Archiv für die Kategorie ‘Klimaschutz’

Einbau von Partikelfiltern wird erneut gefördert

Dienstag, 31. Januar 2012

Pressemitteilung, Berlin, 31. Januar 2012

Pkw und Transporter jetzt nachrüsten – Vorteil für Fahrer, Gesundheit und Klima

Ab Morgen können Autofahrer erneut einen Zuschuss von 330 Euro für die Nachrüstung ihres Dieselfahrzeuges mit einem Partikelfilter er­halten. Entsprechende Anträge können ab dem 1. Februar 2012 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gestellt werden. Die verfügbaren Mittel reichen für rund 90.000 Nachrüstungen im Jahr 2012.

Es empfiehlt sich, eine geplante Nachrüstung möglichst schnell vor­nehmen zu lassen“, so Heiko Balsmeyer Experte für Luftreinhaltung beim ökologischen Verkehrsclub VCD. Das Nachrüsten von Diesel­fahrzeugen mit Partikelfiltern lohnt sich nämlich aus gleich drei Gründen. Balsmeyer: “Neben dem Bonus von 330 Euro, erhalten Autofahrer die Nachrüsten die grüne Plakette, mit der sie dauerhaft in der Umweltzone unterwegs sein können. Zudem leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gesundheit und des Klimas.” Durch die Verringerung von Dieselruß wird die Luft sauberer, gleichzeitig werden sehr effektiv das Abschmelzen vom Eis der Arktis und die damit einher­gehende Erderwärmung eingedämmt.
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VCD sucht Tipps für Familienurlaub ohne Auto und Flieger

Montag, 09. Januar 2012

VCD Region Ulm, Pressemitteilung, Ulm, 04.01.2012
Jetzt mitmachen und einen Kurzurlaub gewinnen

Familien mit Kindern fahren besonders oft mit dem Auto in den Urlaub oder nutzen das Flugzeug. Das hat Konsequenzen für Umwelt und Klima. Um zu zeigen, dass Urlaub auch mit Bahn, Bus und Fahrrad für Familien funktioniert und Spaß macht, hat der ökologische Verkehrsclub VCD eine Mitmach-Aktion gestartet. Zu Beginn des neuen Jahres geht diese in die zweite Runde.

Noch bis zum 15. Februar 2012 sammelt das VCD-Projekt »Mit Kindern unterwegs – ökologisch und entspannt« Tipps für gelungene Familienreisen ohne Auto und Flugzeug. Ob Winterurlaub oder Sommerferien, über ein Online-Formular auf der Seite www.vcd.org/tipps_familienurlaub.html können Familien von ihren ganz persönlichen Reisen berichten. So reiste eine Familie beispielsweise mit dem Zug aus München zum Skifahren in die Schweiz und genoss die spektakuläre Bahnstrecke zwischen Chur und Arosa. Andere fuhren mit dem Fahrradbus an den Atlantik oder wanderten mit den Kindern zu Fuß auf dem Jakobsweg entlang.

Machen Sie mit. Die besten Urlaubstipps werden auf der Internetseite www.vcd.org/urlaubstipps.html veröffentlicht. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir bis Ende Februar ein Wochenende für zwei Erwachsene inklusive der Kinder in einer Familien-Jugendherberge des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH). Im Preis inbegriffen ist die Verpflegung und ein kleines Aktionsprogramm für alle.

Projektleiterin Steffi Windelen vom VCD:„Viele Familien berichteten, dass das Reisen per Bahn, auf dem Rad oder zu Fuß viel entspannter war und dass sie viele schöne Erlebnisse verpasst hätten, wenn sie mit dem Auto gereist wären.“
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Feinstaub ohne Ende – Umweltverbände fordern Neuausrichtung der Stuttgarter Verkehrspolitik

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Gemeinsame Pressemitteilung – BUND, DUH, NABU & VCD,
Stuttgart, 14. Dezember 2011

Dieselruß schadet Klima und Gesundheit – BUND, NABU, VCD und DUH fordern konkrete Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Stuttgart – Kampagne “Rußfrei fürs Klima” kritisiert Landesregierung Baden-Württemberg für mangelnde Schritte hin zur dauerhaften Senkung gesundheitsschädlicher und klimawirksamer Luftschadstoffe

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) kritisieren die schwachen Anstrengungen Baden-Württembergs, die gesundheits- und klimaschädlichen Rußemissionen in seinen Städten zu reduzieren. Sie fordern die Landesregierung auf, endlich konkrete und effiziente Maßnahmen zur Luftreinhaltung zu ergreifen. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ drängen die Verbände darauf, dass Klimaschutz und Rußminderung zentrale Bestandteile der Verkehrspolitik in Baden-Württemberg werden müssen.

