Archiv für die Kategorie ‘Radverkehr’

Startschuss für VCD-Fahrrad-Jugendkampagne

Montag, 01. März 2010

VCD-Pressemitteilung 13/10 – Berlin, 01.03.10
Jugendliche sind auch 2010 wieder »Fürs Klima auf Tour«

Radfahren macht klug, fit und Spaß – und ist aktiver Klimaschutz. Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) läutet daher heute die vierte Runde seiner bundesweiten Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« ein und ruft Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren auf, sich zu beteiligen: im echten Leben und gleichzeitig virtuell über das Online-Portal www.klima-tour.de. Ziel des Klimaschutz-Projektes ist es, junge Menschen für das Fahrrad als klimaschonendes Verkehrsmittel im Alltag zu gewinnen und sie zu motivieren, das Rad für den Schulweg und in der Freizeit zu nutzen.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Für den vierten Durch­gang haben sich schon jetzt mehr als 1 100 Jugendliche in 50 Gruppen angemeldet. Sie trotzen den noch wenig frühlingshaften Tem­pe­ra­turen und ziehen das eigene Fahrrad dem Elterntaxi vor. Damit tragen sie aktiv zum Klimaschutz bei, denn jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Weg spart Treibhausgase ein.
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“Bierbikes” kommen nach Dresden und Erfurt

Dienstag, 09. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 9.2.2010
VCD sieht Gefahren für die Verkehrssicherheit

In wenigen Wochen werden wohl auch zwischen Frauenkirche und Semperoper und in den Erfurter Altstadtgässchen sogenannte “Bier­bikes” verkehren, will man der Website des Kölner Betreibers Glau­ben schenken. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landes­verband Elbe-Saale befürchtet durch das Geschäftskonzept für die Alt­stadt neben Gefahren für die Verkehrssicherheit und lärmenden an­ge­heiter­ten Partygruppen in der Folge auch einen Image­schaden für den Tourismus.

Bierbikes sind Mehrpersonenfahrräder mit Platz für bis zu 17 Per­sonen, die alle miteinander um einen Tresen sitzen und beim gemein­samen Strampeln Getränke zu sich nehmen können – zumeist alkoholische, vornehmlich eben “Bier”. Das Geschäftskonzept sieht vor, dass nur derjenige, der lenkt, nüchtern bleiben muss. Für Lutz Dressler vom VCD ein Unding: “Wenn Dresden es mit der Ver­kehrs­sicherheit ernst meint, darf es Bierbikes so nicht geben. Jeder Teilnehmer im Straßenverkehr muss im Interesse der Ver­kehrs­sicher­heit immer vollständig Herr seiner Sinne sein.” Erst letztes Jahr habe es in Köln einen Unfall unter Beteiligung eines Bierbikes gegeben. Medienberichten zufolge wollte dort ein an­ge­trun­kener Mit­fahrer bei einem verkehrsbedingten Halt “aus­treten” gehen und wurde nach dem Absteigen prompt von einem Auto angefahren.
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Winterglätte – Fußgänger und Radfahrer benach­teiligt

Freitag, 05. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 08/10 – Berlin, 05.02.10
Verstöße gegen Räum- und Streupflicht stärker ahnden

Wie jedes Jahr leidet der Umweltverbund am stärksten unter Schnee und Glätte auf und an seinen Wegen: Fahrradwege werden nicht geräumt, Fußwege eignen sich seit Wochen meist nur noch für gefährliche Schlitterpartien, an den Haltstellen der öffentlichen Verkehrsmittel muss man immer wieder durch hohen Schnee stapfen. Während die Kommunen auf die Räumung großer Straßen Wert legen, werden andere Verkehrsteilnehmer unnötigen Gefahren ausgesetzt, kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Derzeit kann man bundes­weit beobachten, dass sich Beschwerden von Passanten über nicht geräumte, eisglatte Gehwege häufen. Besonders Men­schen mit Gehbehinderung sind darauf angewiesen, dass die Wege möglichst gefahrlos benutzt werden können, um sich wie gewohnt am gesellschaftlichen Leben beteiligen zu können. Ist der Bürger­steig rutschig oder erschwert tiefer Schnee das Vorwärts­kom­men, wird jedoch selbst der Gang zum Einkaufen häufig unmöglich.“ Das Räumen von Fahrradwegen ist in vielen Städten nicht gut geregelt und oft sogar die Ausnahme. Sie sind daher durch Schnee und Eis meist unpassierbar. Zudem würden sie von Räumdiensten gern als Ablagefläche für den Schnee genutzt. “Für Radler gilt: Sind als benutzungspflichtig gekennzeichnete Radwege oder Radfahrstreifen nicht von Schnee oder Eis befreit und unbenutzbar, dürfen Radler auf der allgemeinen Fahrbahn fahren.
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VCD Nordost begrüßt Parkverbot an der East Side Gallery

