Archiv für die Kategorie ‘Nahverkehr’

VCD fordert Tagesticket für Europäische Metropolregion Stuttgart

Mittwoch, 10. März 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 10/10, Stuttgart, 10. März 2010

Europäische Metropolregion Stuttgart: VCD fordert Metropol-Tagesticket

Anlässlich der Sitzung des Koordinierungsausschusses für die Europäische Metropolregion Stuttgart am Freitag fordert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. die Einführung einer Tageskarte für den öffentlichen Verkehr in der Metropolregion.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Mobilität ist ein zentraler Baustein für eine zukunftsfähige Metropolregion. Ein leistungsfähiges und attraktives Angebot an Bussen und Bahnen ist unverzichtbar. Hierzu gehören auch einfache und günstige Tarife. Der VCD begrüßt die geplante Einführung eines Metropoltickets, weil damit von jedem Ort der gesamten Region mit nur einem Ticket zu jedem Ziel in der Region gefahren werden kann.“

Ergänzend zu den bisherigen Planungen fordert der VCD die Einführung einer Metropolregion-Tageskarte zum Festpreis neben der bislang geplanten Vielzahl an Einzelfahrscheinen mit – je nach Relation – unterschiedlichen Preisen. So könnten Einwohner und Gäste die Metropolregion einen Tag lang ‚erfahren’ und beliebig viele Busse oder Bahnen nutzen.
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Fahrpreise in Frankfurt weiterhin auf sehr hohem Niveau

Montag, 22. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Hessen, Frankfurt a. M. – 22. Februar 2010.
Nahverkehrstarife im Städtevergleich

Der alljährlich vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) vorgelegte Fahr­preis-Vergleich in 13 deutschen Großstädten belegt, dass sich die Fahrpreise in Frankfurt weiterhin auf sehr hohem Niveau bewegen. Die im Dezember 2009 durchgeführte Anhebung bei den Tarifen für den Öffentlichen Nahverkehr, habe, so VCD-Sprecher Holger Greiner, “dazu beigetragen, dass sich die Situation eher noch ver­schärft hat“. Die Tarife des Rhein-Main-Verkehrsverbundes für Einzel- und Monatskarten im Stadtgebiet Frankfurt liegen auch im Jahr 2010 wieder im oberen Drittel.

So zahlt man nur in Hamburg und Stuttgart mehr für einen Einzel­fahrschein für das gesamte Stadtgebiet als in Frankfurt. Wie in den Vorjahren habe Frankfurt auch die teuerste 9-Uhr-Monats­karte vorzuweisen. Innerhalb von 5 Jahren sei der Preis hier um rund 20% gestiegen. Weiterhin halte die Rhein-Main-Metropole, wie vom VCD schon im letzten Jahr heftig kritisiert wurde, bundesweit mit 1,40 Euro den “traurigen Rekord” bei Kinder-Einzel­fahr­scheinen, obwohl es hier zuletzt ausnahmsweise einmal keine weitere Anhebung gegeben habe. In Hannover und Stuttgart bezahlten Kinder dagegen 1,20 Euro in Hamburg, Leipzig und Nürnberg sogar nur 1 Euro. “Wenn man aber die Stadtgröße und die Nähe Frankfurts zu den Nachbarstädten -und gemeinden der Rhein-Main-Region, in die Betrachtung einbezieht, fällt der Tarif-Vergleich noch wesentlich ungünstiger aus“, stellt Greiner fest. Eine Monatskarte von Frankfurt nach Offenbach koste mit 112,80 Euro nämlich erheblich mehr als das entsprechende Ticket für den Großbereich Hamburg oder das gesamte Berliner Stadtgebiet.
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Winterglätte – Fußgänger und Radfahrer benach­teiligt

Freitag, 05. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 08/10 – Berlin, 05.02.10
Verstöße gegen Räum- und Streupflicht stärker ahnden

