Archiv für die Kategorie ‘Tempolimit’

VCD-Aktion gegen Verkehrslärm und für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Dienstag, 23. April 2013

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 23. April 2013.
Postkarten für den Verkehrsminister

Den 16. Tag gegen Lärm am 24. April 2013 mit dem diesjährigen Schwer­punkt „Belastungen durch Umgebungslärm“ nimmt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) zum Anlass, auf seine aktuelle Aktion gegen Verkehrslärm und für Tempo 30 als Regel­geschwindigkeit in Frankfurt hinzuweisen. Die Regionalgruppe Rhein-Main des VCD hat hierfür ein eigenes Informations-Faltblatt zusammen mit Aktionspostkarte drucken lassen. Diese wurden in den vergangenen Tagen von Aktiven des VCD Rhein-Main im Stadtgebiet der Mainmetropole – entlang einiger besonders stark vom Verkehrslärm betroffenen Strecken im Bereich des Alleenrings – verteilt.

Konkreter Anlass für die Aktion ist u. a., dass ein geplanter Modellversuch der Stadt Frankfurt für ein nächtliches Tempolimit auf Hauptstraßen von der Hessischen Landesregierung im vergangenen Jahr untersagt worden ist. Die Aktions-Postkarte ist daher direkt an den hessischen Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) adressiert, der seinerzeit kundgetan hat, dass Lärmschutz durch bauliche Veränderungen – wie den Einsatz von „Flüster­asphalt“ oder Lärmschutzfenstern – und nicht durch verkehrs­beeinflussende Maßnahmen erreicht werden soll. Dem „zügigen und sicheren Verkehrsfluss“ sei, so Rentsch, Vorrang zu geben. Dabei könne der Minister, so der ökologische Verkehrsclub, nicht schlüssig begründen, warum Tempo 30 schlecht für den „zügigen“ Verkehr sein soll. „Tatsächlich ist der Verkehr“, so VCD-Sprecher Holger Greiner, „bei Tempo 30 sogar weit weniger anfällig für Störungen als bei Tempo 50.
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Startschuss für Tempo 30 in Europa!

Mittwoch, 14. November 2012

Pressemitteilung, Berlin, 14. November 2012
EU-Kommission genehmigt Europäisches Bürgerbegehren – 29 Jahre nach erster Tempo-30-Zone

Was am 14. November 1983 als erste “Tempo 30-Zone” in Buxte­hude begann, wird nun, genau 29 Jahre später, auf euro­päischer Ebene weitergedacht. Heute Vormittag hat die EU Kommission die Europäische Bürgerinitiative (EBI) “30km/h – macht die Straßen lebenswert!” offiziell zugelassen. Damit ist der Startschuss für die europaweite Sammlung von Unterschriften gegeben. Ein erster großer Erfolg nach einem Jahrzehnte langen Kompetenz­streit.

Vor 25 Jahren, im Jahr 1987, kündigte die EU-Kommission erstmals ein Gesetzgebungsverfahren für Tempolimits an. Dies scheiterte allerdings an den nationalen Interessen und dem Argument, die EU habe für dieses Thema keine Entscheidungsgewalt. Heike Aghte, Sprecherin des Bürgerkomitees der EBI: “Seit heute wissen wir: Hat sie doch! Dies ist durch die Zulassung unseres Bürgerbegehrens nach umfangreicher juristischer Prüfung eindeutig geklärt.
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Mehr Verkehrstote in Hessen

Mittwoch, 17. Oktober 2012

VCD-Hessen, Pressemitteilung 17/2012, Kassel, 17. Oktober 2012.
VCD: Tempo 30 rettet Leben

Anlässlich der erneut gestiegenen Verkehrsopferzahlen in Hessen fordert der Landesverband des ökologischen Verkehrsclubs VCD, das Geschwindigkeitsniveau insbesondere in Ortschaften zu senken.

Jahrelang wurden Tempolimits als reine Schikane bekämpft und Geschwindigkeitskontrollen als Abzocke diffamiert. Tatsache ist aber: Je schneller das Auto, desto schwerer der Unfall“ so VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel.

Auf Druck des hessischen Verkehrsministeriums sind in den vergangenen Jahren vielfach Tempolimits auf Ortsdurchfahrten und anderen Hauptstraßen aufgehoben worden. Beispielsweise wurde die Stadt Gießen aufgefordert, Tempo 30 an einer Durch­gangsstraße aufzuheben, auf der die Bürgersteige nicht einmal die vorgeschriebene Mindestbreite aufweisen. Auch außer­orts verschwanden viele Beschränkungen.
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VCD bestärkt Land im Engagement für Tempo 30

Donnerstag, 11. Oktober 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 23/2012, Stuttgart, 10. Oktober 2012
Politik auf Bundesebene muss Verweigerungshaltung aufgeben
Änderung der StVO für sinnvolle, verkehrliche Gesamtkonzepte notwendig

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt den Vor­stoß des baden-württembergischen Verkehrsministeriums, mit dem es die Kommunen im Land er­mutigt, verstärkt Tempo 30 auf deren Straßen umzusetzen und die Bedürfnisse der Anwohner bei solchen Entscheidungen vorrangig zu berücksichtigen.

