Archiv für die Kategorie ‘Klimaschutz’

VCD beklagt fehlenden Klimaschutz beim Bundes­verkehrswegeplan

Mittwoch, 20. Juli 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 20. 07 2016

Angesichts der aktuellen Meldungen, dass der überarbeitete Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 nur unwesentlich gegenüber dem veröffentlichen Entwurf, der der Bürgerbeteiligung zugrunde lag, verändert sei, kritisiert der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs VCD, dass der Klimaschutz bei der zukünftigen Ausrichtung der Verkehrs­wege­investitionen weiterhin keine Rolle spiele.
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Desaster für Klimaschutz und Steuerzahler

Mittwoch, 27. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 27. 04 2016

Nach schier endlosen Debatten um eine finanzielle Förderung von E-Autos erscheint der Kompromiss von Bundesregierung und Autobossen alles andere als überzeugend. Mit der langen Diskussion, immer neuen Vorschlägen und dem blamablen Ergebnis des gestrigen »Gipfels« haben sie dem Elektroauto einen Bärendienst erwiesen. Das Ziel war groß, die Absicht gut, das Ergebnis ist nicht erfolgsversprechend.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: „Der Kompromiss auf kleinstem gemeinsamen Nenner wird dem E-Auto nicht zum Durchbruch helfen und erst recht keinen Anstoß für eine Verkehrswende geben.“
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Klimaschutzabkommen: Bundesregierung muss Verkehrswende einleiten

Mittwoch, 20. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 20. 04 2016

Anlässlich der Unterzeichnung des in Paris verabschiedeten Klimaschutzabkommens, am Freitag bei den Vereinten Nationen, hat der ökologische Verkehrsclub VCD gemeinsam mit vierzig zivilgesellschaftlichen Organisationen einen eigenen Klimaschutzplan in Berlin vorgelegt. Mit diesem fordern die Verbände die Bundesregierung auf, konkrete Maßnahmen festzuschreiben, damit Deutschland seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten kann. Welche Maßnahmen die Bundesregierung explizit im Verkehrsbereich treffen muss, verdeutlicht der VCD in folgenden vier Punkten. (weiterlesen…)

Nachhaltige Mobilität: Umwelt- und Verkehrsminister der EU beraten ab heute erstmals zusammen

Donnerstag, 14. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 14. 04 2016

Berlin, 14. April 2016. Zum ersten Mal beraten ab heute die EU-Minister der Ressorts Umwelt und Verkehr gemeinsam über nachhaltige und intelligente Mobilität. Von diesem zweitägigen Treffen erwarten die Umwelt- und Verkehrsverbände Deutsche Umwelthilfe (DUH), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der ökologische Verkehrsclub VCD ein klares Signal für eine dringend notwendige Verkehrswende, mit dem deutlichen Bekenntnis, gemeinsam und wirksam die Treibhausgasemissionen des Verkehrs verringern zu wollen.

Die Ergebnisse der Pariser Klimaverhandlungen machen eine Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 notwendig. Um dieses Ziel zu erreichen muss auch der Verkehrssektor einen entscheidenden Beitrag leisten und dafür braucht es eine abgestimmte Strategie.
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Bitte wenden: Klima- und Verkehrspolitik nach dem Pariser Klimaabkommen

Dienstag, 16. Februar 2016

Pressemitteilung, Berlin, 16. 02 2016

Der Jubel über das Pariser Klimaabkommen im Dezember 2015 war gewaltig. 195 Nationen und die EU vereinbarten einstimmig die Treib­haus­gas­emissionen deutlich zu reduzieren, um die Erd­erwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Was ist seitdem passiert? Welche Maßnahmen hat die deutsche Politik in die Hand genommen? Besonders im Blickfeld: der Verkehr. Denn klar ist, ohne einen deutlichen Beitrag des Verkehrs werden die Klimaziele auf keinen Fall erreichbar sein. Klimaschutz muss auch in die Verkehrspolitik integriert werden. Gibt es Ansätze für ein Umdenken? Das VCD-Magazin fairkehr geht diesen Fragen in seiner ersten Ausgabe 2016 auf den Grund.
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Erhöhte Schadstoff- und Verbrauchswerte bei Pkw

Freitag, 15. Januar 2016

Pressemitteilung, Berlin, 15. 01 2016

Erneut weist das Internationale Forschungsinstitut ICCT in einer Kurz­studie nach, dass die in Europa meistverkauften Pkw-Modelle mehr verbrauchen als von den Herstellern angegeben. Die zwanzig beliebtesten Pkw weisen in der Realität einen im Schnitt um 40 Prozent höheren Verbrauch und CO2-Ausstoß auf. Doch dass es die Abweichungen zwischen Realität und Angaben der Autohersteller gibt, ist nicht neu, auch nicht, dass die Abweichungen zum CO2-Ausstoß und dem Kraftstoffverbrauch zunehmen. Umso mehr erstaunt die überraschte Haltung der deutschen Politiker.

