Archiv für die Kategorie ‘Presse’

Marode Gleise: Bahn kämpft mit Mehdorns Billigbauten

Sonntag, 21. April 2013

Das liest sich gar nicht gut. Das ist auch gar nicht. Spiegel-Online berichtet über Flickschusterei im Bahnnetz:

Streckensperrungen, Tempolimits, Zugausfälle: Das Schienennetz der Bahn sorgt regelmäßig für Verdruss. Nicht nur alte Anlagen machen Probleme, auch moderne Bauten wie der Berliner Hauptbahnhof sind nach wenigen Jahren sanierungsbedürftig. Grund ist falsche Sparsamkeit.
(weiterlesen…)

Stadtmobil schlägt Flinkster und Car2Go

Donnerstag, 14. Februar 2013

Die Stuttgarter Zeitung vergleicht verschiedene Carsharing-Angebote an verschiedenen Szenarien. Sowohl bei der Fahrt zum Getränkemarkt, beim Tagesausflug mit Familie als auch beim Wochenendtrip zu Freunden erweist sich das klassische Carsharing-Angebot von Stadtmobil den jüngeren Konkurrenten wie Flinkster, Autonetzer oder Car2Go als überlegen oder mindestens ebenbürtig. Gratulation!
Für alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter ist es aber toll, so eine breite Auswahl zu haben. Wer braucht da noch einen privaten Pkw?
Den ganzen Artikel der Stuttgarter Zeitung gibt’s hier.

Dienstwagenbesteuerung für E-Bikes

Dienstag, 11. Dezember 2012

Mein E-Bike, sponsored by Fiskus

11.12.12 – Für diese Gleichberechtigung wurde es allerhöchste Zeit. Spiegel-Online berichtet:

Je größer ein Dienstwagen, umso mehr Steuern lassen sich damit sparen. Dieses Privileg gilt ab sofort auch für Fahrräder – und lohnt sich besonders für die Edelräder. Wenn der Arbeitgeber mitspielt, kann man sich nun extragünstig ein E-Bike oder Rennrad zulegen.

Der Dienstwagen ist des Deutschen liebstes Auto. Im besten Fall zahlt die Firma Leasing-Rate, Versicherung, Benzin und die Winterreifen. Und der Arbeitnehmer darf mit dem Dienstauto zur Arbeit, an den Badesee und im Sommer in den Urlaub fahren. Für diese Privatnutzung muss der Angestellte den sogenannten geldwerten Vorteil versteuern. Solange der Arbeitsweg nicht zu lang ist, kostet ein nagelneuer Mittelklassewagen inklusive aller laufenden Kosten dabei höchstens 200, 300 Euro pro Monat. Ein Schnäppchen.

Ab sofort gilt dieses Privileg jedoch auch für Fahrräder. Einen entsprechenden Steuererlass haben die Landesfinanzminister gerade verabschiedet. … den ganzen Artikel gibt’s hier.

CDU fordert Fahrrad-Maut für E-Bikes

Mittwoch, 05. Dezember 2012

Seit der Niederlage bei der Landtagswahl 2011 ist die baden-württembergische CDU ein wenig aus der Spur. Dass sie aber die Meldung für den 1. April schon vor Nikolaus raushat, das überrascht dann doch.

– Weil immer mehr Elektroräder die Straßen bevölkern, die Mittel für die Verkehrsinfrastruktur aber immer knapper werden, fordert die Südwest-CDU die Einführung einer Maut für E-Bikes. „Damit ließe sich sehr schnell viel Geld einbringen“, meint der Landtagsabgeordnete Reinhard Löffler. Ihm schwebt ein Vignetten- oder Plakettenmodell wie früher in der Schweiz vor. Über die Höhe einer solchen Abgabe hat er sich noch keine Gedanken gemacht. „Ich kann jetzt noch keinen Betrag von fünf, zehn oder 20 Euro nennen.“ (weiterlesen…)

