Pressemitteilung, Ulm, 16. Dezember 2011 Versprechungen zur Volksabstimmung über Stuttgart 21 müssen eingelöst werden
Mit Verwunderung und Enttäuschung hat der ökologische Verkehrsclub Deutschand (VCD) zur Kenntnis genommen, dass die Elektrifizierung der Südbahn durch Bundesverkehrsminister Ramsauer verzögert wird. Entgegen der Versprechungen im Vorfeld der Volksabstimmung über Stuttgart 21 sei mit einer baldigen Realisierung nicht zu rechnen, da die Ausbaumaßnahme nicht im Investitionsrahmenplan des Bundesverkehrsministeriums bis 2015 enthalten sei. (weiterlesen…)
Dieselruß schadet Klima und Gesundheit – BUND, NABU, VCD und DUH fordern konkrete Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Stuttgart – Kampagne “Rußfrei fürs Klima” kritisiert Landesregierung Baden-Württemberg für mangelnde Schritte hin zur dauerhaften Senkung gesundheitsschädlicher und klimawirksamer Luftschadstoffe
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) kritisieren die schwachen Anstrengungen Baden-Württembergs, die gesundheits- und klimaschädlichen Rußemissionen in seinen Städten zu reduzieren. Sie fordern die Landesregierung auf, endlich konkrete und effiziente Maßnahmen zur Luftreinhaltung zu ergreifen. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ drängen die Verbände darauf, dass Klimaschutz und Rußminderung zentrale Bestandteile der Verkehrspolitik in Baden-Württemberg werden müssen.
Auch in diesem Jahr wurden in Stuttgart die EU-Tagesgrenzwerte für Schadstoffe wieder deutlich überschritten. Im bundesweiten Vergleich belegt die baden-württembergische Landeshauptstadt den zweiten Platz auf der Liste der am höchsten belasteten Städte Deutschlands. Insbesondere die Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerte liegen deutlich über den von der Europäischen Union vorgegebenen Grenzwerten. Aus Sicht der Verbände reichen die bisher im Luftreinhalteplan der Stadt enthaltenen Maßnahmen nicht aus, um die Schadstoffbelastung der Luft ausreichend einzudämmen. Dieselruß und Stickstoffdioxid (NO2) gefährden die Gesundheit der Menschen. Hinzu kommt, dass Dieselruß aus ungefilterten Fahrzeugen maßgeblich zur globalen Klimaerwärmung beiträgt. (weiterlesen…)
VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 21/2011, Mühlacker, 11. Dezember 2011 Fahrkarte Mühlacker –Stuttgart bis zu 65%teurer
Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember wurden auch die Fahrpreise anhoben – nach DB-Angaben im Nahverkehr um 2,7%, im Fernverkehr um 3,9 %. Doch je nach Verbindung und genutzter Fahrkarte kann die Preiserhöhung sogar noch stärker sein, wie der ökologische Verkehrsclub VCD festgestellt hat: „Tatsächlich beträgt die Preiserhöhung bis zu 65%für Fahrgäste auf der Strecke Mühlacker –Stuttgart, die bislang das Spezialangebot „Regioticket Baden-Württemberg“ genutzt haben, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker. Mit dem Regioticket kostete bislang innerhalb von Baden-Württemberg auf einer Strecke von bis zu 50 Kilometern eine Hin- und Rückfahrt ab 9 Uhr den Festbetrag von 11 Euro. Nunmehr wurde dieses Angebot ersatzlos gestrichen – gegenüber dem VCD begründete die DB dies mit zu geringer Nachfrage.
