Archiv für die Kategorie ‘Fahrgastrechte’
Mittwoch, 05. Januar 2011
Presseinformation Nr. 1/2011, Stuttgart, 5. Januar 2011
Stuttgarter S-Bahn-Chaos: VCD fordert angemessene Entschädigung
Verband Region Stuttgart lässt Nahverkehrskunden im Regen stehen
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Ankündigung der Verantwortlichen der S-Bahn Stuttgart, ab kommenden Montag wieder einen funktionierenden Nahverkehr rund um Stuttgart gewährleisten zu wollen. Der VCD fordert, die vom halbjährigen Chaos bei der S-Bahn geplagten Fahrgäste nach Berliner Vorbild angemessen zu entschädigen.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die bisherige Entschädigungsregelung ist schäbig und wird der Verantwortlichkeit der Deutschen Bahn überhaupt nicht gerecht.“
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Tags:Bahn, Bahnhof, Berlin, Entschädigung, Fahrplan, S-Bahn, Stuttgart, Stuttgart 21
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Freitag, 10. Dezember 2010
VCD-Pressemitteilung 112/10 – Berlin, 10.12.2010
VCD kritisiert weiterhin mangelhafte Angebotsqualität / Deutsche Bahn bei Bahnpreisen teilweise einsichtig
Zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag verzichtet die Deutsche Bahn AG (DB AG) zum ersten Mal seit 2003 auf eine Fahrpreiserhöhung im Fernverkehr. Im Nahverkehr hingegen erhöht sie die Preise für normale Fahrkarten und für Zeitkarten um durchschnittlich 1,9 Prozent. Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert von der DB AG, die routinemäßige Aufwärtsspirale bei den Preisen generell zu beenden und bei mangelhafter Qualität des Bahnangebots auch im Nahverkehr auf eine Anhebung der Fahrpreise zu verzichten.
Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Es ist aus Sicht der Fahrgäste eine Selbstverständlichkeit, dass die DB AG in diesem Jahr auf eine Fahrpreiserhöhung im Fernverkehr verzichtet. Alles andere wäre schlichtweg nicht zu vermitteln – nicht zuletzt angesichts der auch weiterhin mangelhaften Qualität des Bahnverkehrs. Denn trotz Qualitätsoffensive und speziell für diesen Winter angekündigter besonderer Vorkehrungen wie Enteisungsanlagen für Weichen und Schutz vor Schotterflug gab es beim ersten Schnee wieder Probleme im Bahnverkehr: Streckensperrungen, Zugausfälle, Verspätungen – das Bild der Bahn im Winter hat sich nicht geändert.“ Der VCD fordert von der DB AG, die alljährliche, routinemäßige Erhöhung der Bahnpreise zum Fahrplanwechsel im Dezember endgültig zu beenden. Fahrpreiserhöhungen seien nur bei steigender Qualität und mit für die Fahrgäste nachvollziehbarer Begründung akzeptabel.
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Tags:Fahrgastrechte, Fahrplanwechsel, Fahrpreise, Fahrradmitnahme, Winter, Wintereinbruch
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Montag, 25. Oktober 2010
VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 40/10, Stuttgart, 25. Oktober 2010
VVS-Schienenaußenstreckenvertrag: Regionalzüge werden zu teuer bezahlt
Angesichts der in den Landkreisen und der Region anhaltenden Diskussion um den Schienenaußenstreckenvertrag im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) hat der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht, die dem Verdacht einer unzulässigen Begünstigung der Deutschen Bahn AG (DB) nachgehen soll. Als undurchsichtig und wettbewerbsfeindlich betrachtet der VCD auch die Einnahmenverteilung im VVS und den Nahverkehrsvertrag des Landes mit der DB.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Wegen des Schienenaußenstreckenvertrags im VVS zahlt die Region Stuttgart seit Jahren zu viel Geld für die Regionalzüge der DB. Hierbei handelt es sich nach unserer Überzeugung um eine unerlaubte Beihilfe, die EU-Recht widerspricht. Ich freue mich, dass sich inzwischen zahlreiche Politiker in den Landkreisen der Kritik des VCD anschließen. Aber auch der im Rahmen von Stuttgart 21 zwischen der DB und der Landesregierung abgeschlossene ‚große Nahverkehrsvertrag’ weist zahlreiche Begünstigungen zum Schaden des Wettbewerbs und auf Kosten der Fahrgäste auf.“
