Pressemitteilung, Berlin, 18. Februar 2013.
Schienenstrecken können Wirtschaft Auftrieb geben und Landflucht stoppen – VCD-Magazin fairkehr zeigt Beispiele auf
Vorzeige-Stadt ist Montabaur: Täglich halten 40 ICE-Züge in der 12.000-Einwohner-Stadt auf der Fahrt zwischen Köln und Frankfurt – gut eine halbe Stunde vom Frankfurter Flughafen entfernt. Widersinnig? Auf keinen Fall. Mehr als zehn Jahre nach der Inbetriebnahme der Strecke bestätigt eine Studie der London School of Economics die positive Auswirkung des ICE-Halts auf dem Hochgeschwindigkeitsnetz. Das Bruttoinlandsprodukt Montabaurs liegt 2,7 Prozent über dem gleichgroßer Städte. Grund sind neu entstandene Bürokomplexe, die zahlreiche Arbeitsplätze schafften, ein neues Wohngebiete, und der Ausbau eines Hotels mit Fortbildungszentrum. Diese Entwicklung führen Geografen allein auf den ICE-Halt zurück. Darüber hinaus konnte die Stadt die Einwohnerzahl auf stabilem Niveau halten, wogegen Städte im Umland ohne ICE-Anschluss gegen Abwanderung kämpfen.
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