Archiv für die Kategorie ‘KFZ-Steuer’

Bundesrat beschließt zweites Konjunkturpaket

Freitag, 20. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 18/09 – Berlin, 20.02.09
VCD: Kfz-Steuerreform nachbessern!

Mit dem heute vom Bundesrat beschlossenen zweiten Kon­junk­tur­paket werden die Weichen für eine rückwärtsgewandte, klima­schäd­liche Verkehrspolitik gestellt, kritisiert der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD). Steuergelder würden für den überflüssigen und um­welt­schädlichen Neubau von Straßen verschwendet und mit der Ab­wrack­prämie die veraltete Modellpolitik der deutschen Auto­mobil­industrie belohnt. Die Verschiebung der Kfz-Steuerreform in den Ver­mittlungs­ausschuss müsse laut VCD dazu genutzt werden, die Steuer im Sinne des Klimaschutzes deutlich nachzubessern.
(weiterlesen…)

Kfz-Steuer-Streit in der Koalition

Montag, 26. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 06/09 – Berlin, 26. Januar 2009
VCD: Klimasteuer statt Diesel-Förderungssteuer!

Verhalten reagiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) auf die Ankündigung der Unions-Bundestagsfraktion, im Koalitionsstreit um die Neuausrichtung der Kfz-Steuer auf die Obergrenze für die Hub­raum­besteuerung von 2,5 Litern für Benziner und 3 Litern für Diesel verzichten zu wollen.

Wir begrüßen, dass die klimapolitisch fatale Deckelung beim Hub­raum offenbar vom Tisch ist“, kommentiert der VCD-Bundes­vor­sitzende Michael Gehrmann. “Das reicht jedoch nicht aus. Wenn gleichzeitig der nach Hubraum berechnete Teil der Kfz-Steuer für Diesel­fahrzeuge generell gesenkt und jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer gleich hoch besteuert wird, hat dieses Steuermodell keine hinreichende ökologische Len­kungs­wirkung zugunsten sparsamer Autos. Außerdem werden mit dem jetzt diskutierten Vorschlag Spritschlucker künftig nicht nennens­wert mehr Kfz-Steuer bezahlen als heute.” Das debattierte Kfz-Steuer-Modell bevorzuge im Vergleich zur heutigen Steuer Diesel-Pkw und verführe die deutsche Autoindustrie dazu, weiterhin einseitig auf diese Antriebsart zu setzen, was angesichts der Diesel­knappheit und der im Verhältnis zu Benzin deutlich gestiegenen Weltmarktpreise für Diesel auch konjunkturpolitisch fragwürdig sei.
(weiterlesen…)

Neuer Kompromiss zur Kfz-Steuer – VCD: Bevorzugung von Klimakillern katastrophal

Donnerstag, 22. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 05/09 – Berlin, 22.01.09:
Neuer Kompromiss zur Kfz-Steuer/VCD: Bevorzugung von Klimakillern katastrophal

Als klimapolitische Katastrophe beurteilt der Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) den Vorschlag aus dem Finanzministerium, die Kfz-Steuer für große Pkw zu senken. Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet und inzwischen als gesichert gilt, sieht ein zwischen Finanz- und Wirtschaftsministerium ausgehandelter Kompromiss eine Kombination aus Besteuerung des CO2-Ausstoßes und des Hubraums vor. Dabei müssten für den Hubraum jedoch nur bis zu einer Grenze von 2,5 Litern für Benziner und 3 Litern für Diesel Steuern gezahlt werden. Dadurch würden aber gerade die größten Spritfresser bevorzugt, kritisiert der VCD.
(weiterlesen…)

Zur geplanten Umstellung der Kfz-Steuer

Freitag, 12. Dezember 2008

VCD-Pressemitteilung 89/08 – Berlin, 12.12.08
VCD fordert progressive CO2-Steuer

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt das Vorhaben der Bun­des­regierung, die Kfz-Steuer für Pkw nun doch so schnell wie mög­lich auf CO2-Basis umzustellen. Allerdings müssten durch die neue Steuer Spritfresser deutlich höher belastet werden als ver­brauchs­arme Pkw. Nur so werde die Kfz-Steuer die für den Kli­ma­schutz dringend notwendige Lenkungswirkung entfalten. Zu­dem sollte sich eine mögliche mehrjährige Kfz-Steuerbefreiung am 3-Liter-Auto orientieren, was einem CO2-Ausstoß von 80 Gramm entspricht. Nach heutigen Medienberichten soll das Bundes­fi­nanz­ministerium in den nächsten Wochen ein Konzept für eine CO2-basierte Kfz-Steuer erarbeiten. Das Ministerium plant, jedes Gramm CO2 gleich hoch zu besteuern und den Grenzwert für eine Steuer­befreiung auf 100 Gramm CO2 festzulegen.
(weiterlesen…)

Umweltverbände protestieren vor Bundestag

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Gemeinsame Pressemitteilung Verkehrsclub Deutsch­land, NABU, BUND, WWF Deutschland, Berlin, 4.12.08
“Sparautos statt Spritfresser! Konjunktur braucht Klimaschutz!”

