Archiv für die Kategorie ‘Straßenbau’

Tourismusverband Niedersachsen fordert schnelle Küstenautobahn A 20

Freitag, 16. Juli 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 14/2010, 16.07.10 Hannover.

VCD: „Dem Touristik-Dachverband muss die Hitze in den Kopf gestiegen sein!“/Bahnverkehr als umweltfreundliche Alter­na­tive zu mehr Straßen angemahnt

Das muss an der Hitze liegen! Anders können wir uns nicht vor­stellen, dass der Touristikverband Niedersachsen den zügigen Bau der heftig umstrittenen Küstenautobahn A 20 fordert!“ Mit dieser Stellungnahme reagiert Harald Walsberg, stellvertretender Landes­vorsitzender der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Landes­verband Niedersachsen auf die heutige Straßenbau-Forderung der Touristik­organisation.

Besser wäre es, wenn sich der Touristikverband für einen nach­haltigen Tourismus von Anfang an einsetzen würde. Dazu zählt bei der Anreise schon die Nutzung der umweltfreundlichen Bahn.“, so Walsberg. Die seit Jahren geplante Küstenautobahn A 20 sei ein „Anti-Tourismusprojekt“, zerschneidet sie doch etwa im Elbe-Weser-Bereich eine Region, in der der Tourismus sich gerade erst positiv entwickelt. „In manchen Köpfen ist aber Tourismus noch die Parkpalette mit Seeblick. Das sind überholte Vorstellungen aus den sechziger Jahren, als man gerade an der niedersächsischen Nord­see­küste schlimme Fehler mit dem Aufbau des Massen­tourismus gesetzt habe.
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Falsches Sparen – Wie Merkel die Verkehrswende torpediert

Sonntag, 20. Juni 2010

Na, wenn das mal kein feiner Kommentar auf Spiegel-Online ist …

Falsches Sparen
Wie Merkel die Verkehrswende torpediert

Ein Kommentar von Christian Schwägerl / 19.06.10

Das schwarz-gelbe Sparpaket befördert die Verkehrspolitik von vorgestern: Es schröpft die Bahn und belohnt PS-Protzerei. Merkels Regierung begreift nicht, wie groß ihr Gestaltungsspielraum gerade in Zeiten des Sparzwangs ist. So behindert sie die Entwicklung intelligenter Mobilitätskonzepte.

Je weiter jemand in Deutschland von seinem Arbeitsplatz entfernt wohnt, desto effektiver kann er Steuern sparen. Je verschwenderischer sein Dienstwagen ist, desto günstiger kommt er beim Finanzamt weg. Je öfter er Deutschlands Straßen be- und abnutzt, desto mehr profitiert er davon, dass alle Steuerzahler deren Bau und Unterhalt finanzieren.

Willkommen im Land der staatlich geförderten Auto-Abhängigkeit!
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Sparen bei Straßenneubau und Luftverkehr

Freitag, 04. Juni 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 15/2010, Kassel, 4. Juni 2010
Potential für Haushaltssanierungen in Hessen

Angesichts der laufenden Spardebatten fordert der VCD Hessen Land und Bund auf, vorrangig beim Straßenneubau und im Luft­verkehr zu sparen. „Wer die Haushalte ernsthaft entlasten will, kann nur nein zur A 44, zur A 49, zum Flughafenausbau in Frank­furt und Calden sagen“, so VCD-Landesvorsitzender Werner Geiß. Verkehr ist kein Selbstzweck sondern ein Kostenfaktor, der mög­lichst reduziert und effizient abgewickelt werden muss.

