Start der Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ mit prominenter Unterstützung

Pressemitteilung, Berlin, 18. 09 2016

Unterstützt werden die Aktionstage in diesem Jahr von Prominenten aus Politik und Sport: darunter Formel-1-Rennfahrer Nico Rosberg, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Dr. Claudia Bogedan und Norbert Müller, Vorsitzender der Kinderkommission des Deutschen Bundestages.

„Auf das Elterntaxi zu verzichten und gemeinsam mit dem Kind auf dem Weg in die Kita oder die Schule die Wohngegend zu erkunden, spannende Dinge zu sehen, und dabei auch mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen, finde ich toll“, so Nico Rosberg. „Denn auf dem Rücksitz im Auto geht das nicht. Ich hoffe, dass viele Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer bei den Aktionstagen mitmachen.“

In den nächsten zwei Schulwochen haben Eltern und Kinder die Chance dabei zu sein, Sicherheit im Straßenverkehr zu üben, Neues zu entdecken und besonders wichtig für die Eltern – zu erfahren, dass sie keine Angst um ihre Kinder haben müssen, wenn diese selbständig zu Fuß unterwegs sind.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ergänzt: „Bewegung – vor allem an der frischen Luft – ist wichtig für ein gesundes Aufwachsen. Sie ist gut für den Muskelaufbau, stärkt die Abwehrkräfte und beugt Haltungsschäden sowie Übergewicht vor. Zudem haben Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang und einfach Spaß daran, körperlich aktiv zu sein. Wenn Kinder viel zu Fuß unterwegs sind, kann das auch zu einer guten Gewohnheit, ja zu einer Selbstverständlichkeit für das spätere Leben werden. Ich unterstütze daher gerne diese Aktion und wünsche allen Kindern einen gesunden Weg zum Kindergarten und zur Schule!“

Die Aktion läuft vom 19. September bis 30. September 2016, das Besondere daran ist: In dieser Zeit sollen konkrete Laufideen umgesetzt werden, die von den Kindern erarbeitet werden. Gleichzeitig wird an die Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher appelliert, Vorbild zu sein und zumindest während der Aktionstage auf das Auto zu verzichten.

„Leider ist der Trend zum Elterntaxi ungebremst. Deshalb möchten wir mit den Aktionstagen Kindern und Eltern die positiven Auswirkungen des Laufens aufzeigen und ebenso deutlich machen welche Gefahr parkende Autokolonnen vor Schulen und Kitas darstellen“, so Claudia Neumann, Expertin für Spiel und Bewegung des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Marion Laube, Mitglied des VCD-Bundesvorstand, betont: „Die Aktion richtet sich an Schulen in ganz Deutschland – auch im ländlichen Raum. Denn egal, ob die Grundschule um die Ecke ist oder nicht, Kinder müssen nicht mit dem Auto bis vor das Schultor gefahren werden. Zumindest das letzte Stück Weg sollten sie immer laufen, gerne von Elternhaltestellen aus, die in einiger Entfernung eingerichtet sind. Denn Souveränität erlangen Kinder nur durch eigens zurückgelegte Wege.“

Wer noch kurzfristig mitmachen möchte, kann sich unter www.zu-fuss-zur-schule.de informieren und anmelden. Dies gilt auch für Lehrerinnen und Lehrer, die gemeinsam mit ihrer Klasse Laufaktionen umsetzen möchten. Vorschläge zu Mitmachaktionen, wie diese gemeinsam erarbeitet und umgesetzt werden können, stellen die Verbände zur Verfügung.

Mehr zum Thema und die vollständigen Statements von Nico Rosberg, Hermann Gröhe, Dr. Claudia Bogedan und Norbert Müller finden sich unter www.zu-fuss-zur-schule.de, Tipps für den sicheren Schulweg und die VCD-Aktion Laufbus unter www.vcd.org/sicher-zur-schule.html und www.vcd.org/laufbus.html.

Die Verbände:

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 40 Jahren als Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland bundesweit für die Rechte der Kinder und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland ein. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Schwerpunkte sind hierbei insbesondere die Kinderrechte, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und die Überwindung von Kinderarmut in Deutschland.

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. setzt sich als gemeinnützige Organisation für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik ein. Das einfache Credo lautet: Wir machen uns stark für eine umwelt- und sozialverträgliche, sichere und gesunde Mobilität! Die wichtigste Voraussetzung für eine zukunftsfähige Mobilität ist für den VCD daher, ein nach ökologischen Kriterien sinnvolle Miteinander aller Verkehrsmittel.


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Autor: VCD-Bundesverband.

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