Der ökologische Verkehrsclub kritisiert seit Jahren diese Ver­brau­cher­täuschung, verbunden mit der Forderung, dass die Kum­pa­nei zwischen Autoindustrie und Politik ein Ende haben muss.
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Alleinige Kaufprämie für E-Autos ist Industrie­förderung statt Klimaschutz

Donnerstag, 14. Januar 2016

Pressemitteilung, Berlin, 14. 01 2016

Zwei Milliarden Euro für eine Million E-Autos auf den Straßen und der Glaube daran, einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten: einmal mehr unterstreicht die Bundesregierung ihr starres Fest­halten an Ideen, ohne Bereitschaft die Zielstellung korrigieren zu wollen. Längst ist bekannt, dass allein E-Autos die für die Klimaziele notwendigen CO2-Minderungen im Verkehrsbereich nicht erbringen können.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: „Für den Klimaschutz ist es nicht entscheidend, ob das Ziel von einer Million Elektro­fahrzeugen in 2020 erreicht wird. Entscheidender ist vielmehr, den Verkehr insgesamt nachhaltig zu gestalten. Dafür brauchen wir ein abgestimmtes Maßnahmenpaket zur Reduzierung von CO2 im Verkehr, bei der die Industrie mit in die Verantwortung genommen wird, statt sie davon zu befreien. Zwangsläufig heißt das auch weniger Autos, anstelle wohlhabende Zweitwagenbesitzer mit einer Kaufprämie zu locken, damit sie sich zusätzlich ein „Öko-Auto“ anschaffen.(weiterlesen…)

Nach der Klimakonferenz: Energiewende ja, Verkehrs­wende nein? Klimaziel braucht beides!

Montag, 14. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 14. 12 2015

Nach dem Jubel am Wochenende über den erfolgreichen Abschluss der Klimakonferenz darf eines nicht vergessen werden: auch der Verkehr muss endlich liefern. Ohne eine deutliche Reduzierung der Treib­hausgasemissionen im Verkehrssektor sind die Klimaziele nicht erreichbar. Der ökologische Verkehrsclub VCD sieht die Bundes­regierung in der Pflicht, auf nationaler Ebene den Worten aus Paris Taten folgen zu lassen. Mit ihrem halbherzigen Handeln im Verkehr, das weniger das Klima, sondern vielmehr die Interessen der Industrie schützt, muss jetzt Schluss sein.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: „Wir brauchen endlich kurz-, mittel-, wie langfristig verbindliche nationale Minderungsziele für den Verkehr. Diese müssen Maßgabe für das gesamte verkehrspolitische Handeln sein und sind fortlaufend zu kontrollieren, um bei zu erwartenden Zielverfehlungen frühzeitig nachsteuern zu können.“
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VCD unterstützt Under2MOU

Freitag, 11. Dezember 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 34/2015, Stuttgart, 10. Dezember 2015
Verkehrsbereich hat große Defizite beim Klimaschutz
Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr auf ÖPNV unterstützen statt behindern

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Initia­tive der Landes­regierung, auf dem Weltklimagipfel in Paris weitere Re­gio­nen weltweit für das vom Land und dem US-Staat Kalifornien initiierte Klimaschutzbündnis „Under2MOU“ zu gewinnen und damit eine gemeinsame Position für den Klimaschutz als vorrangige Zukunfts­aufgabe zu beziehen. Dennoch müsse das Land zu allererst zu Hause seine Hausaufgaben in Sache Klimaschutz erledigen, appelliert der VCD-Landes­vor­sitzende Matthias Lieb an die Landesregierung.
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Kein Klimaschutz ohne Maßnahmen im Flug- und Schiffsverkehr

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 10. 12 2015

Gestern haben die Vertreter der Staaten auf der Pariser Klimakonferenz den internationalen Flug- und Schiffsverkehr aus ihrem Vertragsentwurf für eine neues Klimaabkommen gestrichen. Damit haben sie entschieden, erneut die größten Klimasünder des Verkehrsbereichs aus der Verantwortung zu nehmen.

Besonders fatal ist dies, da der internationale Flug- und Schiffsverkehr derzeit nicht unter die nationalen Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen fällt. So haben sich die globalen CO2-Emmissionen im Flug- und Schiffsverkehr seit 1990 fast verdoppelt. Bis zum Jahr 2050 wird sogar mit einem Anstieg um bis zu 270 Prozent gerechnet.
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