Archiv für die Kategorie ‘Straßenbau’

Zur aktuellen Pkw-Maut-Debatte

Mittwoch, 05. Oktober 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 22/2011, Hannover, 5.10.2011
VCD: „Niedersachsen soll sich besser für Investitionen in zukunftsfähige Verkehrsprojekte einsetzen!“/Wenigfahrer be­nachteiligt – Ablehnung einer Zweckbindung für Straßenbau

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert den niedersächsischen Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) auf, sich gegen die Pläne von Bundes­verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zur Einführung einer Pkw-Maut einzusetzen. „Wer viel Auto fährt, wird mit der einheitlich hohen Maut gegenüber Wenigfahrern bevorzugt; das ist ökologisch Unfug und zudem unsozial. Außerdem sehen wir in Niedersachsen keinen Bedarf für zusätzliche Straßen, finanziert durch eine Vignette“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender.

Nach den erheblichen Subventionen in unnötige Straßenprojekte in Niedersachsen in den vergangenen Jahren besteht nach Auffassung des VCD ein erheblicher Nachholbedarf für Investitionen in die Schiene. Vor allem für den Ausbau bestehender Bahnstrecken für die Seehafen-Hinterlandverkehre sowie für die Reaktivierung wichtiger Bahnstrecken für Personen- und Güterverkehr fehlen im Verkehrsetat die finanziellen Mittel. „Niedersachsen hat hinsichtlich einer zukunftsfähigen Verkehrs­politik noch deutlich Nachholbedarf. Bund und Land sollten über andere Instrumente, etwa in der Erhöhung der Lkw-Maut auf 45 Cent pro Kilometer auf allen Straßen wirksamere Instrumente als die Pkw-Vignette forcieren“, so Frömming.
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Straßensanierung wichtiger als A100

Freitag, 30. September 2011

Pressemitteilung VCD-Nordost, Berlin, 30.09.2011.
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Nordost, fordert: Prioritäten setzen für umweltfreundliche Mobilitätspolitik in Berlin!/Erhalt und Sanierung bestehender Straßen sind für Stadtverkehr und Lebensqualität wichtiger als die Verlängerung der A100

Die Landesdelegiertenkonferenz der Berliner Grünen wird am heutigen Freitag sehr wahrscheinlich die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der SPD beschließen. Damit könnten die Voraussetzungen zur Bildung einer rot-grünen Koalition im Abgeordnetenhaus für die 17. Legislaturperiode geschaffen werden.

Christian Kölling, Vorstandsmitglied des VCD Nordost: „Das Zustandekommen einer rot-grünen Landesregierung bietet große Chancen für eine ökologisch, ökonomisch und sozial ausgewogene Verkehrspolitik in Berlin. Entscheidend wird allerdings sein, ob die neue Landesregierung die Verlängerung der A100 zurückstellen kann, um das Geld besser für den Erhalt und die Sanierung bestehender Straßen zu verwenden.
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Kein Geld mehr für Straße und Schiene

Freitag, 09. September 2011

Die Realität hält also langsam auch beim BMVBS Einzug. Instandhaltung und Ausbau vor Neubau sind schon seit langem Forderungen des VCD. Warum dann aber ausgerechnet Stuttgart 21 weitergebaut und die nicht prioritäre NBS von Wendlingen nach Ulm gebaut werden sollen, das hat noch keiner erklärt.

Geldmangel – Bund legt große Bauprojekte auf Eis
Spiegel Online, 09.09.2011

Der Bundesregierung geht das Geld für neue Bahn- und Straßenprojekte aus. Das Verkehrsministerium will nun zahlreiche Bauvorhaben aus seinem aktuellen Fünfjahresplan streichen. Der Grund: Viele ältere Projekte sind noch nicht fertiggebaut und die Vorhaben werden immer teurer. (weiterlesen…)

Jetzt lehnt auch die erste betroffene Stadt die A 39 ab

Sonntag, 21. August 2011

Hannover/ Bad Bevensen 20.08.11
VCD: „Niedersachsen benötigt keine neue Autobahnen mehr!“/Sofortmaßnahmen und Ausbau des umweltfreundlichen Schienen­verkehrs angemahnt

Die Ablehnung der A 39 Lüneburg – Wolfsburg durch die Stadt Bad Bevensen ist ein gutes Signal für die Verkehrspolitik in Niedersachsen. Die Landesregierung in Hannover wäre gut beraten, das von ihr fa­vorisierte Projekt endlich zu den Akten zu legen!“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des Ver­kehrs­club Deutschland (VCD).