Karlsruhe ist Carsharing-Hauptstadt

Donnerstag, 06. September 2012

Pressemitteilung des BCS, Berlin, 05.09.12
CarSharing Städtevergleich

Zur Europäischen Mobilitätswoche veröffentlicht der Bundesverband CarSharing den Städtetest: Karlsruhe ist die CarSharing-Hauptstadt Deutschlands, Berlin ist Schlusslicht der Top 5, klassische CarSharing- Anbieter sind weit vorne. (weiterlesen…)

Die Jugend verzichtet auf das eigene Auto

Mittwoch, 29. August 2012

Interessanter Artikel in der Stuttgarter Zeitung von heute.

Es wird immer weniger wichtig einen Pkw zu besitzen. Die jungen Kohorten werden polymobil. Und wer kein Auto besitzt, der fährt automatisch weniger, weil er sich anderer – in der Regel umweltfreundlicherer – Alternativen bedient.

“Von 2000 bis 2011 ist die Zahl der jungen Fahrzeughalter (zwischen 18 und 25 Jahren) in der Landeshauptstadt nach Angaben des Statistischen Amtes um 63,1 Prozent zurückgegangen. Besaßen um die Jahrtausendwende in der Landeshauptstadt noch fast 13 000 Personen dieser Altersgruppe einen Wagen, so waren es 2011 nur noch knapp 4800. „Dabei ist die Zahl der 18- bis 30-Jährigen in diesem Zeitraum um neun Prozent gestiegen“, sagt Thomas Schwarz, der Leiter des Statistischen Amtes. Und der Gesamtbestand an privat zugelassenen Wagen sei zwischen 2000 und 20111 um 8,1 Prozent auf 219 000 Fahrzeuge zurückgegangen.”

Es setzt sich fort, was schon in der groß angelegten Untersuchung ‘Mobilität in Deutschland 2008′ abzulesen war. Für größere Städte scheint sich der Trend zu beschleunigen. Schlecht für die Absatzchancen der Autoproduzenten, gut für Carsharing-Anbieter, Menschen, Klima und Umwelt. Den ganzen Artikel gibt’s hier.

Gute Planung für Bahnknoten Lindau

Donnerstag, 09. August 2012

Pressemitteilung der Initiative Bodensee-S-Bahn, Halden (CH), 7. August 2012

Die Initiative Bodensee-S-Bahn begrüsst im Grundsatz die von der DB AG angestrebte und von uns seit 2004 vorgeschlagene Lösung mit zwei Lindauer Bahnhöfen in Reutin und auf der Insel. Damit entsteht ein attraktiver Bahnknoten für den Raum Allgäu, Bodensee, Vorarlberg, Liechtenstein und der Ostschweiz. Nunmehr gilt es, die Anforderungen an den Taktknoten Lindau zu präzisieren und die Aufgaben und die Ausgestaltung der beiden Lindauer Bahnhöfe festzulegen. (weiterlesen…)

Hamburg-Köln-Express: Privat-Schnellzug vor dem Start

Montag, 23. Juli 2012

Am Montag startet der private Hamburg-Köln-Express seine erste Fahrt. Mit billigen Tickets soll der Zug der Deutschen Bahn Konkurrenz machen – und bietet seinen Fahrgästen zum Auftakt den Erste-Klasse-Plüsch der siebziger Jahre.

Hamburg – Die Deutsche Bahn bekommt an diesem Montag einen neuen Konkurrenten im Fernverkehr. Der Hamburg-Köln-Express (HKX) fährt mindestens einmal am Tag von der Elbe an den Rhein und zurück. Um 6.35 Uhr startet der HKX in Hamburg-Altona. Zurück geht’s von Köln um 12.01 Uhr. Von Donnerstag bis Sonntag verkehren weitere Züge. (weiterlesen…)

Süddeutsche Zeitung – Zugmonitor

Sonntag, 11. März 2012

Einen interessanten Pünktlichkeitsvergleich als Ergänzung zu den DB-Daten, den Erhebungen der Stiftung Warentest und natürlich zum VCD-Bahntest bietet die Süddeutsche Zeitung in ihrem Zugmonitor.