Allein aus der Steuerbefreiung von Flugtreibstoffen für gewerbliche Flüge resultieren über neun Milliarden Euro Verluste für den Steuerzahler, etwa ein Viertel davon in Hessen. Hinzu kommen weitere Milliarden aus dem defizitären Betrieb von zahllosen Re­gio­nal­flughäfen und Verkehrslandeplätzen im Mehrheitsbesitz der öffent­lichen Hand. VCD-Landesvorsitzender Werner Geiß: „So mögen doch potente Unternehmen wie der VW-Konzern die Flug­häfen Braunschweig und Kassel übernehmen, wenn die für ihre Geschäftsreisen angeblich so bedeutsam sind. Wenn Fliegerclubs Sonderlandeplätze oder gar Verkehrslandeplätze allein finanzieren können, sollte dies auch großen Unternehmen gelingen.
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VCD Nordost fordert Auslegung der Planungs­unterlagen für den 16. Abschnitt der A100 auch in Friedrichshain

Mittwoch, 26. Mai 2010

Pressemitteilung VCD Nord-Ost, Berlin, 26.5.2010

Im Falle einer Verlängerung der Autobahn A100 von Neukölln zur Straße Am Treptower Park werden Prognosen zufolge zusätzlich 12.000 Autos und LKW täglich über die Elsenbrücke rollen. Im Rudolf­kiez sind dann rund 3.900 Kfz zusätzlich pro Tag zu erwarten, an der Modersohnbrücke 3.200 Kfz sowie in der Revaler Straße zusätz­lich 2.500 Kfz und in der Boxhagener Straße 2.400 Kfz.

Diese Daten wurden während der Auslegung der Planungsunterlagen für den 16. Abschnitt der A100 im April 2009 unverständlicherweise nicht berücksichtigt. Erst beim Planerörterungs­verfahren im No­vem­ber 2009 wurden die Prognosen für Friedrichshain öffentlich prä­sen­tiert. Die zusätzliche Verkehrsbelastung ist auch mit einer er­heb­lichen Zunahme der Lärmbelastung verbunden. Das Box­hagener Viertel ist bereits stark durch Lärm belastet und als Konzept­gebiet für Lärmminderungs­maßnahmen durch die Senats­verwaltung für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ausgewiesen. Der Ausbau der A100 würde enorme zusätzliche Belastungen für die dicht besiedelten Wohngebiete in Friedrichshain bedeuten.
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Buchveröffentlichung zu Shared Space – Straße ist für alle da

Mittwoch, 26. Mai 2010

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD, Heinrich-Böll-Stiftung und BiWAK, Berlin, 26.05.10

Die Straße als gemeinsamer Raum für alle, ob sie nun verweilen, sich treffen, spielen, hindurchfahren oder – gehen wollen – und das im Autoland Deutschland? Das Zauberwort heißt »Shared Space«: Stadt- und Verkehrsplaner haben ein gleichberechtigtes Mit­einander von Motor und Mensch zum Ziel, vereinbaren Mobilität und Aufenthalt. Straßenraum wird Lebensraum – was utopisch klingt, kann funktionieren. Das ist eine Kernaussage des Buches »Shared Space – Beispiele und Argumente für lebendige öffentliche Räume«, die die grüne Heinrich-Böll-Stiftung und der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) heute in Berlin vorstellten. Die erste um­fassende deutschsprachige Publikation zum Thema erläutert das Prinzip Shared Space, stellt realisierte Projekte vor und gibt konkrete Hinweise und Tipps für die Umsetzung vor Ort.

Shared Space ist mehr als ein Verkehrskonzept“, erklärt Wolfgang Pohl, Referent für Kommunalpolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung. “In vielerlei Hinsicht erfordert dieses Modell ein Umdenken. Schließlich ver­sucht Shared Space in einem der am stärksten geregelten Be­rei­che, dem Verkehr, Restriktionen und Vorrechte durch Kom­mu­ni­kation und Gestaltung abzubauen. Die Grundprinzipien dafür: gemeinsame Nutzung des Raumes als Verkehrs- und Aufent­halts­raum und die Verständigung auf ein gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf Grundlage von § 1 der Straßenverkehrsordnung. All das führt zu lebendigeren Orten.
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Spatenstich zur A 44

Dienstag, 25. Mai 2010

VCD Hessen, Pressemitteilung 13/2010, Kassel, 25. Mai 2010
VCD: „Sparkommissar Koch, Ihr Einsatz!“

Falsche Prioritäten in der Finanzpolitik wirft der Verkehrsclub Deutschland (VCD) der hessischen Landesregierung vor. Das Festhalten an extrem teuren Verkehrsprojekten mit geringem Bedarf steht im deutlichen Widerspruch zu der Behauptung, Kürzungen bei der Familien- und Bildungspolitik seien ohne Alternativen.

