Das Fahrrad – Neue Chancen für Mobilität und Nachhaltigkeit in Nord und Süd?

Presseinformation, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 11.August 2008
Einladung zur Informations- und Diskussionsveranstaltung

Der Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen, Boris Pal­mer, wird anlässlich der Versendung eines Containers mit ge­brauch­ten Fahrrädern nach Madagaskar der Stuttgarter Initiative “Fahr­räder für Afrika” über Möglichkeiten diskutieren, wie solche Lie­fe­run­gen in den Empfängerländern zur nachhaltigen Entwicklung bei­tra­gen und den Aufbau von lokalen Produktions- und Wirt­schafts­struk­turen fördern können. Denn der Versand von Gebraucht­gütern von Nord nach Süd ist nicht unumstritten.

Seit 2002 führt die Stuttgarter Initiative derartige Lie­fe­rungen mit Hilfe des Transportkosten­zuschusses des BMZ/GTZ bisher nach Ghana, Kenia, Sierra Leone, Demokratische Republik Kongo und Togo durch. Unter dem Motto “Hilfe zur Selbsthilfe” soll die Kluft zwi­schen Nord und Süd in Technologie, Mobilität, Information, Bildung und Gesundheit überbrückt und der wechselseitige Ideen­austausch gefördert werden.

  • Wann: Mittwoch, 13. August 2008, 17 Uhr
  • Wo: 70599 Stuttgart-Plieningen, Schoellstr. 3 — Schoellareal/ Innen­hof — (gegen-über Martinskirche/ Zehntscheuer/ Altes Rat­haus)

Die Diskussion wird von Matthias Lieb, Vor­sitzender des Ver­kehrs­clubs Deutschland (VCD) e.V., Landesverband Baden-Württem­berg, moderiert.

Ab 16.30 Uhr können das Fahrrad-Lager und die Werkstatt der Initiative sowie eine umfangreiche Fotodokumentation (Jugendhilfe Ostafrika e.V.) über die Bedeutung des Fahrrads als Transportmittel in Afrika besichtigt werden.

Weitere Infos:

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Autor: VCD Baden-Württemberg.

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Eine Antwort zu “Das Fahrrad – Neue Chancen für Mobilität und Nachhaltigkeit in Nord und Süd?”

  1. Ist sicher gut gemeint. Neue Fahrräder aus dem geografisch nicht so weit entfernten Indien und aus China – das sind robuste Standardräder, ideal für Dritte Welt Verhältnisse – , sind weitaus geeigneter und können mit weniger Kosten- und Zeitaufwand nach Madagaskar gebracht werden.

    Es lässt sich das auch ganz leicht nachweisen, z.B. durch eine Auswertung nach z.B. einem Jahr: wieviel Fahrräder sind noch in Nutzung, wieviele unbrauchbar, welche Reparaturkosten haben sie innerhalb dieser Zeit verursacht etc.

    Deutschen Samlmler und Versender von Alträdern, die nichts für Dritte Welt Verhältnisse taugen, wurde immer wieder eine solche Evaluation nahegelegt, aber sie drücken sichj davor.

    vgl. dazu http://www.afriwheels.org

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