Wie jedes Jahr leidet der Umweltverbund am stärksten unter Schnee und Glätte auf und an seinen Wegen: Fahrradwege werden nicht geräumt, Fußwege eignen sich seit Wochen meist nur noch für gefährliche Schlitterpartien, an den Haltstellen der öffentlichen Verkehrsmittel muss man immer wieder durch hohen Schnee stapfen. Während die Kommunen auf die Räumung großer Straßen Wert legen, werden andere Verkehrsteilnehmer unnötigen Gefahren ausgesetzt, kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Derzeit kann man bundes­weit beobachten, dass sich Beschwerden von Passanten über nicht geräumte, eisglatte Gehwege häufen. Besonders Men­schen mit Gehbehinderung sind darauf angewiesen, dass die Wege möglichst gefahrlos benutzt werden können, um sich wie gewohnt am gesellschaftlichen Leben beteiligen zu können. Ist der Bürger­steig rutschig oder erschwert tiefer Schnee das Vorwärts­kom­men, wird jedoch selbst der Gang zum Einkaufen häufig unmöglich.“ Das Räumen von Fahrradwegen ist in vielen Städten nicht gut geregelt und oft sogar die Ausnahme. Sie sind daher durch Schnee und Eis meist unpassierbar. Zudem würden sie von Räumdiensten gern als Ablagefläche für den Schnee genutzt. “Für Radler gilt: Sind als benutzungspflichtig gekennzeichnete Radwege oder Radfahrstreifen nicht von Schnee oder Eis befreit und unbenutzbar, dürfen Radler auf der allgemeinen Fahrbahn fahren.
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VCD unterstützt Stadtbahn nach Ittersbach – 15-Minuten-Takt Pforzheim-Mühlacker wichtig

Dienstag, 19. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung – VCD Pforzheim/Enz, 17.Januar 2010

Eine rasche Erstellung der Machbarkeitsstudie für die Stadtbahn von Pforzheim nach Ittersbach und die zusätzlichen Haltepunkte bis Mühlacker unterstützt auch der Verkehrsclub Deutschland, Kreis­verband Pforzheim/Enzkreis e.V. (VCD). „Die Verkehrsprobleme von Pforzheim können nur gemeinsam mit dem Umland gelöst werden – wer schon in Straubenhardt oder Neuenbürg in die Stadt­bahn ein­steigt, steht in Pforzheim nicht im Stau“, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb. Heute fahre der Stadtbus in Pforzheim schon im 15-Minuten-Takt – mit der Übertragung dieses Taktes auf die Stadtbahn ins nahe Umland würden sich aus VCD-Sicht die Reisezeiten auch zwischen der Region und der Stadt reduzieren und würde der öffentliche Nahverkehr bedeutend attraktiver.

Auch aus Klimaschutzgründen sei der weitere Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel unerlässlich, so der VCD. Matthias Lieb: „Elektrische Stadtbahnen oder O-Busse haben eine deutlich bessere Klimabilanz als der PKW-Verkehr, deshalb sollte auch das geplante hochwertige Bussystem für Pforzheim über Elektroantrieb verfügen“.

Das Land Baden-Württemberg erstelle gerade einen neuen Ge­ne­ral­verkehrsplan (GVP), deshalb sei es aus Sicht des VCD wich­tig, das Thema „Stadtbahn Pforzheim,“ als Gesamtkonzept mit 15 Minuten-Takt, neuen Haltepunkten und einer neuen Strecke Richtung Ittersbach rasch aufzubereiten, damit diese Pläne im GVP noch Berücksichtigung finden und damit auch finanziert werden könnten.

Kein Verständnis für Anziehen der Tarifschraube

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 9. Dezember 2009
VCD kritisiert erneute Fahrpreiserhöhungen zum Tarifwechsel

Kein Verständnis zeigt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) für die Preis­erhöhungen im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) um durch­schnittlich 2,8 Prozent zum 13. Dezember. Der Sprecher der VCD-Regionalgruppe Rhein-Main, Holger Greiner, ist sich sicher: “Das alljährliche Ritual die Tarife zu erhöhen ist das falsche Signal an die Öffentlichkeit. Angesichts der Klimadebatte und der Konkurrenz des Autos sind die Steigerungen kontraproduktiv.” Autofahrer seien so nur schwer zum Umsteigen auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu bewegen. Gerade dies sei aber dringend erforderlich, um die CO2-Emissionen, zu denen der Verkehr rund 20 Prozent beiträgt, entscheidend zu senken.

