In welchem Jahrhundert leben eigentlich die Wirtschaftsweisen? Straßenbau als das seligmachende Allheilmittel nicht nur gegen Schnupfen und Schluckauf, sondern auch noch gegen die Weltwirtschaftskrise? Wenn sie jetzt noch erklären, wie das mit Klimaschutzzielen und Haushaltskonsolidierung zu verbinden ist, dann bekommen sie von mir ein Eis.
Spiegel-Online kommentiert die Vorstellung des Jahresgutachtens der Wirtschaftsweisen wie folgt:
… Als eine Möglichkeit, den Abschwung zu bremsen, sehen die Experten, dass Ländern und Kommunen Milliarden in die Verkehrsinfrastruktur stecken. …
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Autor: Werner Korn.
Tags: Infrastruktur, Klimaschutz, Spiegel-Online, Straßenbau, Verkehr, Wirtschaft
Es ist in der Tat auf den ersten Blick nicht besonders Sinnvoll in die Verkehrsinfrastruktur zu investieren. Wenn man aber einmal darüber nachdenkt, dass in Zeiten der Krisen investiert werden sollte und durch eine solche Investition möglicherweise angeschlagene Bauunternehmer gefördert würden. Zusätzlich würde die Regierung durch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur etwas für das Transportwesen machen und somit zu einem günstigen Zeitpunkt einkaufen und in etwas langfristiges investieren.
Vielleicht haben sich die “Weisen” so etwas gedacht.