Archiv für die Kategorie ‘Güterverkehr’

LKW-Unfälle: Güter auf die Schiene, Lkw-Maut auf allen Straßen gefordert

Mittwoch, 08. Mai 2013

VCD-Hessen-PM 5/2013, Kassel, 8. Mai 2013.

VCD: „Gefährliche Routine einer falschen Verkehrspolitik!“

Vollsperrung auf der A 7 zwischen Homberg und Kassel nach Unfällen mit Lkw, nichts geht mehr“, so die Meldungen der Verkehrs­nachrichten heute morgen. Wieder einmal verursacht der steigende Schwerlastverkehr ein Verkehrchaos. Angesichts der täglichen Nachrichtenlage über Beeinträchtigungen des Straßen­verkehrs durch zu viele Lkw fordert der Landesverband Hessen des Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Politik zu einer wirksamen Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene auf.

Wir sehen eine gefährliche Routine in der aktuell falschen Ver­kehrs­politik, die zunehmend schwere Unfälle auf den Straßen zur Folge hat“, so Martin Mützel, VCD-Landesgeschäftsführer in Hessen. „Dass die Lage auf den Straßen angesichts immer mehr Lkw unerträglich geworden ist, ist doch offensichtlich!
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Niedersachsen muss Gigaliner-Feldversuch auf den Prüfstand stellen

Mittwoch, 20. Februar 2013

Pressemitteilung, Berlin, 20. Februar 2013.
Chance vertan: Statt gefloppten Feldversuch mit Lang-Lkw auf den Prüfstand zu stellen, belässt Niedersachsen alles beim Alten

Die rot-grüne Koalition in Niedersachsen nimmt heute offiziell ihre Arbeit auf. Dabei wird klar, im Bereich Verkehrspolitik haben SPD und Grüne die große Chance vertan, ein Zeichen für mehr Verkehrs­sicherheit und Klimaschutz zu setzen. Obwohl der im Januar 2012 auf Bundesebene gestartete Feldversuch mit Lang-Lkw ein klarer Flop ist, hat es die neue Landesregierung versäumt, ihre Beteiligung am Feldversuch auf den Prüfstand zu stellen. Aus Sicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD ist das eine Enttäuschung.

Fakt ist, statt der anvisierten 400 Fahrzeuge sind heute bundes­weit nur 28 Gigaliner unterwegs. Trotz eindringlicher Motivations­versuche durch Verkehrsminister Peter Ramsauer, zeigt das Speditionsgewerbe bisher kein Interesse. Lediglich 20 Speditionen beteiligen sich. Eine Evaluierung zu den Problemen mit Giga­linern im Straßen­verkehr ist somit bis heute nicht machbar. Auf der extrem dünnen Basis der bisher erhobenen Daten, können weder genaue Aussagen zu generellen Problemen im Straßen­verkehr, noch zur Steigerung der Infrastrukturkosten gemacht werden.
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Umstrittenes Gutachten zum Saalekanal

Freitag, 31. August 2012

VCD Elbe-Saale, Pressemitteilung, 31. August 2012
VCD-Landesverband fordert erneut Ausbau des Bahnverkehrs statt Kanalbau

Sehr kritisch sieht der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landes­ver­band Elbe-Saale e.V. das neue Gutachten der Firma LUB Consult, das das Land Sachsen-Anhalt zum Saalekanal vorgelegt hat. Dies betrifft insbesondere die Prognose der Gütermengen, von denen die Gutachter und das Landesverkehrsministerium ausgehen. „Fast 1,5 Millionen Tonnen Transportleistung sollen bereits kurz­fristig er­reich­bar sein, da fragt man sich doch, wo diese Mengen her­kommen sollen, wenn die Gutachter des Bundes nur von höchstens 560.000 Tonnen ausgehen und man die tatsächlich auf der Elbe transportierten Mengen ansieht“, sagte der Vorsitzende des VCD Landesverbands, Jan Krehl am Donnerstag. „Die Wirtschaft unterliegt starken Schwankungen wie Wirtschafts­krisen, Ver­lagerungen des Betriebe oder Abnahme­probleme – und dann kommen noch die Wasserstandsprobleme dazu!
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Ausweitung der Lkw-Maut bleibt Stückwerk