Während sich Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) für einen einzigen 240-Millionen-Tunnel an der überdimensionierten A 44 in Nordhessen feiern lässt, erklärt Ministerpräsident Koch 170 Millionen Euro für das Bafög für unzumutbar. Der VCD kritisiert ebenfalls die Landespolitik, die gleichzeitig Kürzungen an den Universitäten beschließt und Mehrkosten beim Flugplatz Kassel-Calden in gleicher Größenordnung absegnet.
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VCD begrüßt A-4-Absage

Donnerstag, 06. Mai 2010

Pressemitteilung 11/2010 VCD Hessen, Kassel/Frankenberg 6. Mai 2010
Jetzt Waldeck-Frankenberg auf der Schiene stärken!

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Hessen begrüßt die klare Ab­sage von Landesverkehrsminister Dieter Posch an den Bau einer A4 zwischen Hattenbach und Olpe. „Das ist ein später, aber den­noch richtiger und wichtiger Schritt in die richtige Richtung“ freut sich VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel. Nun müsse eine bessere Bahnverbindung eingerichtet werden. „Lassen wir dem Steuer­zahler die Milliarden für eine nutzlose Straße, investieren wir Millionen in eine nutzbringende Bahn!
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Urteil zur A 44 Kassel–Eisenach

Mittwoch, 14. April 2010

Pressemitteilung 6/2010, VCD Hessen, Kassel, 14. April 2010
VCD: Schäden sicher, Bedarf weiterhin unbelegt

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen bedauert, dass die Pla­nun­gen zur ge­planten A 44 bei Waldkappel und Küchen bestätigt wurden. „Das Bundesverwaltungsgericht billigt Regierung und Straßen­bau­verwaltung einen weiten Spielraum zu. Damit sind Bedarf und Nutzen der Autobahn jedoch keinesfalls bestätigt“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Die intensive Beratung der Klagen hat jedoch nach Ansicht des VCD gezeigt, dass die Bedenken von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen berechtigt und begründet sind.
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Verkehrsministerkonferenz ab heute in Bremen

Mittwoch, 14. April 2010

Pressemitteilung 9/2010, VCD-Landesverband Niedersachsen, 14.04.10 Hannover.
VCD: „Niedersachsen soll Druck machen gegen weiteren Lkw-Verkehr auf den Straßen!“/Höhere Maut auch für Aus­weichstraßen gefordert, Y-Trasse stoppen

Wir erwarten von Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) anlässlich der heute in Bremen stattfindenden Ver­kehrs­ministerkonferenz klare Worte zur Reduzierung des Schwer­lastverkehrs auf unseren Straßen!“, so Hans-Christian Friedrichs, stell­vertretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Niedersachsen. „Gerade Niedersachsen leidet als Transit­land ganz erheblich unter den Umweltbelastungen sowie schweren Verkehrsunfällen durch Lkw.
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Verkehrsminister will A 22 und A 250 um­be­nen­nen

Freitag, 19. Februar 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 6/2010, 19. Februar 2010, Hannover.
VCD: „Neue Nummern für olle Kamellen? Der Karneval ist vor­bei, Herr Bode!“/Niedersachsen braucht eine zukunfts­fähige Verkehrspolitik, die mehr zu bieten hat, als die Umbenen­nung von Autobahnen.

Dr. Philipp Rösler war kaum ein halbes Jahr im Amt und kaum in die komplexen Aufgabenstellungen des Wirtschafts- und Ver­kehrs­ministeriums eingearbeitet, da wurde er auch schon nach Berlin abberufen. Sein Nachfolger, Jörg Bode, hat nun auch schon mehr als 100 Tage das gewichtige Ministerium inne, außer Blüten­träu­men einer neuen Autobahn von Walsrode über Celle nach Berlin und der sinnfreien Umbenennung von A 22 und A 250 ist aber kaum etwas Zielführendes zu vernehmen“, kritisiert Hans-Christian Fried­richs, stellvertretender Landesvorsitzender des VCD in Nieder­sachsen.
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