Archiv für die Kategorie ‘Fußverkehr’

Terminhinweis: Shared Space – gleich­berechtigter Verkehrsraum

Donnerstag, 18. August 2011

Die VCD Regionalgruppe Rhein-Main und der VCD in Offenbach laden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Offenbach ein zur Ver­anstaltung: Shared Space – gleichberechtigter Verkehrsraum.

„Shared Space“ und die „Gemeinschaftsstraße“ sind Konzepte der Verkehrsplanung, die die starre Trennung der Verkehrsarten aufheben und neue Impulse zum Umgang mit dem Straßenraum geben sollen. Fußgänger, Rad- und Autofahrer sollen sich dort gleichberechtigt bewegen können. Das Konzept, das schon in anderen Städten umgesetzt wurde, könnte künftig vielleicht auch für einige Bereiche in der Stadt Offenbach zur Anwendung kommen.

Wir möchten hiermit auf diese Veranstaltung hinweisen und würden uns sehr freuen, wenn wir Sie/Euch an dem Abend begrüßen dürften!

Stattfinden wird die Veranstaltung am:

Mi., 24. August 2011 von 19:00 – 21:00 Uhr
im VHS-Gebäude in der Berliner Straße 77, Offenbach

Die Fachreferentin des Abends ist:

Beatrice Kamper (Stadt Duisburg) – Sachgebietsleiterin Stadtplanung, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement

Wandern mit dem Klosterstadt-Express

Montag, 23. Mai 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 6/2011, Mühlacker, 22. Mai 2011
Am 29. Mai geführte Wanderung mit dem Naturparkführer

Eine Wanderung mit dem Naturparkführer Roland Straub unter dem Motto „Mit dem Klosterstadt-Express in die Vergangenheit: Vom Kloster zur Eppinger Linie“ führt am Sonntag, 29. Mai, rund um Maulbronn.

Die Anreise von Pforzheim und Enzberg findet mit dem sonntäglichen Ausflugszug „Klosterstadt-Express“ statt (Abfahrt Pforzheim Hbf 10:11 Uhr, Enzberg ab 10:18 Uhr; ab Mühlacker mit dem Regionalexpress um 9:59 Uhr bis Enzberg). Treffpunkt 10:00 Uhr in Pforzheim Hbf, Gleis 1. Start der Wanderung ist nach der Zugankunft in Maulbronn Stadtbahnhof um 10:34 Uhr.
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Mit Radzügen und -bussen autofrei unterwegs

Mittwoch, 27. April 2011

VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 2/2011, Stuttgart, 27. April 2011
Radzüge und Radwanderbusse laden zu autofreiem Zweiradgenuss durchs Ländle ein
Service des Verkehrsclubs bietet Übersicht mit Angeboten zur Radmitnahme für reizvolle Ausflugstouren

Am 1. Mai ist es endlich wieder soweit – dann bringen Rad­wanderbusse und Radzüge freizeithungrige Zweiradfans und Wander­freunde wieder zu attraktiven Ausflugszielen in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus, freut sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.. Angesichts stetig steigender Spritpreise bietet das landesweite Angebot zur Radmitnahme zudem eine preis­günstige Alternative zur Anreise mit dem eigenen Auto, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb.

Wer bereits sein Ziel vor Augen hat, aber auch noch unentschlossenen Radfahrerinnen und Radfahrer, bietet die Übersicht auf der Homepage des VCD eine breite Auswahl an Radzügen und Radwanderbussen für die sonntägliche Tourenplanung an“, ist sich Matthias Lieb sicher.
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Verkehrssicherheit – Stimmungsmache gegen Radler löst keine Probleme

Freitag, 15. April 2011

VCD-Pressemitteilung 38/11 – Berlin, 15.04.11

Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Verkehrssicherheit, die darauf abzielen, Rad- und Fußverkehr stärker zu regulieren, warnt der ökologische Verkehrsclub VCD vor kollektiven Schuld­zu­weisungen und lehnt negative Stimmungsmache gegen Rad­fahrer ab.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Die begrüßenswerte Zunahme des Radverkehrsanteils erfordert auch, über neue Sicherheitsaspekte beim Radverkehr nachzudenken. Wenn die öffentliche Diskussion, wie sie aktuell etwa über die DEKRA-Studie entbrannt ist, dahin abrutscht, Radfahrer allgemein als Ver­kehrs­rowdys darzustellen, ist das jedoch schlichtweg falsch und hilft nicht weiter. Radfahrer und Fußgänger sind keine Stör­faktoren im Straßenverkehr, sondern gleichberechtigte Partner.“ Auch unter ihnen gebe es zwar leider Personen, die sich nicht regelkonform verhalten. Die Statistik zeige jedoch, dass nur bei einem Viertel der Unfälle zwischen Pkw und Radfahrern die Radler Hauptverursacher seien. 75 Prozent dieser Unfälle würden von Autofahrern haupt­verursacht. Am häufigsten käme es beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren zu Fehlern, gefolgt von Vorfahrt- und Vorrang­verstößen. Wer wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer verlange, dass sich alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten und das Gebot der Rücksichtnahme im Straßen­verkehr beherzigen, dürfe nicht gleichzeitig einäugig nur auf die Radler schauen.
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Schlaglöcher: VCD fordert Sanierung nicht nur für Hauptstraßen

