Konjunkturpaket des Bundes: Hessens Schienen kommen zu kurz

Pressemitteilung 21/2009, VCD Hessen, Kassel, 30. Juli 2009
Nur 5 von 517 Million für Hessen/Hessens Schienen kommen zu kurz

Der VCD Hessen kritisiert , dass aus dem Konjunkturpaket des Bun­des nur fünf Millionen Euro für Schienenprojekte in Hessen ver­wen­det werden. „Wenn der Bund nach fünf Milliarden allein für die Ab­wrack­prämie nur 517 Millionen für den Schienenverkehr ausgibt, ist das bereits ein Ungleichgewicht. Das Hessen davon nur ein Pro­zent erhält, ist für Bund und Land beschämend“, so VCD-Geschäfts­führer Martin Mützel.

Der Umwelt- und Verbraucherverband vermutet, dass die hessische Landesregierung hier die Interessen des Landes nicht ausreichend in Berlin vertreten hat. Bereits in seinem eigenem Kon­junk­tur­pro­gramm hatte das Land die Schiene nicht bedacht.

Nach Ansicht des VCD könnte zum Beispiel die Bahnstrecke Hanau–Gelnhausen–Fulda ausgebaut werden. „Bei Gelnhausen droht das be­stehende Baurecht zu verfallen“, so Mützel.

Hintergrund: Bundesverkehrsminister Tiefensee hat heute die Auf­teilung von 517 Mio. Euro für Schienenverkehrsprojekte aus dem Kon­junk­tur­paket bekannt gegeben. In Hessen ist nur der Umbau des Abzweiges Galluswarte in Frankfurt mit fünf Millionen Euro enthalten.

Die Projektliste des Bundes finden Sie unter http://www.bmvbs.de/Anlage/Original_1088737/Liste+mit+den+bundesweiten+Projekten.pdf

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Autor: VCD Hessen.

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