Archiv für die Kategorie ‘Nahverkehr (ÖPNV)’

Barrierefreier ÖPNV – VCD sieht im Enzkreis noch großen Handlungsbedarf

Mittwoch, 07. September 2016

Pressemitteilung VCD Pforzheim/Enz, Mühlacker, 07. 09 2016

Angesichts der Debatte über die „richtige“ Bahnsteighöhe an den Bahnhöfen im Enzkreis sieht der ökologische Verkehrsclub VCD noch großen Handlungsbedarf bei der Umsetzung der bis zum Jahr 2022 gesetzlich geforderten Barrierefreiheit im ÖPNV: „Bislang ist Mühlacker Rößlesweg der einzige ÖPNV-Zugangspunkt, der in Mühlacker barrierefrei ausgebaut ist, keine einzige Bushaltestelle in Mühlacker genügt den Anforderungen an Barrierefreiheit“ erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker. Immerhin würde der Bahnhof Mühlacker in den nächsten Monaten barrierefrei ausgebaut werden, doch für die weiteren Bahnsteige an den Bahnhöfen im Enzkreis sowie für die vielen Bushaltestellen im Enzkreis gäbe es noch keine Pläne, beklagt Lieb.
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VCD fordert bessere Beratung der Bahnkunden – Die Fahrkartenlotterie von Hoyerswerda

Montag, 15. August 2016

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, Hoyerswerda. 15.8.2016

Der Landesverband Elbe-Saale des ökologischen Verkehrsclubs VCD bewertet den Nahver­kehrs­service der Verkehrsverbünde in und um Hoyerswerda „in weiten Teilen enttäuschend“. Gleich­zei­tig gibt er Tipps zum Ticketkauf. Denn Pendler nach Dres­den oder Cottbus zahlen beim Abschluss des falschen Abos mehr als 1.000 Euro im Jahr zu viel.

Wer von Hoyerswerda mit der Bahn ins Umland fahren möchte, hat die Qual der Wahl: Nahverkehrskunden werden hier mit vier verschiedenen Tarifsystemen konfrontiert: Dem Tarif der Deutschen Bahn (DB), dem Tarif des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO), dem Tarif des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und dem Tarif des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). „Hinzu kommt jeweils ein breites Ticketangebot innerhalb eines Tarifs“, so Lutz Dressler, Tarifexperte vom VCD Landesverband. „Der Fahrkartenkauf ist ein bisschen wie eine Lotterie. Denn eine regionale Besonderheit ist, dass teilweise drei Tarife auf ein und derselben Strecke möglich sind. Wählt man den falschen, zahlt man auch mal das Dreifache für die Einzelfahrt“. Einen wichtigen Tipp hat er: „Fragen Sie nach Verbundangeboten, die sind in der Regel preiswerter“. (weiterlesen…)

Gestrandete Passagieren am Frankfurter Flughafen: Probleme sind teilweise hausgemacht

Mittwoch, 27. Juli 2016

Pressemitteilung VCD Hessen, Wiesbaden, 27.07.2016

„Die Flughafenbetreiberin Fraport will sich wegen einiger schlafloser Kunden über gesetzliche Regeln hinwegsetzen, hat aber kein Problem damit, den Schlaf hunderttausender Anwohner weiter zu beeinträchtigen. Die Versuche von Fraport, die sowieso schon beschnittene Nachtruhe der Bürger weiter einzuschränken, werden auch durch Wiederholung nicht origineller. Es war absolut richtig, dass Staatssekretär Mathias Samson diese Sommerloch-Diskussion schnell und unmissverständlich beendet hat“, kommentiert Werner Geiß, Vorstand des alternativen Verkehrclubs VCD Hessen.
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VCD erfreut über Ferien-Aktion des Verkehrs­verbundes VPE

Freitag, 22. Juli 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 9/2016, Mühlacker, 22. Juli 2016

Erfreut über die preisreduzierte Familientageskarte des Ver­kehrs­verbundes VPE während der Sommerferien zeigt sich der öko­logische Verkehrsclub Deutschland (VCD). Vom 28. Juli bis zum 11. September gelten die Tageskarten für eine Person sogar für bis zu zwei Erwachsene sowie alle eigenen Kinder bis 14 Jahren – „Ein Familienausflug im gesamten VPE-Gebiet kostet somit nicht mehr 22 €, sondern nur noch 10 € und eine kürzere Strecke kostet statt 12 € nur noch 5,50 €“, beschreibt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die Vorteile. (weiterlesen…)

