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	<title>Kommentare zu: VCD Hessen: Kritik an erneuten Fahr&#173;preis&#173;erhöhungen</title>
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	<description>Ein Blog des Verkehrsclub Deutschland e.V. zum Thema Ökologie, Verbraucherschutz und Verkehr.</description>
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		<title>Von: Jim Bo Jones</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-06-10-vcd-hessen-kritik-an-erneuten-fahrpreiserhoehungen/comment-page-1/#comment-16730</link>
		<dc:creator>Jim Bo Jones</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 09:34:19 +0000</pubDate>
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		<description>Edit: Es ist natürlich das VCD-Team angesprochen! *peinlich, peinlich*</description>
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		<title>Von: Jim Bo Jones</title>
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		<dc:creator>Jim Bo Jones</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 09:32:31 +0000</pubDate>
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		<description>Liebes FR-Online-Team,

Ihrem Artikel kann ich nur zustimmen! 

Ich bin selbst seit nunmehr über 15 Jahren Berufspendler und ehrlich gesagt besorgt über die Preisentwicklung bei der Deutschen Bahn bzw. dem RMV.

Vor noch nicht einmal 12 Jahren war es z. B. noch möglich, dass man sich zusammen mit 4 weiteren Leuten in die Bahn setzt (exkl. IR, IC, ICE) und deutschlandweit mitfahren darf. Das alles kostete DM 35,00 (ca. EUR 17,90) -&gt; für Samstag UND Sonntag! Durch solche Preise war auch spontanes Reisen sehr interessant, auch wenn der Komfort nicht der beste war und die Fahrt gegenüber IC- und ICE-Verbindungen fast das Doppelte betrug. Da das Wochenendticket nun ab EUR 37,00 erhältlich ist und nur für jeweils einen Tag Gültigkeit besitzt, ist es absehbar, dass das Reisen in Gruppen von 5 Personen per PKW nicht nur flexibler, sondern in den meisten Fällen auch preiswerter ist (wenn man nur Kosten für Treibstoff in Betracht zieht).

Preiserhöhungen werden immer wieder mit &quot;scheinheiligen&quot; Argumenten belegt wie z. B.  Kosten für Modernisierung, Defizite auf Grund von Vandalismus, Gestiegene Energiepreise, gestiegene Personalkosten, etc.

Auch wenn es keinen Vandalismus mehr geben sollte und etwaige Energiekosten - sei es jetzt Strom oder Diesel - durch den Vertreiber gesenkt werden, so wird wohl NIE mit auch nur einer Preisminderung für den Endverbraucher zu rechnen sein (mit Ausnahme von bestimmten Sonderaktionen).

Wenn man dann auch noch in der Situation ist, dass man sich auf Grund von defekten Automaten keine Fahrkarte lösen kann und man daraufhin - wie sollte es auch anders sein - von zivilen Kontrolleuren nach dem nicht vorhandenen Fahrschein gefragt wird, hört der Spaß endgültig auf. Dann darf man sich nämlich auf beschwerliche Wege einlassen, die mit vergleichsweise hohem Kosten- und Zeitaufwand verbunden sind. Es entzieht sich jetzt jedoch meiner Kenntnis, ob sich die zu 90 % gewährleistete UNGENÜGENDE BERATUNG* auf Provisionszahlungen je &quot;potentiellem Schwarzfahrer&quot; ohne gültigem Fahrausweis, mangelhafte Einarbeitung durch Vorgesetzte oder andere Faktoren zurückführen lässt. Entsprechende Beschwerdebriefe mit der Bitte um Stellungnahme blieben leider immer unbeantwortet!

DES WEITEREN SOLLTEN SICH BUND, LÄNDER, RMV UND DIE BAHN VERMEHRT FÜR UNSERE SCHÜLER EINSETZEN!!! Ein Schülerticket z. B. wäre ja schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Unser Finanzminister, Herr Schäuble, sitzt ja direkt an der Quelle und hat bestimmt noch irgendwo einen Koffer von damals mit ca. DM 100.000,00. Das könnte man doch investieren. Vorausgesetzt, Herr Schäuble erinnert sich irgendwann wieder über den Verbleib des Geldes!

Wäre ich nun ein Pädagoge und die Bahn als auch der RMV meine Schüler, so würde ich beide derzeit mit MANGELHAFT benoten (Kombinationswert aus Preisgestaltung, Service, (Zivil-) Kontrolleure, Zuverlässigkeit, Modernisierung). 

Im Endeffekt glaube ich jedoch, dass die Bahn / der RMV durch Preisminderungen im Allgemeinen eine höhere Auslastung erzielen könnte, die sich unter Umständen auch positiver in der Jahresbilanz widerspiegeln. 