Mittwoch, 09. Februar 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 2/2011, Kassel, 9. Februar 2011
Verkehrsclub hält Pflege des vorhandenen Netzes für wichtiger als Neubauten

Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge verursacht hat, sind nicht nur Autofahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davongetragen haben, und fordert, die Winterfolgen nicht nur auf den Hauptstraßen zu beheben. Die Landes­regierung hatte angekündigt, für die Reparatur von Landes- und kommunalen Straßen 100 Millionen Euro zusätzlich zur Ver­fügung zu stellen. Martin Mützel, Geschäftsführer des VCD Hessen: „Die Medien richten den Fokus ihrer Berichterstattung auf Auto­bahnen und Durchgangsstraßen und die starke Autolobby wird dafür sorgen, dass vor allem dort ausgebessert wird. Ver­nach­lässigt werden jedoch häufig Fuß- und Radwege und auch Neben­straßen in Wohngebieten.” Nicht nur Fahrbahnen, auch viele Geh- und Radwege würden große Schäden aufweisen. Tiefe Schlag­löcher in Tempo-30-Zonen seien für Autofahrer unkom­for­ta­bel, für Radfahrer jedoch extrem gefährlich: Sie erhöhten sie die Sturz- und Unfallgefahr.
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Straßenschäden durch strengen Winter

Mittwoch, 05. Januar 2011

VCD-Pressemitteilung 02/11 – Berlin, 05.01.11
VCD fordert Sanierung nicht nur für Hauptstraßen

Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge bundesweit verursacht hat, sind nicht nur Auto­fahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davon­getragen haben, und fordert, die Winterfolgen umfassend zu beheben.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Die Medien richten den Fokus ihrer Berichterstattung auf Autobahnen und Durch­gangs­straßen und die starke Autolobby wird dafür sorgen, dass zumindest dort hinreichend ausgebessert wird. Es gibt aus den Bundesländern bereits Appelle an die Bundesregierung nach Millionen­hilfe für die Instandsetzung der kaputten Fahrbahnen. Vernach­lässigt werden jedoch weiterhin Fuß- und Radwege und auch Nebenstraßen in Wohngebieten.“ Nicht nur Fahrbahnen, auch viele Geh- und Radwege seien nach dem vergangenen Winter noch nicht saniert worden und würden gemeingefährliche Schäden auf­weisen. Tiefe Schlaglöcher in Tempo-30-Zonen machen zwar das Autofahren unkomfortabel und verkürzen die Lebensdauer von Stoß­dämpfern. Viel schlimmer jedoch: Für Radfahrer erhöhen sie die Sturz- und Unfallgefahr.
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Jetzt anmelden für “Zu Fuß zur Schule”

Dienstag, 27. April 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD und DKHW
Deutsches Kinderhilfswerk und Verkehrsclub Deutschland (VCD) starten die 4. Aktionswoche

Zu Fuß zur Schule zu gehen, trainiert nicht nur Fitness und Ver­kehrssicherheit, es macht auch viel Spaß. Deshalb bieten das Deutsche Kinderhilfswerk und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auch in diesem Jahr vom 22. September bis 1. Oktober wieder Aktions­tage für Schulklassen an. “Die enorme Resonanz im vergangenen Jahr, bei der sich an der Aktionswoche über 1000 Schulklassen bundesweit beteiligt haben, hat uns veranlasst, auch 2010 die Schulen wieder zur Beteiligung zu motivieren“, betont Dr. Heide-Rose Brückner, Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinder­hilfs­werkes.

