Archiv für die Kategorie ‘Fußverkehr’

Schlechte Sicht durch Parken an Kreuzungen: Unfallgefahr für Fußgänger und Radfahrende

Freitag, 17. Juni 2016

Pressemitteilung, Berlin, 17. 06 2016

Jährlich verunglücken weit über 100.000 Fahrradfahrer und Fußgänger im Straßenverkehr, über 900 verloren im Jahr 2014 dadurch ihr Leben. Die Unfallgründe sind vielschichtig: fehlende Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmern, der technisch bedingte „Tote Winkel“ an Fahrzeugen, aber auch Unkenntnis oder Nicht-Beachtung der geltenden Verkehrsregeln. Das Fatale daran: Ohne Knautschzone und Airbag sind Radfahrende und zu Fuß Gehende im innerstädtischen Verkehr schlichtweg besonders gefährdet. Kommt es zu einem Unfall sind die Folgen meist schwerwiegend.

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Deutsche Städte müssen auch für Radfahrer und Fußgänger sicher sein

Freitag, 19. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 19. 06 2015

Alle zehn Stunden stirbt irgendwo in einer deutschen Stadt ein Mensch im Straßenverkehr. Hauptsächlich trifft es Fußgänger oder Radfahrer − mehr als 600 waren es in 2013. Wie der VCD-Städte­check 2014 zudem zeigte, hat sich die Verkehrssicherheit von Fußgängern im Vergleich zu den anderen Verkehrsteilnehmern in den letzten fünf Jahren sogar verschlechtert.

Anlässlich des Verkehrssicherheitstags fordert der ökologische Verkehrsclub VCD einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung. Ziel muss es sein, die Ursachen von Unfällen zu beseitigen und damit das Unfallrisiko in den Städten und Gemeinden zu senken. Das Verkehrssicherheitskonzept »Vision Zero« zielt genau darauf ab, es sollte endlich auch in Deutschland umgesetzt werden. (weiterlesen…)

Radebeuler Fußwege an Steillagen im Test der VCD-Regionalgruppe

Mittwoch, 15. April 2015

Pressemitteilung, VCD Elbe-Saale, Radebeul, 15. April 2015.
Für viele Wahnsdorfer und Lindenauer, die im Tal arbeiten oder zur Schule gehen, heißt es täglich einmal runter und einmal wieder rauf. Wer sich dabei für das Zufußgehen entscheidet, ist nicht nur besonders umweltfreundlich unterwegs sondern bleibt auch fit. „Schon 7 Minuten Treppensteigen pro Tag reduziert die Herz­erkrankungen nach 10 Jahren um 70 Prozent“, so Lutz Dressler von der Regionalgruppe des ökologischen VCD Landesverband Elbe-Saale. Der VCD hat sich die Radebeuler Wege zwischen Berg und Tal einmal genauer angesehen und getestet wie fußgänger­freundlich diese sind. Für die meisten gibt es kein gutes Zeugnis, aber es gibt Ausnahmen.

Die Spitzhaustreppe ist nicht nur die beliebteste Treppe der Stadt, sie ist auch die komfortabelste: „Gleichmäßig hohe Stufen, eine funk­tionierende Beleuchtung, aller paar Meter ein Zwischenpodest, etliche Sitzgelegenheiten, Wegweiser und touristisch wertvolle Informationen. Handläufe auf beiden Seiten und der gerade Treppen­verlauf sind für Menschen mit eingeschränktem Seh­vermögen von Vorteil“, so Verbandssprecher Dressler. Aller­dings sei es enttäuschend, dass der Winterdienst nicht einmal auf der Spitz­haustreppe gewähr­leistet wird. (weiterlesen…)

VCD Städtecheck 2014: Entwicklung in Nieder­sachsen überwiegend negativ

Mittwoch, 10. September 2014

Pressemitteilung VCD-Landesverband Niedersachsen, 9.9.2014, Berlin/Hannover
Fußgänger verunglücken relativ selten, aber häufig zu schwer.

Mehr als jeder vierte Weg in deutschen Städten wird zu Fuß zurück­gelegt. Jede und jeder ist irgendwann am Tag einmal zu Fuß unterwegs. Dies scheint so selbstverständlich, dass diese Gruppe der Verkehrsteilnehmer kaum im Fokus der Verkehrs­sicherheitsarbeit steht. Doch wie sicher sind wir unterwegs? Ist die Infrastruktur so ausgelegt, dass sie den Fußgängern entgegenkommt und bestenfalls das Zufußgehen fördert?