Montag, 25. Januar 2010

Pressemitteilung VCD Nordost e.V., Berlin, den 25.01.2010
Umweltverband fordert Umwandlung von Parkplätzen in Fahr­rad­abstellplätze

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt das vom Bezirk Fried­richs­hain-Kreuzberg geplante Parkverbot an der East Side Gallery. “Das Parkverbot verbessert nicht nur die Sicht auf dieses einmalige Kunst-Denkmal enorm, sondern erhöht auch die Sicherheit auf dem Fahrradstreifen, der zum Europaradweg R1 gehört” sagt Stefan Kohte, Kreuzberger Aktiver des VCD Nordost.

Der VCD widerspricht ausdrücklich der Darstellung eines Senats-Referatsleiters in der Berliner Zeitung vom 22.01.2010 und der Presse­sprecherin der Verkehrsverwaltung im Tagesspiegel vom 23.01.2010. Nicht nur ist das Parkverbot sinnvoll, solche an­zuordnen liegt seit der Einrichtung der Verkehrslenkung Berlin (VLB) und den damit verbundenen neuen Aufgaben für die bezirk­lichen Straßenverkehrsbehörden 2004 allein bei den Bezirken.
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VCD-Tipp: Sicher Radeln trotz Eis und Schnee

Donnerstag, 07. Januar 2010

Service-Pressemitteilung 01/10 – Berlin, 07.01.10

Zum Jahresbeginn hat sich der Winter mit Dauerfrost, Schnee und Eisglätte zurückgemeldet. Für viele Alltagsradler ist das Anlass, ihren Drahtesel stehenzulassen und auf Bus und Bahn aus­zuweichen. Doch vor allem in der Stadt schwingen sich passionierte Radfahrer auch bei widrigen Wetterbedingungen auf den Sattel, um flexibel, schnell und umweltschonend an ihr Ziel zu kommen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) gibt dazu Tipps, wie Radler trotz des Winterwetters gut und sicher unterwegs sein können.
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Eine verlässliche Fahrradbeleuchtung bietet Sicher­heit im Verkehr

Donnerstag, 26. November 2009

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, 26.11.2009, Leipzig, 26/11/2009

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale ist sehr besorgt darüber, dass sehr viele Fahrräder nur über eine man­gel­hafte oder gar nicht vorhandene Lichtanlage verfügen. So wurden am Mittwoch bei einer Verkehrskontrolle in Dresden bei 99 von 139 Radlerinnen und Radlern Beanstandungen an der Beleuch­tung festgestellt.

Auch wenn das Radeln ohne Licht nur als Kavaliersdelikt gewertet wird, steigt die Gefahr, dass man von anderen Ver­kehrs­teil­nehmern zu spät wahrgenommen wird.“, erläutert Lutz Dressler vom VCD. Dabei erfordere es meist nicht sonderlich viel Aufwand eine schon bestehende, aber kaputte Beleuchtung am Fahrrad wieder flott zu bekommen. Wenn zum Beispiel die Birne im Rücklicht nicht mehr leuchtet, ist laut Dressler häufig das Lichtkabel defekt.
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Naturfreundlich ins zukünftige Weltnaturerbe

Montag, 23. November 2009

Pressemitteilung 35/2009, VCD Hessen, Kassel, 23. November 2009
Verbesserungen für Bahn, Bus und Fahrrad im Kellerwald und am Edersee gefordert