Hessenweites Schülerticket

Mittwoch, 20. Juli 2016

Pressemitteilung VCD Hessen, Wiesbaden, 20.07.2016
VCD fordert Offenheit von Verkehrsverbünden, Städten und Landkreisen

Der alternative Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Hessen, begrüßt in einer ersten Stellungnahme, dass die Landes­regierung ins landesweite Schülerticket Bewegung bringt. „Unser Ideal war ein Solidarmodell wie beim Semesterticket, weil dadurch ein noch niedrigerer Preis möglich gewesen wäre. Aber auch der 365-Euro-Vorschlag von Verkehrsminister Tarek Al-Wazir ist ein klarer Fortschritt zum heutigen Tarifdschungel“, so VCD-Sprecher Daniel Sidiani. Dass das Land bereit sei, hierfür 20 Millionen Euro im Jahr in die Hand zu nehmen, unterstreiche die Ernsthaftigkeit des Projekts. (weiterlesen…)

Verkehrsclub begrüßt verbesserten Nahverkehr auf Murrbahn

Mittwoch, 22. Juni 2016

Pressemitteilung, Berlin, 22. 06 2016

Der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs begrüßt den verbesserten Nahverkehr auf der Murrbahn: „Mit dem Verzicht auf ein Integrationskonzept für den Fernverkehr kann für den Nahverkehr auf der Murrbahn ein klarer Taktfahrplan für den Metropolexpress angeboten werden“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

„Die Entscheidung des Landes für eine Nahverkehrskonzeption zwischen Stuttgart und Nürnberg darf aber nicht davon ablenken, dass die Murrbahn die schnellste und kürzeste Verbindung auf der Schiene zwischen Stuttgart und Nürnberg darstellt – vor 80 Jahren benötigte der Schnelltriebwagen zwei Stunden, der Intercity über Aalen ist heute zehn Minuten länger unterwegs“, so Matthias Lieb. Deshalb dürfe aus VCD-Sicht auf der Murrbahn jetzt nicht nur ein Nahverkehrskonzept beschlossen werden, sondern müssten nun auch die Weichen für den leistungsfähigen Ausbau der Murrbahn gestellt werden.
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Koalitionsvertrag: VCD sieht Chancen für Zusammenschluss der Verbünde KVV und VPE

Mittwoch, 04. Mai 2016

VCD Pforzheim/enz, Presseinformation Nr. 6/2016, Mühlacker, 02. Mai 2016

­Grün-Schwarzer Koalitionsvertrag will Zusammenschlüsse fördern

Erfreut über den Grün-Schwarzen Koalitionsvertrag zeigt sich der öko­logische Verkehrs­club VCD. Besonders die Passage über die ge­plan­ten Anreize zur Förderung von Zusam­men­schlüssen von Verkehrs­ver­bünden freut den VCD-Landesvorsitzenden

Matthias Lieb: „In Baden-Württemberg bestehen 22 Verkehrsverbünde mit eigen­stän­digen Tarifregeln – dies ist für die Fahrgäste ein großes Problem, das auch die Landes­politik erkannt hat“. Auf einer Fahrt von Stuttgart nach Karlsruhe durchfahre ein Fahr­gast drei Verbünde, der kleinste sei der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE), der noch dazu in den letzten Jahren kräftig Fahrgäste verloren habe, während es im Landes­schnitt deutliche Fahrgastzuwächse gegeben habe, so Lieb.

Die angekündigte Förderung von Zusammenschlüssen sollten der Enzkreis und die Stadt Pforzheim nun aus Sicht des VCD aufgreifen und sich aktiv um eine Fusion mit dem benachbarten Karlsruher Verkehrsverbund bei gleichzeitiger weiterer Überlappung mit dem Stuttgarter Verbund bemühen. Damit könnte im Interesse der Fahr­gäste eine Stärkung des ÖPNVs in der Region erreicht werden, ist VCD-Vorsitzender Matthias Lieb überzeugt.