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Tags:Ausschreibung, Nahverkehrsmittel, Regionalzug, Stuttgart 21, VVS, Wettbewerb
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Donnerstag, 02. September 2010
VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 36/10, Stuttgart, 2. September 2010
Verkehrsclub fordert Entschuldigung und angemessene Entschädigung der Fahrgäste
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich durch die Verlängerung des Baustellenfahrplans für die Stuttgarter S-Bahn bis Anfang 2011 in seinen Befürchtungen bestätigt, dass die Bauarbeiten für Stuttgart 21 zum Dauerhindernis für den Nahverkehr in der Region werden.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die anhaltenden Ausdünnungen im S-Bahn-Fahrplan und die angekündigten Verspätungen im gesamten Schienennahverkehr sind ein großes Ärgernis. Sie sind durch schlampige Planung bei Stuttgart 21 verursacht und es ist völlig unklar, mit welchen Maßnahmen der ursprüngliche S-Bahn-Fahrplan in 2011 wieder hergestellt werden soll. Außerdem vermissen wir noch immer eine Entschuldigung der Verantwortlichen bei den Fahrgästen sowie eine adäquate Entschädigung für die Behinderungen. Mit zusätzlichen Mitnahmemöglichkeiten am Wochenende, die für einen Großteil der Verbundpassinhaber ohnehin schon gelten, ist es nicht getan.“
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Mittwoch, 14. Juli 2010
VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 28/2010, Stuttgart, 14. Juli 2010
VCD fordert Wiedereinsetzung von Zugbegleitern in Baden-Württemberg
Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert von der Deutschen Bahn (DB) mehr Kundenservice und die Wiedereinsetzung von Zugbegleitern im Regionalverkehr von Baden-Württemberg, um Fahrgästen in kritischen Situationen schnell helfen zu können.
„Defekte oder versagende Klimaanlagen in DB-Zügen sind auch im Regionalverkehr in Baden-Württemberg ein Thema“, sagt Birgit Maier, verbraucherpolitische Sprecherin beim VCD Baden-Württemberg. Die derzeitigen Probleme seien nicht auf den Fernverkehr und den ICE begrenzt.
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Tags:Ausschreibung, Bahn, Kopfbahnhof 21, Reisezentren, Verkehrsvertrag, Zugbegleiter
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Donnerstag, 24. Juni 2010
Ein äußerst ‘wahrer’ Kommentar aus der Taz vom 23.06.10:
Die sowjetische Landwirtschaft hatte nur vier, aber ewige Gegner: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Das trifft inzwischen auch auf das deutsche Bahnwesen zu. VON RUDOLF WALTHER
Als Rot-Grün seinerzeit die Glanzidee hatte, den vom Flugwesen kommenden Hartmut Mehdorn an die Spitze der Deutschen Bahn zu berufen, gelangte ein fünfter Gegner an Bord: die Kundschaft. Die fliegende Kundschaft lässt sich mittlerweile alles bieten beim Transport, der längst nichts mehr mit Reisen, aber ziemlich viel mit Verpacken zu tun hat. Das Flugpublikum hat sich daran gewöhnt, für schlechtes Essen und lauwarme Getränke oder auch gar nichts alles zu ertragen: von den stumpfsinnigen Kontrollen vor dem Flug über das blöde Dauerlächeln des Begleitpersonals bis zur sardinenmäßigen Verstauung während des Flugs. Mehdorn hat alles getan, um dieses Niveau der Erniedrigung beim Fliegen auf den Bahnbetrieb zu übertragen. Er durfte viel zu lange damit experimentieren, aufrechte Bahnfahrer zu pflegeleichten Flugschafen umzuerziehen, bis er endlich abgelöst wurde.
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Donnerstag, 22. April 2010
Pressemitteilung Nr. 14/10, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 22. April 2010
Öffnungszeiten von Bahnreisezentren – Rheinland-Pfalz ist Vorreiter
Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. schlägt vor, in Baden-Württemberg den Verkauf von Fahrkarten und den Betrieb von Reisezentren gesondert auszuschreiben. Der VCD unterstützt Verkehrsministerin Tanja Gönner in ihrem Bemühen um mehr Service für Bahn-Kunden. Der Verkehrsclub verweist auf Rheinland-Pfalz, das ein Verfahren zur Auswahl eines Dienstleisters für Reisezentren und Fahrkartenautomaten entwickelt und europaweit ausgeschrieben hat.