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zeigt sich erfreut über die Chance, den Kellerwald in das UNESCO-Weltnaturerbe auf­zu­neh­men. „Das wäre ein Pfund, mit dem Tourismus und Re­gio­nal­ent­wicklung in Nordhessen wuchern können“, meint Udo Messer, Vor­stands­mitglied des VCD Hessen. „Zum einem Welt­natur­erbe gehört aber auch die Möglichkeit, naturfreundlich mit Bahn, Bus und Fahrrad anzureisen. Großparkplätze und Natur­erlebnis schließen sich aus.
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Gemeinschaftsprojekt »RADschlag« von VCD, ACE und der Deutschen Sporthochschule Köln geht an den Start

Montag, 19. Oktober 2009

Gemeinsame Pressemitteilung VCD, ACE und der Deutschen Sporthochschule Köln, Berlin, 19.10.09

Radfahren macht Kinder klug, fit und selbständig und ist aktiver Klimaschutz. Doch leider gehört das Radfahren immer seltener zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Grund genug für den Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Sport­hochschule Köln und den ACE Auto Club Europa, das gemeinsame Projekt »RADschlag« ins Leben zu rufen, das mit dem Internet-Portal www.radschlag-info.de heute an den Start geht. Es wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aus Mitteln des Nationalen Radverkehrsplans gefördert.

Ziel des Projektes ist es, mehr Kinder und Jugendliche aufs Rad zu bringen, indem es Akteure der Fahrradförderung – Kindergärten, Schulen, Familien und Vereine – in ihrer Arbeit unterstützt. Das Internet-Portal liefert Pädagogen, Eltern und Trainern ohne zeitaufwändige Recherchen Unterrichts-, Projekt- und Spielideen rund um den Drahtesel. Rechtstipps – zum Beispiel zum Thema Klassenausflug mit dem Rad und Haftungsfragen – sollen dazu beitragen, Berührungsängste und Vorbehalte abzubauen.
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Miteinander von Auto- und Radfahrern

Mittwoch, 30. September 2009

Service-Pressemitteilung 17/09 – Berlin, 30.09.09
Wissen und gegenseitige Rücksicht erhöhen Verkehrs­sicher­heit

Während sich für die Sommerradler die Fahrradsaison langsam ihrem Ende zuneigt, lassen sich routinierte Alltagsradler auch von un­ge­müt­licheren Witterungsbedingungen nicht aufhalten. Auch ten­den­ziell nimmt der Anteil der Radler am Verkehrsaufkommen zu und liegt derzeit bundesweit bei zehn Prozent. Für Autofahrer bedeutet das, dass sie auch im Herbst und Winter mit Radfahrern rechnen müssen. Um ein gefahrloses Miteinander zu gewährleisten, rät der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) zu gegenseitiger Rück­sicht­nahme im Straßenverkehr.

Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) sind Radfahrer Fahrzeugführer und müssen auf der Fahrbahn fahren, wenn keine be­nutzungs­pflichtigen Radwege vorhanden sind. Be­nutzungs­pflichtig ist ein Radweg nur, wenn er durch das blaue Schild mit dem weißen Fahrrad gekennzeichnet ist. Gibt es kein solches Zeichen, kann der Radler frei wählen, ob er den Radweg oder die Fahrbahn nutzt. Trotzdem kommt es immer wieder zu lebensgefährlichen Si­tua­tio­nen, wenn Autofahrer, die diese Regelung nicht kennen, in einem Akt der Selbstjustiz versuchen, den scheinbar renitenten Radler auf den Radweg zu drängen. Um sich besser auf Radfahrer ein­stellen zu können, sollten daher auch Autofahrer über die jeweils aktuellen Radfahr-Regelungen der StVO Bescheid wissen.
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Zur Bundestagswahl: Wählen GEHEN und das Klima dauerhaft schützen!

Freitag, 25. September 2009

VCD-Pressemitteilung 74/09 – Berlin, 25.09.09

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ruft anlässlich der Bun­des­tagswahl am 27. September alle Wählerinnen und Wähler auf, am Sonntag Auto und Motorrad stehen zu lassen und statt­dessen zu Fuß zum Wahllokal zu gehen. So könne jeder schon auf dem Weg zur Wahlurne ein Zeichen für aktiven Klimaschutz setzen. Gerade auf kurzen Strecken sei Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren die alltagstaugliche Alternative zum Auto. Sie bedeute weniger Sprit­verbrauch und damit weniger Treibhausgas CO2, weniger Schad­stoffe und weniger Lärm. Insgesamt könne sich so die Lebens­qualität in den Städten deutlich verbessern.
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