Gegen die geplante Kfz-Steuerbefreiung von Neuwagen und den ab­geschwächten CO2-Grenzwert für Pkw protestierten heute Umwelt­verbände vor dem Deutschen Bundestag. Unter dem Motto “Spar­autos statt Spritfresser! Konjunktur braucht Klimaschutz!” stellten der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verkehrs­club Deutsch­land e.V. (VCD) und die Umweltstiftung WWF Deutsch­land stell­vertretend für alle Pkw mit hohem und niedrigen Verbrauch einen VW Touareg und einen VW Golf BlueMotion auf. Öl­fässer symbolisierten den Verbrauchs­unterschied zwischen beiden Fahr­zeu­gen. Die Umwelt­verbände forderten Bundestag und Bundes­regierung auf, Anreize zum Bau spritsparender Modelle zu schaffen. Anlass der Aktion ist die heutige Entscheidung des Bundes­tags zum Kon­junk­tur­progamm sowie die Regierungserklärung von Bundes­kanzlerin Angela Merkel zum EU-Klimapaket.
(weiterlesen…)

Verkehrsclub zu Bundesrats-Sondersitzung am Freitag

Mittwoch, 03. Dezember 2008

Pressemitteilung 3/2008, VCD Rheinland-Pfalz, Oppenheim, 3. Dezember 2008
VCD Rheinland-Pfalz kritisiert steuerliche Anreize beim Kauf von Neufahrzeugen

Der Landesverband Rheinland-Pfalz des Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die geplanten steuerlichen Anreize zum Kauf von Neufahrzeugen als klimaschädlich.

Am kommenden Freitag wird sich der Bundesrat in einer Son­der­sitzung mit steuerlichen Anreizen zum Kauf von Neu­fahr­zeugen beschäftigen. Sie sind Teil des Gesetzes zur Umsetzung steuer­rechtlicher Regelungen des “Maßnahmenpakets Beschäf­tigungs­sicherung” durch Wachstumsstärkung.
(weiterlesen…)

Kfz-Steuer weiter in der Diskussion

Mittwoch, 12. November 2008

VCD Pressemitteilung 78/08 – Berlin, 12.11.08
VCD kritisiert neue Vorschläge und lehnt Steuerbefreiung ohne ökologische Komponente
ab

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert vehement die anhaltende Debatte um die Aussetzung der Kfz-Steuer für Neu­wagen. Es sei zwar gut, dass die SPD-Bundestagsfraktion den Schnell­schuss der Bundesregierung gestoppt habe. Doch auch der neue Vorschlag der Fraktionsvorsitzenden Struck und Kauder, der jetzt in Umlauf sei, entbehre jeder ökologischen Komponente. “Es macht keinen wesentlichen Unterschied, ob die Befreiung von der Kfz-Steuer für ein halbes oder ein ganzes Jahr angeboten wird. Solange die Förderung völlig unabhängig von Verbrauch und CO2-Aus­stoß der Fahrzeuge erfolgen soll, ist das angesichts der not­wendigen Klimaschutz­anstrengungen völlig inakzeptabel“, sagt Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender. Das Festhalten ins­beson­dere der CDU an einer derart undifferenzierten Steuer­befreiung zeige, dass Subventionen nach dem Gieß­kannen­prinzip im Dienste des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) durch­gedrückt werden sollten. Gehrmann: “Bundes­tag und Bundes­rat müssen dem Diktat von Regierung und VDA jetzt einen Riegel vorschieben.
(weiterlesen…)

Zur heutigen Vorstellung des Konjunktur­programms

Mittwoch, 05. November 2008

VCD-Pressemitteilung 75/2008 – Berlin, 5.11.2008
Bundesregierung hält an Aussetzung der Kfz-Steuer fest / VCD: Förderung für Spritfresser führt Klima­schutz­be­kennt­nisse ad absurdum

Nach den Ergebnissen der heutigen Kabinettsitzung zum Kon­junk­tur­programm will die Bundesregierung trotz massiver Kritik an dem Be­schluss festhalten, die Kfz-Steuer für alle Neuwagen für mindestens ein Jahr auszusetzen. Die Forderung nach ökologischen Lenkungs­effekten weist die Bundesregierung dabei explizit zurück. So sollen Ver­brauch bzw. Treibhausgasausstoß der Fahrzeuge für die Steuer­ermäßigung keine Rolle spielen.

