Archiv für die Kategorie ‘Fairkehr’

Fahrradpolitik: Nach dem Bekenntnis müssen Taten folgen

Donnerstag, 21. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 21. 04 2016

Im Stadtverkehr ist das Rad bei Strecken bis fünf Kilometern das schnellste Verkehrsmittel, zudem können 70 Prozent aller Einkäufe mit dem Rad bewältigt werden: Damit viel mehr Menschen diese Vorteile nutzen und so einen Beitrag für saubere Luft und Klimaschutz leisten, müssten Kommunen und der Bund ihren Bekenntnissen zum Rad endlich Taten folgen lassen. So sehen es die Befragten des »Fahrrad-Monitor Deutschland 2015«. In dieser repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums machen sie deutlich, was Politik und Verwaltung bei der Förderung des Radverkehrs berücksichtigen müssen.
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Bitte wenden: Klima- und Verkehrspolitik nach dem Pariser Klimaabkommen

Dienstag, 16. Februar 2016

Pressemitteilung, Berlin, 16. 02 2016

Der Jubel über das Pariser Klimaabkommen im Dezember 2015 war gewaltig. 195 Nationen und die EU vereinbarten einstimmig die Treib­haus­gas­emissionen deutlich zu reduzieren, um die Erd­erwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Was ist seitdem passiert? Welche Maßnahmen hat die deutsche Politik in die Hand genommen? Besonders im Blickfeld: der Verkehr. Denn klar ist, ohne einen deutlichen Beitrag des Verkehrs werden die Klimaziele auf keinen Fall erreichbar sein. Klimaschutz muss auch in die Verkehrspolitik integriert werden. Gibt es Ansätze für ein Umdenken? Das VCD-Magazin fairkehr geht diesen Fragen in seiner ersten Ausgabe 2016 auf den Grund.
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Muss Wirtschaft immer wachsen?

Montag, 07. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 07. 12 2015

Ein Land, das ein positives Wirtschaftswachstum vorweisen kann, ist ein erfolgreiches Land – darin sind sich Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter nahezu uneingeschränkt einig. Aus diesem Grund wird in der Wirtschaftspolitik dem Wachstum alles andere untergeordnet: Hauptsache das Bruttoinlandsprodukt steigt. Doch die Preise für Konsumartikel sinken, und so muss immer mehr produziert und verkauft werden, damit die Wirtschaft wächst. Die neue Ausgabe des VCD-Magazins fairkehr nimmt diese Entwicklung zum Anlass, auf die Folgen für den Verkehr und das Klima zu schauen und stellt Alternativen zur reinen Wachstumslehre vor. (weiterlesen…)

Online-Handel: Mehr Transporte, mehr Verkehr, mehr Luftbelastung?

Montag, 12. Oktober 2015

Pressemitteilung, Berlin, 12. 10 2015
Wenn Unternehmen, Politik und Kunden bereit sind, City-Logistik neu zu denken, muss das nicht sein

Die Paketbranche boomt: 2014 wurden insgesamt 2,8 Milliarden Pakete und andere Frachtstücke zugestellt. Allein im Vergleich zum Vorjahr wuchs das Sendungsvolumen der deutschen Paket- und Kurierdienste um 4,5 Prozent, also um 1,26 Millionen Pakete. Die Schattenseite: in deutschen Städten sind immer mehr Lieferfahrzeuge unterwegs. Vor allem der letzte Teil der Lieferkette – die innerstädtische Logistik – macht Probleme: Lieferanten parken in zweiter Reihe und stören den Verkehrsfluss. Halten sie auf Rad- und Gehwegen, schränken sie die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern erheblich ein. Und da die meisten Lieferfahrzeuge mit Diesel angetrieben werden, ist die Luftqualität der Städte in Gefahr. Doch es gibt Lösungen für diese Probleme, insbesondere wenn Kommunen und Unternehmen zusammenarbeiten. „Schöne neue Lieferwelt“, lautet die Titelstory der neuen Ausgabe des VCD-Magazins fairkehr. Aufgezeigt wird, wie der Lieferverkehr so gestaltet werden kann, dass er Städte und Menschen entlastet statt belastet.
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So wohne ich − so bin ich mobil

