Archiv für die Kategorie ‘Baden-Württemberg’

VCD fordert Tagesticket für Europäische Metropolregion Stuttgart

Mittwoch, 10. März 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 10/10, Stuttgart, 10. März 2010

Europäische Metropolregion Stuttgart: VCD fordert Metropol-Tagesticket

Anlässlich der Sitzung des Koordinierungsausschusses für die Europäische Metropolregion Stuttgart am Freitag fordert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. die Einführung einer Tageskarte für den öffentlichen Verkehr in der Metropolregion.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Mobilität ist ein zentraler Baustein für eine zukunftsfähige Metropolregion. Ein leistungsfähiges und attraktives Angebot an Bussen und Bahnen ist unverzichtbar. Hierzu gehören auch einfache und günstige Tarife. Der VCD begrüßt die geplante Einführung eines Metropoltickets, weil damit von jedem Ort der gesamten Region mit nur einem Ticket zu jedem Ziel in der Region gefahren werden kann.“

Ergänzend zu den bisherigen Planungen fordert der VCD die Einführung einer Metropolregion-Tageskarte zum Festpreis neben der bislang geplanten Vielzahl an Einzelfahrscheinen mit – je nach Relation – unterschiedlichen Preisen. So könnten Einwohner und Gäste die Metropolregion einen Tag lang ‚erfahren’ und beliebig viele Busse oder Bahnen nutzen.
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Stuttgart 21: VCD sieht Dissens zwischen Bahn und Bund

Mittwoch, 10. März 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 9/10, Stuttgart, 10. März 2010
Auflösungserscheinungen der Stuttgart 21-Koalition?

Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich durch widersprüchliche Aussagen der Stuttgart-21-Projekt­befürworter in seiner Einschätzung bestätigt, dass die Verknüpfung des Tunnelbahnhofs mit der Neubaustrecke nach Ulm keine verkehrliche Notwendigkeit, sondern politische Willkür sei. Während Projekt­sprecher Wolfgang Drexler verkünde, beide Projekte seien voneinander abhängig, erkläre die Bundesregierung, dass sie diese Einschätzung der Deutschen Bahn nicht teile.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Bundesregierung bestätigt in ihrer Antwort auf eine Anfrage der grünen Bundes­tagsfraktion unsere Position, dass der Bau der Neubau­strecke nach Ulm auch ohne Stuttgart 21 möglich ist. Es ist absehbar und dem Bund auch bewusst, dass das Geld für eine Fertig­stellung der Neubaustrecke bis 2019 nicht vorhanden ist. Sollte Stuttgart 21 trotzdem jetzt gebaut werden, dann enden die Züge auf den Fildern, oder man kann im Kreis von Stuttgart nach Stuttgart fahren. Welch ein Schwabenstreich!“
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Mit der Volkshochschule Bus und Bahn fahren lernen!

Sonntag, 07. März 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 4/2010, Mühlacker, 07. März 2010

Steigendes Interesse am Bus- und Bahn-Schnupperkurs

VHS-Kurs 2010

VHS-Kurs 2010

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Volks­hoch­schu­le Mühl­acker in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland, Kreis­verband Pforz­heim/Enz­kreis e.V. (VCD) wieder einen “ÖPNV-Schnup­per­kurs”. Erfreut zeigte sich Seminar­leiter Matthias Lieb vom VCD über das rege Interesse der Teilnehmer. Angesichts von gekürzten Öffnungs­zeiten im Reisezentrum Mühlacker und neuer, komplizierter Fahr­karten­automaten war der Informationsbedarf groß. Die Teilnehmer wurden dabei sowohl theoretisch als auch praktisch an das Bus- und Bahnfahren herangeführt. Matthias Lieb er­läu­ter­te am Freitag zunächst die notwendigen Schritte bei der Planung einer Reise mit Bus und Bahn. Hierzu erhielten die Teilnehmer ein umfangreiches Informations­paket mit Fahrplankarten, Linien­netz­plänen, Fahrplänen und Tarifinformationen. “Welche günstigen Tageskarten Richtung Stuttgart gibt es?“, war eine häufig gestellte Frage. In rund zweieinhalb Stunden wurden die wichtigsten Fahrkartentypen, wie z.B. das Baden-Württemberg-Ticket oder die 24-Stunden-Karten der Ver­kehrs­ver­bünde erklärt. Fahrplan- und Preisauskünfte via Internet wurden geübt – nach Paris und Wien fanden die Teilnehmer preisgünstige Zugverbindungen.
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TV-Tipp: Milliardenloch im Schwabenland

Dienstag, 02. März 2010

TV-Tipp: 02.03.10 – ZDF, 21:00 Uhr – Frontal 21
Milliardenloch im Schwabenland – Der Superbahnhof von Stuttgart

Das Projekt “Stuttgart 21″, der Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs, könnte zum Milliardengrab für die Steuerzahler werden, befürchten Experten. Der Bundesrechnungshof kritisiert eine Finanzierungslücke von fast 2,5 Milliarden Euro. Nach Recherchen von Frontal21 sind die Berechnungen der obersten Rechnungsprüfer den Verantwortlichen von “Stuttgart 21″ bisher unbekannt.