Wer zu Fuß zur Schule geht, tut nicht nur etwas für den Klima­schutz“, erklärt Kerstin Haarmann, Bundesgeschäftsführerin des VCD. “Die Bewegung fördert auch Ausdauer, Koordination und Kon­zen­tra­tion der Kinder. Der tägliche Schulweg ermöglicht es außer­dem, Fähigkeiten zu trainieren, die wichtig sind, um sich im Straßen­verkehr sicher zu bewegen – wie zum Beispiel das Ein­schätzen von Geschwindigkeiten.
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Winterglätte – Fußgänger und Radfahrer benach­teiligt

Freitag, 05. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 08/10 – Berlin, 05.02.10
Verstöße gegen Räum- und Streupflicht stärker ahnden

Wie jedes Jahr leidet der Umweltverbund am stärksten unter Schnee und Glätte auf und an seinen Wegen: Fahrradwege werden nicht geräumt, Fußwege eignen sich seit Wochen meist nur noch für gefährliche Schlitterpartien, an den Haltstellen der öffentlichen Verkehrsmittel muss man immer wieder durch hohen Schnee stapfen. Während die Kommunen auf die Räumung großer Straßen Wert legen, werden andere Verkehrsteilnehmer unnötigen Gefahren ausgesetzt, kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Derzeit kann man bundes­weit beobachten, dass sich Beschwerden von Passanten über nicht geräumte, eisglatte Gehwege häufen. Besonders Men­schen mit Gehbehinderung sind darauf angewiesen, dass die Wege möglichst gefahrlos benutzt werden können, um sich wie gewohnt am gesellschaftlichen Leben beteiligen zu können. Ist der Bürger­steig rutschig oder erschwert tiefer Schnee das Vorwärts­kom­men, wird jedoch selbst der Gang zum Einkaufen häufig unmöglich.“ Das Räumen von Fahrradwegen ist in vielen Städten nicht gut geregelt und oft sogar die Ausnahme. Sie sind daher durch Schnee und Eis meist unpassierbar. Zudem würden sie von Räumdiensten gern als Ablagefläche für den Schnee genutzt. “Für Radler gilt: Sind als benutzungspflichtig gekennzeichnete Radwege oder Radfahrstreifen nicht von Schnee oder Eis befreit und unbenutzbar, dürfen Radler auf der allgemeinen Fahrbahn fahren.
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Dresdner VCD kritisiert den ADAC-Test zu Fußgängerüberwegen

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Dresden/Elbe Saale, Dresden, 16/12/2009

Die Ortsgruppe Dresden des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) stellt die Ergebnisse des aktuellen ADAC-Tests zu den Fuß­gänger­überwegen in Frage. VCD-Sprecher Lutz Dressler nahm speziell zum Pirnaischen Platz Stellung, den der ADAC mit “gut” bewertet: “Wenn man beim Testen durch die Windschutzscheibe schaut, ist das Ergebnis nicht verwunderlich. Aus Fußgängersicht verdienen die Überwege hier aber eher ein “befriedigend”.

So kritisiert der VCD unter anderem die Ampelschaltung am Über­weg vom Stadtmuseum zur Straßenbahnhaltestelle der Linien 1, 2 und 4: “Wer da nicht kräftig genug auf den nahezu un­empfindlichen Drücker haut, kann lange warten, dass es Grün wird.” An dieser Stelle gehen daher laut Dressler nicht Wenige bei Rot über die Straße. “Und selbst wenn man dann mal das nette gehende Ampelmännchen zu Gesicht bekommt, ist bereits wenige Sekunden später wieder rot zu sehen. Für gehbehinderte Men­schen ist es hier nahezu unmöglich, die Straße innerhalb der Grün­phase zu überqueren.” Für VCD-Sprecher Dressler sind sogenannte “Bettelampeln” generell keine gute Lösung: “Wie würde man es als Autofahrer empfinden, wenn man vor Ampeln aussteigen müsste, um dann per Knopfdruck seine Grünanforderung mitzuteilen?” Bei Kreuzungsampeln fordert der VCD deshalb mit jedem Ampelumlauf eine Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer.
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Zur Bundestagswahl: Wählen GEHEN und das Klima dauerhaft schützen!

Freitag, 25. September 2009

VCD-Pressemitteilung 74/09 – Berlin, 25.09.09

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ruft anlässlich der Bun­des­tagswahl am 27. September alle Wählerinnen und Wähler auf, am Sonntag Auto und Motorrad stehen zu lassen und statt­dessen zu Fuß zum Wahllokal zu gehen. So könne jeder schon auf dem Weg zur Wahlurne ein Zeichen für aktiven Klimaschutz setzen. Gerade auf kurzen Strecken sei Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren die alltagstaugliche Alternative zum Auto. Sie bedeute weniger Sprit­verbrauch und damit weniger Treibhausgas CO2, weniger Schad­stoffe und weniger Lärm. Insgesamt könne sich so die Lebens­qualität in den Städten deutlich verbessern.
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