Der »VCD Städtecheck 2014 – Verkehrssicherheit für Fußgänger und Fußgängerinnen« hat dies untersucht und kommt zu dem zen­tralen Ergebnis: Fußgängerinnen und Fuß­gänger sind in Städten, gemessen am Anteil der zurückgelegten Fußwege, relativ sicher unterwegs. Innerorts verunglückten in den letzten fünf Jahren durchschnittlich 12 Prozent aller im Straßenverkehr Verunglückten zu Fuß. In Niedersachsen wurden acht Städte untersucht. In sechs davon verschlechterte sich die Verkehrssicherheit für Fußgänger seit 2009, am deutlichsten in Braunschweig mit einer Zunahme der Verunglückten um 5,7 Prozent, gefolgt von Oldenburg mit einem Plus von 5,6 Prozent. (weiterlesen…)

VCD-Städtecheck – Fußgänger in Baden-Württemberg sicherer unterwegs

Dienstag, 09. September 2014

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 17/2014, Stuttgart, 9. September 2014

In den untersuchten Städten im Land verunglücken Fußgänger im Mittel weniger häufig als im Bundesdurchschnitt.

Mehr als jeder vierte Weg in deutschen Städten wird zu Fuß zurück­gelegt. Jede und jeder ist irgendwann am Tag einmal zu Fuß unterwegs. Dies scheint so selbst­ver­ständ­lich, dass diese Gruppe der Verkehrsteilnehmer kaum im Fokus der Verkehrs­sicherheits­arbeit steht. Doch wie sicher sind wir unterwegs? Ist die Infrastruktur so ausgelegt, dass sie den Fußgängern entgegenkommt und besten­falls das Zufuß­gehen fördert?

Der »VCD Städtecheck 2014 – Verkehrssicherheit für Fußgänger und Fußgän­ge­rin­nen« hat dies in insgesamt 80 deutschen Groß­städten mit über 100.000 Einwohnern im Fünf-Jahreszeitraum zwischen 2009 und 2013 untersucht, darunter befanden sich auch neun Städte aus Baden-Württemberg: Freiburg i. Br., Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Reutlingen, Stuttgart und Ulm.
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Der unbeachtete Fußgänger

Dienstag, 09. September 2014

Pressemitteilung, Berlin, 09. 09 2014

Mehr als jeder vierte Weg in deutschen Städten wird zu Fuß zurückgelegt. Jede und jeder ist irgendwann am Tag einmal zu Fuß unterwegs. Dies scheint so selbstverständlich, dass diese Gruppe der Verkehrsteilnehmer kaum im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit steht. Doch wie sicher sind wir unterwegs? Ist die Infrastruktur so ausgelegt, dass sie den Fußgängern entgegenkommt und bestenfalls das Zufußgehen fördert?

Der »VCD Städtecheck 2014 – Verkehrssicherheit für Fußgänger und Fußgängerinnen« hat dies untersucht und kommt zum Ergebnis: Fußgängerinnen und Fußgänger sind in Städten, gemessen am Anteil der zurückgelegten Fußwege, relativ sicher unterwegs. Innerorts verunglückten in den letzten fünf Jahren durchschnittlich 12 Prozent aller im Straßenverkehr Verunglückten zu Fuß. Unverhältnismäßig hoch ist jedoch die Gefahr, dass sie bei einem Unfall schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Mehr als ein Drittel aller innerhalb von Ortschaften im Straßenverkehr Getöteten waren in den letzten fünf Jahren Fußgänger. Im Jahr 2013 lag der Anteil sogar bei 40 Prozent.
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Berliner Verkehrssicherheitskonzept greift zu kurz

Mittwoch, 15. Januar 2014

Pressemitteilung des VCD Nordost, Berlin, 15. Januar 2013.

Einzelmaßnahmen für Rad- und Fußverkehr werden die Ver­kehrs­sicherheit langfristig nicht erhöhen. Berlin braucht eine Gesamt­strategie, die mit personellen und finanziellen Ressourcen unterlegt ist.