Leider führen die bisherigen Regelungen in der Straßen­verkehrsordnung (StVO) dazu, dass in vielen Städten und Gemeinden ein regelrechter Flickenteppich unterschiedlicher Geschwindigkeiten vorherrscht. Tempo 50 wechselt sich mit Tempo-30-Zonen und kurzen Tempo-30-Strecken ab“, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender und ergänzt: „Diese zum Teil sehr kleinteiligen Änderungen verursachen häufig einen regel­rechten Schilderwald und sind verwirrend. Sie verhindern einen gleichmäßigen Verkehrs­fluss, erfordern komplizierte Ampel­schaltungen und fördern Staus.
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Tempo 30: Warum kann Liverpool was Frankfurt nicht kann?

Donnerstag, 20. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 20. September 2012.
Die Frage des VCD zur Europäischen Woche der Mobilität

Einmal im Jahr, eine Woche lang, engagiert sich ganz Europa für eine nachhaltige Mobilität. Dazu gehört als ein Baustein Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit – in Städten und Ortschaften – überall da wo Menschen leben, sich aufhalten. Doch während andere europäische Länder vormachen wie es geht, ein positives und neues Lebensgefühl zu etablieren, werden Initiativen in Deutsch­land ausgebremst.

Aufgrund der derzeitigen Regelungen in der StVO, die nicht zulassen, Hauptverkehrsstraßen in Tempo-30-Zonen zu inte­grieren, werden den Kommunen Stolpersteine in den Weg gelegt. Die Entwicklung von sinnvollen Gesamtkonzepten ist hier­zu­lande nicht möglich. Stattdessen müssen Kommunen mit hohem Verwaltungsaufwand Zone um Zone beantragen“, so Anja Hänel, Referentin für Verkehrssicherheit beim ökologischen Verkehrs­club VCD.
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Mehr Ruhe und weniger Unfälle

Samstag, 01. September 2012

Pressemitteilung VCD Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M., 01.09.2012.
VCD: Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit – Kritik am Vor­gehen des Verkehrsministers

Das aktuelle Vorgehen des Hessischen Verkehrsministers Florian Rentsch (FDP) gegen den Modellversuch der Stadt Frankfurt für ein nächtliches Tempolimit auf verschiedenen Hauptverkehrsstraßen, nimmt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) zum Anlass auf seine Forderung hinzuweisen, innerorts Tempo 30 als Regel­geschwindig­keit zu verankern. Dass der Vertreter der hessischen Landesregierung den von der schwarz-grünen Römer-Koalition in der Mainmetropole geplanten Modellversuch einfach untersagen konnte, zeige deutlich wie notwendig die Umsetzung dieser Forderung des Umweltverbandes sei, die derzeit auch in einer bundesweiten Kampagne vorgetragen wird. Nur so könne die Belastung der Bevölkerung entlang städtischer Hauptverkehrs­straßen durch Lärm und andere Emissionen endlich nachhaltig reduziert werden.

„Die von Florian Rentsch für sein Verbot angeführten „bewährten Berechnungsverfahren zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm“ und die zur Zeit gültigen gesetzlichen Bestimmungen hätten, so der VCD, schon in der Vergangenheit kaum dazu beigetragen, die Belastungen durch den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren. Damit Städte und Gemeinden, wie Frankfurt, künftig selbst ent­scheiden können, wo Tempo 30 sinnvoll ist, müssten die bislang gültigen Regelungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) dringend geändert werden. „Als Bundesrecht lässt diese den Kommunen im Moment zu wenig Handlungsspielraum“, stellt der Sprecher der VCD Regional­gruppe Rhein-Main, Holger Greiner fest. Mit Tempo 30 als stadtverträgliche Richtlinie könnte ein angepasstes Netz unterschiedlicher Geschwindigkeiten festgelegt werden: mit Tempo 30 als Basis für mehr Sicherheit und weniger Lärm und mit Tempo 50 auf ausgewählten Hauptverkehrsstraßen mit wichtiger Ver­bindungs­funktion.
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Tempo 30 – Ulmer Initiative scheitert an Straßenverkehrsordnung

Donnerstag, 30. August 2012

VCD Region Ulm, Pressemitteilung, 30. August 2012
VCD fordert Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit – für mehr kommunalen Gestaltungsspielraum

Der ökologische Verkehrsclub VCD zeigt sich enttäuscht über die Absage des baden-württembergischen Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur an die Ulmer Initiative, in elf Teilorten flächendeckend Tempo 30 einzuführen. Die Begründung für die Absage zeigt, dass die Straßenverkehrsordnung (StVO) dringend überarbeitet werden muss, damit Kommunen die notwendigen Gestaltungsspielräume für ortsangepasste Lösungen bekommen.

