Archiv für die Kategorie ‘Straßenbau’

Verkehrsminister will A 22 und A 250 um­be­nen­nen

Freitag, 19. Februar 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 6/2010, 19. Februar 2010, Hannover.
VCD: „Neue Nummern für olle Kamellen? Der Karneval ist vor­bei, Herr Bode!“/Niedersachsen braucht eine zukunfts­fähige Verkehrspolitik, die mehr zu bieten hat, als die Umbenen­nung von Autobahnen.

Dr. Philipp Rösler war kaum ein halbes Jahr im Amt und kaum in die komplexen Aufgabenstellungen des Wirtschafts- und Ver­kehrs­ministeriums eingearbeitet, da wurde er auch schon nach Berlin abberufen. Sein Nachfolger, Jörg Bode, hat nun auch schon mehr als 100 Tage das gewichtige Ministerium inne, außer Blüten­träu­men einer neuen Autobahn von Walsrode über Celle nach Berlin und der sinnfreien Umbenennung von A 22 und A 250 ist aber kaum etwas Zielführendes zu vernehmen“, kritisiert Hans-Christian Fried­richs, stellvertretender Landesvorsitzender des VCD in Nieder­sachsen.
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Meißen: Zustimmung zu Lärmschutzplänen an der A 4

Montag, 15. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 15.2.2010
Lärmgeplagte Bürger sollten mit “kreativen Aktionen” unterstützen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale zeig­te sich sehr erfreut über die Initiative der Gemeinde Trie­bisch­tal, sich mit den Nachbarkommunen verbünden zu wollen, um sich gemeinsam für mehr Ruhe für die Autobahnanwohner ein­zu­setzen.
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Achtung Sturzgefahr! VCD fordert schnelle Frost­schaden­beseitigung auf Fuß- und Radwegen

Freitag, 05. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 5.2.2010

Ramponierte Straßen, die sich größtenteils noch unter Schnee- und Eismatsch verbergen, beschäftigen schon jetzt die Gemüter. Alle sächsischen Gemeinden zusammen werden in diesem Jahr etliche Millionen Euro aufbringen müssen um Schlaglöchern und Frost­schäden den Kampf anzusagen. Nicht nur dem Straßennetz hat der Winter diesmal besonders stark zugesetzt, auch viele Fuß- und Radwege wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale bittet daher alle Bürger auch wachsam zu bleiben, wenn Schnee- und Eisglätte verschwunden sind. “Viele Gehwegplatten haben sich gelöst, sind wackelig oder stehen hoch und werden so zu gefährlichen Stolperfallen. Und die Schlaglöcher machen leider auch vor Fuß- und Radwegen keinen Halt“, so VCD-Sprecher Lutz Dressler.
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100 Tage Schwarz-Gelb

Mittwoch, 03. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 07/10 – Berlin, 03.02.10
VCD: Verkehrspolitik ohne Linie – Umsteuern zu mehr Nachhaltigkeit überfällig

100 Tage nach dem Amtsantritt der schwarz-gelben Bundes­regierung zieht der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) eine erste Bilanz der Verkehrspolitik und kritisiert insbesondere die Arbeit des Bundesverkehrsministeriums.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Eine klare Linie sucht man in der Politik des neuen Verkehrsministers Peter Ramsauer bis­her vergeblich. Dafür verwirrte er bereits kurz nach seinem Amts­antritt die Öffentlichkeit mit Forderungen nach einer Pkw-Maut und dem Aufbau West und zementiert falsche Mythen der Verkehrs­politik – etwa dass jeder siebente Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt von der Automobilindustrie abhänge.“ Der Minister fordere neben massiven Investitionen in den Straßenbau zwar auch Geld für die Schiene – dort jedoch vorrangig für teure Prestigeprojekte. Verkehrspolitik verstehe er vorwiegend als Infra­struktur­politik. Gehrmann: “Wer meint, Verkehrsprobleme mit dem massiven Ausbau der Infrastruktur für alle Verkehrsträger lösen zu können, der steuert in die verkehrspolitische Sackgasse. Angesichts der massiven Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den Verkehr ist ein generelles Umsteuern in der Verkehrs­politik hin zu nachhaltiger Mobilität längst überfällig – insbesondere in Zeiten zunehmender Staatsverschuldung.
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Dresdner VCD kritisiert den ADAC-Test zu Fußgängerüberwegen

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Dresden/Elbe Saale, Dresden, 16/12/2009

Die Ortsgruppe Dresden des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) stellt die Ergebnisse des aktuellen ADAC-Tests zu den Fuß­gänger­überwegen in Frage. VCD-Sprecher Lutz Dressler nahm speziell zum Pirnaischen Platz Stellung, den der ADAC mit “gut” bewertet: “Wenn man beim Testen durch die Windschutzscheibe schaut, ist das Ergebnis nicht verwunderlich. Aus Fußgängersicht verdienen die Überwege hier aber eher ein “befriedigend”.

