Dieselfahrer: Jetzt Partikelfilter nachrüsten

11. Mai 2016

Pressemitteilung, Berlin, 11. 05 2016

Im aktuellen Skandal um schmutzige Diesel kämpfen vor allem Umweltverbände für neue Messverfahren und Grenzwerte und somit auch für den Einsatz innovativer Technik in Neufahrzeugen. Doch die Gebrauchtfahrzeuge und ihre Wirkungen auf die Umwelt dürfen dabei nicht aus dem Fokus geraten. Ältere Dieselfahrzeuge, die vor 2009 auf den Markt kamen, wurden vielfach nicht mit Partikelfiltern ausgestattet und stoßen weiterhin extrem gesundheitsgefährdende Rußpartikel aus. Ein Problem vor allem für städtische Ballungsgebiete.

Abhilfe kann die Nachrüstung mit einem Partikelfilter schaffen. Der Filter hält durchschnittlich gut 50 Prozent der Partikel zurück und reduziert gleichzeitig den Ausstoß von Stickoxiden. Dies senkt das Gesundheitsrisiko von Bewohnerinnen und Bewohnern erheblich und erhöht die Lebensqualität aller. Mit dieser Erkenntnis fördert die Bundesregierung in diesem Jahr letztmalig den Einbau von Partikelfiltern. Weiterlesen »

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Mühlacker Treffpunkt der Ausflugszüge

06. Mai 2016

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 7/2016, Mühlacker, 06. Mai 2016
Klosterstadt-Express nach Maulbronn und Enztäler Radexpress

Ausflugszüge in Mühlacker

Ausflugszüge in Mühlacker

Seit dem 1. Mai ist der Bahnhof Mühl­acker sonn- und feier­tags wieder Treff­punkt der saisonalen Aus­flugs­züge in der Region – der Kloster­stadt-Ex­press fährt nach Maul­bronn, der Enztäler Rad­express nach Bad Wildbad. „Während der Kloster­stadt-Express nahezu stündlich von 11 bis 17 Uhr zwi­schen Mühl­acker und dem Maul­bronner Stadt­bahnhof pendelt (mit Halt in Ötisheim und Maul­bronn-West), fährt der Enz­täler Rad­express zweimal die Strecke Stutt­gart –Mühlacker –Bad Wildbad“, erklärt Matthias Lieb, Landeschef des ökologischen Verkehrs­club Deutschland (VCD). Der VCD hatte 1997 den Ausflugs­zug nach Maulbronn initiiert und hatte auch beim Enztäler Rad­express Anschub­hilfe geleistet. Die Radmitnahme in beiden Ausflugs­zügen ist kostenlos. Für Ötisheim stelle der sonntägliche Kloster­stadt-Express einen Halbstundentakt nach Mühlacker her – damit seien sonntags die Verbindungen besser als unter der Woche, so Matthias Lieb.

Der „Enztäler Radexpress“ Stuttgart – Mühlacker – Bad Wildbad fährt um 8:54 und 12:54 ab Mühlacker (Fahrzeit nach Bad Wildbad ca. 40 Minuten). In Mühlacker treffen sich gegen 11 Uhr und 13 Uhr die beiden Ausflugszüge (s. Bild)

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VCD mit grün-schwarzem Koalitionsvertrag zufrieden

04. Mai 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 04. 05 2016

Verkehrsclub kritisiert Verschiebung von Fördermitteln zum Straßenbau – insgesamt pragmatisches Mobilitätskonzept – Widersprüche im Detail

Weitgehend zufrieden mit dem grün-schwarzen Koalitionsvertrag zeigt sich der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Wir begrüßen das klare Bekenntnis zur Einhaltung der Pariser Klimaziele im Verkehrsbereich und einer nachhaltigen Mobilität“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Gerade da der auf Bundesebene vorgestellte Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 im Widerspruch zu diesen Klimazielen stehe, sei diese Aussage wichtig, so der VCD.
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VCD Hessen zu Bundesverkehrswegeplan (II):

04. Mai 2016

Pressemitteilung, VCD Hessen, Wiesbaden, 2. Mai 2016

Fehlerhaftes Online-Informationssystem erschwert Beteiligung am BVWP

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Hessen e.V. ist verärgert über das Projektinformationssystem PRINS, das eigentlich die Öffentlichkeitsbeteiligung ermöglichen soll.

