Streckensperrungen, Tempolimits, Zugausfälle: Das Schienennetz der Bahn sorgt regelmäßig für Verdruss. Nicht nur alte Anlagen machen Probleme, auch moderne Bauten wie der Berliner Hauptbahnhof sind nach wenigen Jahren sanierungsbedürftig. Grund ist falsche Sparsamkeit. (weiterlesen…)
Ob das reicht, die Mehrkosten von Stuttgart 21 abzufangen? Spiegel-Online berichtet:
Kunden der Deutschen Bahn müssen möglicherweise schon bald mit der Weitergabe ihrer Reisedaten rechnen. Der Grund: Die Bahn möchte nach Spiegel-Informationen zukünftig die Fahrtinformationen ihrer Vielfahrer vermarkten und damit Geld verdienen. Zu diesem Zweck lässt sie sich seit einigen Wochen neue Vertragsbedingungen von solchen BahnCard-Inhabern bestätigen, die auch Bahn-Bonus-Kunden sind.
Künftig sollen diese auf ihre “individuellen Bedürfnisse” zugeschnittene Werbeangebote erhalten – von Kooperationspartnern wie Banken, Versicherungen oder Fast-Food-Ketten.
VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 4/2013, Mühlacker, 10. März 2013 Neues Internet-Portal für Fahrplanvorschläge der Bahnkunden
Zwar ist der Bahn-Fahrplanwechsel erst wieder im Dezember – doch schon jetzt werden die Fahrpläne erstellt – in diesem Jahr erstmals mit Beteiligung der Fahrgäste, erklärt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs VCD: „Seit einigen Tagen sind im Internet die Fahrplanentwürfe für die Bahnlinien in Baden-Württemberg abrufbar und die Fahrgäste sind aufgerufen, dazu Ihre Anregungen abzugeben“. (weiterlesen…)
Reiseportal ViaDeutschland gibt Tipps für die Urlaubsplanung mit der Bahn
Reiseplanung langfristig und auf “Nummer sicher” oder lieber spontan? Die Deutschen sind auch 2013 wieder äußerst reisefreudig und spätestens mit den Osterferien ist die Reisesaison in vollem Gange. Wer schon ein bestimmtes Reiseziel ins Auge gefasst hat, sollte spätestens jetzt buchen, denn beliebte Ziele und Reisen sind schnell ausgebucht. Darüber hinaus können Frühbucher Kosten sparen – nicht nur bei der Unterkunft, sondern auch bei der Anreise.
Die Bahnanreise ist oft günstiger als die Urlaubsreise mit dem Flugzeug. Dies ergab der jüngste Bahn-Flug-Kostencheck des ökologischen Verkehrsclubs VCD. Wer rechtzeitig bucht, bekommt sogar besonders attraktive Sparpreise. 19 Euro nach Amsterdam, 39 Euro nach Venedig, Marseille und Stockholm, 29 Euro in den Schwarzwald oder ans Wattenmeer. Diese günstigen Bahntickets ins In- und Ausland sind begehrt und können während der Hauptreisezeiten schnell vergriffen sein. (weiterlesen…)
Pressemitteilung, Berlin, 18. Februar 2013. Schienenstrecken können Wirtschaft Auftrieb geben und Landflucht stoppen – VCD-Magazin fairkehr zeigt Beispiele auf
Titelblatt Fairkehr 1/2013
Wir brauchen Autobahnen für Wirtschaft und Wohlstand – mit diesem einfachen Argument gewinnt sehr oft der Straßenneubau. Doch wie sieht es mit der Schiene aus? Komplette Stilllegungen von Bahnverbindungen sind in vielen Regionen keine Seltenheit mehr. Ländliche Regionen werden förmlich abgehängt. Dabei kann eine attraktive Bahnanbindung ein entscheidender Wirtschaftsfaktor sein. Das zeigt das aktuelle VCD-Mitgliedermagazin fairkehr: Unternehmen siedeln sich an, Arbeitsplätze entstehen, Wohnungen werden gebaut, die Landflucht gestoppt.
