VCD: „Lkw gefährden weiter Verkehrssicherheit!“

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/2008, 15.02.08 Hannover.
Schon wieder erschreckende Bilanz bei Polizei-Kontrolle, Politik muss endlich eingreifen und Schienenverkehr fördern

Erschreckend sei der Zustand der Lkw auf Niedersachsens Straßen. Die Politik schaue weg und begünstige weiter den Schwer­lastverkehr. Angesichts zweier Verkehrskontrollen auf der A2 in diesen Tagen bemängelt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fehlende Konzepte zur Verlagerung von Gütern auf die sichere und umweltfreundliche Schiene in Niedersachsen.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Polizei anlässlich einer Groß­kontrolle auf der A 2 bei Helmstedt 43 von 64 kontrollierten Lkws stillgelegt. Letzte Nacht mussten bei Lehrte wieder 15 von 28 Lkw ihre Fahrt wegen unter­schiedlicher Verstöße beenden. So kann und darf das nicht weitergehen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Umwelt­schutzes muss die Politik endlich handeln!“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming. „Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo ausgerechnet auf der A 2 ein Lkw in einen schweren Unfall verwickelt ist.

Die Landesregierung in Hannover schaut diesem gefährlichen Treiben nicht nur zu, sondern sie fördert das weitere Lkw-Wachstum durch eine falsche Verkehrs-, Wirtschafts- und Raumordnungspolitik. Statt klarer Konzepte zur Vermeidung von Lkw-Fahrten, intelligenten Logistik-Konzepten und dem Ausbau des bestehenden Schienennetzes setzen CDU und FDP auch in der kommenden Legislaturperiode auf noch mehr Straßen und Lkw, neue Gewerbegebiete entstehen weitab von Schienen­anbindungen“, so Frömming. Der VCD fordert von der Landespolitik, sich auf Bundesebene für eine höhere Lkw-Maut einzusetzen und Pläne für neue Lkw-Transit­achsen, wie beispielsweise der A 22 und A 39, zu verzichten.

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Autor: VCD Niedersachsen.

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