Wie die Bahn mitteilt, startet im Oktober auf der ICE-Strecke Berlin–Hannover, einem Teilnetz der Berliner S-Bahn und in Potsdam, ein Pilotprojekt, um die Fahrkarte aus Papier durch ein System namens Touch&Travel zu ersetzen.
Das eTicketing-Verfahren benötigt eine neue Mobilfunk-Technologie Near Field Communication (NFC). An allen Bahnsteigen und Haltestellen gibt es Touchpoints an denen der Fahrgast mit dem Handy bei Beginn der Fahrt ein- und bei der Ankunft auscheckt. Bezahlt wird dann über eine monatliche Rechnung.
Als Vorteil nennt die Bahn unter anderem, dass keine detaillierten Tarifkenntnisse mehr erforderlich seien. Jetzt kann man nur hoffen, dass die Abrechnung auch den für den Kunden günstigsten Tarif enthält. So gibt es keine Angaben, ob dieses Verfahren auch mit der Bahncard kombinierbar ist.
Leid tun mir nur die Sammler von Fahrkarten – was sollen die jetzt sammeln?
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Autor: Knut Lickert.
Tags: Datenschutz, eTicketing, Fahrkarte, Near Field Communication