Der Rat der Stadt Bad Bevensen hat am Donnerstagabend eine Resolution gegen die geplante Trasse der A 39 verabschiedet, da sie umliegende Orte zerschneiden würde. Bislang befürwortete eine Mehr­heit der Lokalpolitik noch den Bau der rund eine Milliarde Euro teuren Autobahn. „Egal wo sie entlangführt: neue Autobahnen sind altbackene, überholte Ideen und lösen nicht die zukünftige Ver­kehrs­probleme. Statt immer mehr Fernstraßen vor allem für völlig überflüssige Lkw-Transit­verkehre durch die Landschaft zu planen, solle besser das bestehende Schienennetz ausgebaut werden. Trotz enger Kapazitäten gebe es dort auf wenig, oder derzeit gar nicht genutzten Trassen genügend Reserven, um die erforderlichen Verkehre abwickeln zu können,“ so Friedrichs. „Erforderlich dafür wäre nur eine entsprechende Weichenstellung in Hannover; die steht allerdings bei der CDU/FDP-Landesregierung noch aus.
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A 38-Heidkopftunnel mit Sicherheitsmängeln

Freitag, 13. Mai 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 12/2011, Göttingen/Hannover, 13.05.11
VCD: „Dann bleibt der Tunnel eben gesperrt für Lkw-Gefahr­guttransporte“/Schiene ohnehin die bessere Alternative

Keinesfalls darf das Land Niedersachsen die Freigabe des A 38-Heidkopftunnels für Gefahrguttransporter weiter vorantreiben, wenn kein ausreichendes Sicherheitskonzept vorliegt“, so Michael Frömming, Landes­vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Nieder­sachsen. „Die Sicherheit der Menschen hat zumindest aus Sicht des VCD Vorrang vor den Interessen der Lkw-Lobby in Niedersachsen.

Eine missglückte Katastrophenschutzübung im Heidkopftunnel hatte diese Woche verdeutlicht, dass nach Recherchen von NDR 1 Nieder­sachsen rund 600.000 Euro in bauliche Maßnahmen und rund 800.000 Euro in die Ausrüstung der Rettungsdienste investiert werden müssten. Die lokalen Feuerwehren sind mit der Aufgabe überfordert und die Kommunen haben keine finanziellen Mittel.
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McAllister fordert Autobahngürtel für Hamburg

Freitag, 11. Februar 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 4/2011, Hannover 11.02.11
VCD: „Besser in zukunftsfähige Infrastruktur als in Autobahnen investieren“/Neben Küstenautobahn auch Ostumfahrung Hamburgs auf Wunschliste der Landesregierung

Im heutigen Weser Kurier hat Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) die Bundesregierung aufgefordert, bis Ende des Jahres einen Finanzierungsplan für den Küstenautobahn-Elbtunnel bei Drochtersen westlich von Hamburg vorzulegen. Gleichzeitig brachte McAllister eine Ostumfahrung Hamburgs mit Anschluss an die A 39 (bisher A 250) bei Lüneburg und die A 7 in der Lüneburger Heide ins Spiel. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) lehnt diese Pläne entschieden ab.

Wer um alles in der Welt soll das bezahlen? Wozu sollen diese Milliarden-Subventionen in immer mehr Fernstraßen gut sein?“, fragt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender aus Lüneburg. „Angesichts steigender Ölpreise und hohem Umweltbewusstsein, sollten die Forderungen der Auto-Lobby nach noch mehr Straßen nicht länger 1:1 übernommen werden und endgültig der Vergangenheit angehören.“ Der VCD fordert die Länder-Regierungschefs von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg auf, sich Gedanken um eine zukunftsfähige Verkehrspolitik zu machen, anstatt auf alte Konzepte zu setzen.
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Schlaglöcher: VCD fordert Sanierung nicht nur für Hauptstraßen

