Archiv für die Kategorie ‘Tempolimit’

Verkehrssicherheit auf A2

Donnerstag, 15. Dezember 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 29/2011 Hannover 15.12.11
Zur Verkehrssicherheitspolitik des Verkehrsministeriums Nieder­sachsen
VCD: „FDP auf gefährlicher Geisterfahrt!“
Verhinderung von Geschwindigkeitskontrollen auf der A2 heftig kritisiert

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) übt scharfe Kritik an der niedersächsischen Landesregierung, die selbst an Strecken mit Spitzenunfallhäufungen wie an der Autobahn A2 Maßnahmen zur Geschwindigkeitskontrolle ausbremst. „Die CDU/FDP-geführte Landes­regierung konterkariert ihren Auftrag, Schaden vom Volk abzuwenden, indem sie Geschwindigkeitskontrollen als wirksame Maßnahmen zur Unfall­senkung weiter blockiert“, so Harald Walsberg, stell­vertretender VCD-Landesvorsitzender aus Braunschweig.

Per mündlicher Anfrage wollten zwei Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen wissen, warum die Landesregierung das Vorhaben der Kreisverwaltung Schaumburg, mittels Geschwindigkeits­kontrollanlagen die Unfälle auf dem 34 km langen Abschnitt der A 2 im Schaumburger Kreis zu senken, nicht genehmigen will. Pro Jahr ereignen sich dort ca. 1.000 Unfälle. Nur durch Radar-Blitzer sei eine Unfallsenkung zu erreichen, so die Kreisverwaltung Schaumburg, was der VCD als fachlich völlig unstrittig wertet; Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) will aber keine weiteren Radar-Blitzer akzeptieren.
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Lärmminderung durch reduziertes Tempo

Montag, 26. April 2010

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 26. April 2010
VCD in Frankfurt: Geschwindigkeitsbeschränkung auf stadt­nahen Autobahnen und Tempo 30 im Stadtgebiet

Lärm gefährdet die Gesundheit in erheblichem Maße. Darauf weist die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) anlässlich des diesjährigen Tags gegen Lärm am 28. April hin. Wer an einer vielbefahrenen Straße, einer lauten Eisenbahntrasse oder im Einzugsbereich eines Flughafens lebe, habe – das belegten umwelt­medizinische Studien – mehr zu leiden als Menschen in ruhiger Umgebung. In einem Ballungsraum wie der Rhein-Main-Region seien hunderttausende Menschen massiv und dauerhaft von Lärm belastet.
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April, April!

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 21/10 – Berlin, 01.04.10
VCD-Meldung zum Eintreten Ramsauers für mehr Verkehrssicherheit war Scherz / Tempo 30 dennoch nötig

Die gestrige Pressemitteilung des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD), wonach Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sich für Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit ausgesprochen habe, war leider nur ein verkehrspolitischer Aprilscherz. Gleichwohl macht der Umwelt- und Verbraucherverband deutlich, dass Tempo 30 für ihn kein Witz, sondern im Sinne von Verkehrssicherheit und städtischer Lebensqualität unumgänglich ist.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung wird die Verbesserung der Ver­kehrs­sicherheit als zentrales Anliegen benannt. Wer es damit ernst­meint, kommt um Tempo 30 nicht herum. Daher unter­stützen wir den Berliner Senat in seinem Vorhaben, 30 km/h über eine Bundesratsinitiative als Standardgeschwindigkeit in Städten festzulegen, und appellieren an die Bundesländer, diese Initiative mitzutragen. Wir erwarten von Peter Ramsauer, sich im Sinne der Verkehrssicherheit ebenfalls für Tempo 30 starkzumachen.
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Ramsauer pro Tempo 30

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 20/10 – Berlin, 01.04.10
VCD: Richtige Entscheidung für mehr Verkehrssicherheit

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, sich auf Bundesebene für eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts stark­zu­machen. Der Sinneswandel des Ministers, der noch vor wenigen Tagen den Vorstoß des Berliner Senats für Tempo 30 als Standard­geschwindigkeit vehement zurückgewiesen hatte, sei im Sinne der Verkehrssicherheit richtig und wichtig.