Dienstag, 31. Juli 2012

Pressemitteilung, Berlin, 31. Juli 2012.
VCD fordert: Lkw-Maut auf allen Straßen und für alle Lkw ab 3,5 Tonnen

Die Ausweitung der Lkw-Maut auf 1.135 Kilometer der vierspurigen Bundes­straßen, die unmittelbar an Autobahnen anschließen, bewertet der ökologische Verkehrsclub VCD als einen zaghaften Schritt in die richtige Richtung. Zugleich muss betont werden, dass die Maut weiterentwickelt und auf das gesamte Straßennetz aus­gedehnt werden muss. Nur so kann es gelingen, ein Ausweichen von Lkw auf kleinere Bundesstraßen, Landes- und kommunale Straßen zu vermeiden und eine Wettbewerbsgerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern herzustellen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Bahnunternehmen müs­sen schon heute über die sogenannten Trassenpreise auf allen Schienen­trassen und für alle Züge eine Art Schienen-Maut zahlen. Die Lkw-Maut hingegen bleibt ein Stückwerk – mit allen negativen Folgen für Mensch und Umwelt.
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Bahn und Politik vernachlässigen Güterverkehr auf der Schiene

Donnerstag, 26. Juli 2012

Pressemitteilung, Berlin, 26. Juli 2012.
VCD: Personen- und Schienengüterverkehr müssen gleicher­maßen berücksichtigt werden

Auf der heutigen Halbjahresbilanz verkündet die Deutsche Bahn positive Ergebnisse für das erste Halbjahr 2012 – abgesehen vom Geschäftsbereich Güterverkehr. Transportmenge und Verkehrs­leistung sinken gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum in 2011 um 2,6 Prozent. Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert deshalb die DB AG und die Politik auf, die Weichen für den Schienen­güter­verkehr zukunftsgerichtet zu stellen. Allein den Blick auf den Personenverkehr zu lenken, reicht nicht aus

In der Vergangenheit wurden viele Fehler gemacht unter denen der Schienengüterverkehr noch immer leidet: Die Gleislänge wurde seit 1994 um 17 Prozent verkürzt, die Anzahl der Weichen um 50 Prozent reduziert, etwa ein Drittel der Bahnhöfe geschlossen. Und auch bei aktuellen Investitions­programmen der DB AG kommt der Güter­verkehr zu kurz. Kostspielige Schienenausbau- und Neu­bau­projekte, wie zum Beispiel die Hoch­geschwindigkeits­trasse Nürnberg – Erfurt , der Bahnhof Stuttgart 21 oder die Y-Trasse durch die Lüneburger Heide, sind für den Güterverkehr nutzlos.
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Vierspurige Bundesstraßen mit Lkw-Maut ab 01.08.2012

Donnerstag, 26. Juli 2012

VCD-Hessen-PM 13/2012, Kassel, 26. Juli 2012.
VCD: „Beitrag zur Kostengerechtigkeit“

Die Ausdehnung der Lkw-Maut auf vierspurige Bundesstraßen mit Auto­bahnanschluss ab dem 1. August 2012 begrüßt der Verkehrs­club Deutschland (VCD) als einen wichtigen Schritt für mehr Kosten­gerechtigkeit bei den Verkehrsträgern. „Ziel einer zukunfts­orientierten Verkehrspolitik muss sein, den Lkw-Verkehr deutlich zu reduzieren anstatt das aktuelle Wachstum noch zu be­schleu­ni­gen!“, so Martin Mützel, VCD-Landesgeschäftsführer in Hessen.
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VCD-Niedersachsen fordert moderne Logistik-Politik mit weniger Lkw

Dienstag, 26. Juni 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 13/2012, Hannover, 26.06.2012

Unfallzahlen senken, Klimaschutz betreiben finanzielle Ressourcen sparen

Lkw sind immer häufiger in schwere Unfälle verwickelt. Erst an die­sem Montag starben wieder zwei Menschen nach einem Unfall auf der A 7 bei Mellendorf, in denen Schwertransporter verwickelt waren. Nach Auffassung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) ist es höchste Eisenbahn, den Lkw-Verkehr wieder auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, um Unfälle zu vermeiden, einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und zudem öffentliche Mittel für unnötige Straßenprojekte zu sparen.