Werner Korn, VCD-Sprecher für die Region Ulm: „Die Idee, in elf Ulmer Teilorten Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit einzuführen, ist trotz der aktuellen Absage aus Stuttgart gut und richtig.. Eine einfachere und günstigere Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit und weniger Lärm- und Luftbelastung ist kaum zu finden. Es gilt jetzt an der Idee festzuhalten und für die Rahmenbedingungen zu kämpfen, die eine Umsetzung möglich machen.“ (weiterlesen…)

Verkehrsminister hebt A2-Tempolimit auf

Samstag, 28. Juli 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 15/2012, Hannover, 28.07.12

Bode bedient Raser-Klientel zulasten der Ver­kehrs­sicher­heit“/Koalitionspartner soll mäßigend auf FDP einwirken

Verkehrsminister Bode soll umgehend seine Weisung zur Auf­hebung des Tempolimit auf der A 2 zurücknehmen!“, fordert Michael Frömming, Landesvorsitzender der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) in Niedersachsen. Nach NDR-Informationen zeigte sich auch die Polizei „vollkommen überrascht“ von der Bode-Initiative.

Freie Fahrt für freie Bürger gilt nun auch an jenen Stellen, die von der Polizei als Unfallschwerpunkte eingestuft waren. „Wer im Wahl­kampf das Raser-Klientel zulasten der Verkehrssicherheit bedienen will, ignoriert das alltägliche Gefahrenpotential auf der A 2. Das ist höchst ärgerlich, was der Minister da treibt, um seine Partei über die Fünf-Prozent-Hürde zu retten!“, so Frömming. „Wir können nur hoffen, dass der größere Koalitionspartner CDU mäßigend auf die FDP einwirkt, um noch Schlimmeres zu verhindern.

VCD bestärkt SPD im Engagement für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Freitag, 22. Juni 2012

Pressemitteilung, Berlin, 22. Juni 2012.
Keine Angst vor der eigenen Courage!

Ob Experten, Politiker oder Unfallforscher, wenn es um Tempo 30 geht, gibt es kaum noch Gegenstimmen. Die Argumente für eine Ent­schleunigung des Verkehrs sind unverkennbar. Auch bei der Auto­lobby ist angekommen, dass die Verkehrs­sicherheit deutlich steigt, da sich der Anhalteweg von Pkws mehr als halbiert und sich die Aufmerksamkeit erhöht. Probleme bereitet den Kritikern von Tempo 30 nun die Regel­geschwindigkeit, wie sie unter anderem vom ökologischen Verkehrsclub VCD und dem wissenschaftlichen Beirat des Verkehrsministeriums gefordert wird. Worin liegt der Unter­schied zwischen Tempo-30-Zonen und einem geregelten Tempo-30-Netz?
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Tempo drosseln und damit viel bewegen

Mittwoch, 30. Mai 2012

Pressemitteilung, Berlin, 30. Mai 2012.
VCD startet Unterschriftenaktion für Tempo 30 als Regel­geschwindigkeit in Städten

Tempo 30 kann viel bewegen – für mehr Sicherheit und weniger Lärm im Straßenverkehr. Aus diesem Grund startet der ökologische Verkehrs­club VCD heute die Kampagne “Tempo 30 für mehr Leben!“. Obwohl Tempo 30 viele Vorteile hat, führt die heutige Gesetzes­grund­lage mit der Zonenregelung zu einem ständigen Wechsel der Ge­schwin­dig­keiten. Das ist verwirrend, verärgert und verhindert, dass die tatsächlichen Vorteile von Tempo 30 voll zum Tragen kommen. Mit seiner Kampagne fordert der VCD deshalb die Einführung von Tempo 30 als sinnvolle und stadtverträgliche Regel­geschwindigkeit.

Um der Politik zu verdeutlichen, dass die Zeit für Tempo 30 reif ist, setzt der VCD auf eine Unterschriftenaktion im Internet. Auf http://tempo30.vcd.org/ können Bürger ihr Votum für Tempo 30 als Regel­geschwindigkeit abgeben. Daneben werden die Vorteile aufgezeigt. Sicherer, ruhiger, schöner lautet die Botschaft.

Grafik Bremsweg Tempo 30

Grafik Bremsweg Tempo 30

Michael Ziesak, VCD-Bundes­vor­sitzen­der: “Dass Tempo 30 viele gute Gründe hat, angefangen von der Erhöhung der Verkehrs­sicher­heit bis zur Re­du­zierung von Lärm, darüber sind sich in­zwi­schen viele Ex­per­ten, u. a. auch der Deut­sche Städte­tag einig. Wir sind davon über­zeugt, dass auch sehr viele Bürger Tempo 30 wollen.” Ziel des VCD ist es, bis Ende des Jahres mehrere tausend Stimmen zu sammeln. “Damit wollen wir wieder Bewegung in die fest­gefahrene Diskussion bringen und den Ver­ant­wortlichen in der Verkehrs­politik Mut machen, die StVO-Änderung anzuschieben, auch oder insbesondere im Wahl­jahr 2013“, betont Michael Ziesak.
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