Das ist eine reine Finanzspritze für die Autoindustrie, die jedes Be­kennt­nis zum Klimaschutz ad absurdum führt“, kritisiert Gerd Lott­siepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD. Mit dem Steuer­geschenk werde in erster Linie der Absatz von Spritfressern gefördert, die höhere Steuersätze haben. Ein notwendiges Um­steuern in der Modellpolitik der Hersteller werde so weiter auf die lange Bank geschoben. Lottsiepen: “Jetzt sind die Ländern auf­ge­fordert, diesen kurzsichtigen Unsinn zu stoppen!

Die Absurdität des Regierungsvorschlags werde deutlich, wenn man einige Beispiele betrachte. So würde beispielsweise ein an die 80000 Euro teurer Geländewagen wie der VW-Touareg mit gut 1500 Euro subventioniert. Aber auch einfache Dieselfahrzeuge ohne ge­regelten Partikelfilter würden von der Vergünstigung profitieren. So würde ein Jahr Steuerfreiheit für einen rund 11000 Euro teuren Dacia Logan immerhin 230 Euro Ersparnis bringen. Die geringste För­de­rung erhielten dagegen moderne kleinvolumige Benziner wie der Toyota Aygo oder der Opel Corsa 1.0. Für sie betrage die Steuer­entlastung nach den derzeitigen Plänen lediglich 135 Euro.

Reform der Kfz-Steuer und geplante Wirtschafts­förderung müssen Klimazielen dienen

Dienstag, 21. Oktober 2008

VCD-Pressemitteilung 72/08 – Berlin, 21.10.08
Bundesregierung diskutiert Konjunkturmaßnahmen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die Regierungen von Bund und Ländern auf, im Zuge der geplanten Kon­junk­tur­maß­nahmen die seit Jahren verschleppte Reform der Kfz-Steuer zügig umzusetzen. Mit einer Neufassung der Steuer müsse ein starker Anreiz geschaffen werden, sich beim Kauf eines Neuwagens für ein sparsames und damit klimaschonendes Modell zu ent­schei­den. “Die Regierung hat schon in ihrem Koalitionsvertrag von 2005 eine Umstellung der Kfz-Steuer auf CO2-Basis ver­sprochen. Doch bisher ist das Projekt immer wieder blockiert worden“, kritisiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand. Zuletzt habe Bundes­wirt­schafts­minister Michael Glos eine Einigung inner­halb der Bundes­regierung verhindert. Vogt: “Es ist schon dreist, wenn nun aus­ge­rech­net der Wirtschaftsminister nach der Reform der Kfz-Steuer ruft und die Schuld für das bisherige Versagen den Ländern zuschiebt. Immerhin ist er selbst maß­geblich dafür verantwortlich, dass die Regierung diese wichtige Maß­nahme für mehr Klimaschutz bisher nicht umgesetzt hat.
(weiterlesen…)

Bundesregierung feige beim Klimaschutz im Verkehr

Mittwoch, 18. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 42/08 – Berlin, 18. Juni 2008
Klima- und Energiepaket, Teil 2, VCD fordert Dienst­wagen­besteuerung nach CO2

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) wirft der Bundesregierung Feigheit beim Klimaschutz im Verkehrsbereich vor. Auch im zweiten Teil ihres Klima- und Energiepaketes, das heute im Bundeskabinett verabschiedet wurde, fehlten wirksame Maßnahmen für mehr Klima­schutz im Verkehr. Wichtige Projekte wie die Umstellung der Kfz-Steuer auf den Ausstoß des Treibhausgases CO2 oder die Änderung der Dienstwagenbesteuerung seien von der Tagesordnung genommen oder gar nicht erst draufgesetzt worden. Zudem blockiere die deutsche Regierung in Brüssel einen wirksamen CO2-Grenzwert für Neuwagen. Damit sei die Glaubwürdigkeit der gesamten Klimaschutzstrategie in Frage gestellt.
(weiterlesen…)