Vorzeige-Stadt ist Montabaur: Täglich halten 40 ICE-Züge in der 12.000-Einwohner-Stadt auf der Fahrt zwischen Köln und Frankfurt – gut eine halbe Stunde vom Frankfurter Flughafen entfernt. Widersinnig? Auf keinen Fall. Mehr als zehn Jahre nach der Inbetriebnahme der Strecke bestätigt eine Studie der London School of Economics die positive Auswirkung des ICE-Halts auf dem Hochgeschwindigkeitsnetz. Das Bruttoinlandsprodukt Montabaurs liegt 2,7 Prozent über dem gleichgroßer Städte. Grund sind neu entstandene Bürokomplexe, die zahlreiche Arbeitsplätze schafften, ein neues Wohngebiete, und der Ausbau eines Hotels mit Fortbildungszentrum. Diese Entwicklung führen Geografen allein auf den ICE-Halt zurück. Darüber hinaus konnte die Stadt die Einwohnerzahl auf stabilem Niveau halten, wogegen Städte im Umland ohne ICE-Anschluss gegen Abwanderung kämpfen. (weiterlesen…)
Tja: “Was sollen die falsch machen? Die reparieren Autos.” … so wurde ein Befragter gestern in der ARD zitiert. Alle, die den VCD kennen oder sogar Mitglied sind haben bestimmt eine Vorstellung von dem, was ihnen am großen, gelben Bruder nicht passt.
Der ARD-Marken-Check belegt nicht ganz wissenschaftlich, dass der ADAC zumindest verkehrspolitisch in zentralen Fragen nicht seine Mitglieder sondern andere Interessen vertritt. Dass er als Dienstleister (Pannenhilfe) gut ist, hat nie jemand bezweifelt. Schade, dass es im Test keinen VCD-Pannenhilfe zum Vergleich gab. (weiterlesen…)
Je größer ein Dienstwagen, umso mehr Steuern lassen sich damit sparen. Dieses Privileg gilt ab sofort auch für Fahrräder – und lohnt sich besonders für die Edelräder. Wenn der Arbeitgeber mitspielt, kann man sich nun extragünstig ein E-Bike oder Rennrad zulegen.
Der Dienstwagen ist des Deutschen liebstes Auto. Im besten Fall zahlt die Firma Leasing-Rate, Versicherung, Benzin und die Winterreifen. Und der Arbeitnehmer darf mit dem Dienstauto zur Arbeit, an den Badesee und im Sommer in den Urlaub fahren. Für diese Privatnutzung muss der Angestellte den sogenannten geldwerten Vorteil versteuern. Solange der Arbeitsweg nicht zu lang ist, kostet ein nagelneuer Mittelklassewagen inklusive aller laufenden Kosten dabei höchstens 200, 300 Euro pro Monat. Ein Schnäppchen.
Ab sofort gilt dieses Privileg jedoch auch für Fahrräder. Einen entsprechenden Steuererlass haben die Landesfinanzminister gerade verabschiedet. … den ganzen Artikel gibt’s hier.
Seit der Niederlage bei der Landtagswahl 2011 ist die baden-württembergische CDU ein wenig aus der Spur. Dass sie aber die Meldung für den 1. April schon vor Nikolaus raushat, das überrascht dann doch.
Stuttgarter Nachrichten, 05.12.12 – Weil immer mehr Elektroräder die Straßen bevölkern, die Mittel für die Verkehrsinfrastruktur aber immer knapper werden, fordert die Südwest-CDU die Einführung einer Maut für E-Bikes. „Damit ließe sich sehr schnell viel Geld einbringen“, meint der Landtagsabgeordnete Reinhard Löffler. Ihm schwebt ein Vignetten- oder Plakettenmodell wie früher in der Schweiz vor. Über die Höhe einer solchen Abgabe hat er sich noch keine Gedanken gemacht. „Ich kann jetzt noch keinen Betrag von fünf, zehn oder 20 Euro nennen.“(weiterlesen…)
Ein optimales Bus- und Bahnangebot, mehr Platz für Fahrräder, umweltschonende Autos, mehr Sicherheit für Kinder: So sieht nachhaltige Mobilität für den Verkehrsclub Deutschland aus. Um diese Vision zu verwirklichen, wurde der VCD e.V. 1986 gegründet. Seitdem haben umweltbewusste mobile Menschen eine Alternative zu den herkömmlichen Automobilclubs und die Verkehrspolitik ein ökologisches Korrektiv. Derzeit unterstützen 63.000 Mitglieder und Förderer den VCD. Sie auch?
VCD - Der einzige Verkehrsclub mit Klimaschutzfaktor!