Auch die Ankündigung im Koalitionsvertrag, Modellvorhaben für auto­nomes Fahren im ÖPNV anstoßen zu wollen, könnte für eine Strecke im Enzkreis von Bedeutung sein: Der VCD setzt sich seit zwei Jahren für solch ein Modellprojekt auf der kurzen Bahnstrecke Maulbronn-West – Maulbronn-Stadt ein. Dort könnte aus VCD-Sicht ein automatischer Pendelverkehr mit einem kleinen elektrisch betriebenen Triebwagen eingerichtet werden – abgestimmt auf den Zugverkehr am Westbahnhof.

Nordmainischer S-Bahn fehlt die Flexibilität

Montag, 25. April 2016

Pressemitteilung VCD Hessen, Wiesbaden, 25.04.2016.
VCD kritisiert “Tunnelblick” und steigt aus Er­örterungs­verfahren aus

Am Dienstag, 26. April, beginnen die Erörterungstermine zum Plan­feststellungsabschnitt 1, Frankfurt am Main, der Nord­mainischen S-Bahn. Behörden, Privatpersonen, Verbände und andere haben dann die Möglichkeit, auf die Erwiderung ihrer Einwendungen durch die DB Netz AG einzugehen. Doch verkehrlich sinnvolle Änderungen sind davon aus Sicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Landesverband Hessen nicht mehr zu erwarten. Der VCD Hessen hat deshalb entscheiden, sich an weiteren Erörterungsterminen zu diesem Planfeststellungsabschnitt vorerst nicht mehr zu beteiligen.

Grundsätzlich begrüßen wir eine Verbesserung auf der nordmainischen Strecke. Wir merken aber, dass wir gegen den Tunnelblick der Planungsbeteiligten machtlos sind – egal, wie fundiert wir unsere Einwendungen formulieren. Die Verbände-Beteiligung wird abgespult, ohne dass überhaupt Spielraum für Änderungen vorgesehen scheint. Als ehrenamtlicher Verband haben wir hier schon unzählige Stunden an Arbeit hineingesteckt, ohne auf Gehör zu stoßen“, so VCD-Landesvorsitzender Mathias Biemann.
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Klimaschutzabkommen: Bundesregierung muss Verkehrswende einleiten

Mittwoch, 20. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 20. 04 2016

Anlässlich der Unterzeichnung des in Paris verabschiedeten Klimaschutzabkommens, am Freitag bei den Vereinten Nationen, hat der ökologische Verkehrsclub VCD gemeinsam mit vierzig zivilgesellschaftlichen Organisationen einen eigenen Klimaschutzplan in Berlin vorgelegt. Mit diesem fordern die Verbände die Bundesregierung auf, konkrete Maßnahmen festzuschreiben, damit Deutschland seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten kann. Welche Maßnahmen die Bundesregierung explizit im Verkehrsbereich treffen muss, verdeutlicht der VCD in folgenden vier Punkten. (weiterlesen…)

VCD kritisiert Methodik des BVWP 2030

Dienstag, 19. April 2016

Pressemitteilung Nr. 11/16, Stuttgart, 19. April 2016
Klimaschutz wird ausgeblendet, VCD kritisiert Methodik des Bundesverkehrswegeplans 2030/ÖPNV stärken statt mehr Straßenbau

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die Methodik des Bundesverkehrswegeplans (BVWP 2030), die einseitig auf Straßenbau setze und dabei die Klimaschutzverpflichtungen aus den Verträgen von Paris ausblende: „Der BVWP 2030 löst keine Verkehrsprobleme in den Ballungsräumen, da er letztendlich mit weiteren Straßen nur noch mehr Verkehr in die Städte zieht“, konstatiert VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb. Hauptgrund für dieses Ergebnis sei die fehlende Einbeziehung des Nahverkehrs bei der BVWP-Aufstellung.

Der Bund sieht sich für den Nahverkehr nicht verantwortlich, deshalb wird die Problemlösungsfunktion des öffentlichen Personen­nah­verkehrs (ÖPNV) für den Stau auf der Straße aus Sicht des Bundes nicht betrachtet“, kritisiert Lieb den falschen Kurs des Bundes­verkehrsministeriums.
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