VCD-Landesvorsitzender Mathias Biemann: „Die Idee einer anklickbaren Karte ist erst einmal lobenswert. Sie hilft aber wenig, wenn die hinterlegten Informationen unvollständig oder fehlerhaft sind.“ So umfasse beim beim Schienen-Großprojekt Knoten Frankfurt das sogenannte Dossier nur eine einzige Seite mit unvollständiger Maßnahmenbeschreibung, bei der der Text mitten im Wort aufhört (siehe Screenshot anbei). Auch beim wichtigen Bahn-Korridor Mittelrhein Köln – Frankfurt – Mannheim enthält PRINS Fehler: Wer auf den Korridor Frankfurt-Mannheim (Projekt 2-004-V04, Zielnetz I) klickt, landet bei der Güterverkehrsstrecke von Mainz-Bischofsheim nach Troisdorf. Nur wer die Projektnummer manuell ins Suchfeld eingibt, findet das Gesuchte. „Wenn selbst Fachverbände wie wir Probleme bekommen, uns zu informieren, wie soll das dann ein einfacher Bürger tun?“, fragt Biemann. Weiterlesen »

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Koalitionsvertrag: VCD sieht Chancen für Zusammenschluss der Verbünde KVV und VPE

04. Mai 2016

VCD Pforzheim/enz, Presseinformation Nr. 6/2016, Mühlacker, 02. Mai 2016

­Grün-Schwarzer Koalitionsvertrag will Zusammenschlüsse fördern

Erfreut über den Grün-Schwarzen Koalitionsvertrag zeigt sich der öko­logische Verkehrs­club VCD. Besonders die Passage über die ge­plan­ten Anreize zur Förderung von Zusam­men­schlüssen von Verkehrs­ver­bünden freut den VCD-Landesvorsitzenden

Matthias Lieb: „In Baden-Württemberg bestehen 22 Verkehrsverbünde mit eigen­stän­digen Tarifregeln – dies ist für die Fahrgäste ein großes Problem, das auch die Landes­politik erkannt hat“. Auf einer Fahrt von Stuttgart nach Karlsruhe durchfahre ein Fahr­gast drei Verbünde, der kleinste sei der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE), der noch dazu in den letzten Jahren kräftig Fahrgäste verloren habe, während es im Landes­schnitt deutliche Fahrgastzuwächse gegeben habe, so Lieb.

Die angekündigte Förderung von Zusammenschlüssen sollten der Enzkreis und die Stadt Pforzheim nun aus Sicht des VCD aufgreifen und sich aktiv um eine Fusion mit dem benachbarten Karlsruher Verkehrsverbund bei gleichzeitiger weiterer Überlappung mit dem Stuttgarter Verbund bemühen. Damit könnte im Interesse der Fahr­gäste eine Stärkung des ÖPNVs in der Region erreicht werden, ist VCD-Vorsitzender Matthias Lieb überzeugt.

Auch die Ankündigung im Koalitionsvertrag, Modellvorhaben für auto­nomes Fahren im ÖPNV anstoßen zu wollen, könnte für eine Strecke im Enzkreis von Bedeutung sein: Der VCD setzt sich seit zwei Jahren für solch ein Modellprojekt auf der kurzen Bahnstrecke Maulbronn-West – Maulbronn-Stadt ein. Dort könnte aus VCD-Sicht ein automatischer Pendelverkehr mit einem kleinen elektrisch betriebenen Triebwagen eingerichtet werden – abgestimmt auf den Zugverkehr am Westbahnhof.

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VCD Hessen zu Bundesverkehrswegeplan (I)

02. Mai 2016

Pressemitteilung, VCD Hessen, Wiesbaden, 2. Mai 2016

Konsequent an Verkehrswende vorbeigeplant

Am Montag, 2. Mai endet die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bundes­verkehrs­wegeplan (BVWP) 2030. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Hessen e.V. fasst seine offizielle Stellung­nahme ans Bundesverkehrsministerium und die Auswirkungen auf Hessen zusammen:

Mathias Biemann, VCD-Landesvorsitzender: „Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans wurde offenbar in einer Parallelwelt erstellt, in der das Abkommen von Paris, die eigenen Klimaschutzziele der Bundesregierung und veränderte Konsum- und Arbeitsgewohnheiten wie regionale Wirtschaftskreisläufe, Share Economy, der Fahrrad-Boom und Home Office nicht existieren.“ Im Hinblick auf die großen vier Verkehrsprobleme – Überlastung, Emissionen, Lärm und Flächenverbrauch – sei dieser Plan keine Lösung, sondern Teil des Problems.
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Abgasmessungen: Was Verbraucher jetzt wissen müssen

02. Mai 2016

Pressemitteilung, Berlin, 26. 04 2016

Mit den Untersuchungsergebnissen von 53 in Deutschland besonders beliebten Dieselfahrzeugen steht seit vergangenen Freitag offiziell fest, nicht nur VW-Fahrzeuge sondern Pkw verschiedenster anderer Hersteller überschreiten die Stickoxidgrenzwerte im Realbetrieb um ein Mehrfaches. Was bedeutet das für die Halter von Dieselfahrzeugen? Der ökologische Verkehrsclub VCD bringt Licht ins Dunkel und erläutert die möglichen Konsequenzen aus Verbrauchersicht.
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Saisonstart der Ausflugszüge: Klosterstadt-Express und Enztäler Radexpress