Viele Stuttgarter Bürger protestieren auf Montagsdemonstrationen gegen “Stuttgart 21″. Das ehrgeizige und teure Projekt von Bahn und Befürwortern aus Politik und Wirtschaft sei unnütz und zu teuer. Laut Bundesrechnungshof fehlen 1,2 Milliarden Euro für die Finanzierung des Bahnhofsprojekts selbst und weitere 1,2 Milliarden für eine angeschlossene Hochgeschwindigkeits-Neubaustrecke über die Schwäbische Alb nach Ulm.
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VCD-Check: Bahnreisende können bis zu 56 Prozent sparen

Montag, 01. März 2010

Service Presseinformation Nr. 3/2010, Stuttgart, 01. März 2010

Verkehrsclub empfiehlt Preisvergleich und gibt Tipps bei Bahnreisen in Nachbarländer

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg e.V. hat die Internetportale verschiedener, internationaler Bahnunternehmen geprüft und die Preise beispielhafter Reisen von Baden-Württemberg nach Frankreich, Österreich, Schweiz und Italien verglichen. Der VCD-Check ergab große Unterschiede bei Preisen und Verfügbarkeit von Sonderangeboten. Der VCD empfiehlt Bahnkunden, immer mehrere Buchungsportale zu prüfen, um die günstigste Fahrkarte zu bekommen, oder sich direkt an eine unabhängige Bahnagentur zu wenden.
Der VCD prüfte die Buchungsportale der deutschen, französischen, österreichischen und schweizerischen Bahnen auf Sonderangebote sowie deren Verfügbarkeit. Der Preis für eine Bahnreise von Stuttgart nach Paris in der 2. Klasse schwankt dabei zwischen 39,- Euro (Sonderangebot) und 103,- Euro (Normalpreis).

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Es kommt darauf an, wann man bucht, wann die Reise stattfinden soll und ob man das Ticket bei bahn.de oder tgv-europe.com bestellt. Trotzdem ist gerade von Stuttgart nach Paris die Bahnreise im TGV nicht nur schnell, sondern im Vergleich zum Flugzeug meist deutlich preiswerter.“
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VCD begrüßt neues Fahrplankonzept für Maul­bronner Bahn

Mittwoch, 24. Februar 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 3/2010, Mühlacker, 24. Februar 2010

Ausrichtung auf Kloster- und Marktbesucher

Das neue Fahrplankonzept für die Bahnlinie nach Maulbronn, das auf der heutigen regionalen Fahrplankonferenz in Pforzheim vorgestellt worden ist, wird vom Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband Pforzheim/Enz­kreis e.V. (VCD), begrüßt. “Nach der Debatte überdie mögliche Stilllegung der Bahn­linie, die bis kurz vor dasUNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn reicht, wird gibt es nun neuePerspektiven für den Ausflugsverkehr“, freut sich VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker.
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Verkehrsclub begrüßt Kabinettsreform

Dienstag, 23. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 8/10, Stuttgart, 23. Februar 2010
VCD hofft auf Neuanfang in der Verkehrspolitik

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Wiedereingliederung des Verkehrsbereiches ins Um­welt­ministerium. Verkehrspolitik sei mehr denn je Klimapolitik. Die bis­herige Zuordnung zum Innenministerium habe sich als Fehl­entscheidung erwiesen und zu einem jahrelangen Stillstand beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs geführt. Der VCD hofft mit Ministerin Tanja Gönner auf einen Neuanfang hin zu einer modernen, umwelt- und klimaverträglichen Verkehrspolitik.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Während unter Stefan Mappus, dem damaligen Staatssekretär und späteren Minister für Umwelt und Verkehr, der Grundstein für einen integralen Taktfahrplan im Land gelegt wurde, der zu Zuwächsen bis zu 40 Prozent bei Bus und Bahn geführt hat, wurde der Verkehrsbereich im Innenministerium nur aus der Windschutzscheibenperspektive der Autofahrer im ländlichen Raum verwaltet. Ministerin Tanja Gönner hat mit dem Wärmegesetz positive Impulse für mehr Klimaschutz gesetzt. Die erwartet der VCD nun auch für die Verkehrspolitik der neuen Landesregierung.