Berlin hat ein Problem mit der Verkehrssicherheit. Die Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr gerät an ihre Grenzen. Doch das gestern vom Stadtentwicklungssenator Michael Müller vorgestellte Verkehrs­sicherheits­programm ist wenig ambitioniert, so die Kritik des ökologischen Verkehrsclubs VCD und seines Landesverbandes Nordost.
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VCD sieht Unfallmitschuld bei Maulbronner Stadtverwaltung

Sonntag, 30. Juni 2013

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 17/2013, Mühlacker, 30. Juni 2013
Wegfall der Fußweg-Markierung führte zu Straßen­ver­breiterung

Angesichts der Debatte im Maulbronner Gemeinderat über den Un­fall auf der Ge­mein­de­verbindungsstraße zwischen Maulbronn und Schmie verweist der öko­lo­gische Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) auf den vor wenigen Jahren erfolgten Wegfall der Fuß­weg-Markierung auf dieser Straße: „Beim Ausbau der Straße vor rund 25 Jahren wurde mittels eines Pflasterstreifens ein Fußweg vom Straßen­bereich abmarkiert, so dass die Straße vom Autofahrer als schmal eingeschätzt und somit vorsichtig befahren wurde“, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb: Solche Pflastersteine wir­ken aus VCD-Sicht auch dämpfend auf das Geschwindigkeitsniveau aufgrund der beim Über­fahren ausgelösten Rütteleffekte.

Doch vor wenigen Jahren wurde dieser Pflasterstreifen entfernt bzw. überteert –mit der Folge, dass die Gesamtbreite nunmehr dem Straßenverkehr zur Verfügung steht – zu­lasten eines Fuß­weges zwischen Schmie und Maulbronn. Für die Autofahrer hat diese optische Straßenverbreiterung den Eindruck erweckt, schneller fahren zu können“ erklärt Matthias Lieb.
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Jetzt anmelden für Zu-Fuss-zur-Schule-Aktion

Sonntag, 05. Mai 2013

Service-Presseinformation 3, Stuttgart, 3. Mai 2013
Deutsches Kinderhilfswerk und VCD starten Anmeldephase für siebte Runde

Anmelden können sich Schulklassen und Kindertagseinrichtungen ab sofort auf der Webseite ‚http://www.zu-fuss-zur-schule.de’. Direkt danach können sie mit der Projektphase beginnen. Während des Aktionszeitraums vom 16. bis 29. September 2013 können die Kinder zeigen, wie viel Freude es macht, ihre zusammen er­ar­bei­te­ten Laufprojekte umzusetzen. Gleichzeitig findet am 22. September der inter­na­tio­na­le ‚Zu Fuß zur Schule-Tag’ statt, an dem Kinder weltweit aufgerufen sind, zu Fuß oder auf zwei Rädern unterwegs zu sein. Auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sollen mitmachen und zumindest an diesem Tag das Auto stehen lassen.

Meldungen über das tägliche Verkehrschaos vor vielen Schulen und Kindergärten in Baden-Württemberg sind weiterhin eher die Regel, denn die Ausnahme, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender. Sie zeigten, dass es vielerorts großen Be­darf an alternativen Mobilitätsangeboten gibt. So helfen die Aktionstage, Kinder und Eltern zu motivieren, langfristig zu Fuß zu gehen. Damit könnten Ärgernisse wie zu­ge­parkte Gehwege und Straßenkreuzungen während der Bring- und Abhol-Rush­hour vor Schulen und Kitas bald der Vergangenheit angehören, ist sich der Landes­vor­sitzen­de sicher.
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VCD informiert über Saisonstart der Ausflugszüge und – busse im Enzkreis

Sonntag, 28. April 2013

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 10/2013, Mühlacker, 28. April 2013
Saisonstart der Ausflugszüge und -busse am 1. Mai
­Mühlacker Zentrum des Ausflugsverkehrs im Enzkreis

Am 1. Mai beginnt wieder die Saison der Ausflugszüge, Wander- und Rad­wander­busse. „Seit über 15 Jahren gibt es im Enzkreis besondere Züge, die im Sommer­halb­jahr immer sonn- und feier­tags zu touristisch interessanten Zielen unterwegs sind“, erklärt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclub VCD. Inzwischen habe sich Mühlacker zum Zentrum dieses Ausflugs­verkehrs entwickelt, so der VCD. „Die schon bekannten Aus­flugs­züge Klosterstadt-Express nach Maulbronn zum Kloster und Enztäler Radexpress nach Bad Wildbad wurden im letzten Jahr durch eine Wanderbus-Linie von Mühlacker zur Ehmetsklinge nach Zaber­feld ergänzt“, so Matthias Lieb.
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