Die gebetsmühlenartig vorgebrachten Argumente für das An­ziehen der Tarifschraube erscheinen willkürlich“, so Greiner. Seien im letzten Jahr vor allem die explodierenden Energiekosten angeführt worden, nenne der RMV nun die gestiegenen Personal­ausgaben als Grund. Für die zwischenzeitlich wieder gesunkenen Energiepreise gebe es jedoch keinen Ausgleich für die Fahrgäste — während der PKW-Nutzer an der Zapfsäule dagegen einiges sparen könne. Dass der RMV einen Kostendeckungsgrad von 54 % vorweisen könne, bringe dem Fahrgast, der die Preis­erhöhungen im eigenen Portemonnaie spürt wenig. Wie die Vergleiche des VCD Rhein-Main gezeigt haben, gehören die Fahrpreise im Raum Frankfurt gegenüber anderen Großstädten — auch ohne die vorweihnachtlichen Anhebungen — schon jetzt zu den höchsten bundesweit. Gerade Zeitkarten, die häufig von Berufspendlern genutzt werden, oder Fahrkarten für Kinder und Jugendliche fallen hier negativ auf. Für Einkommensschwache werde der Nahverkehr immer mehr zum “teuren Vergnügen.” Es sei unverantwortlich, dass die nachhaltigen Verkehrsträger wie Bus und Bahn verstärkt belastet würden, so der ökologisch orientierte Verkehrsclub.
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Buslinie 85 über die Hepkestraße ist gut ausgelastet

Donnerstag, 03. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, Ortgruppe Dresden, Dresden, 3.12.2009
VCD: Bei steigender Nachfrage sollten Gelenkbusse eingesetzt werden

Die Ortsgruppe des Verkehrsclub Deutschland (VCD) hatte sich be­reits im Vorfeld für die neue Buslinie 85 stark gemacht und fordert jetzt den Einsatz längerer Busse. Nachdem der Start des neuen Buskonzeptes am letzten Wochenende in den Medien vor allem von dem Protest einiger Anwohner der Hepkestraße begleitet war, verweist der VCD-Sprecher Lutz Dressler darauf, dass es durch­aus auch viele positive Stimmen zur neuen Linie 85 gibt. Dressler wollte es selbst wissen und hatte sich Mittwochmorgen kurz nach sieben an der neu eingerichteten Haltestelle “Jung­hans­straße” positioniert, direkt am Erlwein-Gymnasium (ehemals Gymnasium Dresden-Gruna): “Die Busse kurz nach sieben waren in beide Richtungen mit über zwei Dutzend Fahrgästen gut belegt. Sie haben trotz des morgendlichen Berufs- und Schülerverkehrs die Hepkestraße zügig passieren können.
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VCD befürchtet ÖPNV-Kürzungen zu Gunsten des Straßenbaus

Mittwoch, 11. November 2009

Pressemitteilung Nr. 30/09 – VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 11. November 2009
Verkehrsclub kritisiert Doppelhaushalt der Landesregierung

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württem­berg e.V. kritisiert den gestern von den Regierungs­fraktionen beschlossenen Doppelhaushalt des Landes als nicht zukunftsfähig und klimaschädlich. Trotz leerer Kassen würde der Landesstraßenbau in 2010 und 2011 mit zusätzlichen Mitteln versorgt, bei Bus und Bahn müsse durch den Wegfall von Landes­zu­schüs­sen mit Kürzungen gerechnet werden.

