Archiv für die Kategorie ‘Straßenbau’
Freitag, 11. Februar 2011
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 4/2011, Hannover 11.02.11
VCD: „Besser in zukunftsfähige Infrastruktur als in Autobahnen investieren“/Neben Küstenautobahn auch Ostumfahrung Hamburgs auf Wunschliste der Landesregierung
Im heutigen Weser Kurier hat Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) die Bundesregierung aufgefordert, bis Ende des Jahres einen Finanzierungsplan für den Küstenautobahn-Elbtunnel bei Drochtersen westlich von Hamburg vorzulegen. Gleichzeitig brachte McAllister eine Ostumfahrung Hamburgs mit Anschluss an die A 39 (bisher A 250) bei Lüneburg und die A 7 in der Lüneburger Heide ins Spiel. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) lehnt diese Pläne entschieden ab.
„Wer um alles in der Welt soll das bezahlen? Wozu sollen diese Milliarden-Subventionen in immer mehr Fernstraßen gut sein?“, fragt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender aus Lüneburg. „Angesichts steigender Ölpreise und hohem Umweltbewusstsein, sollten die Forderungen der Auto-Lobby nach noch mehr Straßen nicht länger 1:1 übernommen werden und endgültig der Vergangenheit angehören.“ Der VCD fordert die Länder-Regierungschefs von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg auf, sich Gedanken um eine zukunftsfähige Verkehrspolitik zu machen, anstatt auf alte Konzepte zu setzen.
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Tags:Autobahn, Autobahnbau, Hamburg, Infrastruktur, Küstenautobahn, Schienennetz
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Mittwoch, 09. Februar 2011
VCD-Hessen, Pressemitteilung 2/2011, Kassel, 9. Februar 2011
Verkehrsclub hält Pflege des vorhandenen Netzes für wichtiger als Neubauten
Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge verursacht hat, sind nicht nur Autofahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davongetragen haben, und fordert, die Winterfolgen nicht nur auf den Hauptstraßen zu beheben. Die Landesregierung hatte angekündigt, für die Reparatur von Landes- und kommunalen Straßen 100 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Martin Mützel, Geschäftsführer des VCD Hessen: „Die Medien richten den Fokus ihrer Berichterstattung auf Autobahnen und Durchgangsstraßen und die starke Autolobby wird dafür sorgen, dass vor allem dort ausgebessert wird. Vernachlässigt werden jedoch häufig Fuß- und Radwege und auch Nebenstraßen in Wohngebieten.” Nicht nur Fahrbahnen, auch viele Geh- und Radwege würden große Schäden aufweisen. Tiefe Schlaglöcher in Tempo-30-Zonen seien für Autofahrer unkomfortabel, für Radfahrer jedoch extrem gefährlich: Sie erhöhten sie die Sturz- und Unfallgefahr.
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Tags:Frostschäden, Fußgänger, Infrastruktur, Radweg, Schlagloch, Unfallgefahr, Winter
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Dienstag, 25. Januar 2011
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 2/2011, Hannover/Lüneburg, 25.01.11
VCD setzt auf Instandhaltung statt neue Straßen Umdenken in der Ausgabenpolitik gefordert
Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr 72 neue kommunale Straßenbauvorhaben. Gleichzeitig klagen die Kommunen über leere Kassen und sehen sich nicht in der Lage die Winter-Schlaglöcher in ihren Straßen vernünftig zu sanieren. “Den Kommunen muss endlich klar werden, dass mit jeder neuen Straße ständig neue Kosten für den Erhalt der Straßeninfrastruktur entstehen, die kaum noch aufzubringen sind“, so Claudia Schmidt, Landesvorstandsmitglied des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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Tags:Energiepreis, Infrastruktur, Schlagloch, Straßenbau, Subvention, Winter
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Dienstag, 11. Januar 2011
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 01/2011, Hannover, 11.01.11
VCD: „Die Bahn wird kaputt gespart, das Autobahnnetz weiter subventioniert“/Investitionen in Niedersachsens Schieneninfrastruktur eingefordert
„Während in Berlin gestern die Verkehrsminister der Länder fehlende Investitionen in den Ausbau des Schienennetzes beklagten, sprach sich der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister für zusätzliche Subventionen in den Straßenverkehr aus. Das ist der falsche Weg, um Niedersachsens Verkehrsprobleme der Zukunft anzugehen“, kritisiert Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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Tags:Infrastruktur, LKW-Maut, Schienennetz, Schwertransport, Subvention
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Mittwoch, 05. Januar 2011
VCD-Pressemitteilung 02/11 – Berlin, 05.01.11
VCD fordert Sanierung nicht nur für Hauptstraßen
Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge bundesweit verursacht hat, sind nicht nur Autofahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davongetragen haben, und fordert, die Winterfolgen umfassend zu beheben.
Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Die Medien richten den Fokus ihrer Berichterstattung auf Autobahnen und Durchgangsstraßen und die starke Autolobby wird dafür sorgen, dass zumindest dort hinreichend ausgebessert wird. Es gibt aus den Bundesländern bereits Appelle an die Bundesregierung nach Millionenhilfe für die Instandsetzung der kaputten Fahrbahnen. Vernachlässigt werden jedoch weiterhin Fuß- und Radwege und auch Nebenstraßen in Wohngebieten.“ Nicht nur Fahrbahnen, auch viele Geh- und Radwege seien nach dem vergangenen Winter noch nicht saniert worden und würden gemeingefährliche Schäden aufweisen. Tiefe Schlaglöcher in Tempo-30-Zonen machen zwar das Autofahren unkomfortabel und verkürzen die Lebensdauer von Stoßdämpfern. Viel schlimmer jedoch: Für Radfahrer erhöhen sie die Sturz- und Unfallgefahr.
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Tags:Autobahn, Frostschäden, Fußgänger, Radweg, Sicherheit, Winter
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Donnerstag, 11. November 2010
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 24/2010, Hannover 11.11.10
VCD: „Straße genießt weiter Vorrang vor umweltfreundlicher Schiene!“/Y-Trasse dank fast 20 Jahre altem Zahlenmaterial weiter in der Planung
Die heute von Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) vorgelegte Neubewertung der Verkehrswegeinvestitionen kritisiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) als weitere Bevorzugung der Straße gegenüber dem Ausbau des umweltfreundlichen Schienenverkehrs. Mit nachhaltiger Verkehrs- und Wirtschaftspolitik hat das ganz und gar nichts zu tun“, beklagt der niedersächsische VCD-Landesvorsitzende Michael Frömming.
Keines der in Niedersachsen heftig umstrittenen Straßenbauprojekte fiel der Neubewertung zum Opfer, weder die Küstenautobahn A 20 noch die A 39 von Wolfsburg nach Lüneburg. Dafür aber wichtige Zukunftsinvestitionen in die Schieneninfrastruktur! Die seit Jahren von der Politik eingeforderten Ausbaumaßnahmen Langwedel – Uelzen („Amerika-Linie“) und Oldenburg – Leer werden erst einmal nicht umgesetzt. „Wichtige Faktoren, wie steigende Spritpreise, Klimaschutz oder der demographische Wandel spielen offensichtlich keine Rolle bei der weiteren Bevorzugung teurer Straßenbauprojekte!“, so Frömming.
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Tags:A20, A39, Bedarfsplan, Infrastruktur, Küstenautobahn, Ramsauer, Y-Trasse
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Donnerstag, 11. November 2010
VCD-Pressemitteilung 102/10 – Berlin, 11.11.10
VCD: Bundesregierung setzt falsche Prioritäten
Anlässlich der heute von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer vorgestellten Bedarfsplanüberarbeitung für Straßen- und Schienenprojekte fordert der ökologische Verkehrsclub VCD neue Ansätze in der Infrastrukturplanung.
Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Der heute von Minister Ramsauer vorgelegte Bericht hat mit der Realität nicht viel zu tun. Zum einen werden Straßenbauprojekte grundsätzlich besser beurteilt als Schienenprojekte. In den Prognosen wird dabei mit einem Ölpreis für 2025 gerechnet, der fast ein Drittel unter dem heutigen Niveau liegt, obwohl selbst konservative Schätzungen von einem Preis von mehr als 100 Dollar pro Barrel für 2025 ausgehen. Es wird unhinterfragt von einer weiteren Zunahme des motorisierten Individualverkehrs und einem hohen Anstieg des Güterverkehrs auf der Straße ausgegangen. Im Gegenzug spielen die negativen Konsequenzen aus dem Klimawandel keine Rolle.“ Auch beim Neu- und Ausbau der Schiene würden falsche Prioritäten gesetzt: Lediglich sechs Milliarden Euro stünden für Schienenprojekte zwischen 2011 und 2015 zur Verfügung. Allein die 29 neu überprüften Projekte hätten jedoch einen Bedarf von mehr als 25 Milliarden Euro.
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Tags:Bedarfsplan, Infrastruktur, Klima, Nutzen-Kosten-Untersuchung, Ramsauer, Schienennetz, Streckenausbau
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Montag, 11. Oktober 2010
Pressemitteilung 22/2010, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover/Braunschweig, 10.10.2010
„A 39-Steuerverschwendung endlich stoppen!“/A 39-Mittel für RegioStadtBahn umwidmen!
Die Arbeiten zum Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest kommen voran. Von Salzgitter nach Wolfsburg braucht man demnächst nicht mehr auf der A 39 rechts abzufahren, sondern kann auf der Hauptfahrspur bleiben. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die teure Baumaßnahme als Steuerverschwendung. „Krasser könnte der Kontrast nicht sein: die RegioStadtBahn von Uelzen über Braunschweig nach Bad Harzburg steht vor dem Aus, während in der gleichen Region die Millionen von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt verschwendet werden“, kritisiert der Braunschweiger stellvertretende VCD-Landesvorsitzende Harald Walsberg.