Peter Ramsauer zeigt mit seiner Haltung, dass ihm die Sicherheit vor allem der schwächsten Verkehrsteilnehmer – der Radfahrer und Fuß­gänger – nicht egal ist“, gibt Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand dem Minister Rückendeckung. (weiterlesen…)

Ampelschaltungen in Dresden – Bus und Bahn werden ausgebremst

Mittwoch, 31. März 2010

Pressemitteilung, VCD Elbe-Saale, 31. 3. 2010

VCD: “Vorrang für den ÖPNV hilft der Umwelt mehr als fließender Auto­verkehr. In Dresden findet sich bisher eine unzureichende Bevor­rechtigung für ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr und eine veraltete Ampeltechnik.

Lutz Dressler, Landesvorstandssprecher des Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) zeigte sich am Mittwoch sehr besorgt über die For­derung des ADAC-Sprechers Markus Löffler, die Vorrang­schaltung für Bus und Bahn generell in Frage zu stellen: “Natürlich muss es ein Anliegen der Verkehrsplanung sein, unnötige Warte­zeiten bei allen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden. Da sich aber in Dresden der durchschnittliche Straßenbahnnutzer mit 19 km/h bereits jetzt deutlich langsamer als ein Autofahrer (28 km/h) bewegt, ist es absurd eine (bisher kaum ausgebaute) Bevorzugung von Bus und Bahn zu hinterfragen. Während der motorisierte Individual­verkehr in Dresden immer schneller voran kommt und europaweit spitze ist, werden die umweltfreundlichen Verkehrs­träger systematisch ausgebremst. Allein die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben in der Innenstadt mit den schlechtesten Verkehrszuständen zu kämpfen, während der Autoverkehr zu über zwei Dritteln in Dresden in guten bis sehr guten Verkehrszuständen voran kommt. So sieht die Realität aus!” Auch Radfahrer und Fußgänger werden mit sogenannten Bettel­ampeln immer mehr behindert. Das sei eine Verkehrspolitik gegen die gesundheits­freundlichen Verkehrsträger dieser Stadt, so der VCD.
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Unfallursache Nummer Eins ist die Raserei

Mittwoch, 24. März 2010

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, 24.3.2010
“Wer das generelle Tempolimit von 120 km/h verhindert setzt Leben aufs Spiel”

Aus den neuen Verkehrsunfallzahlen für die sächsischen Straßen geht klar hervor, dass die Hauptunfallursachen nach wie vor un­an­gepasste Geschwindigkeit bei schlechten Witterungs­bedin­gun­gen und Raserei sind. Jeder Zweite der 192 Menschen, die im letzten Jahr auf den sächsischen Straßen ihr Leben lassen mussten, starb infolge eines dadurch verursachten Unfalles.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert nun angesichts dieser deutlichen Zahlen in Sachsen ein generelles Tempolimit auf den Auto­bahnen einzuführen. Lutz Dressler, der Sprecher des VCD-Landes­verband Elbe-Saale: “Wer das generelle Tempolimit von 120 km/h verhindert setzt Leben aufs Spiel. Denn dadurch ließe sich nicht nur die Unfallgefahr deutlich reduzieren sondern natürlich auch die Schwere von Unfällen.” Am Dienstag hatte Innenminister Markus Ulbig gesagt, dass er zur Beantwortung der Entscheidung über ein generelles Tempolimit noch etwas Zeit brauche.

Für den VCD gibt es neben dem Hauptargument der Ver­kehrs­sicher­heit auch noch einige andere Argumente, die für Tempo 120 spre­chen: “Ein Tempolimit bedeutet mehr Klimaschutz, denn es senkt sofort den Spritverbrauch und verringert damit den Treib­haus­gas­ausstoß spürbar. Es bedeutet aber auch weniger Staus, denn es mindert die hohen Geschwindigkeits­unterschiede auf Auto­bahnen, die eine wichtige Ursache bei der Stau­entstehung sind“, so VCD-Sprecher Dressler.

Verkehrssicherheitsarbeit braucht in Sachsen ein neues Profil

Dienstag, 01. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale; Leipzig, 1.12.2009

Die Verkehrssicherheitsarbeit wird in der Politik des Freistaates noch nicht sonderlich ernst genommen, so die Einschätzung des Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale im Vor­feld des am Mittwoch tagenden “Lenkungsausschusses Ver­kehrs­si­cher­heits­arbeit” Sachsen.