Insgesamt 17 Mio. Euro sollen in den nächsten beiden Jahren an Landeszuschüssen für die Verkehrsverbünde eingespart werden“, erklärte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. Zwar würden diese Einsparungen durch den Einsatz von Regionalisierungsmitteln des Bundes ausgeglichen, diese fehlten dann aber an anderer Stelle bei Bus und Bahn. Matthias Lieb: “Durch den Wegfall der Lan­des­zuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr ist mit weiteren Streichungen bei Bussen und Bahnen zu rechnen.
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VCD fordert Landesgeld für hessischen Schüler­verkehr

Mittwoch, 04. November 2009

Pressemitteilung VCD-Hessen-PM 32/2009,4.11.2009
Landtagsanhörung zum ÖPNV-Gesetz/„Fortschreibung der­zeitiger Missstände“

Als „Fortschreibung derzeitiger Missstände“ bezeichnet der Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) den Entwurf für ein neues ÖPNV-Gesetz in Hessen. Unglücklich sei insbesondere die Regelung zum Schüler­verkehr, heißt es in einer Stellungnahme des VCD Hessen, die am Donnerstag (5. November 2009) im Verkehrsausschuss des Landtags behandelt wird. Der ÖPNV muss nach Ansicht des VCD stärker gefördert werden, um die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundes­regierung zu erreichen.

Der Umwelt- und Verbraucherverband kritisiert, dass sich das Land Hessen nicht verpflichtet, die durch den Schülerverkehr ent­stehenden Mehrkosten zu übernehmen. Stattdessen werden nur die sogenannten „Regionalisierungsmittel“ des Bundes als Unter­stützung für den gesamten öffentlichen Verkehr einschließlich Aus­bildungs­verkehr zugesagt. Eigene Landesmittel, wie sie bis zur Bahnreform Anfang der 90er Jahre selbstverständlich waren, sind nur noch als „Kann-Bestimmung“ vorgesehen.„Dies ist als Versuch des Landes zu verstehen, eigene Aufgaben mit Bundesgeldern zu finanzieren“, so VCD-Geschäftsführer Martin Mützel.
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Mit der Volkshochschule Bus- und Bahnfahren lernen

Donnerstag, 29. Oktober 2009

VCD-Pressemitteilung 16/2009, Kreis­verband Pforzheim/Enzkreis e.V., Mühlheim, 28.10.2009
Neue VHS-Kurse in Kooperation mit dem VCD

Auch im Jahr 2009 organisiert wieder die Volkshochschule Mühl­acker in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland, Kreis­verband Pforzheim/Enzkreis e.V. (VCD) einen „ÖPNV-Schnupper­kurs“. „Der Kurs richtet sich an Gelegenheitsnutzer von Bus und Bahn und bisherige Wenig- oder Nichtnutzer, die zwar gerne fahren würden, aber nicht wissen, wie das System Bus&Bahn funktioniert und was zu beachten ist“, erklärt Matthias Lieb, Landes- und Kreis­vorsitzender des Umwelt- und Ver­braucher­verbandes VCD. „Denn häufig bereiten die Fahrkartenautomaten Probleme und sind die günstigen Tarifangebote für Bus und Bahn nicht bekannt“, weiß Matthias Lieb, der deshalb seit fünf Jahren die ÖPNV-Schnupper­kurse bei der Volkshochschule durchführt. Auch das im Enzkreis aktive Bus&Bahn-Team von Ehrenamtlichen, die u.a. vom VCD ausgebildet wurden, führt Informationsveranstaltungen über das Angebot und die preiswerte Nutzung von Bus und Bahn durch.
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Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe: Mehr S-Bahnen und Busse am Abend

Donnerstag, 24. September 2009

Pressemitteilung 06/09 Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe e.V., Heilbronn, 24. September 2009
Nach dem Verkehrschaos beim Heilbronner Weindorf: Bus und Bahn müssen häufiger fahren

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe fordert eine Aus­weitung des Bahn- und Busangebotes, um dem Ansturm der Fahr­gäste gerecht zu werden.

Zu den Berichten über übervolle S-Bahnen und Chaos am Ende des Heilbronner Weindorfes meint VCD-Vorstand Hans-Martin Sauter: „Offensichtlich reicht ein Halbstundentakt der S 4 während des Heilbronner Weindorfes nicht mehr aus. Gegen Ende der Ver­anstaltung müssen in Zukunft mehr Züge und vor allem mehr Per­so­nal eingesetzt werden, um ein Verkehrschaos wie 2009 zu verhindern.
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