Archiv für die Kategorie ‘Tempolimit’

Gabriel vollzieht überfällige Wende beim Tempolimit – jetzt umsetzen!

Freitag, 11. Januar 2008

VCD-Pressemitteilung 02/08 – Berlin, 11.01.08
Umweltminister vollzieht überfällige Wende

VCD: Gabriel muss jetzt in der Koalition für Tempolimit kämpfen / Unterstützung in der Bevölkerung

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) bezeichnet die heute in den Medien verbreitete Aussage des Umwelt­ministeriums, ein generelles Tempolimit auf Autobahnen sei für den Klimaschutz unverzichtbar, als überfällige Wende hin zu mehr Klimaschutz im Verkehr. “Es war höchste Zeit, dass sich der Umweltminister hinter die Forderung seiner Partei stellt, ein generelles Tempolimit in Deutschland einzuführen“, erklärt Michael Gehrmann, VCD-Bundes­vorsitzender. Viel zu lange habe Gabriel die Effekte dieser Maßnahme für Umwelt und Sicherheit kleingeredet. “Wir fordern Minister Gabriel auf, seine bisherigen Versäumnisse auf diesem Gebiet wettzumachen und jetzt in der Koalition entschlossen für die Umsetzung des SPD-Parteitags­beschlusses zum Tempolimit zu kämpfen“, ergänzt Gehrmann.
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Stern: Tempolimit rettet Leben und die Umwelt

Freitag, 09. November 2007

Ein Hinweis auf die Schnelle: Michael Gehrmann, der Bundesvorsitzende des Verkehrsclub Deutschland (VCD), hat bei Stern.de einen Gastkommentar mit dem Titel Tempolimit rettet Leben und die Umwelt geschrieben.

Bundestag debattiert Tempo 130

Freitag, 09. November 2007

VCD-Pressemitteilung 66/07 – Berlin, 9.11.2007
Brandenburger Studie stützt Forderung nach Tempolimit / Abgeordnete müssen Druck machen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert gemeinsam mit der Allianz Pro Tempolimit die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, ein bundesweites Tempolimit auf Autobahnen in den Ausschüssen, in die das Thema heute verwiesen wurde, auch gegen die Blockadehaltung der Regierung voranzubringen. Die heutige Debatte im Bundestag habe zum wiederholten Male deutlich gemacht, dass die Gegner einer Geschwindigkeits­begrenzung keine sachlichen Gründe für ihre Position ins Feld führen könnten und als Handlanger der Autoindustrie fungierten. Die vernünftigen Sachargumente seien hingegen auf der Seite der Befürworter eines Tempolimits zu finden.
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Neue Allianz “Pro Tempolimit” fordert Anschluss Deutschlands an die zivilisierte Welt

Montag, 05. November 2007

Berlin, 5. November 2007, gemeinsame Pressemitteilung der Allianz “Pro Tempolimit”

Bewegung aus der Gesellschaft soll Regierung zu schneller Entscheidung für ein generelles Tempolimit bewegen – Endlosdebatte rasch beenden, Verkehrssicherheit erhöhen und Deutschlands Glaubwürdigkeit im Klimaschutz international stärken – Deutsche Umwelthilfe, Verkehrsclub Deutschland und Polizeiexperten initiieren Allianz, die breites Spektrum gesellschaftlicher Organisationen hinter der Forderung nach einem “Ende der Raserei” vereinen soll.
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Ist Verkehrssicherheit weniger wichtig als innere Sicherheit?

Montag, 29. Oktober 2007

In der Zeit gab es gestern einen interessanten Leser-Artikel von whauertmann in dem er die Frage aufwirft, warum in Sicherheitsfragen mit zweierlei Maß gemessen wird. Einerseits ist die CDU gegen ein Tempolimit und damit gegen eine Erhöhung der Verkehrssicherheit, gleichzeitig soll zur Verhinderung von Terroranschlägen sogar das Grundgesetz geändert werden. Und das, obwohl die Gefahr im Verkehr größer ist, als die Gefahr bei einem Terroranschlag zu sterben.

Details zu den Risikoabschätzungen gibt es bei http://kommentare.zeit.de/user/whauertmann/beitrag/2007/10/28/ist-verkehrssicherheit-weniger-wichtig-als-innere-sicherheit

Merkel blockiert Klimaschutz und Sicherheit im Verkehr

Montag, 29. Oktober 2007

VCD-Pressemitteilung 64/07 – Berlin, 29.10.2007
Tempolimit-Diskussion

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Absage von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Union an ein bundesweites Tempolimit auf Autobahnen scharf. Nachdem der SPD-Parteitag am Wochenende einen Antrag für Tempo 130 auf Autobahnen verabschiedet hatte, seien die üblichen Abwehrmechanismen von Union und Autolobby in Gang gesetzt worden, ohne die Argumente für eine Geschwindigkeitsbegrenzung zur Kenntnis zu nehmen.
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Tempolimit?! – Den Rasern auf der Spur …

Montag, 22. Oktober 2007

… ist ein Spiegel-Artikel in der aktuellen Ausgabe von heute.
Bei den Rasern handelt es sich überdurchschnittlich oft um Fahrer von hochmotorisierten Audi-, BMW- und Mercedes-Benz-Limousinen. Sind das alles nur Vorurteile der Öko-Neider, die sich kein “richtiges” Auto leisten können? Ich glaube nicht.

