VCD Nordost und Aktionsbündnis „Radweg B96 Neustrelitz-Weisdin“ fordern Lückenschluss des Radweges

Pressemiteilung VCD Nord-Ost, Weisdin/Berlin, 14. Juni 2010
Einladung zur Demonstration am Sonntag, den 20. Juni 2010, um „5 vor 12“ am Ortsausgang Weisdin Richtung Neustrelitz

Der VCD Nordost und das Aktionsbündnis „Radweg B96 Neustrelitz-Weisdin“ fordern den Lückenschluss des straßenbegleitenden Rad­weges entlang der B96. Auf 1,9 km werden Radfahrer auf die Bundes­straße gezwungen und damit lebensgefährlichen Situationen ausgesetzt.

Deshalb demonstrieren das Aktionsbündnis und der VCD Nordost am Sonntag, den 20. Juni 2010 um 11:55 Uhr am Ortsausgang Weisdin Richtung Neustrelitz für den Lückenschluss und damit für eine si­che­re und alltagstaugliche Radverkehrsverbindung zwischen Neu­strelitz und Neubrandenburg. Alle Rad-, Auto- und LKW-Fahrer, alle Erwachsene und Kinder sind herzlich eingeladen, sich lautstark für die Sicherheit der Radfahrer bemerkbar zu machen.

Sandra Schulte, Anwohnerin aus Weisdin: „Der Umweg durch den Wald ist für mich nicht alltagstauglich, es bedeutet zu viel Zeit­aufwand. Meine alltäglichen Wege mit dem Fahrrad nach Neu­strelitz sind ein Überlebenskampf. Es ist auch sehr unangenehm, eine Autoschlange im Rücken zu haben.

Tino Kotte vom VCD Nordost sagt: „Uns geht es um die Gleich­berechtigung aller Verkehrsteilnehmer. Das Fahrrad ist nicht allein ein touristisches Freizeitsportgerät, sondern auch ein umwelt­freundliches Verkehrsmittel für den Alltags- und Schüler­verkehr. Wir fordern daher einen straßenbegleitenden Radweg an der B96, damit das alltägliche Radfahren für die Menschen hier vor Ort sicherer und attraktiver wird.

Dem zuständigen Straßenbauamt ist die Problematik zwar bekannt und der Lückenschluss des Radweges ist auch im Rad­wege­entwicklungs­plan Mecklenburg-Vorpommerns enthalten, doch wird auf Anfrage auf einen in frühestens in 10 Jahren geplanten mehrspurigen Ausbau der B96 einschließlich Orts­umgehung um Weisdin in diesem Zusammenhang verwiesen. Im Zuge dieser Baumaßnahmen solle dann ein straßenbegleitender Radweg gebaut werden. Als Übergangslösung empfiehlt das Straßenbauamt einen bereits vorhandenen touristischen Radweg durch die angrenzenden Waldgebiete, der jedoch verglichen mit einer Wegführung direkt an der B96 erheblich länger ist.

Deshalb die Forderung: „Es ist 5 vor 12, hier muss ein Radweg her.“

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Autor: VCD Nordost.

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