Der Normalpreis für solch eine Fahrt von bis zu 50 Kilometern (hin und zurück) beträgt seit dem Fahrplanwechsel 18,20 Euro – 65% mehr als der bisherige Sparpreis. (weiterlesen…)
VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 20/2011, Mühlacker, 07. Dezember 2011 VCD-Erfolge beim Fahrplanwechsel/VCD-Fahrplanvorschläge umgesetzt
Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember werden mehrere Fahrplananträge des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) im Bahnverkehr im Enzkreis umgesetzt. Insbesondere für viele Schüler aus Illingen verkürze sich die Fahrt zur Schule um 15 Minuten, freut sich der VCD. Durch die Umsetzung eines weiteren VCD-Antrages verbessere sich die Umsteigeverbindung Pforzheim – Mühlacker – Heidelberg und könne man auch schon um 9 Uhr mit dem Baden-Württemberg-Ticket Richtung Heidelberg fahren, so der VCD.
Da durch die Bauarbeiten in der Karlsruher Innenstadt die Stadtbahnen häufig zu spät in Mühlacker ankämen, setzte sich der VCD für eine Verlängerung der Umsteigezeit in Mühlacker ein – zumindest Richtung Heidelberg würde dies nun umgesetzt, indem die Züge nun einheitlich zur vollen ungeraden Stunde (z.B. 9:00 anstelle bisher 8:59) abfahren würden. „Als Nebeneffekt für sparsame Fahrgäste kann dann das Baden-Württemberg-Ticket auch mit dem 9-Uhr-Zug nach Heidelberg genutzt werden“, erläutert Matthias Lieb einen weiteren Vorteil. (weiterlesen…)
VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 17/2011, Mühlacker, 27. November 2011 Zum Ausgleich von Nachteilen durch Stuttgart 21 mehr schnelle Züge notwendig
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass sich die Bevölkerung im Enzkreis und der Stadt Pforzheim mehrheitlich gegen einen Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21 entschieden hat.
„Auch nach der Volksabstimmung bleibt Stuttgart 21 ein teurer Murks“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Sowohl Sicherheitsfragen (Gefälle, Bahnsteigsbreiten) als auch die zukunftstaugliche Leistungsfähigkeit seien nicht geklärt, so der VCD.
Zur Vermeidung von Nachteilen für die Region müsse sich der Enzkreis und Pforzheim energischer als bisher für einen durchgängigen 30-Minuten-Takt mit schnellen Zügen zwischen Stuttgart und Karlsruhe über Mühlacker und Pforzheim einsetzen, so der VCD. (weiterlesen…)
VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 36/2011, Stuttgart, 27. November 2011 Die Kostenfrage bleibt ungeklärt
Verkehrsclub bedauert ‚Nein’ zum Ausstiegsgesetz aus Stuttgart 21 Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass sich die baden-württembergische Bevölkerung mehrheitlich gegen einen Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21 entschieden hat.
„Auch nach der Volksabstimmung bleibt Stuttgart 21 ein teurer Murks“, erklärt VCD-LandesvorsitzenderMatthias Lieb. Sowohl Sicherheitsfragen (Gefälle, Bahnsteigbreiten) sowie die zukunftstaugliche Leistungsfähigkeit seien nicht geklärt, so der VCD. (weiterlesen…)
VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 35/2011, Stuttgart, 23. November 2011
Internationale Bahnexperten fordern Ausbau und Elektrifizierung des Schienennetzes rund um den Bodensee
Lindau muss Inselbahnhof behalten
Im Rahmen einer internationalen Tagung am vergangenen Wochenende in Friedrichshafen beklagten Bahnexperten der ökologischen Verkehrsclubs aus Österreich (VCÖ), der Schweiz (VCS), Liechtenstein (VCL) und Deutschland (VCD) den mangelhaften Ausbau des Schienennetzes in den Regionen nördlich des Bodensees. Als sehr problematisch schätzen die Bahnexperten der Alpenländer die Fixierung der baden-württembergischen Verkehrspolitik auf Stuttgart 21 ein. Das viele Milliarden teure Projekt gefährde und verzögere den notwendigen Ausbau und die Elektrifizierung rund um den Bodensee. Klare Stellung bezogen die Teilnehmer der Tagung zum Lindauer Bahnhof. Die vorgeschlagene Kombination aus Kopfbahnhof auf der Insel und Durchgangsbahnhof in Lindau-Reutin sei die kundenfreundlichste Lösung. (weiterlesen…)
Wer selbst nachschauen will, ob es westlich von Paris wirklich nichts mehr gibt, braucht eine Zugverbindung nach Paris und einen funktionierenden Bahnhof in Stuttgart.
