Hohe Spritpreise – VCD Nordost gibt Sprit­spartipps und rät zum Umsteigen

Service-Pressemitteilung VCD Nordost , Berlin, 21. März 2012.

Die Spritpreise bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau, und an­gesichts der bald an­stehenden Osterferien scheint der nächste Anstieg vorprogrammiert. Autofahrern rät der VCD Nordost daher, sprit­sparend zu fahren oder gleich auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umzusteigen.

Wer auf klimaschonende Alternativen setze, entlaste nicht nur die Um­welt, sondern auch seinen Geldbeutel. Die Hälfte aller mit dem Auto zurück­gelegten Wege ist kürzer als sechs Kilometer, fünf Prozent sogar kürzer als ein Kilometer. Dabei sei gerade auf Kurzstrecken der Sprit­verbrauch mit bis zu 35 Liter pro 100 Kilometer auf den ersten paar hundert Metern besonders hoch, da der Motor noch kalt ist. Gleichzeitig seien das Entfernungen, die man ohne Zeitverlust gut zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn zurücklegen könne.

Allen, die auf das Auto angewiesen sind, empfiehlt Wolfgang Lukowiak, Vorstandsmitglied des VCD Nordost, auf eine spritsparende Fahrweise zu achten: „Wer vorausschauend im Verkehrsfluss mitschwimmt und den Schwung seines Fahrzeuges nutzt, vermeidet unnötiges Bremsen und spritfressendes Beschleunigen. Bei Überlandfahrten das Tempo auf maximal 80 km/h auf Landstraßen beziehungsweise 100 km/h auf Auto­bahnen zu drosseln, spart ebenfalls Sprit. Dahingegen steigt der Ver­brauch bei Geschwindigkeiten von mehr 100 km/h überproportional an. Lässt sich absehen, dass ein Stopp etwa an einer Bahnschranke oder an einer roten Ampel länger als 10 Sekunden dauere, lohnt es sich, den Motor abzustellen.

Je niedrigtouriger gefahren werde, desto sparsamer und motor­schonender sei die Fahrweise. Beim Anfahren sollte schon nach einer Wagenlänge in den zweiten Gang und spätestens bei 2000 Um­drehungen pro Minute in den jeweils nächsthöheren Gang geschaltet werden. Wer im höchstmöglichen Gang fahre, schone den Motor und sei deutlich leiser. VCD-Nordost-Experte Lukowiak rät daher bei Tempo 30 zum dritten, bei Tempo 40 zum vierten und bei Tempo 50 zum höchsten Gang. Jedes zusätzliche Kilogramm Gewicht erhöht den Spritverbrauch. Daher sollte gerade nach der Urlaubszeit unnötiger Ballast aus dem Kofferraum entfernt sowie nicht mehr benötigte Dach­gepäck­träger abgebaut werden. „Allein durch eine spritsparende Fahr­weise lässt sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent senken“, erklärt Lukowiak. „Dadurch können leicht mehrere hundert Euro im Jahr gespart werden.

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Autor: VCD Nordost.

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