Archiv für die Kategorie ‘CarSharing’

Carsharing-Unternehmen sind Vorreiter bei Fahr­zeug­effizienz: stadtmobil Stuttgart tritt »Cleaner Car Contracts« bei

Dienstag, 15. November 2011

Presseinformation, Berlin, 15. November 2011.

Die Carsharing-Organisation stadtmobil in Stuttgart und die Filialen der Region sind ab sofort Teilnehmer der »Cleaner Car Contracts«-Kampagne. Der Carsharing-Anbieter verpflichtet sich zukünftig nur noch Pkw anzuschaffen, die im Schnitt weniger als 120 Gramm CO2 ausstoßen. Für diesen Schritt wird die Organisation mit dem goldenen Flottenaward von »Cleaner Car Contracts« ausgezeichnet.

Michael Müller-Görnert, »Cleaner Car Contracts«-Projektleiter beim VCD: “Wir freuen uns einen der größten Carsharing-Anbieter im Süd­westen Deutschlands bei »Cleaner Car Contracts« begrüßen zu dürfen. Es zeigt welche Vorreiterrolle Carsharer beim Einsatz besonders effizienter Fahr­zeuge mittlerweile innehaben. Die Alternative zum eigenen Auto und der bevorzugte Kauf besonders sparsamer Autos macht sie zu wichtigen Partnern bei der Erreichung ambitionierter Klimaziele“.
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fairkehr Juni mit Titelthema »Mobilität der Zukunft«

Freitag, 10. Juni 2011

Pressemitteilung, Berlin, 10.6.2011
Die neue Leih-Kultur

Fairkehr 3/2011

Fairkehr 3/2011

Deutschland einig Autoland – das war einmal. Insbesondere die Zahl jun­ger männlicher Autobesitzer nimmt rapide ab. Dass die emo­tio­nale Beziehung zum Auto schwächer wird, Smart­phones als Status­symbole wichtiger als PS sind und in Groß­städten das Carsharing boomt, ist bereits heute Realität. Der öko­lo­gische Verkehrsclub VCD zeigt in der aktuellen Ausgabe seiner Mit­glieder­zeitschrift fairkehr, wie sich die ver­änder­ten Gewohnheiten junger Men­schen auf den Verkehr der Zu­kunft auswirken und wie diese Ent­wicklung politisch unterstützt werden muss.
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Hohe Benzinpreise

Freitag, 29. April 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/2011, Hannover, 29.04.11
VCD: „Niedersachsen auf notwendige Wende in der Verkehrspolitik nicht vorbereitet“/Alternativen zum Pkw oft (noch) nicht vorhanden

Die Benzinpreise steigen und haben die Rekordmarke aus dem Jahr 2008 längst überschritten. Auch wenn viele Menschen ihren Pkw lieber stehen lassen würden – die Verkehrspolitik der CDU/FDP-Landesregierung in Hannover bietet zu wenigen Bürgerinnen und Bürgern eine echte Alternative zum eigenen Auto!“, so Michael Frömming, Landes­vor­sitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Der VCD fordert seit Jahren den Ausbau des Bahnangebots sowie einen innovativen bedarfsorientierten Öffentlichen Personen­nah­ver­kehr vor allem auch in der Fläche. Leider ist die Landesregierung auf die notwendige Wende in der Verkehrspolitik nicht vorbereitet und zeigt sich zudem hinsichtlich moderner Mobilitäts­konzepte beratungs­resistent. „Angesichts des globalen Mehrverbrauchs an Rohöl, der endlichen Ressourcen und keiner ernsthaften und bezahlbaren Alternative im Kraftstoffsegment sollte der Landesregierung klar sein, dass die heutige Mobilität dauerhaft nicht zu halten ist. Auch die immer wieder zitierte Elektromobilität kann da aufgrund technischer Rahmen­bedingungen nur einen spärliche Beitrag zur Lösung des Problems leisten“, so Frömming.