„Das Umbau-Projekt Braunschweig-Südwest ist schon zur Halbzeit viel teurer als geplant. Der Steuerzahler darf nicht länger für Verkehrspolitik von vorgestern und eine Kostenkalkulation bluten, die mit der Realität nicht zu tun hat“, bemängelt der Lüneburger stellvertretende VCD-Landesvorsitzende Hans-Christian Friedrichs. Noch vor Kurzem gab die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Kosten von 72,5 Millionen Euro für den umstrittenen und 2009 begonnenen Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest an. Nun gibt die Behörde in einer Pressemitteilung bekannt, dass man demnächst auf der A 39 Richtung Wolfsburg die neue Trasse nutzen könne und dass das Projekt voraussichtlich 2012 abgeschlossen sein wird. „Ganz nebenbei erfährt man, dass die Gesamtkosten inzwischen bei 92 Millionen Euro liegen sollen. Das ist eine Kostensteigerung von fast 27 Prozent in nur anderthalb Jahren. Rechnet man die Entwicklung bis 2012 hoch, kann man davon ausgehen, dass auch dieses Verkehrsprojekt die Konditionen, zu denen es geplant wurde, weit übersteigen wird, vermutlich um über 50 Prozent“, moniert Walsberg.
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Tags:A39, Autobahnbau, Autobahndreiecks, Preiserhöhung
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Samstag, 09. Oktober 2010
VCD-Pressemitteilung 85/10 – Berlin, 08.10.10
Statement zur Lkw-Maut
Der VCD kritisiert die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer verkündete Einigung innerhalb der schwarz-gelben Koalition, die Einnahmen aus der Lkw-Maut ab Jahresbeginn 2011 komplett in den Straßenbau zu investieren.
VCD-Güterverkehrsexpertin Heidi Tischmann: “Jeden Verkehrsträger isoliert für sich zu betrachten und die Einnahmen aus der Lkw-Maut ausschließlich für den Straßenbau zu verwenden, geht an der Realität vorbei. Der Güterverkehr muss als Gesamtsystem betrachtet werden, in dem die Verkehrsträger sich ergänzen. Auch der Straßengüterverkehr profitiert davon, wenn die Schieneninfrastruktur durch Investitionen in die Lage versetzt wird, mehr Transporte von der Straße aufzunehmen. Der Ansatz der integrierten Betrachtung der Verkehrsträger muss beibehalten werden. Die Einnahmen aus der Lkw-Maut müssen wie bisher teilweise in den Ausbau der Schieneninfrastruktur fließen. Nur so kann Verkehrsverlagerung erreicht und können die Straßen entlastet werden.“
Tags:Güterverkehr, Infrastruktur, LKW-Maut, Straßenbau
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Mittwoch, 06. Oktober 2010
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 20/2010, Braunschweig 06.10.10
VCD: „Innovationsblockade konterkariert den Traum von der Verkehrskompetenzregion Braunschweig!“/Millionen-Ausgaben für Autobahnen und Flughafen nicht zukunftsfähig
„Braunschweig nennt sich selbst gern Verkehrskompetenzregion, ist aber paradoxerweise unfähig, zukunftsweisende Verkehrsprojekte zu realisieren. Denn der Spatenstich für das Leuchtturmprojekt RegioStadtBahn Braunschweig lässt seit 12 Jahren auf sich warten und steht derzeit sogar vor dem Aus. Und schlimm auch: Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr werden derweil zusätzlich weggebrochen“, moniert der stellvertretende Landesvorsitzende des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Harald Walsberg.
So werde der Regionalzugverkehr Braunschweig – Hildesheim ab Dezember halbiert. Direktzüge Goslar-Braunschweig sollen von 58 pro Woche auf nur noch 13 zusammengestrichen werden, also ganze zwei pro Tag! Zur Strecke Goslar – Seesen – Kreiensen werde über die Reduktion vom Einstunden- auf einen Zweistunden-Takt nachgedacht. „Mindestens ein Einstundentakt ist Voraussetzung für eine gute Akzeptanz und attraktive Nutzbarkeit einer Verbindung. Braunschweig hat im Vergleich mit anderen Regionenzentren in Niedersachsen einen nur halb so hohen Personenverkehr auf der Schiene. Dagegen liegt der Kfz-Bestand in Braunschweig 15 % höher als im Vergleichsdurchschnitt. Die Streichungspläne sind ein erschreckendes Gruselkabinett. Hier zeigt sich die fehlende Zukunftsfähigkeit der Region Braunschweig im Verkehr und die aberwitzige Legende von der Verkehrskompetenz überdeutlich“, erläutert Walsberg.
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Tags:Autobahn, Bahn, Braunschweig, Flughafenausbau, Karlsruhe, RegioStadtBahn
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