Archiv für die Kategorie ‘Schifffahrt’

Kein Klimaschutz ohne Maßnahmen im Flug- und Schiffsverkehr

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 10. 12 2015

Gestern haben die Vertreter der Staaten auf der Pariser Klimakonferenz den internationalen Flug- und Schiffsverkehr aus ihrem Vertragsentwurf für eine neues Klimaabkommen gestrichen. Damit haben sie entschieden, erneut die größten Klimasünder des Verkehrsbereichs aus der Verantwortung zu nehmen.

Besonders fatal ist dies, da der internationale Flug- und Schiffsverkehr derzeit nicht unter die nationalen Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen fällt. So haben sich die globalen CO2-Emmissionen im Flug- und Schiffsverkehr seit 1990 fast verdoppelt. Bis zum Jahr 2050 wird sogar mit einem Anstieg um bis zu 270 Prozent gerechnet.
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Dialogforum beschließt Alpha, Niedersachsen ignoriert Hamburger Interessen

Samstag, 10. Oktober 2015

Pressemitteilung VCD-Landesverband Niedersachsen, 10.10.2015 Hannover/Celle.

7. Sitzung des Dialogforums Schiene Nord am 11. September in Celle
Bündnis für zukunftsfähige Lösung wird eigenes Positions­papier vorlegen

Neuigkeiten brachte bei der vorletzten Sitzung des Dialogforums nur das umfangreiche Gutachten des Hauses BVU zur sogenannten Alpha-Variante. Danach haben sämtliche Ausprägungen erhebliche Schwächen für den Nord-Süd-Verkehr, sie würden sogar zu mehr Lkw-Verkehr auf unseren Straßen führen. „Das ist für den VCD kein zukunftsfähiges Ergebnis, das neue Kapazitäten schafft, um spürbar Güterverkehr von der Straße auf die umweltfreundlichere Schiene zu verlagern“, so Hans-Christian Friedrichs, Landesvorsitzender des VCD-Niedersachsen. (weiterlesen…)

Ob Container oder Kreuzfahrt: Schifffahrt stinkt zum Himmel

Montag, 22. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 22. 06 2015

Titelbild fairkehr 3/2015

Titelbild fairkehr 3/2015

Die Verkehrsträger Straße, Schiene und Luft sind in aller Munde, wenn es um die Fragen des Nutzens und der Umwelt­belastung geht. Doch was ist mit der Schifffahrt? Ist diese eine umwelt­freundlichere Alternative? Überhaupt nicht! Denn die stinkt regelrecht zum Himmel, wie das VCD-Magazin fairkehr in seiner neuen Ausgabe aufdeckt. Dabei ist egal, ob es sich um den Gütertransport oder die Kreuzfahrt handelt.

In der Weltwirtschaft werden immer mehr Güter auf immer größeren Container­schiffen transportiert. Doch diese sind riesige Energiefresser: 300 Tonnen Schweröl benötigen große Frachtschiffe bei voller Fahrt pro Tag. Und fast alle Schiffe fahren mit dieser stinkenden Masse, die als Abfallprodukt bei der Diesel- und Benzinherstellung anfällt. So verwundert es nicht, dass die Weltflotte jährlich circa eine Milliarde Tonnen CO2 ausstößt − mehr noch als der weltweite Flugverkehr. (weiterlesen…)

Verkehrsinfrastruktur-Finanzierung: Maut­debatten allein reichen nicht

Donnerstag, 03. April 2014

Pressemitteilung, Berlin, 03. 04 2014
Die Verkehrsminister der Länder haben es heute in Leipzig auf den Punkt gebracht: Fünf Milliarden Euro Investitionen durch den Bund für die Sanierung von Straßen, Schienen- und Schifffahrt­wegen für die Zeit der Legislatur reichen nicht aus, um den Bedarf zu decken. Da helfen auch keine Pkw-Maut und eine nur teilweise Ausweitung der Lkw-Maut. Insbesondere dann nicht, wenn die Mittel nur für die Straßeninfrastruktur eingesetzt werden.

Die geplante Ausweitung der Lkw-Maut ab Mitte 2015 auf Lkw ab 7,5 Tonnen und auf alle 4-spurigen Bundesstraßen ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber aus zwei Gründen nicht. Zum einen wird die begrenzte Ausweitung lediglich die Minder­einnahmen deckeln, die durch die Herabsetzung der Mautsätze für Lkw aufgrund des Wegekosten­gutachtens von vergangener Woche notwendig werden. Zum anderen belasten alle Lkw die Straßen, nicht nur die schweren. Es ist daher höchste Zeit einen konsequenten Schritt weiter zu gehen. Das Ziel muss eine Maut für alle Lkw ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sein, erhoben auf dem gesamten Straßennetz. (weiterlesen…)

Umstrittenes Gutachten zum Saalekanal

Freitag, 31. August 2012

VCD Elbe-Saale, Pressemitteilung, 31. August 2012
VCD-Landesverband fordert erneut Ausbau des Bahnverkehrs statt Kanalbau