Die Zahl der Verkehrstoten ist im letzten Jahr wieder gestiegen: 243 Menschen und damit sieben mehr als im Jahr zuvor sind 2008 bei Verkehrsunfällen in Sachsen ums Leben gekommen. Der VCD bemängelt, dass wichtige Programme für mehr Verkehrssicherheit in Sachsen oft in den Schubladen verschwinden.
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Tiefensee kündigt Anti-Stau-Paket an

Montag, 30. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 45/08 – Berlin, 30. Juni 2008
Generelles Tempolimit auf Autobahnen ist beste Sprit­sparmaßnahme und erhöht den Verkehrsfluss

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) beurteilt das am Wochen­ende von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee an­gekündigte Paket zur Staubekämpfung auf Autobahnen als völlig unzureichend. Das Ziel, Staus zu verringern und damit auch den Sprit­verbrauch zu senken, sei zwar richtig und lobenswert, doch der Weg dorthin führe nicht über kosmetische Maßnahmen wie mehr Überholverbote für Lkw und zeitlich gestaffelte Mautgebühren. Vielmehr seien grundlegende Schritte für eine klimaschonende Verkehrs­politik not­wendig. Dazu gehört nach Ansicht des VCD ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ebenso wie die Reduzierung des Straßen­güterverkehrs.
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Allianz Pro Tempolimit: Raserei in Deutschland beenden, bevor die EU es tut

Mittwoch, 26. März 2008

Gemeinsame Pressemitteilung der Allianz pro Tempolimit, Berlin, 26. März 2008

Bündnis der Tempolimit-Verfechter erwartet ab 2010 mehr Druck der EU für Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen – Verkehrsminister Tiefensee scheut bei nationaler Kampagne “Runter vom Gas!” vor entscheidender Sofort­maßnahme zurück und verweigert Forschung zum Tempolimit – Hoch­geschwindig­keits­wahn kostet täglich Menschenleben – Tempo­limit würde CO2-Ausstoß des gesamten deutschen Busverkehrs kompensieren

Der deutsche Sonderweg unbegrenzter Raserei auf Autobahnen neigt sich dem Ende zu. Wenn Politik und Automobilindustrie nicht aus eigener Einsicht zur Räson kommen, wird die EU-Kommission ab 2010 die “Initiative zur Harmonisierung der Höchstgeschwindigkeiten auf Europas Straßen ergreifen“. Davon geht die im November 2007 gegründete Allianz pro Tempo­limit – Für Verkehrssicherheit und Klima­schutz aus. Begründet wird die Erwartung mit Klima­schutz­notwendigkeiten, aber auch mit dem Ziel der EU-Kommission, die Zahl der Verkehrstoten in allen Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2010 gegenüber 2000 zu halbieren. Dies sei in Deutschland kaum zu erreichen, ganz sicher nicht ohne allgemeine Geschwindig­keits­begrenzung. Die Initiative kündigte an, alle Parteien im Bundes­tags­wahl­kampf 2009 mit dem Thema zu konfrontieren.
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Gabriel vollzieht überfällige Wende beim Tempolimit – jetzt umsetzen!

Freitag, 11. Januar 2008

VCD-Pressemitteilung 02/08 – Berlin, 11.01.08
Umweltminister vollzieht überfällige Wende

VCD: Gabriel muss jetzt in der Koalition für Tempolimit kämpfen / Unterstützung in der Bevölkerung

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) bezeichnet die heute in den Medien verbreitete Aussage des Umwelt­ministeriums, ein generelles Tempolimit auf Autobahnen sei für den Klimaschutz unverzichtbar, als überfällige Wende hin zu mehr Klimaschutz im Verkehr. “Es war höchste Zeit, dass sich der Umweltminister hinter die Forderung seiner Partei stellt, ein generelles Tempolimit in Deutschland einzuführen“, erklärt Michael Gehrmann, VCD-Bundes­vorsitzender. Viel zu lange habe Gabriel die Effekte dieser Maßnahme für Umwelt und Sicherheit kleingeredet. “Wir fordern Minister Gabriel auf, seine bisherigen Versäumnisse auf diesem Gebiet wettzumachen und jetzt in der Koalition entschlossen für die Umsetzung des SPD-Parteitags­beschlusses zum Tempolimit zu kämpfen“, ergänzt Gehrmann.
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