Dienstag, 17. Februar 2015

Pressemitteilung, Berlin, 17. 02 2015

Drei bis vier Mal täglich machen sich die Deutschen auf den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Frei­zeit­vergnügen. Dabei wird die Ent­scheidung, welches Verkehrsmittel für den Weg hin und zurück zum Einsatz kommt, bereits zu Hause ge­troffen. Ist der Weg weit oder parkt das Auto direkt vor der Tür, so fällt die Ent­scheidung zumeist auf das Auto, anstatt auf die umwelt­ver­träglicheren Verkehrsmittel des Umwelt­verbundes, wie Bus, Bahn, Fahrrad oder das Zufußgehen. Dies haben Unter­suchun­gen bereits seit längerem bewiesen. Eine neue Studie zeigt nun im Umkehr­schluss, dass das Fahrrad umso häufiger genutzt wird, wenn leicht zugängliche und witterungsgeschützte Einrichtungen am Wohn- und Zielort zur Verfügung stehen. Dement­sprechend haben zum Beispiel Berlin und Baden-Württem­berg reagiert und ihre Landes­bauordnungen angepasst. Zwei Rad­ab­stell­plätze pro neu­gebaute Wohnung sind jetzt Vorschrift.

Es reicht also nicht aus, über die Effekte der Nutzung von um­weltverträglichen Verkehrsmitteln aufzuklären. Die Verkehrs- und Stadt­planung muss die Bürger zu Hause abholen. Dafür benötigt sie von der Politik entsprechende Rahmenbedingungen. (weiterlesen…)

Verbaut und zersiedelt

Montag, 18. August 2014

Pressemitteilung, Berlin, 18. 08 2014
Jeden Tag werden im gesamten Bundesgebiet 74 Hektar freie Land­schaft durch den Bau von Straßen, Häusern und Gewerbe­gebieten vernichtet − das entspricht der Größe eines Fußballfeldes in jeder Viertelstunde. Die Hälfte davon wird unwieder­bringlich versiegelt, zum Großteil für Verkehrswege. Um nur zwei Zentimeter als fruchtbaren Boden zurückzugewinnen, würde es 500 Jahre dauern. 

Titelseite Fairkehr 4/2014

Titelseite Fairkehr 4/2014

Dennoch will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt weiterhin kräftig in den Ausbau der Verkehrs­infra­struktur investieren. Und das obwohl Deutschland über eine der best­aus­gebauten Verkehrs­infra­strukturen weltweit verfügt. Als Vorwand dient ihm die Verkehrs­prognose 2030, die eine deutliche Verkehrs­entwicklung voraussagt. Doch reicht eine Ver­mutung allein für eine weitere Zu­betonie­rung Deutschlands, ohne die Klima­schutz­ziele zu beachten, die zwingend mit einer Verringerung des Energie­bedarfs im Verkehr ein­her­gehen? „Zukunfts­fähigkeit sieht an­ders aus”, kommentiert VCD-Bundes­vor­sitzender Michael Ziesak die Pläne des Verkehrs­ministers.
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Menschen verändern die Städte

Dienstag, 10. Juni 2014

Pressemitteilung, Berlin, 10. 06 2014

Die Welt wird Stadt. Immer mehr Menschen leben in Ballungsräumen und je enger der Raum wird, desto rigoroser greift die Entzweiung über die Nutzung der öffentlichen Flächen um sich. Orte zum Verweilen, ob vor der eigenen Tür, auf dem Weg ins Büro oder zum Einkaufen − sie fehlen − noch. Die Einwohner der Städte wünschen sich Straßen, die lebendiger sind und die weniger von Autoverkehr dominiert sind. Gleichzeitig soll es eine Stadt sein, die die Umwelt schont und verantwortungsvoller mit den Energieressourcen umgeht.