Auch in diesem Jahr wurden in Stuttgart die EU-Tagesgrenzwerte für Schadstoffe wieder deutlich überschritten. Im bundesweiten Vergleich belegt die baden-württembergische Landeshauptstadt den zweiten Platz auf der Liste der am höchsten belasteten Städte Deutschlands. Insbesondere die Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerte liegen deutlich über den von der Europäischen Union vorgegebenen Grenzwerten. Aus Sicht der Verbände reichen die bisher im Luftreinhalteplan der Stadt enthaltenen Maßnahmen nicht aus, um die Schadstoffbelastung der Luft ausreichend einzudämmen. Dieselruß und Stickstoffdioxid (NO2) gefährden die Gesundheit der Menschen. Hinzu kommt, dass Dieselruß aus ungefilterten Fahrzeugen maßgeblich zur globalen Klimaerwärmung beiträgt. (weiterlesen…)

Innovative Busklimatisierung setzt neue Maßstäbe im Klimaschutz

Montag, 28. November 2011

Gemeinsame Pressemitteilung VCD/DUH, Berlin, 28. November 2011.

Natürliche Kältemittel bei Busklimaanlagen sind gegenüber Chemikalien klar im Vorteil – Signal an Verkehrsbetriebe: bis zu 70 Prozent weniger Servicekosten mit CO2-Klimatechnik möglich – Deutsche Umwelthilfe und ökologischer Verkehrsclub VCD appellieren an Bushersteller und Verkehrsunternehmen, auf nachhaltige Klimatechnik mit natürlichen Kältemitteln umzustellen – EU-Vorgaben zum Ausstieg klimaschädlicher Treibhausgase für alle Fahrzeuge gefordert

Das natürliche Kältemittel CO2 stellt beim Einsatz in Busklimaanlagen die bessere Alternative zu den bislang führenden Chemikalien dar. Zu dieser Einschätzung kommen die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) und der ökologische Verkehrsclub VCD. Sieben deutsche und ein luxem­burgisches Verkehrsunternehmen haben bereits 22 Busse mit der Klima schonenden Technologie ausgestattet. DUH und VCD begrüßen den zunehmenden Einsatz der neuen Geräte, die bei gleicher Kälteleistung um bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen. Für die Verkehrsbetriebe bedeutet dies deutlich niedrigere Betriebskosten.

Die Technologie setzt vor dem Hintergrund der UN-Klimakonferenz in Durban das richtige Zeichen“, sagt Jürgen Resch, Bundes­geschäftsführer der DUH. “Denn die zunehmende Erderwärmung bedingt einen ständig steigenden Bedarf nach Kühlung und damit eine wachsende Produktion von oft schädlichen Kältemitteln. Um diese teuflische Spirale zu durchbrechen, brauchen wir Innovationen, wie den Einsatz von CO2 als natürliches Kältemittel.

Subventionierung des Luftverkehrs abschaffen

Dienstag, 15. November 2011

Pressemitteilung VCD Rheinland-Pfalz, Mainz, 15.11.2011
Verkehrsclub für Kerosinsteuer

Der VCD Rheinland-Pfalz (Verkehrsclub Deutschland e.V.) nimmt die Absenkung der Luftverkehrs­steuer zum Anlass, auf die nach wie vor fehlende Besteuerung von Kerosin hinzuweisen. Die jüngst von Innen­minister Roger Lewentz geäußerten Bedenken, die Luft­verkehrs­abgabe sei wettbewerbs­verzerrend, ist für den ökologisch orientierten Verkehrsclub in keiner Weise nachvollziehbar.

Während das Umweltbundesamt die Subventionen jährlich auf 11,5 Mrd. EUR (2010) beziffert hat, bringe die Luftverkehr­steuer lediglich rund eine Milliarde Euro an Einnahmen. Die Subventionen für den Flug­verkehr als umwelt­schädlichsten Verkehrsträger würden somit immer noch mehr als 10 Milliarden Euro pro Jahr betragen. Durch die nicht erhobene Mineralölsteuer auf Kerosin komme es nicht nur zu massiven Umweltschäden, sondern auch zu erheblichen Wett­be­werbs­verzerrungen. Umwelt­freundlichere Verkehrsträger wie die Bahn und Reisebusse würden demgegenüber durch ent­sprechende Steuern belegt und dadurch im Wettbewerb der Verkehrsträger erheblich benachteiligt. Der VCD fordert daher die Landesregierung auf, sich aus Gründen des Klimaschutzes und für gleiche Wettbewerbs­bedingungen beim Bund für eine Besteuerung von Kerosin ein­zu­setzen.

VCD kritisiert einseitige und kurzsichtige Unter­stützung der Luftfahrtindustrie

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Presseinformation, Berlin, 20. Oktober 2011
So kann die Bundeskanzlerin wirklich nicht landen

Am morgigen Freitag, den 21. Oktober wird Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Landung ihrer Regierungsmaschine auf der Nordwest-Bahn des Flughafens in Frankfurt/Main die neue und vierte Bahn des Rhein-Main-Flughafens eröffnen.

Für den ökologischen Verkehrsclub VCD ist dieser Tag kein Tag zum Feiern. Die Eröffnung in Gegenwart der Bundeskanzlerin ist vielmehr ein Showakt der Industrie, die versucht, alle Umweltfolgen des Flugverkehrs zu ignorieren, insbesondere die extreme Zunahme von Lärm im Alltag von Hundertausenden. Die Schmerzgrenze ist erreicht, das bringen die Proteste an verschiedenen Flughäfen in Deutschland zum Ausdruck.