Aus diesem Grunde arbeitet der Verkehrsfachverband derzeit an einem 10-Punkte-Programm, um den Parteien zur niedersächsischen Landtagswahl Handlungsvorschläge für eine zukunftsfähige Logistik-Politik zu unterbreiten. Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen, betont: „Viele Transporte – etwa in Marokko gepulte Nordseekrabben – sind schlichtweg grober Unfug. Lkw-Fahrer stehen angesichts der Masse an Lkw auf unseren Straßen immer häufiger im Stau und somit in Zeiten von Just-in-Time – unter enormen Zeitdruck.
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VCD fordert schnelles Handeln gegen Bahnlärm

Mittwoch, 02. Mai 2012

Pressemitteilung, Berlin, 2. Mai 2012.
Versprechen alleine reichen nicht Zunahme des Güterverkehrs erfordert schnelles Handeln gegen Bahnlärm

Verkehrslärm stellt ein zunehmendes Problem für die Bevölkerung dar. Allein 25 Prozent der Bevölkerung leidet unter Schienenlärm, vor allem durch den zunehmenden Güterverkehr. Dennoch scheinen Politik, die Deutsche Bahn AG und die Gütertransportunternehmen die Gefahren sowie den drohenden Imageschaden nicht ausreichend zu erkennen.

Vergangene Woche lehnte der Bundestag konkrete Vorschläge für einen besseren Schutz der Menschen vor Schienenlärm ab. Von der heutigen Beratung des DB-Vorstandes zur Lärmstrategie ist deshalb auch nicht zu erwarten, dass zeitnah wirkende Maßnahmen zur Lärm­reduzierung verabschiedet werden. Damit manövriert sich die Bahn aufs Abstellgleis, befürchtet der ökologische Verkehrsclub VCD. Forderungen nach einem Tempolimit und Nachtfahrverboten für laute Güter­wagen, zur sofortigen Reduzierung des Lärms, seien so nicht mehr auszuschließen.
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Gigaliner: Was nicht in Fahrt kommt gehört beendet

Donnerstag, 26. April 2012

Pressemitteilung, Berlin, 26. April 2012.

Feldversuch mit Gigalinern muss gestoppt werden – Schluss mit den Tricks meinen über 1.000 Bürger und senden Protestmail an Bundes­verkehrsminister Ramsauer

Bundesweit und umweltfreundlich, das waren Worte mit denen Bundes­verkehrsminister Ramsauer für den Feldversuch mit Gigalinern warb. Doch gut zwei Monate nach dem offiziellen Startschuss kommen die Riesen-Lkw weiterhin nicht in Fahrt. Noch bevor der Test tatsächlich gestartet ist, scheint er gescheitert.

Die Mehrheit der deutschen Bundesländer erkannte schnell, Gigaliner sind weder umweltfreundlich noch verkehrspolitisch sinnvoll. Heute be­teiligen sich lediglich sieben von 16 Bundesländern am Feldversuch. Und gerade einmal elf Fahrzeuge sind aktuell auf Tour. Am heutigen Donnerstag will das Bundesverkehrsministerium retten was noch zu retten ist. Zur Pressebegegnung sind Speditionen, Ländervertreter und Wirtschaftsverbände eingeladen. Für den ökologischen Ver­kehrs­club VCD ein Termin, auf dem das Ende des Feldversuches besiegelt werden sollte.
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Tödlicher Lkw-Unfall auf der B 191

Dienstag, 27. März 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen Pressemitteilung 5/2012, Hannover. , 27.03.12
VCD: „Das Maß ist voll – endlich reagieren und Güterverkehr auf die Bahn verlagern!“/Steigender Güterverkehr auf Bundesstraßen erhöht Unfallrisiken

Zwischen Uelzen und Dannenberg kam es am Abend des 26. März auf der B 191 zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Lkw. Dabei kam der An­hänger eines Bundeswehr-Lkw ins Schlingern und geriet auf die Gegen­fahr­bahn, wo er mit einem entgegenkommenden Lkw aus Mecklen­burg-Vorpom­mern kollidierte. Der Fahrer dieses Lkw kam von der Fahrbahn ab, prallte ge­gen einen Baum und verstarb dort. „Der tragische Unfall ist exemplarisch für die aktuelle Entwicklung. Deutlich mehr Baumunfälle und Ver­kehrstote im Nordosten des Landes verlangen nach Sofortmaßnahmen“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender in Nieder­sachsen.
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