Während in den größeren Städten mit Rad- und Fußwegenetzen, dem Öffentlichen Personennahverkehr und Car-Sharing schon oft Ansätze für zukunftsfähige Konzepte bestehen, fehlt es vor allem in der Fläche an guten Bahn- und kundenfreundlichen Busangeboten. Kreisstädte wie Aurich und Nordhorn haben nicht einmal einen Anschluss an den Schienenpersonennahverkehr. Landesweit engagiert sich der VCD aktuell an mehreren Brennpunkten, die Schieneninfrastruktur sogar vor dem Abbau zu retten und somit für künftige Verkehre zu sichern.

Potentiale für die Schonung der wertvollen Ressource Mineralöl sieht der VCD zudem im Güterverkehr. Der Güterfernverkehr auf der Straße könnte bei einer angemessenen Maut von 45 Cent/Kilometer und der Ausweitung auf das gesamte Straßennetz auf ein erträgliches Maß reduziert und verlagert werden, ohne dass die Versorgung der Bürger beeinträchtigt würde. „Angesichts der Dumpingpreise im Lkw-Gewerbe lohnt es sich leider immer noch, völlig unsinnige Transporte durch ganz Europa verkehren zu lassen. Die öffentliche Hand könnte zudem Milliarden an finanziellen Mitteln für den Straßenbau sparen, wenn die Politik endlich die Rahmenbedingungen für vernünftige Logistikkonzepte, sowie Ver­kehrs­vermeidung und -verlagerung auf Schiene und Kanäle, schaffen würde“, so Frömming

Online-Portal »Nachbarschaftsauto« startet – Einfach das Auto vom Nachbarn leihen

Dienstag, 01. März 2011

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und Nachbarschaftsauto, Berlin, 01.03.11

Mit dem Start des neuen Online-Portals www.nachbarschafts auto.de bietet das Unternehmen »Nach­barschaftsauto« seit heute all jenen eine Plattform, die private Autos einfach und sicher gemeinsam nutzen möchten. Dieser Service versteht sich dabei als Ergänzung zum kommerziellen Carsharing und wird vom ökologischen Verkehrsclub VCD empfohlen.

Kerstin Haarmann, VCD-Bundesgeschäftsführerin: “Durchschnittlich werden private Autos täglich lediglich eine Stunde bewegt. Den Rest des Tages sind sie keine Fahr- sondern Stehzeuge. Die effiziente, rationale Nutzung eines Fahrzeuges, das teuer in der Anschaffung ist und hohe Fixkosten verursacht, sieht anders aus. Darum setzt sich der VCD seit Jahren für Carsharing ein. Kommerzielles Carsharing hat sich als ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative zum eigenen Auto bewährt, funktioniert aber oft nur in größeren Städten. Gerade hier liegen die Chancen von nachbarschaftlichem, privatem Carsharing. Daher bietet der VCD bereits seit 20 Jahren einen Vertrag zum privaten Autoteilen an. Aus unserer Sicht kann ein neuer weiterentwickelter Service wie *Nach­barschaftsauto* bei entsprechendem Zuspruch kommer­zielles Carsharing gerade in ländlichen Regionen ergänzen.
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Verkehrsplanungspreis 2010 verliehen

Freitag, 19. November 2010

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und SRL – Berlin, 19.11.10
Bremen überzeugt Jury mit Car-Sharing-Aktionsplan

Wie sieht zukunftsweisende nachhaltige Verkehrsplanung aus, die den Bedürfnissen aller Betroffenen Rechnung trägt? Um gute Bei­spiele für wirksame Verkehrsplanung, Gestaltqualität und Planungs­kultur sichtbar und bekannt zu machen, hat die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V. in Kooperation mit dem ökologischen Verkehrsclub VCD den Verkehrs­planungs­preis ins Leben gerufen. Gewonnen hat den Wettbewerb, der unter dem Thema »Mobil im Quartier« stand, die Freie Hansestadt Bremen mit ihrem Car-Sharing-Aktionsplan. Aus den eingereichten Projekten wurden fünf Preisträger ausgewählt.

