verkehrsclub VCD. Neben Hinweisen zur bequemen Zuganreise, finden Sie auf »ViaDeutschland.de« praktische Tipps zum Erleben für Unterwegs sowie am Zielort.

ViaDeutschland zeigt, dass Urlaub auch ohne Charter-Flieger-Stress gelingt, erlebnisreich vom ersten Moment an. Durch die Idee, interessante Zwischenstopps auf dem Weg zum Urlaubsziel einzubinden, wird bereits die Anreise zum Erlebnis“, so VCD-Projektleiter Dr. Thomas Sauter-Servaes. Das Angebot der Zwischenstopps ist der Clou von »ViaDeutschland.de«. Auf der Internetseite werden neben optimalen Zugverbindungen ausgehend von Deutschland nach Italien und Frankreich, praktische Hinweise zu Cafés, Gepäckaufbewahrung und Sehenswürdigkeiten an Ziel- und Unterwegsorten gegeben. Wer zudem einen Zwischenstopp in München, Basel, Paris oder Zürich einlegen will, findet von Kennern empfohlene Stadtrundgänge, die auf die individuelle Aufenthaltszeit abgestimmt sind, Restaurantstipps und ebenso Übernachtungshinweise.
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Allein auf der Autobahn

Freitag, 02. Dezember 2011

Spiegel-Artikel zu überflüssigem Fernstraßenbau. Allerhöchste Zeit, dass die Verkehrswegepläne des Bundes und der Länder ausgemistet werden.

Allein auf der Autobahn
Von Guido Kleinhubbert

Minister Ramsauer fordert mehr Geld für den Fernstraßenbau. Forscher halten viele Projekte für überflüssig – und die Wachstumsprognosen zum Autoverkehr für übertrieben.
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Netze verknüpfen statt prestigeträchtig bauen

Mittwoch, 16. November 2011

Presseinformation, Berlin, 16. November 2011.
Bundesdelegierte des VCD verabschieden Resolution für effizienten Ausbau der Schieneninfrastruktur ohne Stuttgart 21

Die Bundesdelegiertenversammlung des ökologischen Verkehrsclubs VCD fordert die Bürger von Baden-Württemberg auf, an der bevor­stehenden Volksabstimmung zum Bahnprojekt Stuttgart 21 am 27. November 2011 teilzunehmen. Ein Ja zum Ausstieg ist das Ziel, so das klare Votum der rund 120 Vertreter und Vertreterinnen des VCD.

Auf der Bundesdelegiertenversammlung am vergangenen Sonntag in Hofgeismar bei Kassel, sprachen sich die VCD-Delegierten sowie der Bundesvorstand für den sinnvollen Ausbau der Schieneninfrastruktur aus, mit dem Ziel eines deutschlandweiten Taktfahrplans. Das heißt, kurze Reisezeiten von zu Tür zu Tür.

Schnelle, regelmäßige Zugverbindungen mit optimalen Um­steige­möglichkeiten bis hin zu Bus und Tram, das ist was Fahrgäste erwarten und brauchen. Prestigeträchtige Neubauprojekte wie Stuttgart 21 machen dies unmöglich. Denn werden die knappen Finanzmittel für solche Großprojekte gebündelt, die für das Gesamtsystem von nur geringem Nutzen sind, wird gleichzeitig eine nachhaltige und ökonomisch sinnvolle Strategie verhindert.“, so Michael Ziesak, VCD-Bundes­vorsitzender.
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