Die Idee, eine Stadt dahingehend zu gestalten, ist nicht neu, doch sie wird von den Bürgern stets neu erfunden. Meistens unter der Bezeichnung der lebenswerten Stadt oder der intelligenten Stadt  »Smart-City«. Das neue VCD-Magazin fairkehr stellt Konzepte anhand von Best Practice Beispielen vor und erklärt, wie die Etablierung gelingen kann.
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Von Menschen erobert – von der Politik ver­nachlässigt – das Fahrrad

Montag, 14. April 2014

Pressemitteilung, Berlin, 14. 04 2014

Frühling. Das Fahrrad ist in aller Munde − mit Tipps, Tricks und neusten Trends. Selbst unterwegs kommt jedoch schnell schlechte Laune auf. Wenig Platz, veraltete Infrastruktur, Zoff mit Auto­fahrern. Und in der Verkehrspolitik − herrscht weiterhin Stillstand. Gelegentlich entwischt ein verstaubtes Thema aus der Ideen­schublade, Pkw- und Lkw-Maut werden im Kreis diskutiert. Wo bleibt das Fahrrad? Das VCD-Magazin fairkehr geht dieser Frage auf den Grund.

Wie die Niederlande und Dänemark hat auch Deutschland ein enormes Potenzial, Fahrradland zu werden, immerhin besitzen fast 80 Prozent der Deutschen ein Fahrrad. Doch im Unterschied zu Amsterdam und Kopenhagen werden in deutschen Großstädten nur etwa elf Prozent aller Wege mit dem Rad zurückgelegt. Hauptgrund: Die schlechte oder gar fehlende Fahrradinfrastruktur hält davon ab, aufs Fahrrad umzusatteln, trotz bekannter Kosten-, Zeit- und Gesundheitsvorteile. Warum fehlen die Mittel für den Erhalt und Ausbau der Radinfrastruktur? (weiterlesen…)

Wie das Web 2.0 die Gesellschaft mobil macht

Montag, 17. Februar 2014

Pressemitteilung, Berlin, 17. 02 2014

fairkehr 1/2014: Bits und Bytes verändern Fortbewegung

fairkehr 1/2014: Bits und Bytes verändern Fortbewegung

Der Geschichte von David und Goliath hauchen Internet und Smartphone neues Leben ein. Der Mit­be­stimmungs­anspruch des Einzelnen wird in allen Bereichen des sozialen Austausches immer lauter, auch in Fragen der Mobilität. Wie Nutzer und Nutzerinnen des globalen Netzes die Zukunft des Verkehrs verändern, Defizite der Verkehrs­politik offen aus­sprechen und auf den Kurs der Ent­scheidungs­träger Einfluss nehmen, thematisiert das VCD-Magazin fairkehr in seiner aktuellen Ausgabe.

Bits und Bytes setzen Trends und bewegen Menschen, so lautet die Kernbotschaft der fairkehr. Apps, Anwendungen für Smartphone oder Tablet, planen längst den Weg zur Arbeit oder zum nächsten Termin. Sie zeigen Autofahrern Staus und Baustellen, weisen Bus- und Bahnnutzern den Weg zur nächsten Haltestelle und erlauben Großstädtern die Ausleihe von Carsharing-Autos oder Fahrrädern innerhalb weniger Minuten. Das Internet, überall und jederzeit ver­fügbar, ermöglicht hohe Flexibilität im Verkehr und hilft darüber hinaus, für eine um­welt­freundliche und intelligente Mobilität aktiv zu werden. (weiterlesen…)

Arbeitswege ohne Staus

Montag, 07. Oktober 2013

Pressemitteilung, Berlin, 07. 10 2013

Stau, Parkraumnot und gestresste Mitarbeiter − Unternehmen sind mit­verantwortlich für den Pendelverkehr. Das ist weitläufig bekannt, ebenso wie die Maßnahmen, mit denen effektiv entgegengewirkt werden könnte. Doch statt mit intelligentem Mobilitätsmanagement den Autoverkehr zu minimieren und gleichzeitig für mehr Entspannung und bessere Gesundheit bei den Mitarbeitern zu sorgen, bauen Kommunen stur neue Straßen und Unternehmen ihre Parkplätze aus. Warum ist das so?

Eine aktuelle Studie der Bonner Universität hat genau diese Fragen untersucht und kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: viele deutsche Unternehmen wissen überhaupt nicht, wie sie vom betrieblichen Mobilitätsmanagement für Mitarbeiter profitieren können. Nur wenige Betriebe haben ausgearbeitete Verkehrs­konzepte, noch weniger Unternehmen sehen sich in der Pflicht, an städtischen Verkehrslösungen zu arbeiten. Und auch dort, wo Pilotprojekte im Bereich Betriebsmobilität durchgeführt werden, fehlt es am Maßstab.
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