Rainer Bohne, Geschäftsführer der SRL, betont anlässlich der Preis­verleihung: “Eine integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung ist nur dann zukunftsfähig, wenn die Trennung zwischen Stadt- und Verkehrsplanung aufgehoben wird. Mit dem Verkehrs­planungs­preis soll ein Zeichen gesetzt werden für integrierte und integrierende Lösungen. Wir erhoffen uns auch, dass die Konkurrenzen zwischen Verkehrsplanung und Stadtplanung aufgelöst werden und die ent­sprechenden Verwaltungen vom Bund bis zur Kommune zukünftig verstärkt gemeinsame statt trennende Lösungen für die Städte entwickeln. Die SRL steht als Berufs­verband aller räumlich Planenden bereit, hierbei unterstützend zu helfen.
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fairkehr-Titelthema »Mythos Jobmotor Auto­industrie«

Freitag, 20. August 2010

VCD-Pressemitteilung 68/10 – Berlin, 20.08.10
Schönrechnen mit System

Fairkehr 4/2010

Fairkehr 4/2010


Es ist ein moderner Mythos, den die Autolobby den Bundesbürgern ein­geimpft hat: Jeder siebte Arbeitsplatz hänge, so die gängige Meinung, vom Pkw ab. Nachprüfbare Belege – Fehl­anzeige. So unwider­sprochen sich dieser Glaube in die deutsche Verkehrs­politik eingenistet hat, so falsch ist er auch. Was hinter den großen Zahlen der Autolobby steckt und wie der von ihr angetriebene gigantische Ölbedarf auch in Mittel­europa die Natur zerstört, zeigt der ökologische Verkehrsclub VCD in der aktuellen Ausgabe seiner Mitglieder­zeitschrift fairkehr.

Der Mythos von jedem siebten Arbeitsplatz gründet in ein paar absurden Annahmen“, betont Michael Rothgang vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in der fairkehr. Dies zeigten auch die nackten Zahlen: Nur jeder 50. Beschäftigte arbeitet an der Herstellung von Fahrzeugteilen, werden Dienst­leitungen mit einbezogen, ist jeder 26. Arbeitsplatz mit dem Auto verbunden. Selbst wenn alle weiteren Verflechtungen – etwa mit der Textilindustrie, die Sitzbezüge liefert – beachtet werden, sind es 2,9 Millionen Jobs. Demnach hätte jeder 14. Erwerbstätige etwas mit Pkw zu tun. Doch auch dies ist laut Rothgang zu hoch angesetzt. So würden hierzulande auch ohne eine deutsche Auto­industrie Pkw verkauft, repariert und betankt.
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Car-Sharer setzen auf sparsame Fahrzeuge

Freitag, 30. Juli 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD und teilAuto, Berlin, 30.07.10
VCD begrüßt Teilnahme des mitteldeutschen Car-Sharing-Anbieters teilAuto an Kampagne »Cleaner Car Contracts«

TeilAuto unterzeichnet den »Cleaner Car Contract« beim VCD

TeilAuto unterzeichnet den »Cleaner Car Contract« beim VCD

Die Mobility Center GmbH aus Halle, die unter der Marke »teilAuto« in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Car-Sharing für mehr als 9 000 Privat- und Geschäfts­kunden anbietet, hat heute gegen­über dem ökologischen Verkehrs­club VCD ihre Teilnahme an der Kampagne »Cleaner Car Contracts« erklärt. Die Vorgaben, den durch­schnittlichen CO2-Ausstoß ihrer Neuwagen­flotte bis zum Jahr 2012 auf 120 Gramm je Kilometer zu senken, hat die Mobility Center GmbH bereits heute erfüllt. Dafür wurde das Unternehmen vom VCD mit dem »goldenen Flottenlabel« ausgezeichnet. Insgesamt umfasst die Flotte von Mobility Center rund 320 Fahrzeuge, die an 150 »teilAuto«-Stationen in inzwischen elf Städten verteilt sind.
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Car-Sharing – das richtige Auto zur richtigen Zeit