VCD begrüßt Einsatz für Ausbau der Rheintalbahn

Dienstag, 16. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 7/10, Stuttgart, 16. Februar 2010
Bislang falsche Prioritätensetzung der Politik bremst volks­wirtschaftlich weit sinnvolleres Projekt aus

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt, dass nun auch die Landespolitik den Ausbau der Rheintalbahn als wichtig einstuft. „Der Ausbau dieser Bahn­strecke ist das wichtigste Schienenprojekt in Baden-Württem­berg mit einem volkswirtschaftlichen Nutzen, der weit höher liegt als Stutt­gart 21 und die Neubaustrecke Stuttgart – Ulm zusammen“, er­klärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

Umso erstaunlicher sei die bisherige Haltung der Verantwortlichen auf Landesebene gewesen, so Lieb weiter. „Anstatt sich dafür ein­zusetzen, die Erweiterung im Rheintal möglichst zügig zu re­ali­sieren, hat die Landesregierung ihren Einfluss sowie erhebliche fi­nan­zielle Mittel dafür verwendet, Stuttgart 21 voranzutreiben, wäh­rend das Projekt im Rheintal ausgebremst wurde“, konstatiert der Landesvorsitzende.
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VCD fordert Neustart und Ausbau der Gäubahn

Montag, 15. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 6/10, Stuttgart, 15. Februar 2010
Wegfall der ICE-Züge Stuttgart – Zürich bietet auch Chancen

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert eine Neukonzeption für den Schienenfernverkehr auf der Gäubahn. Die Deutsche Bahn (DB) hatte angekündigt, ihre ICEs mit Neigetechnik ab 21. März wegen Fahrzeugmangels von der Strecke Stuttgart – Singen – Schaffhausen – Zürich abzuziehen. Künftig sollen Eurocity-Züge der Schweizer Bundesbahnen (SBB) zum Einsatz kommen. Dies sollte aus VCD-Sicht Anlass für Bund, Land und DB sein, ein neues Fahrplankonzept für die Fern­ver­kehrs­verbindung nach Zürich auszuarbeiten.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Die Fernzüge müssen in Zukunft wieder wie früher auch in Böblingen halten und in die Ver­bundtarife integriert werden. Nur so ergibt sich auf der Gäu­bahn eine sinnvolle Auslastung der dort verkehrenden Züge.” Verlässliche Bahnverbindungen hält der VCD für wichtiger als ICE-Komfort, der in der Praxis nicht funktioniere. Mit Eurocity-Zügen könnten zudem wieder wie früher durchgehende Verbindungen ins Tessin oder bis nach Italien gefahren werden.
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Stuttgart 21: Prellbockverschiebung ist un­an­ständige Politshow auf Kosten der Steuer­zahler

Dienstag, 02. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 5/10 – Stuttgart, 2. Februar 2010
VCD zum symbolischen Baustart für Stuttgart 21: Prell­bock­verschiebung ist unanständige Politshow auf Kosten der Steuerzahler

Mit massiver Kritik hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf den symbolischen Baustart für Stuttgart 21 mit der Prell­bock­verschiebung am Gleis 49 des Stuttgarter Hauptbahnhofes reagiert. Der VCD empfiehlt den Projekt-Befürwortern, endlich auf dem Boden der Realität anzukommen und sich vom Wolken­kuckucks­heim Stuttgart 21 zu verabschieden. So lange die Finanzierung der Neu­bau­strecke nach Ulm nicht feststehe, sei es unanständig und ver­antwortungs­los den Bau des Tunnelbahnhofes zu beginnen.

Stuttgart 21 sei in keiner Hinsicht nachhaltig. VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb sagte: „Stuttgart 21 ist nach wie vor das verkehrlich, ökologisch und ökonomisch unsinnigste Projekt der deutschen Bahngeschichte. Was wir brauchen ist keine symbolische Prellbockverschiebung, sondern eine Projekt­ver­schiebung, bis geklärt ist, ob die Neubaustrecke nach Ulm über­haupt gebaut und finanziert werden kann. Wer jetzt anfängt, in Stuttgart zu graben, ohne zu wissen, wie es auf den Fildern weiter­geht, schafft unnötige Sachzwänge und schadet auf Kosten der Steuerzahler dem Schienenverkehr im ganzen Land.“
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