Mittwoch, 09. Februar 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 2/2011, Kassel, 9. Februar 2011
Verkehrsclub hält Pflege des vorhandenen Netzes für wichtiger als Neubauten

Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge verursacht hat, sind nicht nur Autofahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davongetragen haben, und fordert, die Winterfolgen nicht nur auf den Hauptstraßen zu beheben. Die Landes­regierung hatte angekündigt, für die Reparatur von Landes- und kommunalen Straßen 100 Millionen Euro zusätzlich zur Ver­fügung zu stellen. Martin Mützel, Geschäftsführer des VCD Hessen: „Die Medien richten den Fokus ihrer Berichterstattung auf Auto­bahnen und Durchgangsstraßen und die starke Autolobby wird dafür sorgen, dass vor allem dort ausgebessert wird. Ver­nach­lässigt werden jedoch häufig Fuß- und Radwege und auch Neben­straßen in Wohngebieten.” Nicht nur Fahrbahnen, auch viele Geh- und Radwege würden große Schäden aufweisen. Tiefe Schlag­löcher in Tempo-30-Zonen seien für Autofahrer unkom­for­ta­bel, für Radfahrer jedoch extrem gefährlich: Sie erhöhten sie die Sturz- und Unfallgefahr.
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Andauernde Schlaglochdebatte

Dienstag, 25. Januar 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 2/2011, Hannover/Lüneburg, 25.01.11
VCD setzt auf Instandhaltung statt neue Straßen Umdenken in der Ausgabenpolitik gefordert

Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr 72 neue kommunale Straßen­bauvorhaben. Gleichzeitig klagen die Kommunen über leere Kassen und sehen sich nicht in der Lage die Winter-Schlaglöcher in ihren Straßen vernünftig zu sanieren. “Den Kommunen muss end­lich klar werden, dass mit jeder neuen Straße ständig neue Kosten für den Erhalt der Straßeninfrastruktur entstehen, die kaum noch aufzubringen sind“, so Claudia Schmidt, Landes­vor­stands­mitglied des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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Kritik an McAllisters neuem Autobahnprogramm

Dienstag, 11. Januar 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 01/2011, Hannover, 11.01.11
VCD: „Die Bahn wird kaputt gespart, das Autobahnnetz weiter subventioniert“/Investitionen in Niedersachsens Schieneninfrastruktur eingefordert

Während in Berlin gestern die Verkehrsminister der Länder fehlende Investitionen in den Ausbau des Schienennetzes be­klagten, sprach sich der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister für zusätzliche Subventionen in den Straßen­verkehr aus. Das ist der falsche Weg, um Niedersachsens Verkehrs­probleme der Zukunft anzugehen“, kritisiert Michael Frömming, Landes­vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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Straßenschäden durch strengen Winter

Mittwoch, 05. Januar 2011

VCD-Pressemitteilung 02/11 – Berlin, 05.01.11
VCD fordert Sanierung nicht nur für Hauptstraßen

Von den Frostschäden auf den Straßen, die der zweite strenge Winter in Folge bundesweit verursacht hat, sind nicht nur Auto­fahrer betroffen. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass auch Fuß- und Radwege starke Schäden davon­getragen haben, und fordert, die Winterfolgen umfassend zu beheben.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Die Medien richten den Fokus ihrer Berichterstattung auf Autobahnen und Durch­gangs­straßen und die starke Autolobby wird dafür sorgen, dass zumindest dort hinreichend ausgebessert wird. Es gibt aus den Bundesländern bereits Appelle an die Bundesregierung nach Millionen­hilfe für die Instandsetzung der kaputten Fahrbahnen. Vernach­lässigt werden jedoch weiterhin Fuß- und Radwege und auch Nebenstraßen in Wohngebieten.“ Nicht nur Fahrbahnen, auch viele Geh- und Radwege seien nach dem vergangenen Winter noch nicht saniert worden und würden gemeingefährliche Schäden auf­weisen. Tiefe Schlaglöcher in Tempo-30-Zonen machen zwar das Autofahren unkomfortabel und verkürzen die Lebensdauer von Stoß­dämpfern. Viel schlimmer jedoch: Für Radfahrer erhöhen sie die Sturz- und Unfallgefahr.
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