Mittwoch, 21. Juli 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 10/10 – Berlin, 21.07.10
VCD-Tipp »Ökologisch mobil!«

Privat genutzte Pkw werden durchschnittlich 23 Stunden am Tag nicht bewegt, verursachen jedoch auch als »Stehzeug« hohe Kosten. Denn der Anteil der Fixkosten durch Steuern, Versicherung und Wertverlust bleibt bestehen, auch wenn das Auto nur wenig bewegt wird. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub VCD hin. Mit Car-Sharing, dem organisierten Auto-Teilen, lasse sich hier Geld sparen. Nach Angaben des VCD betragen die Ausgaben für das eigene Auto bei einer durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung von 12 600 Kilometern selbst für ein sparsames Auto der Kompaktklasse auf den Monat umgerechnet etwa 560 Euro.
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CarSharing: Umwelt entlasten und Kosten sparen

Montag, 31. Mai 2010

Das Umweltbundesamt (UBA) und der Bundesverband CarSharing (bcs) informieren in einer gemeinsam herausgegebenen Presse­mitteilung über eine neue Broschüre mit Beispielen zur gewerblichen Nutzung von Carsharing.

Die Broschüre kann kostenfrei von der Webseite des Bundes­verbandes CarSharing heruntergeladen (pdf, ca 4MB) oder in der gedruckten Version bei der bcs-Geschäftsstelle bestellt werden.

Des Weiteren gibt es den Leitfaden „Effizienter Fuhrpark – kostengünstig, umweltschonend, zukunftssicher“ des Verkehrsclubs Deutschland e.V., gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesumweltministerium. Die Broschüre steht ebenfalls zum Download bereit..

1.000 Elektromobile für Car-Sharing

Dienstag, 15. September 2009

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 15. September 2009.

1.000 Elektromobile sollten nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutsch­land (VCD) als Car-Sharing-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. “Damit würde nicht nur das elektrisch betriebene Auto gefördert, sondern auch ein fortschrittliches Mo­bi­li­täts­konzept“, sagte der VCD-Landesvorsitzende Werner Geiß. 1.000 Elektromobile im Car-Sharing, könnten gut 10.000 herkömmliche Autos ersetzen. Für Mensch und Umwelt sei ein Modell­projekt “Elektromobilität und Car-Sharing” daher ein größerer Gewinn als die von der Auto­mobil­industrie schon ins Gespräch gebrachten Kaufanreize für Einzel­fahrer. Der ökologisch orientierte Verkehrsclub übermittelte seine Vorschläge Umweltminister Sigmar Gabriel am Dienstag in Frankfurt anlässlich der Feier des 1000. Fahrzeuges des Car-Sharing-Anbieters “stadtmobil”.

In der “Modellregion Elektromobilität” Rhein-Main müssen nach An­sicht des VCD neben technischen Fragen auch Mobilitäts­konzepte behandelt werden. Durch eine erweiterte Unterstützung von Car-Sharing-Modellen ergeben sich immense Vorteile: “Rechnerisch kommen hierbei etwa 20 Nutzer auf ein Auto. Durch Car-Sharing können wertvolle Rohstoffe und Energie eingespart werden und, was in den dicht mit Autos zugepflasterten Straßen von Frankfurt fast noch wichtiger ist, auch Platz“, stellt Holger Greiner vom VCD Rhein-Main fest. Wenn weniger Fläche für Stellplätze benötigt werde, gewinne man wertvollen Stadtraum, der zum Beispiel für Anpflanzungen oder als Spiel- und Bewegungs­fläche für Kinder genutzt werden könne. Aber dazu müsse eben die Zahl der Autos in der Stadt langfristig reduziert werden.
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