Auch die Auswirkungen des Klimawandels werden den Flugverkehr nicht unberührt lassen. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes ist die Klimawirksamkeit des Flugverkehrs mit 356 g CO2 pro Per­sonen­kilometer fast achtmal höher als bei der Bahn, wo nur 46 g CO2 freigesetzt werden.
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Rekordbeteiligung zum Jubiläum der VCD-Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour«

Montag, 26. September 2011

Presseinformation, Berlin, 26. September 2011.
Getreu dem Motto: “Alle reden vom Klimawandel. Wir tun etwas dagegen!* schwangen sich von März bis Juli 2011 bundesweit 5.133 Jugendliche auf ihrem Weg zur Schule und in der Freizeit aufs Rad.

Die Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren verzichteten freiwillig auf die Fahrt im Auto der Eltern. Aufgerufen zu dieser Aktion hatte der ökologische Verkehrsclub VCD, mit dem Ziel, Heranwachsende für das klimafreundliche Radfahren zu sensibilisieren.

Mit viel Spaß waren die Jugendlichen fünf Monate klimaschonend im Alltag unterwegs. “Sie umrundeten im Kampagnenzeitraum insgesamt 23-mal die Erde und ersparten dem Klima damit umgerechnet 130,7 Tonnen CO2, die sonst durch eine Fahrt im Elterntaxi entstanden wären“, erklärt Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand.
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Über 16.000 Schulkinder bei Zu Fuß zur Schule-Aktion mit dabei

Mittwoch, 21. September 2011

VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 4/2011, Stuttgart, 21. September 2011
Start der Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“

VCD freut sich: Mehr als 16.000 Schulkinder erobern zu Fuß, mit dem Roller oder dem Rad ihren Schulweg/=94 Schulen im Land machen bei Initiative von VCD und Deutschem Kinderhilfswerk mit

Seit heute stehen rund 16.800 Schulkinder in Baden-Württemberg in den Start­löchern, um sich an den bundesweiten Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule“, zu beteiligen. Ab morgen, dem 22. September, bis zum 30. September werden sie zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad in die Schule kommen. Das Auto der Eltern bleibt stehen. Mit ihren selbst erarbeiteten Projekten rund um das Zufußgehen werden die Schülerinnen und Schüler auch im Ländle wieder einmal beweisen, wie viel Spaß es macht, sich zu bewegen.
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VCD-Vortrag Der Laufbus – die Alternative zum Elterntaxi

Montag, 30. Mai 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 7/2011, Mühlacker, 30. Mai 2011
Termin: Freitag 3. Juni, 19:00 Uhr, Amt für Umweltschutz, Pforzheim

Aktion Laufbus

Aktion Laufbus


Im Rahmen der Pforzheimer Klima­schutzwoche stellt der öko­logi­sche Verkehrsclub VCD die Idee des Lauf­busses vor. Hier geht es da­rum, vielen Kindern zu ermög­lichen, sicher und mit Spaß zu Fuß zur Schule zu kommen und Eltern den täg­lichen Hol- und Bringdienst zu ersparen.

Unser Referent, Herr R. Sebastian Werbke, hat den Laufbus an einer Leonberger Grundschule erfolg­reich „zum Laufen“ gebracht und berichtet aus erster Hand über die Umsetzung und die Schwie­rig­keiten, die auf diesem Weg zu überwinden waren.
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VCD fordert Faktenprüfung vor Volksabstimmung zu Stuttgart 21

Dienstag, 19. April 2011

Presseinformation Nr. 9/2011, Stuttgart, 19. April 2011
Ziel rot-grüner Verhandlungen muss ein leistungs- und zukunfts­fähiger Bahnknoten sein

Angesichts der strittigen Positionen der beiden Wunsch-Koalitionäre zu Stuttgart 21, sollten sich SPD und Grüne zunächst an die Fakten halten, appelliert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) an die Verantwortlichen: „Die Schlichtung zu S21 hat viele Schwachpunkte offen gelegt –bevor man sich nun auf eine Volksabstimmung fest­legt, sollten zuerst die offenen Fragen beantwortet werden“, so VCD-Landes­vor­sitzen­der Matthias Lieb: „Entscheidend für den Schienenverkehr in Baden-Württem­berg ist ein leistungs- und zukunftsfähiger Bahnknoten Stuttgart – dies umzusetzen, sollte Aufgabe einer neuen Landesregierung sein.

Der vor über 100 Jahren geplante Kopfbahnhof sei heute noch nicht an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angekommen – deshalb müsse man erwarten, dass auch ein neuer Bahnhof ausreichend dimen­sioniert werde, um den zukünftigen Verkehrs­zuwachs der nächsten 100 Jahre zu bewältigen, erklärt Matthias Lieb. Doch an der ausreichenden Kapazität des geplanten Tiefbahnhofs „Stuttgart 21“ hege der VCD schon seit 1995 erhebliche Zweifel, die durch die Schlichtung bestätigt worden seien.
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