* persönliche Erfahrung bei nicht vorhandener Fahrkarte auf Grund defekter Automaten oder solcher, die noch nicht einmal einen Geldschein über EUR 5,00 wechseln können beim Fahrpreis von EUR 3,70

19.12.2009, JJO</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes FR-Online-Team,</p>
<p>Ihrem Artikel kann ich nur zustimmen! </p>
<p>Ich bin selbst seit nunmehr über 15 Jahren Berufspendler und ehrlich gesagt besorgt über die Preisentwicklung bei der Deutschen Bahn bzw. dem RMV.</p>
<p>Vor noch nicht einmal 12 Jahren war es z. B. noch möglich, dass man sich zusammen mit 4 weiteren Leuten in die Bahn setzt (exkl. IR, IC, ICE) und deutschlandweit mitfahren darf. Das alles kostete DM 35,00 (ca. EUR 17,90) -&gt; für Samstag UND Sonntag! Durch solche Preise war auch spontanes Reisen sehr interessant, auch wenn der Komfort nicht der beste war und die Fahrt gegenüber IC- und ICE-Verbindungen fast das Doppelte betrug. Da das Wochenendticket nun ab EUR 37,00 erhältlich ist und nur für jeweils einen Tag Gültigkeit besitzt, ist es absehbar, dass das Reisen in Gruppen von 5 Personen per PKW nicht nur flexibler, sondern in den meisten Fällen auch preiswerter ist (wenn man nur Kosten für Treibstoff in Betracht zieht).</p>
<p>Preiserhöhungen werden immer wieder mit &#8220;scheinheiligen&#8221; Argumenten belegt wie z. B.  Kosten für Modernisierung, Defizite auf Grund von Vandalismus, Gestiegene Energiepreise, gestiegene Personalkosten, etc.</p>
<p>Auch wenn es keinen Vandalismus mehr geben sollte und etwaige Energiekosten &#8211; sei es jetzt Strom oder Diesel &#8211; durch den Vertreiber gesenkt werden, so wird wohl NIE mit auch nur einer Preisminderung für den Endverbraucher zu rechnen sein (mit Ausnahme von bestimmten Sonderaktionen).</p>
<p>Wenn man dann auch noch in der Situation ist, dass man sich auf Grund von defekten Automaten keine Fahrkarte lösen kann und man daraufhin &#8211; wie sollte es auch anders sein &#8211; von zivilen Kontrolleuren nach dem nicht vorhandenen Fahrschein gefragt wird, hört der Spaß endgültig auf. Dann darf man sich nämlich auf beschwerliche Wege einlassen, die mit vergleichsweise hohem Kosten- und Zeitaufwand verbunden sind. Es entzieht sich jetzt jedoch meiner Kenntnis, ob sich die zu 90 % gewährleistete UNGENÜGENDE BERATUNG* auf Provisionszahlungen je &#8220;potentiellem Schwarzfahrer&#8221; ohne gültigem Fahrausweis, mangelhafte Einarbeitung durch Vorgesetzte oder andere Faktoren zurückführen lässt. Entsprechende Beschwerdebriefe mit der Bitte um Stellungnahme blieben leider immer unbeantwortet!</p>
<p>DES WEITEREN SOLLTEN SICH BUND, LÄNDER, RMV UND DIE BAHN VERMEHRT FÜR UNSERE SCHÜLER EINSETZEN!!! Ein Schülerticket z. B. wäre ja schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Unser Finanzminister, Herr Schäuble, sitzt ja direkt an der Quelle und hat bestimmt noch irgendwo einen Koffer von damals mit ca. DM 100.000,00. Das könnte man doch investieren. Vorausgesetzt, Herr Schäuble erinnert sich irgendwann wieder über den Verbleib des Geldes!</p>
<p>Wäre ich nun ein Pädagoge und die Bahn als auch der RMV meine Schüler, so würde ich beide derzeit mit MANGELHAFT benoten (Kombinationswert aus Preisgestaltung, Service, (Zivil-) Kontrolleure, Zuverlässigkeit, Modernisierung). </p>
<p>Im Endeffekt glaube ich jedoch, dass die Bahn / der RMV durch Preisminderungen im Allgemeinen eine höhere Auslastung erzielen könnte, die sich unter Umständen auch positiver in der Jahresbilanz widerspiegeln. </p>
<p>* persönliche Erfahrung bei nicht vorhandener Fahrkarte auf Grund defekter Automaten oder solcher, die noch nicht einmal einen Geldschein über EUR 5,00 wechseln können beim Fahrpreis von EUR 3,70</p>
<p>19.12.2009, JJO</p>
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