Deshalb: Ja zum Austieg aus der Finanzierung von Stuttgart 21.
Vor Pressevertretern geht das regionale Aktionsbündnis „JA zum Ausstieg aus Stuttgart 21“ mit den hiesigen Projektbefürwortern aus der Politik hart ins Gericht. Das Verhalten zahlreicher Bürgermeister und Landräte aus der Region im Vorfeld der Volksabstimmung am 27. November sei nicht hinnehmbar, zumal die Gegenseite so gut wie keine fachlichen Argumente mehr aufbieten könne. Bündnis-Sprecher Werner Korn: „Der geplante Tiefbahnhof ist und bleibt eine Fehlplanung, die viel kostet und vor allem Rückschritte für den Bahnverkehr im Land mit sich bringt!“ Gerade die Region Ulm könne daran kein Interesse haben. Deshalb sei es wichtig, viele Bürger für eine Teilnahme an der Abstimmung und ein „Ja“ zu bewegen. Entscheidend für die Region sei, dass die Neubaustrecke nach Wendlingen nicht zur Debatte stehe. Von Befürworterseite in den Raum gestellte Ausstiegskosten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro sind nach Ansicht des JA-Bündnisses ein „durchsichtiges Täuschungsmanöver“. Je näher die Volksabstimmung rücke, um so plumper fielen offenbar die Argumente der Politik aus. (weiterlesen…)
Presseinformation, Berlin, 16. November 2011. Bundesdelegierte des VCD verabschieden Resolution für effizienten Ausbau der Schieneninfrastruktur ohne Stuttgart 21
Die Bundesdelegiertenversammlung des ökologischen Verkehrsclubs VCD fordert die Bürger von Baden-Württemberg auf, an der bevorstehenden Volksabstimmung zum Bahnprojekt Stuttgart 21 am 27. November 2011 teilzunehmen. Ein Ja zum Ausstieg ist das Ziel, so das klare Votum der rund 120 Vertreter und Vertreterinnen des VCD.
Auf der Bundesdelegiertenversammlung am vergangenen Sonntag in Hofgeismar bei Kassel, sprachen sich die VCD-Delegierten sowie der Bundesvorstand für den sinnvollen Ausbau der Schieneninfrastruktur aus, mit dem Ziel eines deutschlandweiten Taktfahrplans. Das heißt, kurze Reisezeiten von zu Tür zu Tür.
“Schnelle, regelmäßige Zugverbindungen mit optimalen Umsteigemöglichkeiten bis hin zu Bus und Tram, das ist was Fahrgäste erwarten und brauchen. Prestigeträchtige Neubauprojekte wie Stuttgart 21 machen dies unmöglich. Denn werden die knappen Finanzmittel für solche Großprojekte gebündelt, die für das Gesamtsystem von nur geringem Nutzen sind, wird gleichzeitig eine nachhaltige und ökonomisch sinnvolle Strategie verhindert.“, so Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender. (weiterlesen…)
Ein optimales Bus- und Bahnangebot, mehr Platz für Fahrräder, umweltschonende Autos, mehr Sicherheit für Kinder: So sieht nachhaltige Mobilität für den Verkehrsclub Deutschland aus. Um diese Vision zu verwirklichen, wurde der VCD e.V. 1986 gegründet. Seitdem haben umweltbewusste mobile Menschen eine Alternative zu den herkömmlichen Automobilclubs und die Verkehrspolitik ein ökologisches Korrektiv. Derzeit unterstützen 63.000 Mitglieder und Förderer den VCD. Sie auch?
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