Umweltminister will Hannoveraner Umweltzone prüfen lassen

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 3/2010, 11.01.10 Hannover.
VCD: „Sander als Umweltminister politisch nicht länger zu ertragen!“/Koalitionspartner CDU zum Einlenken aufgefordert

Wie lange muss unser Land solch einen Umweltminister denn noch er­tragen?“, fragt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Vor­sitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Niedersachsen ange­sichts der neuerlichen pauschalen Angriffe des FDP-Ministers Hans-Heinrich Sander auf Umweltzonen. Minister Sander hatte heute angekündigt, die Zweckmäßigkeit der Umweltzone in Han­no­ver prüfen zu lassen.

Minister Sander soll endlich einmal seine Arbeit anständig machen und sich für den Schutz von Mensch und Natur engagieren anstatt konkrete Gesundheitsschutzmaßnahmen zu torpedieren“, so Fried­richs. Die Umweltzone in Hannover stellt genauso wie die zweite niedersächsische Umweltzone in Osnabrück ein Instrument dar, um die Bevölkerung vor den gefährlichen Auswirkungen der Fein­staub- und Stickstoffdioxid­belastungen durch den Straßen­verkehr zu schützen. Das hatte im Übrigen erst im April 2009 das Ver­wal­tungs­gericht Hannover bestätigt. Die Einrichtung von Umwelt­zonen trägt auch zur Steigerung der Aufenthalts- und Lebens­qualität der Städte bei. Bundesweit existieren inzwischen mehr als 30 Um­welt­zonen.

Wir fordern die CDU als größeren Koalitionspartner in der Landes­regierung auf, endlich gegenüber den merkwürdigen Eska­pa­den von Minister Sander durchzugreifen. Die ständigen Attacken gegen Umwelt- und Gesundheitsschutzmaßnahmen ausgerechnet von einem Umweltminister gehen auf die Nerven und schaden dauerhaft dem Ansehen des Landes Niedersachsen!“, so Friedrichs.

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Autor: VCD Niedersachsen.

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