So kritisiert der VCD unter anderem die Ampelschaltung am Über­weg vom Stadtmuseum zur Straßenbahnhaltestelle der Linien 1, 2 und 4: “Wer da nicht kräftig genug auf den nahezu un­empfindlichen Drücker haut, kann lange warten, dass es Grün wird.” An dieser Stelle gehen daher laut Dressler nicht Wenige bei Rot über die Straße. “Und selbst wenn man dann mal das nette gehende Ampelmännchen zu Gesicht bekommt, ist bereits wenige Sekunden später wieder rot zu sehen. Für gehbehinderte Men­schen ist es hier nahezu unmöglich, die Straße innerhalb der Grün­phase zu überqueren.” Für VCD-Sprecher Dressler sind sogenannte “Bettelampeln” generell keine gute Lösung: “Wie würde man es als Autofahrer empfinden, wenn man vor Ampeln aussteigen müsste, um dann per Knopfdruck seine Grünanforderung mitzuteilen?” Bei Kreuzungsampeln fordert der VCD deshalb mit jedem Ampelumlauf eine Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer.
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Erhalt der Landesstraßen muss Vorrang vor Neu­bau haben

Mittwoch, 16. Dezember 2009

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 39/09 – Stuttgart, 16. Dezember 2009
Ehrliche Investitionsplanung dringend erforderlich

Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. schließt sich der heute geäußerten SPD-Kritik an der Landes­straßen­bau­politik nur teilweise an. Zwar sei es richtig, dass die bisherige Landes­straßen­baupolitik einem unrealistischen Wunsch­zettel von Regional­politikern entspreche. Dem könne aber nur begegnet werden, indem konsequent auf Landstraßenneubau zugunsten des Erhaltes der bestehenden Landstraßen verzichtet werde.

VCD-Vorsitzender Matthias Lieb sagte: „Das Landesstraßennetz ist dicht genug. Für Neubau gibt es in den allerwenigsten Fällen einen Bedarf, denn wer Straßen neu baut, der erzeugt nur zusätzlichen Verkehr. Bedauerlicherweise setzt die Landesregierung auch im aktuell vorliegenden Doppelhaushalt mit den Investitionsvorhaben in den Landesstraßenneubau völlig falsche Signale. Die geplante Verwendung von Nahverkehrsmitteln für den Straßenbau ist so­wohl finanzpolitisch unvernünftig als auch umwelt- und klima­schädlich.

Weitere Informationen
Zur VCD-Kritik am Doppelhaushalt der Landesregierung vgl. auch VCD-Pressemitteilung 30/09 vom 11. November 2009.

6,5 Millionen Euro Steuergelder für Ith-Tunnel

Donnerstag, 10. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 40/2009, 10.12.09, Hannover
VCD: „Haarsträubende Subventionen für unnötige Straßen­projekte!“/Niedersachsen sollte Planungsmittel besser für zukunfts­weisende Verkehrskonzepte investieren

Mit großem Unverständnis reagiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die Ankündigung des niedersächsischen Verkehrsministers Jörg Bode (FDP), dass rund 6,5 Millionen Euro Steuergelder für die Planung des „völlig über­flüssigen“ Ith-Straßentunnel ausgegeben werden sollen. „Es geht mit 6,5 Millionen Euro erst mal nur um die Planung der betroffenen B 240, der Tunnel­bau selbst schlägt mit rund 50 Millionen Euro zu Buche. Geld, das wir für innovative Konzepte viel besser verwenden könnten“, so VCD-Landes­vor­sitzen­der Michael Frömming.

Auch der Bund der Steuerzahler hatte im Mai dieses Jahres darauf ver­wiesen, dass es sich beim Ith-Tunnel um ein „besonders frag­würdiges Projekt“ handelt und bemerkte, ob nicht vornehmlich die Minister Schünemann und Sander der CDU/FDP-Landesregierung von der Maßnahme profitieren würden. „Es ist schon traurig, wie Nieder­sachsen die Verkehrs­probleme der Zukunft aussitzt! Immer mehr Menschen sind mit Bahnen und Bussen umweltfreundlich unterwegs, aber im Landtag werden die notwendigen Gelder nach wie vor in sinnlos in merkwürdige Straßenprojekte versenkt. Die aktuelle Klimadiskussion in Kopenhagen ist in Hannover offen­sichtlich noch gar nicht angekommen!“, so Frömming.

Der VCD engagiert sich weiterhin dafür, dass auch in Niedersachsen zukunftsfähige Verkehrsprojekte umgesetzt werden können. Dazu zählen insbesondere der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs sowie Investitionen in innovative Schienenprojekte. Vor allem die ländliche Region ist in Niedersachsen in vielen Bereichen noch „unterversorgt“, so der VCD.