Sehr kritisch sieht der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landes­ver­band Elbe-Saale e.V. das neue Gutachten der Firma LUB Consult, das das Land Sachsen-Anhalt zum Saalekanal vorgelegt hat. Dies betrifft insbesondere die Prognose der Gütermengen, von denen die Gutachter und das Landesverkehrsministerium ausgehen. „Fast 1,5 Millionen Tonnen Transportleistung sollen bereits kurz­fristig er­reich­bar sein, da fragt man sich doch, wo diese Mengen her­kommen sollen, wenn die Gutachter des Bundes nur von höchstens 560.000 Tonnen ausgehen und man die tatsächlich auf der Elbe transportierten Mengen ansieht“, sagte der Vorsitzende des VCD Landesverbands, Jan Krehl am Donnerstag. „Die Wirtschaft unterliegt starken Schwankungen wie Wirtschafts­krisen, Ver­lagerungen des Betriebe oder Abnahme­probleme – und dann kommen noch die Wasserstandsprobleme dazu!
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„Nationale Konferenz Güterverkehr und Logistik“ tagt morgen in Hannover

Mittwoch, 12. Oktober 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 23/2011, Hannover, 12.10.11
VCD erhofft sich klares Bekenntnis zum Ausbau des bestehenden Bahnnetzes zu den Seehäfen/Logistik zu oft mit unnötigen Verkehrsprojekten gleichgesetzt

Anlässlich der „Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik“ an diesem Donnerstag in Hannover erhofft sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ein klares Bekenntnis für den Ausbau des bestehenden Bahnnetzes. Gleichzeitig fordert der VCD die Abkehr von unnötigen Großvorhaben wie Y-Trasse, A 20 „Küstenautobahn“ und A 39 Lüneburg – Wolfsburg.

Güterverkehr und Logistik wird leider oft gleichgesetzt mit Milliarden-Subventionen in Prestigeprojekte. Je teurer, desto besser lautet das Credo bisheriger Verkehrspolitik“, bilanziert der niedersächsische VCD-Landes­vorsitzende Michael Frömming. Dabei könnte schon die Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz und deren angemessene Erhöhung auf 45 Cent pro Kilometer unnötige Subventionen für neue Straßen, schwere Unfälle und Umwelt­belastungen verringern. „Es wäre hilfreich, wenn ein wenig verkehrs- und klimapolitischer Weitblick morgen in Hannover auf der Agenda stünde. Beim Blick auf die Tagesordnung fehlt jedoch der Bereich Umwelt und Klimaschutz vollständig; dafür geben sich bewährte Straßenbau­lobbyisten die Klinke in die Hand“, so Frömming. „Chance verpasst!
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Neue Studie für UNEP stärkt »Rußfrei fürs Klima«-Kampagne

Mittwoch, 02. März 2011

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD, NABU, BUND und DUH – Berlin, 02.03.2011
Dieselmotoren ohne Filter sind Klimakiller und machen Menschen krank

Umwelt- und Verkehrsexperten von BUND, DUH, NABU und VCD sehen sich durch die Ergebnisse der umfangreichen wissen­schaftlichen Studie für das UN-Umweltprogramm (UNEP) und die World Meteorological Organization bestätigt. Demnach sind feinste Rußpartikel aus Dieselmotoren nicht nur für schwere Gesund­heitsschäden der Menschen insbesondere in den Ballungs­zentren verantwortlich, sondern sie verstärken auch deutlich die Klima­erwärmung, belegt die Studie.

Damit wird es umso dringender, das Ziel der Verbände umzusetzen, Rußemissionen aus Dieselmotoren von Lkw, Lokomotiven, Bau­maschinen und der Schifffahrt vollständig zu stoppen. Die viel diskutierten Umweltzonen spielen dabei eine entscheidende Rolle. “Wer den Klimawandel bekämpfen will, darf sich nicht allein auf die Reduzierung von Kohlendioxid beschränken. Auch der Ausstoß von Rußpartikeln muss schnell reduziert werden“, erklärte NABU-Verkehrs­experte Dietmar Oeliger bei einem Pressegespräch am Mittwoch in Berlin.
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Dresden: Bombensuche in der Elbe

Freitag, 12. Februar 2010

Pressemitteilung VCD-Landesverband Elbe-Saale, 12.2.2010
Verkehrsclub kritisiert vorbereitende Maßnahmen für den Elbe­ausbau

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale be­fürchtet, dass die aktuelle Bombensuchaktion in der Elbe eine vor­be­rei­tende Maßnahme für den weiteren Ausbau des Flusses sei. “Die Argumentation, dass die Suchaktion für Aus­bag­gerungs­arbeiten nötig sei, erscheint reichlich dünn und die Beteuerungen, dass die Bag­ger­arbeiten lediglich den Zustand vor der Jahrhundertflut herstellen sollen, sind unglaubwürdig. Das Ziel, eine ganzjährige Fahr­rinnen­tiefe von 1,60 m, hat es auch vorher nicht so gegeben“, so VCD-Vorstandssprecher Lutz Dressler. Das Wasser- und Schiff­fahrts­amt Dresden scheine ebenso wie Staatssekretär Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium noch immer davon auszugehen, dass mittels Wasserbaumaßnahmen auf der Oberelbe ganzjährig eine Flusstiefe von 1,60 m garantiert werden könnte.
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