VCD-Vorsitzender Matthias Lieb sagte: „Rheinland-Pfalz zeigt als Vorreiter, dass es möglich ist klare Vorgaben für den Betrieb von Fahrkartenautomaten und Reisezentren zu machen. An diesem Beispiel sollte sich die Landesregierung orientieren, um als bald als möglich die Gestaltungshoheit über Tarife und die Service-Qualität für Bahn-Kunden den Unternehmensinteressen der Deutschen Bahn AG zu entziehen.“
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Tags:Öffnungszeiten, Fahrkartenautomaten, Reisezentren
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Donnerstag, 19. November 2009
VCD-Pressemitteilung 87/09 – Berlin, 19.11.09
Schlichtungsstelle Mobilität: Wichtiger Schritt für stärkere Fluggastrechte
Die beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) angesiedelte Schlichtungsstelle Mobilität begrüßt das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), dass Fluggäste nun auch einen rechtlichen Anspruch auf pauschale Entschädigung im Verspätungsfall haben. Bisher galt dieser ausschließlich bei Flugannullierung und Nichtbeförderung. Voraussetzung für eine Entschädigung ist eine Verspätung von mehr als drei Stunden, wenn diese nicht auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen ist. Dieses wichtige Urteil stärke die Rechte der Flugpassagiere. Die Schlichtungsstelle Mobilität erwartet, dass die Flugpassagiere von diesem Recht nun auch verstärkt Gebrauch machen werden. Um eine Welle von Klagen zu verhindern, sei es nun umso wichtiger, dass die ab Dezember tätige neue Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr auch Fälle von Fluggästen bearbeite.
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Tags:EuGH, Fluggastrechte, Schlichtungsstelle Mobilität, Verspätungen
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Dienstag, 25. August 2009
VCD Service-Pressemitteilung 14/09 – Berlin, 25.08.09
Neue Schlichtungsfälle werden ab sofort nicht mehr angenommen
Die beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) angesiedelte Schlichtungsstelle Mobilität kann ab sofort keine neuen Anliegen zur Schlichtung mehr entgegennehmen. Grund ist die hohe Nachfrage von Reisenden, durch die sich die Bearbeitungszeit für Schlichtungsvorschläge von drei auf vier Monate erhöht hat. Bis zum Ende der Schlichtungsstelle am 30. November können jetzt nur noch die bereits eingegangen Fälle bearbeitet werden. Ab dem 1. Dezember 2009 löst dann die neue »Schlichtungsstelle öffentlicher Personenverkehr«, die im Rahmen des neuen Fahrgastrechtegesetzes von Bahnunternehmen gegründet wurde, die Schlichtungsstelle Mobilität ab. Da die neue Stelle noch nicht eingerichtet ist, gibt es nun bis spätestens Dezember keine außergerichtliche Schlichtung für aktuelle Bahn- und Flugbeschwerden.
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Tags:Lufthansa, Schlichtungsstelle, Schlichtungsstelle Mobilität, Verbraucherschutz
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Montag, 27. April 2009
VCD-Pressemitteilung 35/09 – Berlin, 27.4.2009
Zypries für verkehrsträgerübergreifende Schlichtung
Die beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) angesiedelte Schlichtungsstelle Mobilität begrüßt, dass sich Bundesjustizministerin Brigitte Zypries für eine einheitliche Schlichtungsstelle für alle Verkehrsträger, also für Bus, Bahn, Schiff und Flugzeug, einsetzt. Die vom Bundesverbraucherministerium finanzierte Schlichtungsstelle Mobilität arbeite bereits seit fünf Jahren erfolgreich nach diesem Konzept. Hier habe die Bundesregierung die Zeichen der Zeit schon früh erkannt. Eine verkehrsträgerübergreifende und unternehmensunabhängige Schlichtungsstelle müsse auch über den Förderzeitraum der Schlichtungsstelle Mobilität Ende November 2009 erhalten bleiben.
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Tags:Fahrgastrechte, Schlichtungsstelle, Schlichtungsstelle Mobilität
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