Bundesländer-Vergleich – Ausgebremst zwischen den Ballungsräumen
von Stefan Plöchinger

Ausgerechnet auf den wichtigsten Fernverkehrsstrecken zwischen den Metropolen der Republik ist die Bahn am unpünktlichsten. Das belegt jetzt eine ausführliche SZ-Analyse, für die Millionen Verspätungsangaben des Konzerns im Internet mitprotokolliert wurden – die Auswertung nach Bundesländern und Nachbarstaaten offenbart interessante Details.

Welche Fernverkehrsstrecken in Deutschland sind besonders überlastet? Die Süddeutsche Zeitung hat in dem aufwendigen Projekt Zugmonitor seit fünf Monaten Pünktlichkeitsangaben der Bahn im Internet mitprotokollieren lassen. Eine Auswertung der riesigen Datenbank (mehr dazu…) fördert jetzt Erstaunliches zutage: Ausgerechnet auf den Hauptstrecken des ICE-Netzes sind die Verspätungen am größten.

Wo immer Züge lange Strecken zwischen zwei Bahnhöfen zurückzulegen haben, womöglich auf einer Schnellstrecke, sind sie überdurchschnittlich oft unpünktlich. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Die interaktive Karte im Artikel gibt einen groben Überblick über die Erkenntnisse – hier lesen Sie eine Auswertung nach den verschiedenen Regionen Deutschlands.

Interessenwandel – US-Autobosse fürchten automüde Teenager

Dienstag, 17. Januar 2012

Manager-Magazin-Autor Markus Gärtner beschreibt einen Trend, den es erfreulicherweise auch in Deutschland gibt. Die emotionale Bindung zum Auto lässt nach. So langsam aber sicher rückt die Verkehrswende in greifbare Nähe.

Es klingt unglaublich: Ausgerechnet in den USA, dem Mutterland der Mobilität, verzichten vermehrt junge Amerikaner auf das eigene Auto. Sie surfen lieber im Internet. Und viele bekommen auch keinen Kredit für einen Pkw. Beides türmt sich zu einem Tsunami, der die US-Autoindustrie massiv bedroht.

Detroit – Der Presserummel um die Neuheiten der Auto Show in Detroit hat sich gelegt. Doch die Manager der PS-Branche bleiben in Feierlaune und freuen sich an der Wiederauferstehung des US-Markts: Er hat im vergangenen Jahr mit einem Absatzplus von mehr als 10 Prozent eine beeindruckende Kehrtwende hingelegt. Auch 2012 soll das Verkaufsplus zwischen 5 und 10 Prozent liegen, so dass die USA im laufenden Jahr auf den Verkauf von 14 Millionen verkauften Pkw zusteuern. Damit werden sie eine der globalen Zugmaschinen in der weltweiten Autoindustrie sein.

Doch wer nur die Firmenbilanzen und die Vorhersagen der nächsten zwölf Monate liest, übersieht einen der wichtigsten Trends in dieser Industrie. Er stellt die Autobranche in den USA vor die vielleicht größte Herausforderung, der sie je begegnen musste.

Das Wachstum der US-Bevölkerung ist so niedrig wie seit den 40er Jahren nicht mehr. Die Jugendarbeitslosigkeit ist – ähnlich in manchen Teilen Europas – doppelt so hoch wie die allgemeine Arbeitslosigkeit. Und hier kommt der bedenklichste Trend von allen: Ausgerechnet die junge Generation, für die seit Jahrzehnten das Auto ein Symbol frisch erlangter Unabhängigkeit und der ultimative Ausdruck von Individualität war, gibt nicht mehr so viel auf diese Art der Mobilität. (weiterlesen…)