Pressemitteilung, Berlin, 27. August 2012.
Eltern und Kommunen sind gefragt, mit gutem Beispiel voranzugehen
Ob unterwegs zur Schule, zu Freunden oder zum Spielen – immer weniger Kinder legen ihre Wege alleine zurück. Während 1970 noch 91 Prozent der Erstklässler selbstständig zur Schule gingen, sind es heute nur noch 17 Prozent. Grund: Die Angst der Eltern vor Unfällen, ausgelöst durch das steigende Verkehrsaufkommen. Dabei verbessert sich die Verkehrssicherheit in vielen Städten. In der aktuellen Ausgabe des VCD-Mitgliedermagazins fairkehr werden Eltern ermutigt, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Mobilität ihrer Kinder zu Fuß, mit dem Rad oder auch Roller zu fördern.
Vorteile gibt es genügend: Gesundheit, Fitness und Konzentration werden verbessert. Lernen Kinder ihre Wege selbständig zurückzulegen, bekommen sie außerdem ein Gefühl für Entfernungen und Geschwindigkeiten, werden sicherer im Straßenverkehr. Diese Erfahrungen müssen gesammelt werden – zunächst gemeinsam mit den Eltern, später eigenständig. Schließlich sind sie wichtig für eine sichere und selbstständige Mobilität und können nicht am Schreibtisch gewonnen werden.
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