Tunneldebatte zur A 39 in Lüneburg

Mittwoch, 02. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 36/2009, 2.12.09, Lüneburg
„Neue Autobahn immer unwirtschaftlicher!“ / Verlagerung von Gütern auf die Schiene gefordert

Im Rahmen der Diskussion um die umstrittene Autobahn A 39 ist jetzt vom Bund für Lüneburg eine Tunnelvariante in die Diskussion ge­bracht worden. Diese Maßnahme soll der zu erwartenden Lärm­belastung der Bevölkerung entgegenwirken. Über die Finan­zierung gibt es indes keine Aussagen, kritisiert der Verkehrs­club Deutsch­land (VCD).

Es wird wohl kaum jemanden geben, der Lärmschutzmaßnahmen für die B4 im Raum Lüneburg-Moorfeld, wie etwa die „Deckelung“, nicht gutheißt. Genauso die Bundesregierung und Staatssekretär Ferlemann. Befürwortung allein genügt aber nicht, entscheidend ist eine Finanzierungszusage und die ist am Ende des Tunnels bislang überhaupt nicht in Sicht.“, so Hans-Christian Friedrichs, stell­vertretender Vorsitzender des VCD-Landesverbandes Nieder­sachsen.
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Der VCD fordert die Erweiterung der A 100 gänzlich aufzugeben

Mittwoch, 25. November 2009

Pressemitteilung VCD Nord-Ost, Berlin, 25.11.2009.

Der VCD begrüßt die Entscheidung, die Planungskosten für die Er­weiterung der A 100 im Berliner Doppelhaushalt 2010/11 zu strei­chen, als einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Nun komme es darauf an, das Projekt ganz zu stoppen und in Bus und Bahn, aber auch den Ausbau für Rad- und Fußgängerverkehre zu investieren.

Zudem warnt der VCD vor steigender Lärmbelastung im Zuge der noch nicht gänzlich aufgegebenen A 100-Erweiterung vom Dreieck Neukölln bis zum Treptower Park in den an- und umliegenden Wohn­gebieten. Der Ausbau der Autobahn würde in den Zu­fahrts­straßen sowie in den umliegenden Straßen der dicht besiedelten Wohn­gebiete zu steigender Verkehrs- und damit zu wachsender Lärm­belastung führen. Christian Kölling vom VCD Nordost sagt: “Der örtliche Straßenverkehr, aber auch der Schienen­verkehr belasten die Wohngebiete bereits heute stark mit Lärm. Wir können die Lärm­aus­wirkungen der Autobahn nicht losgelöst von bereits vorhandenem Lärm auf Schiene und Stadtstraße betrachten und müssen Lärm so weit wie möglich reduzieren.
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Transitgüterverkehr muss auf die Schiene

Donnerstag, 19. November 2009

Pressemitteilung Nr. 32/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 19. November 2009
Zur Verkehrsministerkonferenz in Heidelberg: Verkehrsclub kritisiert geplanten Autobahnausbau

Anlässlich der in Heidelberg stattfindenden Verkehrs­minister­konferenz kritisiert der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) den von Innenminister Rech geforderten Ausbau der Auto­bahnen A 6 und A 8. Die erwarteten Verkehrszuwächse können nach Ansicht des VCD nur mit einer konsequenten Verlagerung von der Straße auf die Schiene bewältigt werden. Deshalb fordert der VCD einen güterverkehrstauglichen Ausbau des Schienennetzes, sowohl im Rheintal als auch in Ost-West-Richtung zwischen Stuttgart und Ulm.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Ein weiterer Ausbau der Auto­bahnen in Baden-Württemberg erzeugt nur zusätzlichen Ver­kehr und widerspricht den Klimaschutzzielen des Landes. Um der Zukunft ökonomisch und ökologisch gerecht zu werden, muss die Landesregierung Verkehre auf umweltfreundliche Verkehrs­träger wie die Bahn verlagern. Das gilt insbesondere für den Transit­güter­verkehr, bei dem die größten Zuwächse prognostiziert werden.

Leider fehlt es im Südwesten nach Einschätzung des VCD an einem leistungsfähigen, güterverkehrstauglichen Schienennetz. VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb: “Beim Ausbau der Rheintalbahn geht wegen mangelhafter Trassenplanung kaum etwas voran. Und die geplante Neubaustrecke von Stuttgart nach Ulm kann von Güterzügen nicht befahren werden. Dabei müssen gerade in der Ost-West-Richtung wegen der Geislinger Steige viele Unternehmen auf die Schiene verzichten und ihre Lkws in den Stau auf der A 8 schicken.

Der VCD fordert von der Landesregierung ein Umdenken in der Verkehrspolitik. “Wer versucht, prognostizierten Verkehrs­zu­wäch­sen mit Straßenbau hinterher zu hecheln, setzt die falschen Prioritäten und ist zum Scheitern verurteilt. Wer Klima­schutz Ernst nimmt und Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern will, muss auch die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen“, erklärte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.