Den Rasern auf der Spur

In der Printausgabe des Spiegel gibt’s auch ein tolles Foto der VCD-Tempolimit-Aktion vor dem Bundeskanzleramt.

50/50

Samstag, 01. September 2007

Heute vor 50 Jahren wurde innerorts das Tempolimit von 50 Stundenkilometer eingeführt.

Nachdem 1952 Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgehoben wurden und gleichzeitig die Zahl der Kraftfahrzeuge wuchs, wuchs leider auch die Zahl der Verkehrstoten. 1955 waren es bereits mehr 12.000 Tote im Verkehr (zum Vergleich: heute sind es ca. 5000). Nachdem es hitzige Diskussionen um die Wiedereinführung von Geschwindigkeits­begrenzungen gab, wurde am 1. September 1957 innerorts das Tempolimit eingeführt. Die Befürworter des Tempolimits argumentierten mit den seit 1953 steigenden Unfallzahlen, die Gegner (u.a. der ADAC) machten dafür jedoch ausschließlich die gewachsene Zahl der Fahrzeuge verantwortlich.

Nach der Einführung der Geschwindigkeitsbegrenzung sanken die Unfallzahlen und die Schwere der Unfälle ging zurück. Stuttgart berichtete schon 18 Tage nach Inkrafttreten der neuen Regelung eine Halbierung der Zahl der tödlich verletzten Unfallopfer. In der Folgezeit stiegen die Unfallzahlen (und die Neuzulassungen von Autos) wieder an, aber die Zahl der Verletzen stieg unterproportional, die Zahl der Verkehrstoten sank sogar.

Der VCD fordert seit Jahren eine konsequente Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte. Neben einem Tempolimit 30 verfolgt der VCD mit Vision Zero das Ziel die Zahl der im Verkehr Getöteten und schwer Verletzten auf Null zu senken. Dazu sind neben einem Tempolimit weitere Schritte nötig. In seinem VCD Masterplan Vision Zero (pdf, 435 KB) stellt der VCD einige dieser Schritte vor.

Außerhalb Deutschlands gibt es schon einige Programme mit der gleichen Stoßrichtung, so hat beipielsweise die Schweiz im Rahmen ihres »Via Sicura« Programmes 2005 durch einen Mix von Öffentlichkeitsarbeit und Verkehrskontrollen die Zahl der Verkehrstoten um 20 Prozent gesenkt.

Halbjahres-Unfallbilanz 2007: Mehr Verkehrstote

Donnerstag, 23. August 2007

VCD-Pressemitteilung 50/07 – Berlin, 23.08.07

VCD fordert Umdenken in der Verkehrspolitik

Die Zahl der bei Verkehrsunfällen Getöteten ist nach den gestern veröffentlichten vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes entgegen dem jahrelangen Trend im ersten Halbjahr 2007 gestiegen. Darauf machte der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) heute in Berlin aufmerksam. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kamen von Januar bis Juni diesen Jahres 7,7 Prozent mehr Menschen im Verkehr ums Leben. Mehr Opfer gab es dabei vor allem bei den so genannten schwachen Verkehrsteilnehmern, also den Fußgängern und Radfahrern. Die Zahl der Verletzten stieg insgesamt um elf Prozent an.
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VCD-Forderungen zum Klimaprogramm: Schärfere Kfz-Steuer, Tempolimit und Kerosinsteuer

Montag, 20. August 2007

VCD-Pressemitteilung 48/07 – Berlin, 20. August 2007

VCD-Forderungen zum Klimaprogramm der Bundesregierung:
Schärfere Kfz-Steuer, Tempolimit und Kerosinsteuer

Nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) reichen die im Klimaprogramm der Bundesregierung geplanten Maßnahmen für den Verkehr bei weitem nicht aus, um die CO2-Emissionen in diesem Bereich zu senken. So bewirke das Konzept zur CO2-bemessenen Kfz-Steuer in der geplanten Form keine nachhaltige Lenkungswirkung beim Käuferverhalten. Zudem müsse dringend ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen sowie die nationale Kerosinsteuer für den Flugverkehr in das Klimaprogramm aufgenommen werden. Wenn die Bundesregierung den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland bis 2020 tatsächlich um 40 Prozent verringern wolle, dürfe sie auf keine einzige dafür zielführende Maßnahme verzichten.
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