Archiv für die Kategorie ‘Schifffahrt’

Umstrittenes Gutachten zum Saalekanal

Freitag, 31. August 2012

VCD Elbe-Saale, Pressemitteilung, 31. August 2012
VCD-Landesverband fordert erneut Ausbau des Bahnverkehrs statt Kanalbau

Sehr kritisch sieht der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landes­ver­band Elbe-Saale e.V. das neue Gutachten der Firma LUB Consult, das das Land Sachsen-Anhalt zum Saalekanal vorgelegt hat. Dies betrifft insbesondere die Prognose der Gütermengen, von denen die Gutachter und das Landesverkehrsministerium ausgehen. „Fast 1,5 Millionen Tonnen Transportleistung sollen bereits kurz­fristig er­reich­bar sein, da fragt man sich doch, wo diese Mengen her­kommen sollen, wenn die Gutachter des Bundes nur von höchstens 560.000 Tonnen ausgehen und man die tatsächlich auf der Elbe transportierten Mengen ansieht“, sagte der Vorsitzende des VCD Landesverbands, Jan Krehl am Donnerstag. „Die Wirtschaft unterliegt starken Schwankungen wie Wirtschafts­krisen, Ver­lagerungen des Betriebe oder Abnahme­probleme – und dann kommen noch die Wasserstandsprobleme dazu!
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„Nationale Konferenz Güterverkehr und Logistik“ tagt morgen in Hannover

Mittwoch, 12. Oktober 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 23/2011, Hannover, 12.10.11
VCD erhofft sich klares Bekenntnis zum Ausbau des bestehenden Bahnnetzes zu den Seehäfen/Logistik zu oft mit unnötigen Verkehrsprojekten gleichgesetzt

Anlässlich der „Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik“ an diesem Donnerstag in Hannover erhofft sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ein klares Bekenntnis für den Ausbau des bestehenden Bahnnetzes. Gleichzeitig fordert der VCD die Abkehr von unnötigen Großvorhaben wie Y-Trasse, A 20 „Küstenautobahn“ und A 39 Lüneburg – Wolfsburg.

Güterverkehr und Logistik wird leider oft gleichgesetzt mit Milliarden-Subventionen in Prestigeprojekte. Je teurer, desto besser lautet das Credo bisheriger Verkehrspolitik“, bilanziert der niedersächsische VCD-Landes­vorsitzende Michael Frömming. Dabei könnte schon die Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz und deren angemessene Erhöhung auf 45 Cent pro Kilometer unnötige Subventionen für neue Straßen, schwere Unfälle und Umwelt­belastungen verringern. „Es wäre hilfreich, wenn ein wenig verkehrs- und klimapolitischer Weitblick morgen in Hannover auf der Agenda stünde. Beim Blick auf die Tagesordnung fehlt jedoch der Bereich Umwelt und Klimaschutz vollständig; dafür geben sich bewährte Straßenbau­lobbyisten die Klinke in die Hand“, so Frömming. „Chance verpasst!
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Neue Studie für UNEP stärkt »Rußfrei fürs Klima«-Kampagne

Mittwoch, 02. März 2011

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD, NABU, BUND und DUH – Berlin, 02.03.2011
Dieselmotoren ohne Filter sind Klimakiller und machen Menschen krank

Umwelt- und Verkehrsexperten von BUND, DUH, NABU und VCD sehen sich durch die Ergebnisse der umfangreichen wissen­schaftlichen Studie für das UN-Umweltprogramm (UNEP) und die World Meteorological Organization bestätigt. Demnach sind feinste Rußpartikel aus Dieselmotoren nicht nur für schwere Gesund­heitsschäden der Menschen insbesondere in den Ballungs­zentren verantwortlich, sondern sie verstärken auch deutlich die Klima­erwärmung, belegt die Studie.

Damit wird es umso dringender, das Ziel der Verbände umzusetzen, Rußemissionen aus Dieselmotoren von Lkw, Lokomotiven, Bau­maschinen und der Schifffahrt vollständig zu stoppen. Die viel diskutierten Umweltzonen spielen dabei eine entscheidende Rolle. “Wer den Klimawandel bekämpfen will, darf sich nicht allein auf die Reduzierung von Kohlendioxid beschränken. Auch der Ausstoß von Rußpartikeln muss schnell reduziert werden“, erklärte NABU-Verkehrs­experte Dietmar Oeliger bei einem Pressegespräch am Mittwoch in Berlin.
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Dresden: Bombensuche in der Elbe

Freitag, 12. Februar 2010

Pressemitteilung VCD-Landesverband Elbe-Saale, 12.2.2010
Verkehrsclub kritisiert vorbereitende Maßnahmen für den Elbe­ausbau

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale be­fürchtet, dass die aktuelle Bombensuchaktion in der Elbe eine vor­be­rei­tende Maßnahme für den weiteren Ausbau des Flusses sei. “Die Argumentation, dass die Suchaktion für Aus­bag­gerungs­arbeiten nötig sei, erscheint reichlich dünn und die Beteuerungen, dass die Bag­ger­arbeiten lediglich den Zustand vor der Jahrhundertflut herstellen sollen, sind unglaubwürdig. Das Ziel, eine ganzjährige Fahr­rinnen­tiefe von 1,60 m, hat es auch vorher nicht so gegeben“, so VCD-Vorstandssprecher Lutz Dressler. Das Wasser- und Schiff­fahrts­amt Dresden scheine ebenso wie Staatssekretär Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium noch immer davon auszugehen, dass mittels Wasserbaumaßnahmen auf der Oberelbe ganzjährig eine Flusstiefe von 1,60 m garantiert werden könnte.
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