28. April 2016

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 5/2016, Mühlacker, 25. April 2016
Saisonstart der Ausflugszüge am 1. Mai
Klosterstadt-Express nach Maulbronn und Enztäler Radexpress

Am 1. Mai beginnt wieder die Saison der Ausflugszüge – dazu gehört auch der Kloster­stadt-Express von Horb über Calw und Pforzheim zum Weltkulturerbe Kloster Maul­bronn. Die vom ökologischen Verkehrsclub VCD 1997 initiierte Zugverbindung stellt seither in den Sommer­monaten an Sonn- und Feiertagen für Klosterbesucher eine kom­for­table Anbindung her.

Die erste Fahrt startet morgens in Horb um 8:51 – in Pforzheim fährt der Zug um 10:13 ab und erreicht nach Zwischenhalten in Eutingen (10:16) und Enzberg (10:20) den Maulbronner Stadtbahnhof um 10:35. Anschließend pendelt der Klosterstadt-Express zwischen Maulbronn und Mühlacker mit Zwischenhalten in Maulbronn-West und Ötis­heim. (Mühlacker stündlich ab 11:08 bis 17:08, nicht 13:08. Die letzte Fahrt ab Maulbronn startet um 17:24 über Enzberg nach Pforzheim und Horb.

Für die Strecke Mühlacker – Ötisheim bedeutet dies sogar einen Halb­stundentakt an Sonntagen.

Im Zug gelten die Fahrkarten der Verkehrsverbünde VPE und KVV sowie der DB. Ehren­amtliche Zugbegleiter des VCD betreuen die Fahr­gäste. Neben einem Besuch des Klosters kann man die Bahnfahrt auch ideal mit einer Wanderung entlang der Eppinger Linie von Maulbronn nach Mühlacker kombinieren.

Mit dem „Enztäler Radexpress“ Stuttgart – Mühlacker – Bad Wildbad gibt es sonn- und feiertags einen weiteren Ausflugszug im Enzkreis. Um 8:54 und 12:54 ab Mühlacker (Pforzheim Hbf ab 9:10 und 13:10) fährt der mit Fahrradwagen ausgestattete Zug nach Bad Wildbad, Ankunft 9:37 bzw. 13:38. Rückfahrt ab Bad Wildbad um 10:20 und 17:08. Die Radmitnahme ist kostenlos.

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Desaster für Klimaschutz und Steuerzahler

27. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 27. 04 2016

Nach schier endlosen Debatten um eine finanzielle Förderung von E-Autos erscheint der Kompromiss von Bundesregierung und Autobossen alles andere als überzeugend. Mit der langen Diskussion, immer neuen Vorschlägen und dem blamablen Ergebnis des gestrigen »Gipfels« haben sie dem Elektroauto einen Bärendienst erwiesen. Das Ziel war groß, die Absicht gut, das Ergebnis ist nicht erfolgsversprechend.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: „Der Kompromiss auf kleinstem gemeinsamen Nenner wird dem E-Auto nicht zum Durchbruch helfen und erst recht keinen Anstoß für eine Verkehrswende geben.“
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Nordmainischer S-Bahn fehlt die Flexibilität

25. April 2016

Pressemitteilung VCD Hessen, Wiesbaden, 25.04.2016.
VCD kritisiert “Tunnelblick” und steigt aus Er­örterungs­verfahren aus

Am Dienstag, 26. April, beginnen die Erörterungstermine zum Plan­feststellungsabschnitt 1, Frankfurt am Main, der Nord­mainischen S-Bahn. Behörden, Privatpersonen, Verbände und andere haben dann die Möglichkeit, auf die Erwiderung ihrer Einwendungen durch die DB Netz AG einzugehen. Doch verkehrlich sinnvolle Änderungen sind davon aus Sicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Landesverband Hessen nicht mehr zu erwarten. Der VCD Hessen hat deshalb entscheiden, sich an weiteren Erörterungsterminen zu diesem Planfeststellungsabschnitt vorerst nicht mehr zu beteiligen.

Grundsätzlich begrüßen wir eine Verbesserung auf der nordmainischen Strecke. Wir merken aber, dass wir gegen den Tunnelblick der Planungsbeteiligten machtlos sind – egal, wie fundiert wir unsere Einwendungen formulieren. Die Verbände-Beteiligung wird abgespult, ohne dass überhaupt Spielraum für Änderungen vorgesehen scheint. Als ehrenamtlicher Verband haben wir hier schon unzählige Stunden an Arbeit hineingesteckt, ohne auf Gehör zu stoßen“, so VCD-Landesvorsitzender Mathias Biemann.
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